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Gott
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Glaubst du an Gott?
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 2%  [ 7 ]
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 13%  [ 39 ]
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0%
 0%  [ 2 ]
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3%
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Stimmen insgesamt : 293

Autor Nachricht
rhapsody
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Anmeldungsdatum: 04.09.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2007 - 19:14:01    Titel:

dornbusch hat folgendes geschrieben:

Ein gutes Statement. Leider mit etwas wenig Profil Wink


steh vielleicht gerade auf dem schlauch, aber wie meinst du das?

lg
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3811

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2007 - 19:26:57    Titel:

rhapsody hat folgendes geschrieben:
dornbusch hat folgendes geschrieben:

Ein gutes Statement. Leider mit etwas wenig Profil Wink


steh vielleicht gerade auf dem schlauch, aber wie meinst du das?

lg


Du gibst damit jedem Recht und widersprichst keinem. Dabei hat mancher hier , sicher auch ich, durchaus ein Recht auf Kritik. Wink
rhapsody
Newbie
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Anmeldungsdatum: 04.09.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 16 Dez 2007 - 12:57:51    Titel:

stimmt, damit kannst du recht haben. klar, hast du wie jeder andere das recht auf kritik, aber das ist nun halt meine meinung.
ich glaube, dass es eine wie auch immer göttliche kraft gibt, ob man sie jetzt allah, jahwe oder anders nennt.
ich verstehe auch wenn viele leute nicht an gott glauben können, es gibt krieg, hunger und leid auf der ganzen welt, auch wenn ich der meinung bin, dass es sich viele damit zu einfach machen.
ich denke nur, dass das leid und alles dazu gehört, zum einen weil der mensch einen freien wilen hat und zum anderen, weil man das schöne ohne das schlechte nicht erkennen kann.

lg
Redalf Trebur
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Anmeldungsdatum: 31.12.2006
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 26 Dez 2007 - 21:05:28    Titel:

Was ist Gott ?


Da Religion nach meiner Energiefeld-Theorie eine strukturiernde Funktion zur Erreichung der jeweils über dem jeweiligem Energieniveau liegenden Energieebene ( oder auch Bewußtseinsebene ) darstellt, könnte ich Gott als die Summe des Glaubenspotentiales der Menschheit bezeichnen.

Das Gott natürlich eigentlich weit mehr ist, soll uns Menschen hier erst mal nicht weiter stören, da uns an Gott tatsächlich nur seine menschlichen Aspekte interessieren. Somit muss man sagen, das es der Gott DIESES
Planeten ist, an den Menschen glauben können, wollen oder auch nicht.

Glauben bedeutet Wissen um das Vorhandensein höherer Ebenen, ohne dieses Wissen zunächst verstehen zu können.

Hierin liegt der Trick. In dem Moment, wo ich an die Existenz einer höheren Ebene, Macht oder Struktur GLAUBE, trete ich mit dieser Ebene in Beziehung. Durch bestimmte Glaubenstechniken , -rituale kann diese
energetische Beziehung forciert werden.

Damit nun auch die Gesamtheit der Menschen diese höheren Ebenen erreichen kann, entwickeln sich, auf die geoenergetischen Verhältnisse angepasst, entsprechende Religionen ( Leitkanäle ) aus.

Neben diesen geoenergetisch fizierten Religionen werden sich in Kürze auch global gültige und anwendbare Religionen entwickeln, da es z.B. für
interstellares Reisen, aber auch im Zuge der Gloablisierung, die ja ein
erster Schritt in die Befreiung des Menschen von seiner geoenergetischen Begrenztheit ist, Grundvoraussetzung ist.

Jeder Mensch, der an irgendetwas GLAUBT ( egal welcher Polarität ), stellt einen Teil der ihm zur Verfügung stehenden höheren Energien zur Bildung einer WIR-Individualenergiefeldstruktur frei.

Somit ist der irdische GOTT die Summe der Glaubenspotentiale der Menschheit und damit sowohl positiv wie auch negativ, mit einem IMMER
leichten positiven Überschuss, da das Spiel nur so funktioniert.

Ziel jeder Religion ist die Entwicklung von Techniken, wie man möglichst viel positive Energie aufnehmen kann, OHNE gleichzeit viel negative Energie mitnehmen zu müssen.

Zu diesem Zweck halten sich hochentwickelte Zivilisationen ein genügend grosses Potentail an zu negativen Aktivitäten fähigen Menschen ( Kriminelle ), da nur diese durch den kriminellen Akt einen Teil der auf und in der Gesellschaft wirkenden negativen Kräfte verarbeiten und somit eine sehr wichtige sozioenergetische Ökofunktion erfüllen.

