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S.O.S. Notruf aus der Schule
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Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 13:26:14    Titel:

Zitat:
Zumal türkische Eltern seltenst auf Elternabenden erscheinen, um mit den Lehrern über ihre Vorstellungen von Erziehung und Werten zu sprechen.

Das dürfte zu einem grossen Teil auf mangelnde Sprachkenntnisse zurückzuführen sein. Ausserdem ist es vielen Türken denke ich ganz recht, dass ihre kinder nicht allzu sehr eingedeutscht werden. Die Eltern wiederrum sehen bei sich keinen Grund, selbst erzieherisch tätig zu werden - sie haben das ja auch nie gelernt. Dass die Jugendlichen auf diese Weise praktisch keine Erziehung bekommen wird da nicht beachtet.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 14:43:42    Titel:

Ich stelle fest, dass es an unserer Schule nur in Ansätze so ist, wie in dieser Sendung gezeigt. Aber solche Schüler gibt es.
Nach wie vor gibt es aber Leute, die behaupten, dass der Einsatz der richtigen handlungsorientierten Unterrichtsmethoden und "Konsequenzen" wie eine Ermahnung oder einen "Vertrag" hier Lösungsmöglichkeiten wären.

Gruß
Pauker
IT_Desert
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 565

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 16:19:33    Titel:

Dass die erste bzw. zweite Generation nicht so gut deutsch kann, ist nicht verwunderlich. Deutschland hat halt viel zu spät darauf reagiert und gehandelt. Viele sind aus finanziellen Gründen hierher gekommen um zu arbeiten, also weshalb Schule bzw. deutsch lernen, wenn "ich" meine Arbeit mache und dann abends nach hause fahre. Ich denke, dass die Denkweise in den 60er und 70er Jahren, bei den damals "frisch" aus dem Ausland kommenden Gastarbeitern so war. Ich weiß von vielen ,die aus dem Ausland kommenden älteren Bürger, dass sie es nicht leicht gehabt haben.Man musste zur Arbeit gehen statt zur Schule, und diese Gewohnheit nahmen sie mit nach Europa. Man hätte die "Pflicht-Schule" (Deutschkurs) in Deutschland so früh wie möglich einführen müssen. Und gerade in den südlichen Ländern, war das Leben bestimmt nicht angenehm(60ern und 70ern).
Spongepop
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 17:30:28    Titel:

IT_Desert hat folgendes geschrieben:
Dass die erste bzw. zweite Generation nicht so gut deutsch kann, ist nicht verwunderlich. Deutschland hat halt viel zu spät darauf reagiert und gehandelt...


Liegt Kommunikation mit den "Einheimischen" nicht im Interesse des Zugereisten? Ist es nicht seine eigenverantwortliche Pflicht, die Sprache des Landes zu erlernen? Muss man sie dazu zwingen??

Zitat:
Viele sind aus finanziellen Gründen hierher gekommen um zu arbeiten...


Korrektur: Alle sind nur aus finanziellen Gründen hierhergekommen...

Lasst uns Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld2 mal nur an Deutsche zahlen, wie schnell wäre Deutschland von jenen verlassen....?!

Zitat:
...also weshalb Schule bzw. deutsch lernen, wenn "ich" meine Arbeit mache und dann abends nach hause fahre. Ich denke, dass die Denkweise in den 60er und 70er Jahren, bei den damals "frisch" aus dem Ausland kommenden Gastarbeitern so war.


Dies hat sich nicht verändert, im Gegenteil...

Zitat:
Ich weiß von vielen ,die aus dem Ausland kommenden älteren Bürger, dass sie es nicht leicht gehabt haben.Man musste zur Arbeit gehen statt zur Schule, und diese Gewohnheit nahmen sie mit nach Europa. Man hätte die "Pflicht-Schule" (Deutschkurs) in Deutschland so früh wie möglich einführen müssen. Und gerade in den südlichen Ländern, war das Leben bestimmt nicht angenehm(60ern und 70ern)


Warum sollte dies ein Problem der Deutschen sein...?
nordlicht87
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
Beiträge: 312
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 18:12:52    Titel:

@Spongepop

Deine Meinung in allen Ehren, sie sei dir gestattet. Aber hast du irgendwelche Quellen, Argumente odr Daten an denen du das verifizieren kannst? Das würde die Qualität deiner Aussage(n) deutlich steigern!!
Spongepop
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 18:18:50    Titel:

nordlicht87 hat folgendes geschrieben:
@Spongepop

Deine Meinung in allen Ehren, sie sei dir gestattet...


Oh!!! Mal was anderes, als das ewige "Halts Maul, Deutscher...!!!"

Zitat:
Aber hast du irgendwelche Quellen, Argumente odr Daten an denen du das verifizieren kannst?


Gerne, welche Infos, zu welchem Theam hättest du denn gerne???

Zitat:
Das würde die Qualität deiner Aussage(n) deutlich steigern!!


Qualität ist wohl bei Aussagen nicht so angesagt, eher der Wahrheitsgehalt, und die Aussagefähigkeit...
nordlicht87
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
Beiträge: 312
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 18:34:48    Titel:

Von wem die Zitate stammen weiß ich leider nicht mehr...guckt einfach eine Seite davor....

Korrektur: Alle sind nur aus finanziellen Gründen hierhergekommen...

Also sind deiner Meinung nach alle Ausländer nur ergekommen um ALG I und II abzugreifen und sich nen schönen Lenz zu machen mit ihren Kollegen in der türkischen Hood oder was?? Ich kenn, denke ich, genug Gegenbeispiele...

