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Gott
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Gott
 

Glaubst du an Gott?
Ja
42%
 42%  [ 125 ]
Nein
37%
 37%  [ 109 ]
Im nächsten Leben vielleicht
2%
 2%  [ 7 ]
Glaube an etwas anderes
13%
 13%  [ 39 ]
Glaube an mehrere Götter
0%
 0%  [ 2 ]
Gott ist weiblich
3%
 3%  [ 11 ]
Stimmen insgesamt : 293

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Mr PURPLE
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
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BeitragVerfasst am: 11 Mai 2006 - 13:29:35    Titel: Gott

...
mhmm
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Anmeldungsdatum: 01.04.2006
Beiträge: 615
Wohnort: London

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2006 - 14:36:52    Titel:

ich glaube nur an einen einzigen gott, der weder weiblich noch männlich und noch kinder bzw. sohn hat
_________________
www.ibneyiz.biz
www.pkkterror.com
mit Naz
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Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 543

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2006 - 17:52:49    Titel:

mhmm hat folgendes geschrieben:
ich glaube nur an einen einzigen gott, der weder weiblich noch männlich und noch kinder bzw. sohn hat
dito Wink
Hyperion
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 623

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2006 - 18:53:31    Titel:

Ist Gott per definitionem männlich?

Ich habe mich eingfach mal opportun der Mehrheit angeschlossen Wink
Canislupus
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Anmeldungsdatum: 27.04.2006
Beiträge: 416
Wohnort: An einer Lichtung mit guter Aussicht auf den Vollmond

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2006 - 19:19:36    Titel:

Die esten 2 Optionen sind anscheinend ernst gemeint,
aber mal wirklich die anderen 4 sind doch mehr oder
weniger eher Scherzoptionen, nicht wahr?

Zum Beispiel Gott ist weiblich:
Wenn ich diese Option auswähle, bin ich dann ausge-
schlossen, nur weil ich denke, dass Gott ein Geschlecht
hat und dazu ein weibliches. Ist schon ein wenig Frau-
enfeindlich, oder?

Oder "nein" ist eigentlich mit den Optionen 3-5 iden-
tisch, da hättest du dir dass "nein" oder stattdesen die
anderen Optionen sparen können. Total Redundant,
deine Umfrage.

"Im nächsten Leben vieleicht", ist ja absolut dumm, als
ob ein Hinduist tatsächlich vor hätte in seinem nächsten
Leben als Christ, Jude oder Moslem wiedergeboren zu
werden.

Naja, trotz der notwendigen Normalisierung deiner Um-
frage hab ich gewählt, und zwar "ich glaube an etwas
anderes" denn zu den Spinnern vom Christentum,
Judentum oder Islam will ich nicht gehören.
_________________
Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null und nennen ihn ihren Standpunkt.


Zuletzt bearbeitet von Canislupus am 11 Mai 2006 - 19:42:37, insgesamt einmal bearbeitet
Glumb
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 1728
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BeitragVerfasst am: 11 Mai 2006 - 19:39:17    Titel:

Warum sollte "nein" mit "ich glaube an mehrere Götter" identisch sein? Gibt immerhin auch viele, die sich dem Heidentum angehörig fühlen.
"im nächsten Leben vielleicht" und "Gott ist weiblich" halte ich allerdings auch für überflüssig. Wenn man an einen Gott glaubt, ist es doch egal, ob dieser männlich, weiblich oder keins von beidem ist.
Canislupus
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Anmeldungsdatum: 27.04.2006
Beiträge: 416
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BeitragVerfasst am: 11 Mai 2006 - 19:48:16    Titel:

Weil man nicht auf die Frage "Glaubst du an Gott?" mit "ja, ich glaube an mehrere Götter" antworten kann. Wenn man einen polyistischen Glauben hat, wird man auf die Frage mit "Nein, ich glaube an mehrere Götter" antworten.
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Mr PURPLE
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beiträge: 400
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2006 - 12:39:29    Titel:

Canislupus schrieb:

Zitat:
Die esten 2 Optionen sind anscheinend ernst gemeint,
aber mal wirklich die anderen 4 sind doch mehr oder
weniger eher Scherzoptionen, nicht wahr?


Die Antworten vier und fünf sind ernst gemeint. Drei und Nummer sechs sind eher scherzhaft gemeint.

Zitat:
Zum Beispiel Gott ist weiblich:
Wenn ich diese Option auswähle, bin ich dann ausge-
schlossen, nur weil ich denke, dass Gott ein Geschlecht
hat und dazu ein weibliches. Ist schon ein wenig Frau-
enfeindlich, oder?


Wohl eher das Gegenteil. Wenn man eine Darstellung von Gott sieht , wird er stets männlich dargestellt. Also ist es auf gar keinen Fall Frauenfeindlich gemeint Exclamation

Zitat:
Oder "nein" ist eigentlich mit den Optionen 3-5 iden-
tisch, da hättest du dir dass "nein" oder stattdesen die
anderen Optionen sparen können. Total Redundant,
deine Umfrage.


Du konntest ja auch "Nein" wählen. Also wo liegt das Problem? Es gibt nun mal Menschen, die an mehrere Götter glauben oder z.B. an Voodoo oder ähnliches.

Zitat:
"Im nächsten Leben vieleicht", ist ja absolut dumm, als
ob ein Hinduist tatsächlich vor hätte in seinem nächsten
Leben als Christ, Jude oder Moslem wiedergeboren zu
werden.


Wieviele Hindus gibt es denn in diesem Forum. Ich wage mal die Prognose zu äußern, dass es sehr wenige bis gar keine gibt. Wie schon geschrieben war dies eher eine "Scherzoption". Aber vielleicht gibt es Menschen, die im nächsten Leben (sofern sie daran glauben) etwas Neues ausprobieren möchten. Wink

Zitat:
Naja, trotz der notwendigen Normalisierung deiner Um-
frage hab ich gewählt, und zwar "ich glaube an etwas
anderes" denn zu den Spinnern vom Christentum,
Judentum oder Islam will ich nicht gehören.


Nur weil sie daran glauben, müssen es nicht gleich Spinner sein, findest du nicht Question Woran glaubst du denn ?
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"Wer jedermans Freund sein will, ist der meine nicht"

Jean Molière
Canislupus
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BeitragVerfasst am: 12 Mai 2006 - 17:21:20    Titel:

"Wissenschaft statt Aberglaube"

Ich glaube an die Naturwissenschaften und an den Freiheitsgedanken, dass alle von Geburt aus gleich und frei sind. An Gott glaube ich nicht, für mich ist das herumspinnen und an Tatsachen zu zweifeln die schon längst ein dutzend mal belegt worden sind. Außerdem ist Religion im meinen Augen eine Legimitation um Menschen zu unterdrücken oder aus deren Angst zu profitieren.
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The Freak
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BeitragVerfasst am: 12 Mai 2006 - 17:38:35    Titel: Wo bleibt der Botprotect

Jahwe hat sein Volk verraten, Gott liebt Völkermorde und Allah liebt den Massenhungertod.
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Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten.


Zuletzt bearbeitet von The Freak am 15 Nov 2006 - 15:47:22, insgesamt einmal bearbeitet
Glumb
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 1728
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2006 - 19:54:04    Titel:

Canislupus hat folgendes geschrieben:
Weil man nicht auf die Frage "Glaubst du an Gott?" mit "ja, ich glaube an mehrere Götter" antworten kann. Wenn man einen polyistischen Glauben hat, wird man auf die Frage mit "Nein, ich glaube an mehrere Götter" antworten.
Und wo steht bei den Auswahlmöglichkeiten ein ja? Natürlich glaubt man nicht an einen Gott, wenn man an mehrere glaubt. -_-
Canislupus
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BeitragVerfasst am: 12 Mai 2006 - 21:03:06    Titel:

Wegen dem Mittelalter sind 600 Jahre technischer Fortschritt und Kenntnisse in Naturwissenschaften verloren gegangen. Auch sonst sind Naturwissenschaften und Mittelalter nicht kompatibel, da im Mittelalter jegliche Erkenntnis, wie die Welt ist Rund, der Mensch stammt vom Affen ab, und der Mensch kann fliegen, abgestritten wurde und desen Entdecker wurden verfolgt. Ich würde es eher als Rückschritt empfinden, wenn wieder alle die alten christlichen Moralwerte übernehmen und den Fragen nach gehen, wieviel Engel passen auf einer Haarnadel. Wirklich in solchen Themen haben manche Mönche im Mittelalter geforscht.

Außerdem meine ich nicht Wissenschaftsgläubigkeit, sondern ich meine, dass der Mensch sich durch seine Entdeckungen in den Naturwissenschaften weiterentwickelt. Wenn man sein ganzes Leben lang die Bibel geprädigt hat, fand im Endeffekt kein Fortschritt statt. Sondern konserviert sein aktuelles System, was eigentlich immer ausbaufähig ist.
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Mr PURPLE
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BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 09:34:34    Titel:

Wegen Gott:

Wenn es Gott wirklich geben würde, wieso hat er seinen Sohnemann Jesus nicht beschützt. Z.B. indem er Blitze oder ähnliches auf seine Widersacher geschleudert hätte. Idea
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Jean Molière
The Freak
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BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 11:05:43    Titel:

Das Wort Uni ist total fehl am Platz
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Zuletzt bearbeitet von The Freak am 15 Nov 2006 - 15:47:41, insgesamt einmal bearbeitet
hosenscheisser
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Anmeldungsdatum: 23.01.2006
Beiträge: 256

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 12:48:55    Titel:

Zitat:
"Wenn es Gott wirklich geben würde, wieso hat er seinen Sohnemann Jesus nicht beschützt. Z.B. indem er Blitze oder ähnliches auf seine Widersacher geschleudert hätte."