Dies ist auch einer der Gründe, warum jeglicher Versuch, Kriminalität wirklich beseitigen zu wollen, schlichtweg Verkennung der Wirklichkeit sind.

Auszug aus APOS - Die Energiefeld-Theorie - Ableitung die irdische Glaubenslehre.
Abdallah
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Anmeldungsdatum: 11.08.2007
Beiträge: 660

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 - 01:57:39    Titel:

Klimperkasten hat folgendes geschrieben:

[...]dass die Bibel von Gott stammt, der erwiesenermaßen existiert. - Den Gottesbeweis hat aber bis jetzt noch niemand hergebracht.


Und wie passt das jetzt zusammen?


Viele Grüße,
Abdallah
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3323

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 - 02:45:39    Titel:

Wo soll ich denn DAS geschrieben haben, Abdallah??
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Abdallah
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Anmeldungsdatum: 11.08.2007
Beiträge: 660

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 - 14:44:15    Titel:

Hier, Klimperkasten. (Verfasst am: 28 Dez 2007 - 00:20:45)


Viele Grüße,
Abdallah
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3323

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 - 16:49:05    Titel:

Du solltest den genannten Beitrag noch einmal lesen, bitteschön!
Falsche Markierung führt zu Missverständnissen und Verdrehungen des richtig Gemeinten und Geschriebenen !

Klimperkasten Wink
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Abdallah
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Anmeldungsdatum: 11.08.2007
Beiträge: 660

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 - 18:13:13    Titel:

Hallo Klimperkasten,

ich zitiere nochmal den Abschnitt:


Zitat:
Wenn Du andere von der Richtigkeit der Bibel überzeugen willst, dann müsstest Du erst beweisen, dass die Bibel von Gott stammt, der erwiesenermaßen existiert. - Den Gottesbeweis hat aber bis jetzt noch niemand hergebracht. - Das hindert Dich aber nicht daran, selbst von der Bibel und von der Existenz Gottes überzeugt zu sein.


Was existiert erwiesenermaßen? Meinst du nicht Gott damit? (Wäre auch ein Widerspruch zum darauffolgenden Satz)

Kläre mich bitte auf.


Viele Grüße,
Abdallah
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3323

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 - 18:35:39    Titel:

Abdallah, habe ein Wort vergessen, nämlich das Wörtchen "nicht".
....., der NICHT erwiesenermaßen existiert, sondern allein im Glauben! -

Ich glaube, jetzt ist klar, was gemeint war.

Danke für den Hinweis!

Klimperkasten Wink
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Abdallah
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Anmeldungsdatum: 11.08.2007
Beiträge: 660

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 - 18:49:13    Titel:

Ahh, jetzt ergibt das ganze doch halbwegs einen Sinn... Wink

Vielen Dank für die Aufklärung!


Und viele Grüße,
Abdallah
Etaraka
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Anmeldungsdatum: 07.01.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Sachsen, Chemnitz

BeitragVerfasst am: 07 Jan 2008 - 23:10:33    Titel:

*Gelesen, Gedanken gemacht*

Einen Gott ... mhhh .... muss man das etwas als Gott bezeichnen?

Noch vor gut einem Jahr haette ich hier kopfschuettelnd "Nein" reingeschrieben ... heute denke ich ein wenig anders.

... es sind immer die kleinen Sachen, die mich stutzig machen.
Man bekommt auf einmal einen Gedanken, der sehr abwaegig ist, man verwirft ihn, und in der naechsten Stunde, am naechsten Tag geschieht genau das, was man dachte. o.o

mal ein Beispiel:
Ich hoere ein neues Wort, vorher kannte ich es nicht und innerhalb einer Woche lernen ich komplett alles darueber und alle Menschen in meiner Umgebung verwenden es, als haetten sie es schon immer getan.

oder...
Hier in Chemnitz gibt es eine Kirche in der Stadt, dessen Name ich auf einmal nicht mehr wusste. Ich hab ueberlegt, es viel mir nicht ein und nah einer Weile war es mir egal. Am naechsetn Tag fragte mich eine Schulfreundin wie diese Kirche heist. Einen Tag spaeter fragte mich meine Mutter fruehs waehrend sie Zeitung las: "Ach Anja, wie hies diese Kirche doch gleich?" Ein paar Stunden spaeter, noch am selben Tag, sagte meine Freundin zu mir: "Wir treffen uns dann Feritag an der Kirche ... wie hies die noch?"

oder...
Ich sehe etwas im Kaufhaus, denke mir, na kannst vielleicht mal kaufen. Am naechsten Tag haben es alle in der Schule und meine Mutter kommt mit dem selben Gegenstand nach Hause.