Zitat:
...also weshalb Schule bzw. deutsch lernen, wenn "ich" meine Arbeit mache und dann abends nach hause fahre. Ich denke, dass die Denkweise in den 60er und 70er Jahren, bei den damals "frisch" aus dem Ausland kommenden Gastarbeitern so war.

Aussage 1: Dies hat sich nicht verändert, im Gegenteil...

Dafür hätt ich gerne einen Beweis (auch wenn ich weiß, dass du den nicht erbringen kannst...genausowenig wie ich es andersrum können werde)....aber ein paar Argumente in Form von Fakten oder Daten wären schon ganz nett Wink

Zitat:
Ich weiß von vielen ,die aus dem Ausland kommenden älteren Bürger, dass sie es nicht leicht gehabt haben.Man musste zur Arbeit gehen statt zur Schule, und diese Gewohnheit nahmen sie mit nach Europa. Man hätte die "Pflicht-Schule" (Deutschkurs) in Deutschland so früh wie möglich einführen müssen. Und gerade in den südlichen Ländern, war das Leben bestimmt nicht angenehm(60ern und 70ern)

Warum sollte dies ein Problem der Deutschen sein...?

Die Frage stellt sich nicht, weil es schon soweit ist, dass es ein Problem ist!! Ich denke mit südlichen Ländern sind die südlichen Bundeländer, sprich Bayern, Ba-Wü etc. gemeint oder (falls Annahme falsch dann sagt es bitte!). Gäbe es nicht bereits aufgrund der fehlenden Integrationsangebote durch eben zb Sprache solche Parallelgesellschaften wie bereits beschrieben, dann gäbe es auch wesentlich weniger Probleme.

Vielleicht noch ein Wort zum Schluss: Ich bin ein Deutscher und zwar in weiß ich wie vielter Generation...wobei das ja eigentlich egal ist. Jedenfalls bin ich kein Türke, Araber, Russe oder anderes. Und selbst wenn: Ich glaube das würde nicht wirklich etwas mit der Sache selbst zu tun haben oder??


Zuletzt bearbeitet von nordlicht87 am 10 Mai 2006 - 18:36:01, insgesamt einmal bearbeitet
buerokaufmaennchen
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 67
Wohnort: RP/BW

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 18:35:47    Titel:

Zitat:
Lasst uns Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld2 mal nur an Deutsche zahlen, wie schnell wäre Deutschland von jenen verlassen....?!


Ein bisschen verallgemeinert, muss ich als ALGII-Sachbearbeiter sagen.

Es gibt genug ausländische Leute, die ALGII beziehen und sich wirklich den A... aufreißen. Da gehen beide türkischen Elternteile den ganzen Tag lang putzen für einen Lohn der dem einer ausgebildeten Halbtagskraft gleich ist, und sind Hartz4-bedürftig.

Klar ist die eindeutige Mehrheit ausländisch.

Aber man sieht auch dort genug unverdientes Elend und einigen Deutschen steht das "Achs Sozialamt zahlt schon." nur so auf die Stirn geschrieben.

Ich wäre eher dafür, den Ämtern mehr Möglichkeiten zu geben, flexibler zu entscheiden. Dem Faulen mal 75% der Leistung kürzen, der Alleinerziehenden die Putzen geht mal 25% mehr zahlen.

Die Schwarzen Schafe fühlen sich noch zu wohl.
Spongepop
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 19:08:46    Titel:

nordlicht87 hat folgendes geschrieben:
...Die Frage stellt sich nicht, weil es schon soweit ist, dass es ein Problem ist!! Ich denke mit südlichen Ländern sind die südlichen Bundeländer, sprich Bayern, Ba-Wü etc. gemeint oder (falls Annahme falsch dann sagt es bitte!). Gäbe es nicht bereits aufgrund der fehlenden Integrationsangebote durch eben zb Sprache solche Parallelgesellschaften wie bereits beschrieben, dann gäbe es auch wesentlich weniger Probleme...


Als Franz Josef Strauss in den 70ern versuchte, die "Gastarbeiter" mit Geld in ihr Heimatland zurückzuloben, wurde dies unterlassen, weil es den meisten Deutschen zu teuer war... Heute jammern gerade diese darüber, das es hier Parallelgesellschaften gibt...

Ich habe echt kein Bock auf ein Türken-Deutschland, es reicht heute schon. Man müsste jetzt noch dringendst politische Lösungen finden, sonst sehe ich für unsere Zukunft ziemlich schwarz...
IT_Desert
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 565

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2006 - 08:46:11    Titel:

Spongepop hat folgendes geschrieben:


Als Franz Josef Strauss in den 70ern versuchte, die "Gastarbeiter" mit Geld in ihr Heimatland zurückzuloben, wurde dies unterlassen, weil es den meisten Deutschen zu teuer war... ...

Dewegen der Name Onkel Josef...

Spongepop hat folgendes geschrieben:

Liegt Kommunikation mit den "Einheimischen" nicht im Interesse des Zugereisten? Ist es nicht seine eigenverantwortliche Pflicht, die Sprache des Landes zu erlernen? Muss man sie dazu zwingen?? .

Zwingen?Zwingen (klingt brutal) ist das falsche ,wort eher Pflicht!

Nordlicht87 hat folgendes geschrieben:

Ich denke mit südlichen Ländern sind die südlichen Bundeländer, sprich Bayern, Ba-Wü etc. gemeint oder (falls Annahme falsch dann sagt es bitte!). .

Nein, ich meine damit die nicht europäischen Ländern, also Türkei, Palästina,Marroko. ....
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