Wenn es Gott wirklich geben würde, wieso läßt er es zu, dass über ihn gelästert und er in Frage gestellt wird?
Müsste er nicht alle Zweifler vernichten?
H.
Platinum-Slayer
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Beiträge: 3
Wohnort: Rosenheim

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 12:53:44    Titel:

hosenscheisser hat folgendes geschrieben:
Zitat:
"Wenn es Gott wirklich geben würde, wieso hat er seinen Sohnemann Jesus nicht beschützt. Z.B. indem er Blitze oder ähnliches auf seine Widersacher geschleudert hätte."

Wenn es Gott wirklich geben würde, wieso läßt er es zu, dass über ihn gelästert und er in Frage gestellt wird?
Müsste er nicht alle Zweifler vernichten?
H.


Gott ist anscheinend nicht nachtragend. Es heißt ja immer, das er Sündern vergibt Wink

Aber ich glaube nicht an Gott. Was bringt mir das? Was tut er für mich? Es gibt so viel Leid, elend, krieg, gewalt und sonstiges Zeug auf der erde, das ich schon lange nicht mehr an gott glaube. Dieter Bohlen und tokio hotel verstärken das sogar Very Happy
nici_
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Anmeldungsdatum: 15.01.2006
Beiträge: 110

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 13:50:01    Titel:

Platinum-Slayer hat folgendes geschrieben:
Was bringt mir das? Was tut er für mich? Es gibt so viel Leid, elend, krieg, gewalt und sonstiges Zeug auf der erde, das ich schon lange nicht mehr an gott glaube.

oft wird nur einer angeklagt: Wo war Gott?

Wo ist Gott, wenn wir die Sonne genießen, wenn wir uns satt essen, wenn wir die Kinder in Frieden aufwachsen sehen und wir uns bester Gesundheit erfreuen? Wo ist er, wenn wir zusehen, wenn andere hungern, wenn wir hochmütig durch die Strassen laufen, unsere Mitmenschen verachten, zu unserem Gunsten schlecht machen, wenn wir lügen, stehlen und selbstverliebt meist nur für unser eigenes Wohl sorgen?

Ja, wo ist Gott, wenn Leid herrscht, wenn Unvorhergesehenes geschieht?
Es gibt keine Abwesenheit Gottes. Er verschwindet nicht und taucht dann plötzlich, unerwartet wieder auf.

Wollen wir denn wirklich wissen, wo Gott ist, oder möchten wir uns einen Schuldigen suchen und uns freisprechen von der eigenen Verantwortung? Ist Gott vielleicht gerade jetzt anwesend und wir wollen es nicht erkennen?

Gott ist da, und er liebt jeden einzelnen Menschen, auch den, der leidet hat er nicht vergessen. Hat er nicht selbst gelitten für die Menschen, als er von ihnen verspottet, geschlagen, und getötet wurde. Er kennt das Leid der Menschen ganz genau, er fühlt mit. Er nimmt das Leid nicht aus der Welt, sondern er kann und will uns in diesem Leid begegnen und uns zeigen was wichtig ist: Versöhnung mit Gott und eine echte und ewige Beziehung zu ihm. Gott ist nicht verantwortlich für das Leid, die Schuld der Menschheit brachte den Tod und den Schmerz zu jedem Einzelnen. Doch Gott möchte etwas Gutes daraus machen. Er starb für alle Schuld und bietet uns ein Leben an, das überströmt von seiner Liebe, seiner Fürsorge und Freude.
murania
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 15:03:24    Titel:

Wird dies jetzt ein zweiter Gott-Thread??

@nici: Verwechselst du vielleicht Jesus mit Gott?

Zitat:
Es gibt so viel Leid, elend, krieg, gewalt und sonstiges Zeug auf der erde, das ich schon lange nicht mehr an gott glaube. Dieter Bohlen und tokio hotel verstärken das sogar

Nur weil du Leid nicht begreifen kannst und Gott dafür schuldig machst, suchst du dir eine bequeme andere Lösung? Das ist, meiner Ansicht nach, ein Zeichen von Schwäche. Klar machen es TH und Bohlen nicht einfacher Leid zu bewältigen, aber einfach jemandem dies in die Schuhe schieben, ist einfach nur Faulheit und Dummheit.
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nici_
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Anmeldungsdatum: 15.01.2006
Beiträge: 110

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 15:52:25    Titel:

murania hat folgendes geschrieben:

@nici: Verwechselst du vielleicht Jesus mit Gott?

Nein, denn obwohl die Bibel lehrt, daß es nur einen Gott gibt, (1. Timotheus 2, 5), spricht sie dennoch von drei Personen in der Gottheit: Gott, dem Vater; Gott, dem Sohn; und Gott, dem Heiligen Geist.
Jesus Christus ist Gott, der Sohn. Er hatte keinen Anfang, sondern Er ist ewig. „Im Anfang war das Wort (Christus) und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“, (Johannes 1, 1).
Es ist ein schrecklicher Irrtum zu sagen, Jesus sei nicht Gott! Möge sich keiner auf diese Weise Gott gegenüber versündigen!
Jedoch ist Christus nicht nur Gott, sondern er wurde auch Mensch. Er verließ den Himmel und kam in unsere Welt. Er wurde „Jesus“ genannt, (Matthäus 1, 21), das heißt übersetzt: „Der Herr ist Rettung.“ Er ist Gott, „geoffenbart im Fleisch“, (1. Timotheus 3, 16). Wie alle anderen Menschen wußte Er, was es heißt, müde und hungrig zu sein; Er wurde versucht „in gleicher Weise wie wir, doch ohne Sünde“, (Hebräer 4,15). In einer weiteren Bibelstelle heißt es: „Welcher keine Sünde getan hat“, (1.Petrus 2, 22). Er kam, um der Retter der Welt zu sein. „Denn euch ist heute der Retter geboren“, (Lukas 2,11).
Die wichtigste Botschaft der Bibel ist der Tod Jesu am Kreuz und Seine Auferstehung. Folglich ist Jesus für unsere Sünden gestorben, um uns zu erretten. Drei Tage nach dem Kreuzestod stand Er wieder auf aus den Toten, (1. Korinther 15, 4). Danach zeigte Er sich Seinen Jüngern und vielen anderen Menschen, bevor Er wieder zum Himmel auffuhr, (1. Korinther 15, 6).
murania
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 16:28:45    Titel:

Das ist eine interessant Ansicht.
Dennoch bin ich der Meinung es gibt nur einen Gott und der hat sich durch Jesus Christus offenbart. Auch der Gott hat einen Namen. nämlich Jahwe. Ich persöhnlich glaube nicht an den heiligen Geist in der Form wie er gelehrt wird.
Und ob man Gott als Person darstellen kann, weiß ich nicht. Ich tendiere jedenfalls nicht dazu Gott zu personifizieren.
Dass Jesus für uns gestorben ist, ist wirklich die wichtigste Botschaft des NT. Dennoch bleibt Jesus Jesus und ist nicht Gott. Dies scheint wohl ein Übersetzungsproblem zu sein, denn in der Lutherbibel steht bei 1. timoteus 2,5:"Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Christus Jesus." Hier wird eindeutig die Position Jesus klar gemacht: Als Diplomat zwischen Gott und den Menschen.
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Canislupus
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BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 17:05:24    Titel:

@ the freak:
Außerdem ist der Glaube an die Naturwissenschaft nicht die Wissenschaftgläubigkeit, sondern die Leichgläubigkeit gegenüber Ergebnissen welche die Wissenschaften entstehen lassen. Daher gilt auch eine Theorie solange als wahr, bis es erwiesen worden ist, dass sie falsch ist. Klar werden wissenschafliche Ergebnisse manchmal falsch ausgelegt, und die Masse glaubt es dann ohne zu hinterfragen, manche aber Forschen weiter.
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AGK
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BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 17:48:32    Titel:

@murania,
Zitat:
Dass Jesus für uns gestorben ist, ist wirklich die wichtigste Botschaft des NT. Dennoch bleibt Jesus Jesus und ist nicht Gott.

Zunächst richtig(erster Teil Deines Satzes)- aber dass Jesus nicht Gott sein soll, darin irrst Du- z.b. gibt es da die Stelle:Joh 20,28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!. Im Gesamtverständnis der Bibel tritt das noch stärker hervor- etwas aus dem Kontext herauszunehmen ist immer problematisch, wenn man die Zusammenhänge nicht beachtet.
Allerdings gibt es aber ganz klare Aussagen wie z.b. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Also: Die Offenbarung Gottes als Sohn Gottess geschah in Jesus Christus, der in der Wende der Zeiten das auf Erden wandelnde Wort Gottes in Person war (Joh 1,1-14) und den Heilsplan Gottes am Kreuz und in der Auferstehung zum Ziel brachte (Joh 20,31).
Alles klar?
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Ionesco: Wer sich an das Absurde gewöhnt, findet sich in unserer Zeit gut zurecht.
nici_
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Anmeldungsdatum: 15.01.2006
Beiträge: 110

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 19:30:24    Titel:

@ murania

Weißt du was, genau das selbe habe ich auch lange gedacht! Ich dachte Jesus war ein normaler Mensch der von Gott gepredigt hat und ein Prophet war aber, als ich mich mal genauer damit befasst habe hab ich zu meinem Erschrecken festgestellt dass ich damit falsch gelegen bin!!