Sowas passiert mir sehr oft, mittlerweile so oft, das ich nicht mehr stirnrunzelnd drüber hinweggehe. Frueher haette ich es als Zufall abgestempelt ... aber es haeuft sich soviel... ihr koennt mich gerne fuer verrueckt erklaeren ^^' manchmal denke ich ebenso. Wer weis, vielleicht ist es jah auch nur Einbildung.
Es sind die kleinen Sachen, die mir auffalen. Vielleicht sind es kleine Wunder?
Warum muss ein Gott riesen Wunder vollbringen, damit wir merken, das er existiert?

Oder ist sowas Schicksal? o.O Manche Menschen glauben jah auch an einen "Naturgott"
Wie auch immer, ich moechte es nicht mit einem Namen benennen.

Ich bin zu dem Entschluss gekommen, das irgendetwas mein Leben beeinflusst...

...auch wenn ich diese Erkenntniss nicht grade toll finde...



mfg, Etaraka
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Wenn das einzige Werkzeug, was du hast, ein Hammer ist, dann neigst du dazu alle Probleme als Nägel zu sehen.
--Abraham Maslow
perseus
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Anmeldungsdatum: 17.07.2006
Beiträge: 581
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2008 - 22:42:00    Titel:

IT_Desert hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Und was hat Gott davon, dass er uns vor dieser "Wahl" stellt?

Das kann denke ich, kann keiner beantworten. Es ist halt Gottes Wille eben. Man könnte sich auch fragen wieso wir überhaupt erschaffen wurden und dann wieder sterben. Dabei kann man sich das ganze leben fragen und den Kopf zerbrechen (was in islamischer Sicht Irreführung durch den Satan ist, denn wenn man ständig nach etwas sucht, was niemand wirklich finden kann, ist dies eine Ablenkung um an Gott zu glauben), aber da hat man nichts davon, da man keine Antwort bekommen wird.


Ha, den finde ich gut, also wenn man sucht und nicht findet, weil es nichts zu finden gibt, dann ist das nicht nur Ablenkung, das ist die schlimmste Form von Zeitverschwendung.

rhapsody hat folgendes geschrieben:
ich denke nur, dass das leid und alles dazu gehört,... weil man das schöne ohne das schlechte nicht erkennen kann.
Absoluter Quatsch der von Gläubigen, Moralaposteln, Manipulanten und Angstmachern verbreitet wird.

rhapsody hat folgendes geschrieben:
ich verstehe auch wenn viele leute nicht an gott glauben können, es gibt krieg, hunger und leid auf der ganzen welt, auch wenn ich der meinung bin, dass es sich viele damit zu einfach machen.


Es könnte auch sein, dass viele schlechte und unnötige Geschehnisse nur in der Art passiert sind, weil die Menschheit die Verantwortung für ihr Tun an einen Gott abgab und es immer noch tut. Ich glaube nicht an Gott und das bereits seit meinem zehnten oder elften Lebensjahr. Dieses Thema hat mich auch lange nicht beschäftigt, ich habe es vor 20 Jahren einfach mal für mich gedacht, es gibt ihn nicht und fertig. Es vergingen 17 Jahre und inzwischen denke ich darüber nach, wie sehr es sich auf das Leben kleiner Kinder auswirkt, weshalb immer noch an Gott geglaubt wird und wann diese Fehlleitung denn aufhört.
Für mich habe ich beschlossen, Naturwissenschaften weitgehend zu begreifen, Gedankengut einiger Philosophen und Autoren zu erfassen, Erich Fromm, Prof. Dr. Regine Gildemeister und Karl Jaspers mal genauer unter die Lupe zu nehmen, da suche ich wenigstens nicht nach irgendwas, was eh nicht existiert, weil ich begriffen habe, dass sich vor einigen Jahrtausenden und Jahrhunderten Menschen Märchen ausdachten, um zu manipulieren und zu kontrollieren.
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„Naive Fragen zu stellen ist überhaupt eine der erfolgreichsten Methoden, um voranzukommen.“
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timothee
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Anmeldungsdatum: 12.01.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2008 - 13:16:14    Titel:

Hallo.

Ich glaube nicht direkt an Gott aber ich glaube daran dass wir einem intelilligenterem "Etwas" dienen welches von manchen als Gott bezeichnet wird. Sowie manche Tiere für uns Nahrungsmittel sind, sind wir für diese intelligentere "Etwas" auch irgend ein Mittel zum Zweck. Es muss definitiv noch etwas geben was über uns steht denn wie könnten wir uns sonst weiterentwickelen so dass wir noch "funktionieren"? Irgendetwas muss das in meinen Augen steuern. Würden wir rausfinden was das ist, würden wir auch bestimmt rausfinden was der Sinn unseres Daseins ist.