Denn Jesus lebte ein vollkommenes Leben und zeigte Seine Gottheit durch die Wunder, die Er tat … Er heilte die Blinden, stillte einen heftigen Sturm auf See, weckte Menschen von den Toten auf, machte in einem Augenblick Essen für Tausende von Menschen. Er sagte: „Glaubt mir wenn ich sage, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir; oder zumindest glaubt aufgrund meiner Werke!“ (Johannes 14,11)

Jesus behauptete von sich, "eins mit Gott zu sein" (Johannes 10,30). Wenn das was er sagte, nicht stimmte, musste er folglich entweder ein Lügner oder ein komplett Verrückter gewesen sein. Die Berichte der Menschen, die Jesus am nächsten standen lassen für solche Spekulationen allerdings keinen Raum. Petrus sagte über Jesus: "Er hat nie gesündigt und nie jemanden mit seinen Worten getäuscht." (1.Petrus 2,22)
Als er gekreuzigt wurde ließen seine Jünger ihn im Stich (Matthäus 25,56). Nach seiner Auferstehung von den Toten, erkannten sie, dass er Gott war. Sie wurden zu überzeugten Dienern Gottes und starben wegen ihres Glaubens fast alle den Märtyrertod.

Die Dreieinigkeit steht für einen Vollkommenen Gott. Vielleicht kann ich es mit einem Beispiel etwas besser zeigen:
Schau doch mal ein Auto an, es ist kein ganzes (vollkommenes) Auto, wenn z.b. die Räder fehlen oder das Lenkrad fehlt. Denn erst wenn die Karosserie z. b. Räder und ein Lenkrad besitzt ist es voll funktionsfähig und es ist dennoch "1" Auto und nicht 2!
Genau so ist das mit Gott, durch Jesus und den Heiligen Geist ist er "1" vollkommener Gott!
The Freak
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Anmeldungsdatum: 05.12.2005
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BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 20:18:18    Titel: Ich fordere die Einführung eines Botprotect! Gegen Missionar

Versuch nur weiter das strohdumme Insekt vor dir tot zu stechen. Du verschwendest nur dein Gift. Versuch nur weiter den konkurrierenden Wespenschwarm tot zu Kriegen, der deine schönen Äpfel, Birnen und Pflaumen auffressen tut. Da ihr blinden Glaubensfanatiker nicht Denken, sondern nur Glauben könnt, werdet ihr niemals lernen, dass man durch einen Spiegel nicht hindurch fliegen kann.
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Zuletzt bearbeitet von The Freak am 15 Nov 2006 - 15:50:11, insgesamt einmal bearbeitet
AGK
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Beiträge: 162

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 20:27:02    Titel:

@thefreak
ich gebe dir jetzt einmal einen Link, die Seite liest Du Dir mal in Ruhe durch- ich hoffe, Du schaffst das Rolling Eyes - dann denkst Du über alles noch einmal nach-auch wieder ganz in Ruhe,
http://www.ge-li.de/evolution-wissenschaft.htm#beginn
_________________
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Mr PURPLE
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beiträge: 400
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 11:58:04    Titel:

@ nici_

Alles was ich dir gerne schreiben würde, würde unverzüglich editiert, also lasse ich es... Confused
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Jean Molière
Canislupus
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Anmeldungsdatum: 27.04.2006
Beiträge: 416
Wohnort: An einer Lichtung mit guter Aussicht auf den Vollmond

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 20:40:46    Titel:

AGK hat folgendes geschrieben:
@thefreak
ich gebe dir jetzt einmal einen Link, die Seite liest Du Dir mal in Ruhe durch- ich hoffe, Du schaffst das Rolling Eyes - dann denkst Du über alles noch einmal nach-auch wieder ganz in Ruhe,
http://www.ge-li.de/evolution-wissenschaft.htm#beginn


Die moderne Wissenschaft besagt auch, dass wir das Universum nicht mit menschlichen Verstand vertehen können, denn der menschliche Verstand braucht immer ein Grund für Ursachen und Wirkungen, aber da das Universum keine Informationen über den Grund enthält sondern nur für Ursache und Wirkung bereitstellt, ist es klar das manche dann da ein Gott brauchen.
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TriXxyLou
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Anmeldungsdatum: 13.05.2006
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 22:11:27    Titel:

Sollte man nicht lieber an sich selbst Glauben?
testbild
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
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BeitragVerfasst am: 16 Mai 2006 - 14:29:23    Titel:

die frage, ob jesus gott war, und ob gottes existenz nachzuweisen ist, hängt davon ab, wie man gott definiert und welche annahmen man über das universum trifft.

ich definiere gott als allmächtiges wesen, welches das universum erschaffen hat. allmächtig bedeutet hierbei, dass gott keinerlei begrenzungen oder einschränkungen unterworfen ist.

wenn man von dieser definition ausgeht, gibt es zwei mögliche gott-universum-kombinationen:

1. ein allmächtiger gott hat ein nicht-allmächtiges universum erschaffen.

2. ein allmächtiger gott hat ein allmächtiges universum erschaffen.

Fall 1:
unter einem nicht-allmächtigen universum verstehe ich ein begrenztes universum, d.h. ein universum in dem gewisse regeln herrschen (z.B. naturgesetze). wenn das universum begrenzt ist, kann ein allmächtiger gott nicht vollständig teil dieses universums sein ("testbilds paradoxon" höhö Wink ), weil die parameter des universums nicht ausreichen, um gott vollständig abzubilden. würde er in einem begrenzten universum vollständig enthalten sein, wäre er nicht mehr allmächtig. im fall eines begrenzten universums ist daher erstens jesus nicht gott (zumindest nicht vollständig); zweitens kann gott in einem begrenzten universum von uns (und den übrigen insassen des universums) nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden, da ein vollständiger nachweis gottes den bereich ausserhalb des universums umfassen müsste, über den wir menschen keine beobachtbare aussage treffen können. aus der tatsache, dass gott nicht nachweisbar ist, folgt in diesem fall aber nicht, dass gott nicht existieren würde. vielmehr ist das ergebnis, dass in diesem szenario über gott überhaupt keine aussage getroffen werden kann. es kann sein, dass er existiert und das universum erschaffen hat, es kann aber auch sein, dass er nicht existiert.

Fall2:
unter "allmächtiges universum" verstehe ich ein universum, in dem keinerlei beschränkungen existieren. in diesem fall kann gott tatsächlich vollständig teil des universums sein. daraus folgt für uns: jesus war vielleicht tatsächlich (vollständig) gott. es spielt aber keine rolle, weil alle insassen eines unbegrenzten universums ebenfalls das potential haben, gottgleich zu werden. in diesem szenario wäre der nachweis von gott letztendlich überflüssig, weil wir ihm theoretisch ebenbürtig werden können.

obwohl in anbetracht des gegenwärtigen fernsehprogramms zumindest der dummheit kaum grenzen gesetzt scheinen, tendiere ich dennoch zu fall1. Wink

so, jetzt muss ich aber zum casting für das nächste realityformat.
murania
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2006 - 16:32:17    Titel:

nici_ hat folgendes geschrieben:
@ murania

Weißt du was, genau das selbe habe ich auch lange gedacht! Ich dachte Jesus war ein normaler Mensch der von Gott gepredigt hat und ein Prophet war aber, als ich mich mal genauer damit befasst habe hab ich zu meinem Erschrecken festgestellt dass ich damit falsch gelegen bin!!

Denn Jesus lebte ein vollkommenes Leben und zeigte Seine Gottheit durch die Wunder, die Er tat … Er heilte die Blinden, stillte einen heftigen Sturm auf See, weckte Menschen von den Toten auf, machte in einem Augenblick Essen für Tausende von Menschen. Er sagte: „Glaubt mir wenn ich sage, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir; oder zumindest glaubt aufgrund meiner Werke!“ (Johannes 14,11)

Jesus behauptete von sich, "eins mit Gott zu sein" (Johannes 10,30). Wenn das was er sagte, nicht stimmte, musste er folglich entweder ein Lügner oder ein komplett Verrückter gewesen sein. Die Berichte der Menschen, die Jesus am nächsten standen lassen für solche Spekulationen allerdings keinen Raum. Petrus sagte über Jesus: "Er hat nie gesündigt und nie jemanden mit seinen Worten getäuscht." (1.Petrus 2,22)
Als er gekreuzigt wurde ließen seine Jünger ihn im Stich (Matthäus 25,56). Nach seiner Auferstehung von den Toten, erkannten sie, dass er Gott war. Sie wurden zu überzeugten Dienern Gottes und starben wegen ihres Glaubens fast alle den Märtyrertod.

Die Dreieinigkeit steht für einen Vollkommenen Gott. Vielleicht kann ich es mit einem Beispiel etwas besser zeigen:
Schau doch mal ein Auto an, es ist kein ganzes (vollkommenes) Auto, wenn z.b. die Räder fehlen oder das Lenkrad fehlt. Denn erst wenn die Karosserie z. b. Räder und ein Lenkrad besitzt ist es voll funktionsfähig und es ist dennoch "1" Auto und nicht 2!
Genau so ist das mit Gott, durch Jesus und den Heiligen Geist ist er "1" vollkommener Gott!


Es ist mir schon klar, dass Jesus nicht ein Prophet war, so wie es Juden glauben. Dennoch ist Jesus nicht gleich Gott. Jesus ist ein Teil von Gott, so wie ein Sohn ein Teil von seinem Vater ist, aber dennoch sind diese 2 unterschiedliche Personen(Person passt zwar nicht so gut, aber mir ist nichts besseres eingefallen).
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testbild
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BeitragVerfasst am: 17 Mai 2006 - 18:29:52    Titel:

murania hat folgendes geschrieben:
Jesus ist ein Teil von Gott, so wie ein Sohn ein Teil von seinem Vater ist, aber dennoch sind diese 2 unterschiedliche Personen(Person passt zwar nicht so gut, aber mir ist nichts besseres eingefallen).


ich fühle mich (mutmaßlich vom teufel) gezwungen, jesus als abbild (oder gleich "abklatsch") gottes zu bezeichnen Twisted Evil
murania
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BeitragVerfasst am: 17 Mai 2006 - 19:57:19    Titel:

wenn du dich vom teufel gezwungen fühlst, so hast du ein schwaches wesen...( s. hiob)
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BeitragVerfasst am: 17 Mai 2006 - 20:45:25    Titel:

murania hat folgendes geschrieben:
wenn du dich vom teufel gezwungen fühlst, so hast du ein schwaches wesen...( s. hiob)


da hat hiob wohl recht Wink

- aber das angebot des teufels (ein überraschungsei) war zu verlockend. dummerweise hatte ich die figur in dem ei aber schon und die schokolade war auch schon schlecht geworden.
Abraham Floyd Jr.
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BeitragVerfasst am: 17 Mai 2006 - 20:54:08    Titel:

Die Vorstellung, dass es einen Gott gibt, erscheint mir absurd.

Der Gedanke der Menschen an irgendein höheres Wesen kam ja mit Sicherheit schon so ziemlich am Anfang der Menscheit auf. Diese Vorstellung resultierte daraus, dass es Dinge gab, die sich der Mensch einfach nicht erklären konnte. Diese Vorstellung von einem höheren Wesen wurde im Laufe der Zeit immer konkreter und da es auch immer weiter Dinge gab, die sich der Mensch nicht erklären konnte, fiel es auch nicht schwer, dass sich dieser Glaube an einen Gott festigte.

Doch die Dinge, die sich der Mensch zumindest wissenschaftlich nicht erklären kann, sind geringer geworden. Mich verwundert es einfach, dass auf etwas, das nicht bewiesen ist, so viel aufgebaut ist. Milliarden Gläubige, Kirchen, ein Kirchenstaat. Man könnte genauso gut behaupten, dass 4 rosa Gartenzwerge das Universum erschaffen haben und jetzt in einer Höhle auf Hawaii die amerikanische Footballliga verfolgen.

Das klingt natürlich absurd. Aber was ich damit sagen will ist, dass das genau so wahrscheinlich ist, als wenn jemand sagt "Es gibt einen Gott, der uns alle erschaffen hat und der unsere Gebte erhört"
Hesindian
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Anmeldungsdatum: 15.05.2006
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BeitragVerfasst am: 17 Mai 2006 - 21:14:33    Titel:

Glauben, was ist das?
Man könnte sagen, Glauben hat man, oder hat man nicht.
So ist es oft und oft wird sich daran auch nichts ändern.
Ich habe schon viele Diskussionen dieser Art miterlebt und kaum eine hat zu irgendeinem Ergebnis geführt.
Ziel solcher Diskussionen scheint mir doch oftmals nur die Selbstbestätigung (in welcher Form auch immer) und nicht ein ordentlicher Diskurs.

Und im Endeffekt geht es in der heutigen Welt doch um etwas völlig anderes.
Man soll die Meinungen anderer Leute tolerieren.
Und tolerieren heißt auch für mich ertragen.
Also wenn ein Diskurs entsteht soll dann bitte über "was ich dir jetzt gern schreiben würde, wird sowieso wegeditiert", denn ist das tolerant?
Oder "genausos logisch wie Gartenzwerge".

Denn das führt in der Gegenrichtung auch nicht gerade zu freundschaftlichen Gefühlen, was dann aber oft als grauselige Intoleranz angeprangert wird.

Nun, woran ich glaube.
Ich glaube an dass, wovon eine "Person" schon vor 2000 Jahren gepredigt hat.
Das die Menschen doch einfach mal lieb zueinander sein sollen, um es mal ganz einfach auszudrücken Wink

Ich glaube an Gott, jedoch hat es für mich keine große Bedeutung ob Jesus ein Teil Gottes oder nur sein größter Prophet ist.
Die Botschaft bleibt, wie auch immer, dieselbe und wie auch immer verliert sie nichts an Bedeutung.
Das ist für mich ebenso unwichtig, wie, ob Josef nun wirklich ein Nachfahre Davids war.

Es heißt einmal in einem "netten" Film, die größte Gabe die Gott uns gegeben hat, ist die, freie Entscheidungen zu treffen.
Und bedingen nicht oft Entscheidungen des Menschen die größten Untaten.
War nicht der Mord an den Juden eine Entscheidung von Menschen (inwiefern man hier noch von Menschen und nicht von Monstern sprechen kann)?

Aber egal, mehr werd ich denk ich mal hier nicht zu dem Thema sagen.

Botschaft des Posts: Seid lieb und geht knuddeln Wink

Und nur für den Fall, dass mir das einer als Angst vor Diskussion auslegen will: Rolling Eyes .
Mehr sag ich dazu net^^
karufu
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Anmeldungsdatum: 24.09.2005
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BeitragVerfasst am: 18 Mai 2006 - 08:10:23    Titel:

Hesindian hat folgendes geschrieben:
Glauben, was ist das?


Für mich heißt Glaube, nicht wissen zu wollen was wahr ist. Und meine Antwort war dementsprechend auch NEIN. Wink
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Die Hoffnung ist das übelste aller Übel, weil es die Qual der Menschen verlängert. (Friedrich Nietzche)
testbild
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BeitragVerfasst am: 18 Mai 2006 - 11:12:01    Titel:

dazu passt ein alter LaTeX spruch:

microsoft ist nicht die antwort, sondern die frage. und die antwort lautet: nein! Wink
Janus@Mathe
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BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 08:32:20    Titel:

ich würd ma sagen...

"Glauben heißt nicht wissen"

Und meiner Meinung nach ist Unwissenheit Sünde.

Antwort war dementsprechend "Nein."

Ich weiß es nicht, aber ich bin davon überzeugt, dass es keinen Gott gibt. Ein "übernatürliches Wesen" ist irrational.
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"More countries have understood that women's equality is a prerequisite for development."
Kofi Annan
ghizlane
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BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 13:28:32    Titel:

ich glaube daran, dass gott einzig ist, dass er weder gezeugt wurde noch selber zeugt.
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2006 - 12:21:29    Titel:

Gott ist nicht existent. Oder kann mir hier jemand das Gegenteil beweisen?
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Jean Molière
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BeitragVerfasst am: 05 Jul 2006 - 06:06:34    Titel:

@MrPURPLE

hier der geforderte beweis FÜR die existenz Gottes. jetzt bitte von dir den gegenbeweis Cool

Mit Blick auf die Frage nach der Existenz eines Gottes findet man im Qur`an in sinngemäßer Übersetzung unter anderem folgenden Vers:

„Stelle durch Wissen (arab.: ‘Ilm) fest, dass es keinen Gott gibt außer Allah!“ (47:19)

Zwar ist es richtig, dass die innere Überzeugung (arab.: Iman) hinsichtlich der Existenz eines Gottes im Islam vordergründig eine Angelegenheit des Herzens ist, und deshalb insbesondere einen emotionalen und spirituellen Charakter besitzt. Allerdings kann diese qur`anische Aufforderung auch als ein Hinweis aufgefasst werden, dass es zumindest für denjenigen, der sich um die Frage nach der Existenz eines Gottes auf wissenschaftlicher Ebene bemüht, auch möglich sein muss, dessen Existenz durch eine rationalere Form von Wissen (arab.: Al-Iman, Syn.: Al-Yaqin) verinnerlichen zu können – zumal „Herz und Verstand“ im islamischen Menschenbild ohnehin eine sich befruchtende Einheit bilden und nicht voneinander zu trennen sind.
Vor diesem Hintergrund wird verständlich, weshalb das so genannte islamische „Glaubensbekenntnis“ (arab.: Schahada) da lautet:

„Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt, und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist.“

Denn Bezeugen (arab.: Taschahud) setzt anders als Vermuten, Meinen oder Glauben (arab.: Dhann), eine weit höhere Stufe von Wissen (arab.: `Ilm) voraus.

Heutzutage ist es jedoch so, dass Religion und Wissen, ebenso wie Religion und Wissenschaft oder auch Gott und Rationalität vielerorts als zwei miteinander völlig unvereinbare Antipoden betrachtet werden, die sich geradezu gegenseitig ausschließen. Die Existenz Gottes und entsprechende Schöpferbeweise werden – unabhängig davon, aus welchem Kulturkreis sie stammen – nicht selten mit dem bloßen Hinweis zurückgewiesen, dass es wissenschaftstheoretisch fraglich ist, von sinnlich Wahrnehmbarem auf sinnlich nicht Wahrnehmbares zu schließen bzw. dass die Richtigkeit des so genannten Kausalitätsprinzips nicht ausreichend verifizierbar sei.
Auch wenn dieser erkenntnistheoretische Aspekt in der islamischen Philosophie bereits um das 9. Jahrhundert erkannt wurde, ist jedoch festzustellen, dass sich eine sich auf die bloße erkenntnistheoretische Infragestellung der Existenz eines Schöpfers „stützende“ agnostische oder gar atheistische Argumentationsweise zwar insbesondere im okzidentalen Kulturraum durchgesetzt haben mag, in dem sich Religion und Wissenschaft jahrhundertelang feindschaftlich gegenüberstanden, bis es den Menschen schließlich durch die Bewegung der Aufklärung und zum Beispiel die Geschehnisse der französischen Revolution gelang, sich vom Joch der Kirche und deren klerikalen Strukturen zu befreien, um so die Rückständigkeit, Wissenschaftsfeindlichkeit und Irrationalität des dogmatisch geprägten europäischen Mittelalters zu überwinden.
Der Blick auf die islamischen Kulturräume und in deren Geschichte zeigt uns jedoch ein völlig anderes Bild. Hier blühten Wissenschaftszweige wie jener der Mathematik, die ihr verwandte Wissenschaft der Logik (´llmu-l-Mantiq), die Medizin oder auch die Chemie und Astronomie bekanntermaßen gerade dann auf, wenn auch die Religion besonders fest in den jeweiligen Gesellschaften verankert war.
Dieses Phänomen basiert unter anderem darauf, dass der Islam dem Intellekt des Menschen (arab.: Al-´Aql) einen enorm wichtigen Stellenwert beimißt. Nur so ist zu verstehen, weshalb der berühmte islamische Gelehrte Abu Hamid Al-Ghazali bereits im 11. Jahrhundert n. Chr. vom Intellekt als einem der essentiellsten und schützenswertesten Aspekte menschlicher Existenz sprach.
Schließlich zeigt bereits ein kurzer Blick in den Qur`an, dass der Mensch dort hundertfach dazu aufgefordert wird, seinen Verstand zu benutzen.
Mit anderen Worten: Einer der Leitsätze der europäischen Aufklärung im Kampf gegen die Dekadenz, Dogmatik und Wissenschaftsfeindlichkeit des Mittelalters war: „Habe den Mut, Dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“, ein Satz, den ein Muslim problemlos übernehmen könnte, um ihn sogar dahingehend zu erweitern, indem er sagt: „Der Islam ist eine Religion, die dies dem Menschen geradezu zur Pflicht macht!“

Problematisch ist vor diesem Hintergrund, dass manche Menschen dazu geneigt sind, ein in vielerlei Hinsicht eurozentristisches Geschichts- und Weltbild im Maßstab 1:1 auf andere Kulturräume übertragen zu wollen, wodurch sie sich jedoch in erheblichem Maße den Weg zu anderen Sichtweisen und Denkmustern versperren. Darum seien besonders solche Leserinnen und Leser an dieser Stelle darum gebeten, nicht eben diesem Fehler zu verfallen, sondern sich auf die „Idee von der Rationalität in der Weltreligion Islam“ einzulassen.

Nicht zuletzt der Blick in die Biographie des Propheten Muhammad, s.a.s., zeigt auf, dass viele Menschen damals noch einen sehr einfachen Zugang zur Religion hatten. So erwiderte einst ein Beduine, der von den Widersachern des Propheten Muhammad, s.a.s., aufgrund seines Übertritts zum Islam zur Rede gestellt worden war, dem Sinn nach:
„Wenn ich in meiner Wüste Kamelspuren sehe, so bin ich mir absolut sicher, dass dort ein Kamel die Ursache dieser Spuren gewesen sein muss. Nun betrachte ich die Wüste, deren Oasen, den Himmel, den Mond und die Gestirne...wie könnte ich da leugnen, dass auch diese noch viel größeren Spuren einer Ursache, also eines Schöpfers bedürfen?!“
Mancher mag sich der Logik dieses Beduinen aus dem 7. Jahrhundert auch heute noch problemlos anschließen können. Andere Menschen – umgeben von komplexen Philosophien, Ideologien, verschiedensten Weltbildern und Lebensmodellen – bedürfen jedoch eventuell eines ihrem Denken angemesseneren Umgangs mit der Materie. Deshalb werden wir uns in Folgendem einer entsprechend ausgefeilteren Untersuchung hinsichtlich der Frage nach der Existenz eines Schöpfers widmen, wie sie in ähnlicher Form von islamischen Gelehrten erstmals um das 9. und 10. Jahrhundert n.Chr. dargelegt wurde.

Die diesbezüglichen Betrachtungen beginnen zunächst einmal damit, dass wir uns zuvor von jeglichen Normen, die nicht der Vernunft entspringen, geistig distanzieren müssen, um am Ende zu einem rationalen Ergebnis gelangen zu können. Folglich geschieht die Untersuchung der Frage, ob ein Schöpfer existiert und wenn ja, welche Eigenschaften dieser der Vernunft nach haben müsste, abseits von Gewohnheits- oder Gesetzesnormen, da diese im Gegensatz zu den Regeln der menschlichen Vernunft immer abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem Ort oder beispielsweise den jeweils geltenden kulturellen Konventionen sind. Salopp formuliert muss der Beweis eines Schöpfers also rein nach den Normen der Vernunft erfolgen, da nur nach deren Regeln „2 und 2 zusammen 4 ergeben“, und zwar völlig unabhängig von Kultur, Ort oder Zeit - wenn auch sicherlich darauf hingewiesen werden muss, dass vermutlich jeder Schöpferbeweis, so rational er auch sein mag, aus wissenschaftstheoretischer Perspektive wohl immer eine gewisse „Rest-Axiomatik“ enthält, was wiederum dazu führt, dass aus islamischer Sicht der „Ort des Iman“ trotz aller Rationalität immer das Herz und niemals ausschließlich der Verstand sein kann, wobei „Herz“ und „Verstand“ sich hier – wie bereits oben erwähnt wurde –gewissermaßen als zwei Bereiche eines Ganzen befruchten und bestärken können. (S. dazu auch: „Grundzüge einer islamischen Psychologie“ auf www.qalam.de)

Diesen wichtigen Aspekt und auch den Umstand, dass der so genannte „Schrift- bzw. der Quellenbeweis“, der sich mit der dem Prophetentum Muhammads und der Authentizität des Qur`an auseinandersetzt in der geistesgeschichtlichen Entwicklung islamischer Kulturräume sicherlich weit größere Verbreitung fand als die hier beispielhaft aufgezeigte rationale Beweisführung, die sich insbesondere im Wettstreit islamischer Gelehrter mit der Philosophie entwickeln konnte, gilt es unbedingt zu berücksichtigen, wenn man sich wissenschaftlich und umfassend mit der Frage nach der Existenz einen Gottes aus islamischer Perspektive beschäftigen möchte.

Im Rahmen des hier vorliegenden rational ausgerichteten Schöpferbeweises werden die sechs wesentlichsten Grundthesen mit Blick auf die Existenz eines Schöpfers aufgezeigt, analysiert und überprüft. Es ist klar, dass die folgende maßgeblich apagogische, also auf dem Aufzeigen der Unrichtigkeit des Gegenteils basierende Beweisführung, lediglich eine von sehr vielen Möglichkeiten ist, sich der Thematik anzunähern.

Insbesondere wer davon ausgeht, Gott habe rein mit Glaube, mit Vermutung oder gar Einbildung, nicht aber mit Rationalität zu tun, der möge folgende auf der Vernunft basierende Überlegungen betrachten, und sie dann, wenn er dazu in der Lage ist, auf ebenso vernünftige Weise widerlegen.

Die Frage nach Gott ist eng verknüpft mit der Frage nach der Herkunft des Kosmos. Zusammenfassend existieren sechs verschiedene Grundthesen zur Existenz des Kosmos:

These 1: Der Kosmos an sich ist nicht existent. Zu beweisen ist, dass er überhaupt
existiert.
These 2: Der Kosmos war immer schon existent und bedurfte deswegen keiner
Wirkursache.
These 3: Der Kosmos entstand zu einem bestimmten Zeitpunkt aus sich selbst
heraus aus dem Nichts, ganz ohne Wirkursache.
These 4: Der Kosmos bedarf einer Wirkursache.
These 5: Der Kosmos wurde von einer Vielzahl von Wirkursachen geschaffen.
These 6: Der Kosmos ist ein Produkt des Zufalls.

Zunächst einmal einige Definitionen zum Seinsbegriff, um den nachfolgenden Schöpferbeweis stringent und ohne Missverständnisse durchführen zu können, damit wir überhaupt wissen, wovon wir hier reden.
Das zunächst rein theoretische Nachdenken über das „Sein“ führt uns zu drei verschiedenen „Seinsformen“, wobei zwei davon Extreme darstellen (nötig/unmöglich) und eine, nämlich das mögliche Sein, sozusagen die Mitte zwischen diesen beiden Extremen bildet. Andere Seinsformen außer diesen dreien können der Vernunft nach nicht gefunden werden. Sie decken also alle denkbaren Möglichkeiten ab. Die drei verschiedenen Seinsformen (I,II,III) werden in Folgendem zusammenfassend dargestellt:

I) Notwendiges Sein (arab.: Wadjibu-l-Wudjud), also eine Seinsform, deren Nicht-Existenz der Vernunft widerspricht.

Hierunter fallen zwei verschiedene Gruppen des notwendigen Seins, nämlich:
1) notwendiges unbedingtes Sein (arab.: ghair maschrut), also das aus sich selbst und ohne Wirkursache Seiende und keines anderen Seins Bedingende (daher unbedingt, also an keinerlei Bedingungen geknüpft). (Ein Beispiel aus unserer menschlichen Existenz ist nicht vorstellbar, da jegliches uns erfassbares Sein an Zeit/Raum etc. gebunden ist, also dieser Faktoren bedingt.)
2) notwendiges bedingtes Sein (arab.: maschrut), also das nicht aus sich selbst Seiende, und auf andere Dinge angewiesene Sein. (Z.B.: Jeder bereits existente Körper bedarf eines Raumes, in dem er sich befindet.)

II) Mögliches Sein (Wudjudu-l-mumkin), also eine Seinsform, deren Existenz, aber auch deren Nicht-Existenz der Vernunft nicht widerspräche.
(Z.B. wäre es möglich, dass ein bestimmter Gegenstand X nie produziert worden wäre. Er ist also vor dessen Existenzwerdung nicht zwingend notwendig, im Gegensatz zum notwendigen Sein (s.o.).)

III) Unmögliches Sein (arab.: Wudjudu-l-mumtanni), also eine Seinsform, deren Existenz der Vernunft widerspräche. (Z.B.: ein Körper, der keinerlei Raum einnimmt.)

Nach diesen hier absolut unerlässlichen rein begrifflichen Definitionen zum Seinsbegriff werden nun die oben dargestellten Thesen anhand der Vernunft untersucht.

Zur These 1: Der Kosmos an sich ist nicht existent. Zu beweisen ist, dass er überhaupt existiert.

Dazu sagt uns die Vernunft:
Diese absurde These ist der Vernunft nach indiskutabel. Sie wurde z.B. von den Sophisten im Alten Griechenland vertreten. In ihrer Logik müsste auch diese Aussage selbst und ihr Begründer bewiesen werden, auch wenn sie ganz offensichtlich existieren.

Zur These 2: Der Kosmos war immer schon existent und bedurfte deswegen keiner Wirkursache.

Dazu sagt die Vernunft:
Der Kosmos gehört gemäß der obigen Definition in die Gruppe des möglichen, also des kontingenten Seins, wobei der bereits existente Kosmos Eigenschaften des notwendigen, bedingten Seins aufweist. So bedingt er beispielsweise eines Raumes und der Zeit, um überhaupt existieren zu können. Zudem befindet sich der Kosmos ohne Zweifel in einem ständigen Wandel, also einem zeitlich bedingten Prozess, in dem eine Entwicklungsphase einer vorherigen bedarf. Ergo steht ein Zustand der Materie einem vorherigen, zeitlich älteren Seinszustand voran. Ein derartiger Prozess aufeinenderfolgender Wirkursachen kann der Vernunft nach jedoch nicht ins Unendliche fortgesetzt werden, da zeitlich endliche Phasen eines solchen Prozesses auch in ihrer Summe, also in ihrer Gesamtheit, zeitlich begrenzt sein müssen.
Als Beispiel stelle man sich eine Eisenkette vor. Die Gesamtlänge dieser Kette entspricht dann logischerweise der Summe aller Einzelglieder, und da diese alle für sich endlich sind, kann ausgeschlossen werden, dass es sich um eine „unendlich lange Kette“ handelt, denn sind deren Einzelglieder endlich lang, so muss auch deren Summe endlich lang sein.
Mit Blick auf die Unendlichkeit des Kosmos (– der im Übrigen diesen Überlegungen zufolge und entsprechend wissenschaftlicher Erkenntnisse auch räumlich begrenzt sein muss –) geht es zwar hier nicht um ein Längenmaß, sondern um ein Zeitmaß. Die Betrachtungen zu den einzeln nacheinander stattfindenden, zeitlich begrenzten Phasen erfolgen jedoch analog dazu. So wird klar, dass der Kosmos nicht „unendlich alt“ sein kann bzw. ein unendlich alter Kosmos den Definitionen nach in die Kategorie „unmöglich“ fällt.

Aus diesem Grunde muss der Kosmos einen zeitlichen Anfang besitzen. Die Aussage, der Kosmos sei immer schon da gewesen, würde ihn im Übrigen irrsinnigerweise dem unbedingt notwendigen Sein zuordnen, das ja schließlich keinerlei Wirkursachen oder sonstigen Bedingungen unterliegt und somit auch keinen Prozesscharakter haben kann. Auch die nicht beweisbare, aber durchaus denkbare und somit der Definition nach mögliche Vermutung, dass sich auch vor der Zeit unseres Sonnensystems bereits unbekannte Prozesse im Kosmos abspielten, ändert an seinem insgesamt nötigen Anfang nichts.

Zur These 3: Der Kosmos entstand zu einem bestimmten Zeitpunkt aus sich selbst, bzw. aus dem Nichts, ganz ohne Wirkursache.

Dazu sagt uns die Vernunft:
Wenn der Kosmos, wie oben nachgewiesen wurde, nicht schon immer existent gewesen sein kann, bedarf er wie schon gesagt eines Beginns, also eines bestimmten Zeitpunktes, zu dem er existent war, nachdem er zuvor nicht-existent gewesen war. Unter der Annahme von These 3 müsste der Kosmos aus dem Nichts, „plötzlich“ und ganz ohne Wirkursache entstanden sein, eine Vorstellung, die jedoch der Vernunft zuwiderläuft.

Als Beispiel stelle man sich ein beliebiges physikalisches System, z.B. eine Waage im Gleichgewicht und somit im Ruhezustand vor, welche sich ohne eine äußere Wirkursache (z.B. ein Entfernen oder Hinzufügen von Gewichten) aus sich selbst heraus verändern würde. Dies ist der Vernunft nach als unmöglich einzustufen.

Zur These 4: Der Kosmos bedarf einer Wirkursache.

Die Vernunft sagt dazu:
Da der Kosmos also weder immer existent gewesen sein kann, noch aus sich selbst heraus entstanden sein kann, ergibt sich apagogisch, also nachdem das Gegenteil hiermit widerlegt wurde: These 4 ist die einzige der Vernunft nach übrig bleibende These und muss folglich richtig sein. Es muss eine Kraft, Energie, was auch immer, existieren, die ihn erschuf. Hiermit ist bewiesen, dass der Kosmos einer Wirkursache bedarf. Eine derartige Ursache ist folglich der Definition nach notwendig.
Unklar ist an dieser Stelle nach wie vor, wer oder was diese völlig abstrakte Kraft war bzw. ist. Dazu kann uns die menschliche Rationalität nichts sagen. Der Vernunft nach ergeben sich jedoch einige notwendige Eigenschaften dieser Wirkursache, die man hier festhalten kann:

1) Sie muss als die ursprünglichste aller Wirkursachen zwingend zur Gruppe des notwendigen und zugleich unbedingten Seins gehören, also aus sich selbst heraus seiend und keiner Wirkursache oder irgendeines anderen Seins bedürfend. Andernfalls könnte sie nicht der Ursprung des „Seinsprozesses“ sein, und wäre nur wieder die bedingte Folge eines vorherigen Seins.
2) Weiter ist sie notwendigerweise unveränderlich, also darf sie der Vernunft nach keinerlei Prozesscharakter besitzen, da hier eine „Phase“ der anderen bedingen würde. Folglich muss diese Wirkursache auch ewig sein, also nicht nur ohne Beginn, sondern auch ohne Ende.

Zur These 5: Der Kosmos wurde von einer Vielzahl (zwei und mehr) Wirkursachen geschaffen, oder aus einer in sich mehrteiligen Wirkursache.

Dazu sagt uns die Vernunft:
Gäbe es verschiedene, vielzählige Wirkursachen bzw. Schöpfer, so könnte man sich vorstellen, dass entweder jeder für sich unabhängig agierte oder dass die verschiedenen Schöpfer in gegenseitiger Kooperation „arbeiteten“. Erster Fall wird der Vernunft nach ausgeschlossen, da der Kosmos, der ganz offensichtlich vom kleinsten Atom bis hin zu den Planetenbahnen eine Ordnung darstellt, bei einer voneinander unabhängigen Wirkung verschiedener Wirkursachen in dieser geordneten Form nicht existieren könnte: Der Vernunft nach wäre in diesem Fall ein Chaos die Folge.
Bei oberflächlicher Sichtweise, ließe sich dieses „Problem“ dadurch beheben, indem angenommen wird, es existierten mehrere voneinander abhängige und sich somit bedingende Wirkursachen, die gemeinsam und in koordinierter Form miteinander wirkten. Dies ist der Vernunft nach jedoch ebenso wie die zuerst genannte These unhaltbar, da sich ja in diesem Fall unsinnigerweise absolut unbedingt notwendige Seinsformen gegenseitig bedingen würden. Keine dieser Seinsformen könnte mehr die, ihr immanente Notwendigkeit der Unbedingtheit aufweisen. Denn sie würde plötzlich abhängig (z.B. vom Willen und Wissen) ihres Partners, auch würden sie z.B. einem prozessualen Charakter unterworfen werden, usw. – alles Aspekte, die für die unbedingte Seinsform der notwendigen Wirkursache jedoch unmöglich sind.

So muss basierend auf den bisherigen Überlegungen die Wirkursache ganz ohne Zweifel EINE EINZIGE sein.

Vor diesem Hintergrund wird außerdem klar, dass die Wirkursache nur „ein in sich einheitliches“ Etwas sein kann , da ja sonst der eine Teil dieses Etwas der anderen Teile bedingen würde, was für eine unbedingt notwendige Existenz, also einer absolut unabhängigen Seinsform, der Vernunft nach ausgeschlossen werden kann.
Folglich ist es weder möglich, dass mehrere unabhängige „Götter“ noch „ein in sich aufgeteiltes Etwas“ die Wirkursache für den Kosmos sein können.

An dieser Stelle ist der Tauhid (arab.: Ahadiyyah und Wahdaniyyah / Einzigkeit und Einheit) vernunftgemäß nachgewiesen.

Zur These 6: Unabhängig von einer Anzahl von Wirkursachen ist der Kosmos ein Produkt des Zufalls.

Nun könnte jemand nach all diesen Beweisen kommen und behaupten: Zwar ist nachgewiesen, dass es eine Wirkursache geben muss, diese sei jedoch kein Wesen, sondern der Zufall (was auch immer der Zufall ist).
Dazu sagt uns die Vernunft:
1) Wir sehen in der Natur eine offensichtliche Zweckmäßigkeit der Dinge. Diese Zweckmäßigkeit und Zielgerichtetheit (telos ) kann aber unmöglich aus den Dingen selbst stammen und ist somit rein physikalisch-mechanistisch nicht erklärbar. Es ist folglich völlig unvernünftig zu behaupten, die Existenz habe sich etwa aus dem zufälligen Zusammentreffen verschiedener Elemente zu den offensichtlich zweckorientierten Dingen in der Schöpfung ergeben bzw. so selbstständig ihr Ziel definiert.
Zum Beispiel bedarf ein Tisch eines Schreiners, der sich vorher genau überlegt hat, wozu sein Produkt schließlich verwendet werden soll und über das entsprechende Wissen verfügt. Nur so ist zu verstehen, warum Tische eine bestimmte Höhe haben, waagrecht sind, glatt sind, usw. Es wäre völlig irrational zu glauben, das Holz des Tisches habe sich zufällig zusammengefunden und die offensichtliche Zweckorientiertheit des Tisches sei somit rein zufällig oder aus der Materie selbst entstanden.
2) Das kosmische System stellt eine Ordnung dar, und zwar vom kleinsten Atom bis hin zum Lauf der Planeten in ihren Bahnen. Bereits die geringste Änderung in dieser Ordnung würde unausweichlich zum völligen Zusammenbruch der jetzigen Ordnung führen. Jeglicher Zufall schließt jedoch eine Ordnung aus, wie uns die Mathematik bzw. die Stochastik nahe legt.
Bsp. 1: Man stelle sich einen Armbrustschützen vor, der auf 50 Meter Entfernung ins Schwarze einer Zielscheibe trifft. Nun könnte man sagen: „Nichts als Zufall!“. Nachdem der Schütze ein weiteres mal ins Schwarze trifft, könnte man erneut behaupten, er habe diese Leistung rein zufällig erbracht.
Trifft er nun mehr als einhundertmal hintereinander ins Schwarze, so drängt sich letztendlich auch dem größten Skeptiker langsam die Frage auf, ob er vielleicht gar ein guter Schütze sein könnte.
Bsp. 2: Man betrachte einen lapidaren Kugelschreiber unter der Annahme, dass wir ein solches Gerät zum ersten mal erblicken. Jemand käme und behauptete: „Dieser Kugelschreiber ist rein zufällig entstanden.“
Untersuchen wir das Schreibgerät genauer, so stellen wir fest, dass es ein auf die Hand abgestimmtes Maß, ein ausgeklügeltes Federsystem, eine Klammer am oberen Ende, eine komplizierte Mine in einer speziellen Hülle, usw. besitzt. Man würde „stutzig“ und beginne zu überlegen, ob da nicht jemand nachgedacht haben muss, um einen solchen Kugelschreiber in solch einer Form zu produzieren. Zusätzlich stellen wir fest, dass er kein Einzelfall ist, sondern dass überall Kugelschreiber mit offensichtlich demselben Zweck existieren. Bald würde man den Begründer der These „Dieser Kugelschreiber entstand rein zufällig“ für unvernünftig, ja sogar für verrückt erklären und schließlich nach der Fabrik, die all diese Kugelschreiber herstellt, suchen.
Wie aber nun – kann es sein, dass jetzt noch irgendjemand wagt, die Behauptung aufzustellen: Dieses „milliardenfach“ komplexere System, diese unübersehbar zweckgebundene Ordnung des Universums sei ein Produkt des Zufalls?!

Hiermit ist dieser kurze Vernunftbeweis für die Existenz einer in sich einheitlichen und einzigen Wirkursache des Kosmos abgeschlossen. Überdies sind die Thesen der „Zufallsanhänger“ und der „Naturalisten“ widerlegt.
Es wird klar: Es ist der Vernunft nach zwingend notwendig, dass ein einziges, in sich einheitliches, ewiges, aus sich selbst seiendes und keines anderen Seins bedürfendes, unveränderliches, absolut unabhängiges Etwas als Wirkursache des Kosmos existieren muss.
So mancher wird nach einem solchen Beweis an der menschlichen Vernunft an sich zweifeln und derart argumentieren, dass es auch Dinge gibt, die durch unsere Vernunft nicht erklärbar sind, Dinge also, die in einer Form stattfinden und existieren, die sich unserer, hinsichtlich deren Gültigkeit nicht verifizierbaren, menschlichen Vernunft entziehen. Deshalb ist der Vollständigkeit halber zu sagen:
Im Rahmen der Grenzen und Möglichkeiten menschlicher Vernunft bzw. unter der Voraussetzung, dass die Ergebnisse menschlicher Logik überhaupt gültig sind, wurde hiermit aufgezeigt, dass ein einziges, in sich einheitliches, ewiges, aus sich selbst heraus seiendes und keines anderen Seins bedürfendes, unveränderliches, absolut unabhängiges Etwas als Wirkursache des Kosmos dem Bereich des notwendigen und unbedingten Seins zugeschrieben werden muss.
Sollte sich jemand jedoch darauf berufen, dass die Gültigkeit menschlicher Logik zur Behandlung des Themas nicht ausreichend verifizierbar sei, so wird er immerhin zu dem Ergebnis kommen, dass Muslime von Gott zumindest deshalb überzeugt sind, da Seine Existenz angesichts der Existenz des Kosmos und seiner strukturellen Ordnung sowie der Bedingtheit der Welt, also ontologisch und kausal, als eindeutig notwendig und deshalb als evident bezeichnet werden kann, während ein auf der Vernunft basierender Gegenbeweis nicht einmal ansatzweise erbracht werden kann.

(Anm.: Da hier viele Gedankenschritte auf kürzestem Raum zusammengefasst wurden, ist es zum Verstehen des Schöpferbeweises sehr wichtig, die oben stehenden Definitionen und deren Begrifflichkeiten genau nachvollzogen zu haben!)


Ob die oben ermittelte Wirkursache übrigens nun Allah heißt oder anders, kann die Vernunft uns an dieser Stelle der Beweisführung nicht aufzeigen.
Betrachtet man jedoch vor deren Hintergrund den Qur`an als ein bloßes Schriftwerk , so stellt man zunächst einmal fest, dass dieser mutawatir überliefert ist, wir also davon ausgehen können, dass der sich heute in unseren Händen befindliche Qur`an dem Original aus dem 7. Jh. entspricht und somit an dessen Authentizität nicht ernsthaft gezweifelt werden kann – ein Umstand, der im Übrigen auch von der westlichen modernen und kritischen Orientwissenschaft bestätigt wird. (S. zum Qur`an ausführlicher auch: „Der Qur`an“ auf www.qalam.de.)
Überdies kommen wir beim Vergleich des Inhaltes des Qur`an und unserer oben anhand der Vernunft ermittelten Erkenntnisse über die Notwendigkeit einer Wirkursache zu dem Ergebnis, dass unsere dort herausgefundenen Eigenschaften dieser Wirkursache auch hier genannt werden, wobei ihr im Qur`an der Name „Allah“ zugeschrieben wird. Allah ist dem Qur`an zufolge unter anderem:
Der Schöpfer der Schöpfung aus dem Nichts (arab.: Al-Khaliq)
Der Schöpfer der Schöpfung aus dem bereits Erschaffenen (Al-Bari`)
Der Erste (ohne Beginn) (Al-Awwal)
Der Letzte (ohne Ende) (Al-Akhir)
Der absolut Ewige, endlos Beständige (Al-Baqi)
Der ewig Lebende (Al-Hayy)
Der absolut Unabhängige, von dem alles abhängt (As-Samad)
Der absolut Einzigartige (Al-Wahid)
Der aus Sich Selbst, also keine Schöpfung Seiende, bzw. der
Ungeschaffene (S. dazu Suratu-l-Ikhlas (112))
Derjenige, dem nichts gleicht, (da alles, was wir kennen, bedingt ist)
(S. dazu Suratu-sch-Schura (42), Ayah 11)
Der absolut Selbständige (Al-Qayyum)
Der absolut Autarke, Sich Selbst Genügende (Al-Ghani)
(Zum Begriff „Allah“ sowie zum „Gottesbild“ im Islam, s. auch „Die 99 schönsten Namen Allahs“ auf www.qalam.de.)

Abschließend sei an dieser Stelle noch auf folgende wichtigen Aspekte, die von islamischen Gelehrten und Denkern immer wieder betont wurden, hingewiesen:

Zwar ist es der Vernunft nach möglich, grob einige Eigenschaften Allahs zu umreißen, insbesondere auch dadurch, dass man erkennt, wie Gott offenbar nicht ist. Das Wesen Gottes konkret zu begreifen und aufzuzeigen wird jedoch immer unmöglich bleiben, da der Mensch aus seinem Leben unbedingte Seinsformen überhaupt nicht kennt, bzw. der Kosmos, in dem wir uns befinden, gar keine unbedingten Seinsformen zulässt. Denn Allah ist weder Körper noch Geist, weder räumlich noch zeitlich, weder sichtbar noch in Abbildungen erfassbar, usw.
So wird verständlich, weshalb es im Qur`an mit Blick auf Allah (t) heißt: „Es gibt nichts Seinesgleichen.“ Mit anderen Worten: „Allah (t) ist immer anders als alles, was wir kennen!“ (arab.: Mukhalafatu-l-Hawadith).
Darauf, dass folglich ein übermäßiges Philosophieren über das Wesen Gottes keinen Sinn macht und davor sogar zu warnen ist, da es geradezu zwangsläufig zu Trugschlüssen führen muss, verweist neben anderen beispielsweise auch der Prophetengefährte und -schwiegersohn ´Ali Ibn Abi Talib (r.A.a.) (gest. 661) in einer ihm zugeschriebenen Rede aus dem berühmten Werk „Nahdju-l-Balagha“. Dort heißt es in ungefährer Übersetzung:

„Der erste Schritt im Islam ist es, IHN [ALLAH] anzuerkennen. Und die Vervollkommnung des IHN-Anerkennens besteht darin, SEINE Existenz wissentlich zu bezeugen. Und die Vervollkommnung des wissentlichen Bezeugens SEINER Existenz, besteht darin, ebenso zu bezeugen, dass ER Einzig und in Sich Selbst Einheitlich ist (arab.: Tauhid).
Und die Vervollkommnung des Bezeugens SEINER Einzigkeit und Einheitlichkeit besteht darin, SEINE absolut reine Form anzuerkennen. Und die Vervollkommnung des IHN in SEINER absolut reinen Form Anzuerkennens besteht darin, IHN keinerlei Merkmalen zuzuordnen. Denn jedes Merkmal ist nur ein Beweis dafür, dass dieses anders ist als das, worauf es bezogen wird. Und all dasjenige, worauf ein Merkmal bezogen wird, ist wiederum für sich etwas anderes als das Merkmal.
So hat derjenige, der ALLAH einem Merkmal zuordnet, IHN beschrieben. Und wer IHN beschrieben hat, der hat SEINE Einheit aufgelöst. Und wer SEINE Einheit aufgelöst hat, der hat IHM Teile zugeordnet. Und wer IHM Teile zugeordnet hat, der hat IHN missverstanden. Und wer IHN missversteht, der zeigt auf IHN. Und wer auf IHN zeigt, schreibt IHM Grenzen zu. Und wer IHM Grenzen zuschreibt, der hat IHM SEINE Einzigkeit abgesprochen.
Wer auch immer sagt, dass ER sich in etwas befindet, der hat IHM einen Rauminhalt zugeschrieben. Und wer auch immer IHN auf einen Ort bezieht, der hat IHN an diesem festgemacht.
ER ist ein Sein, Dem niemand dazu verholfen hat, seiend zu werden. ER existiert, nicht jedoch aus der Nicht-Existenz kommend. ER ist allem nahe, doch nicht durch physische Nähe. ER ist allem fern, nicht jedoch durch physische Ferne. ER begeht Handlungen, jedoch ohne jegliche Bewegungen oder Instrumente. ER sieht, auch dann, wenn es nichts von SEINER Schöpfung gibt, auf das gesehen wird. ER ist nur EINER, so dass es keinen gibt, der IHM ein Begleiter wäre, oder den ER bei dessen Abwesenheit vermissen würde.“

Zusammenfassend könnte man also nochmals festhalten:
Immer dann wenn der Mensch glaubt, über das Wesen Gottes zu einem Ergebnis gekommen zu sein, so wird Gott doch immer anders sein!

Auch wenn wir das Wesen Allahs also nie wirklich konkret begreifen können, möge dieser kurze Einblick dennoch zumindest einen Wink gegeben haben, wie unvernünftig es ist, die Existenz Gottes an sich anzuzweifeln. Möge zudem klar geworden sein, dass es sich bei dem islamischen „Glaubensbekenntnis“ – der Schahada – auf der Grundlage einer entsprechenden Beschäftigung durchaus um ein wissentliches Bezeugen (arab.: Iman) handelt – und nicht, wie manche vorschnell und offenbar von anderen Religionen und Weltanschauungen her ausgehend behaupten, immer nur um ein bloßes Glauben, Meinen oder Vermuten.
Durchblick 65
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BeitragVerfasst am: 06 Jul 2006 - 17:37:16    Titel:

Canislupus hat folgendes geschrieben:
"Wissenschaft statt Aberglaube"


" Wissen schafft statt Glaube Aber...." oder auch so :

" Wissen schafft statt Aber....Glaube " ??

M.f.G. DB 65 Very Happy
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Sieh die Welt mit den Augen eines Kindes und du wirst sie erkennen.....
greenfairy
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BeitragVerfasst am: 20 Jul 2006 - 16:48:44    Titel:

Ich glaube daran, dass Gott existiert, allerdings kann er als Hauptgott auftreten und in Unterpersönlichkeiten. Ich spreche nit nur vom Vater, dem Sohn und dem heiligen Geist.
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Mrs Dalloway sagte, sie wolle die Blumen selber kaufen.
Sethos_der_Erste
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2006 - 13:18:45    Titel:

lol. Ich bin wohl der einzige Polytheist hier. Egal.

@SchuelerdesLebens:
Dein Glaube ist genausowenig wahr wie jeder andere und auch deine Beweise sind keine wirklichen Beweise sondern Theorien, woraus ein Glaube auch besteht:

1. Der Koran ist kein Beweis, dass es Gott gibt. Genausowenig wie die Bibel

2. Ein Beweis ist was handfestes und keine innere Überzeugung

3.Es gibt Beweise für eine Evolution, jedoch keine Beweise für eine Schöpfung, die ja demanch vorher gewesen sein muss.

4.„Wenn ich in meiner Wüste Kamelspuren sehe, so bin ich mir absolut sicher, dass dort ein Kamel die Ursache dieser Spuren gewesen sein muss. Nun betrachte ich die Wüste, deren Oasen, den Himmel, den Mond und die Gestirne...wie könnte ich da leugnen, dass auch diese noch viel größeren Spuren einer Ursache, also eines Schöpfers bedürfen?!“

Dieses zitat von Muhamed ist eine Vermutung und keinerlei ein Beweis.

5.
Zitat:
These 1: Der Kosmos an sich ist nicht existent. Zu beweisen ist, dass er überhaupt
existiert.
These 2: Der Kosmos war immer schon existent und bedurfte deswegen keiner
Wirkursache.
These 3: Der Kosmos entstand zu einem bestimmten Zeitpunkt aus sich selbst
heraus aus dem Nichts, ganz ohne Wirkursache.
These 4: Der Kosmos bedarf einer Wirkursache.
These 5: Der Kosmos wurde von einer Vielzahl von Wirkursachen geschaffen.
These 6: Der Kosmos ist ein Produkt des Zufalls.


Zur Entstehung des Kosmus habe ich auch eine Theorie. Und zwar einen ewigen Kreislauf ohne Schöpfung. Jedoch ist es eine Theorie, ein Glaube. Es gibt dazu keine Beweise. Daher ist dein Weltbild keine Wahheit.

6. Die meisten Thesen, die du schreibst haben mit Beweisführung rein gar nichts zu tun.

Warum schreibst du also einen Beweis zu Gott haben zu wollen, obwohl du keinerlei Beweise hast. Dein Glaube ruht auf Theorien. Dies ist genauso wie bei meinem Glauben der Fall. Es gibt keinen "Glauben" der die Wahrheit ist, ansonsten wäre es kein "Glaube" mehr. Dazu ist die Wahrheit zu groß, das wir sie je ermitteln können. Dein Gott hat also weder einen Existenzbeweis, noch einen Gegenbeweis.
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Tausend Jahre brauchte man um die Botschaft des Gekreuzigten zu verbreiten. Die nächsten tausend Jahre werden unser sein.
4x4
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BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 06:18:29    Titel:

mhmm hat folgendes geschrieben:
ich glaube nur an einen einzigen gott, der weder weiblich noch männlich und noch kinder bzw. sohn hat



und dessen Prophet ist Mohmmed (s.a.s)
4x4
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Anmeldungsdatum: 26.07.2006
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 06:22:24    Titel:

Sethos_der_Erste hat folgendes geschrieben:


1. Der Koran ist kein Beweis, dass es Gott gibt. Genausowenig wie die Bibel




Als ich den Koran gelesen habe und noch tue steigt in mir so ein gefühl auf das man nicht beschreiben kann...


Im Koran steht das Mohammed den Mond in zwei helften geteilt hat (mit Gottes bewilligung). Und heute Haben die Forscher erst rausgefunden das auf dem Mond lange geradlinige Ritze ist die sich um den ganzen Planeten zieht

und von solchen beweisen gibt es noch 1000 de
tequila81985
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Anmeldungsdatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 07:19:08    Titel:

Ich finde die ganze Geschichte um "Gott" oder noch besser Jesus schlicht weg erfunden und für mehr als ungläubig. Ich geh auch in keine Kirche geschweige denn zu glauben das wenn man betet Gott einen erhört Very Happy so ein Schwachsinn.
Aber wenn es einigen hilft bitte, nur zu! Twisted Evil
Canislupus
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Anmeldungsdatum: 27.04.2006
Beiträge: 416
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BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 09:56:40    Titel:

Der Mond ist geteilt, möchte ich sehen, keine Geschichtsschreibung erzählt von einem Geteilten Mond, bis auf, so sieht es aus, ein Märchen aus dem Koran Laughing
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Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null und nennen ihn ihren Standpunkt.
phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
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BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 10:31:24    Titel:

[quote="tequila81985"]Ich finde die ganze Geschichte um "Gott" oder noch besser Jesus schlicht weg erfunden und für mehr als ungläubig. Ich geh auch in keine Kirche geschweige denn zu glauben das wenn man betet Gott einen erhört Very Happy so ein Schwachsinn.
Aber wenn es einigen hilft bitte, nur zu! Twisted Evil[/quote]

was weißt DU schon was schwachsinn ist ? Shocked
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>> After silence, that which comes nearest to
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(A. Huxley)
exphysiker
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Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 1102

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2007 - 12:55:49    Titel:

Was ist mit der unhaltbaren Theorie: "es gibt einen Gott"? Was wenn dein Glaube für andere lächerlich ist? Ach ja, nur der, der glaubt, kennt "die Wahrheit".. Rolling Eyes
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Gegen Anthropozentrismus!

Der Sinn des Lebens: Die Erhaltung des Lebens, nicht die der Menschen.
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