Wir sind schließlich auch nur Teil der Nahrungskette und eines ewigen Kreislaufs und irgendwas wird diesen Kreislauf wohl steuern UND irgendein Nutzen werden wir diesem "Steurer" auch bringen.

Dieses etwas allerdings anzubeten finde ich "komisch". Auf irgendwelche Hilfe von diesem Etwas zu hoffen finde ich sogar zimlich dumm und naiv.
frerki
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Anmeldungsdatum: 20.02.2006
Beiträge: 174
Wohnort: 'ne mittlere Großstadt in Norddeutschland...

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 04:08:45    Titel:

Zitat:
Man könnte auch Lebenlang über den Tod diskutieren wie so wir alle irgendwann mal sterben werden. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir alle mal sterben werden. Somit "müssen" wir den Tod als fester Bestandteil unseres Leben akzeptieren. Nun könnte ich auch in frage stellen, dass wir Menschen nicht einfach so entstanden sind, ohne Grund. Ein Haus ist ein Beweis für die Existenz von Architekten und Bauarbeiter. Wir Menschen sind ein Beweis für die Existenz eines Schöpfers. Weshalb dann glauben , dass wir Menschen "aus dem nichts" bzw. Millionen Jahre vom Affenmenschen zum Neandertaler (bzw. heutiger Mensch) geworden ist? Wenn doch die Funktion des menschlichen Wesens so komplex ist, dass nur ein allwissender "Schöpfer" dies erschaffen hat, wieso ´sagen wir das nicht zu einem Haus? Zumal das Haus keine Seele hat. Dies ist nämlich ein Beweis (für mich jedenfalls) für Gottes Existenz.


Nein, keine Sorge, ich möchte hier nicht (schon wieder) das leidige Thema Evolution vs. Kreationismus aufmachen (das bringt normalerweise sowieso nichts!).
Aber auf einen Punkt möchte ich doch gern eingehen: und zwar schreibst du ja von der menschlichen Seele. Dazu möchte ich dir eine Frage stellen: wenn wir, die Menschen, wirklich nach dem Ebenbilde Gottes geschaffen wurden, was ist dann damit deiner Meinung nach gemeint?

A. Dass Gott, genau wie wir, zwei Arme und zwei Beine hat, fünf Finger an jeder Hand, einen Blutkreislauf, einen Stoffwechsel etc.?

B. Oder dass wir (anders als die Tiere) eine vernunftbegabte Seele besitzen, die uns einen Funken der göttlichen Vernuft verleiht?

Wenn mich nicht alles täuscht, dürftest du, genau so wie ich (kein Kreationist!) Antwort B für zutreffender halten?

Wenn dem aber so ist (und das ist es, was ich bei all den Evolutionsgegnern nicht verstehe): Warum legst du dann so großen Wert darauf, wie dein Körper, also deine äußere Hülle, entstanden ist? Dise Hülle wird am Ende deines Lebens in einem Grab vergehen und zu Staub zerfallen, doch deine Seele wird in die Ewigkeit eingehen! Kommt es denn nicht allein auf die Seele an, die uns Menschen ja erst zu Menschen macht und die Gott jedem Menschen schenkt? Und soweit ich weiß, hat noch keiner behauptet, meine Seele sei "zufällig" entstanden. Oder hast du schonmal vergleichbares gehört?

Nein? Daher die abschließende Frage: Warum beeinträchtigt es deinen Glauben oder dein Seelenheil, ob Menschen und Affen gemeinsame Vorfahren haben?!


perseus schrieb:

Zitat:
Für mich habe ich beschlossen, Naturwissenschaften weitgehend zu begreifen, Gedankengut einiger Philosophen und Autoren zu erfassen, Erich Fromm, Prof. Dr. Regine Gildemeister und Karl Jaspers mal genauer unter die Lupe zu nehmen, da suche ich wenigstens nicht nach irgendwas, was eh nicht existiert, weil ich begriffen habe, dass sich vor einigen Jahrtausenden und Jahrhunderten Menschen Märchen ausdachten, um zu manipulieren und zu kontrollieren.


Entschuldige, perseus, aber ich finde, hier machst du es dir zu leicht!

1. Ebensowenig, wie z.B. Atomphysiker etwas dafür konnten, dass ihre Erkenntnisse zum Bau von Atombomben missbraucht wurden, kannst du die Mythen / religiösen Schriften verdammen, nur weil verschiedene Leute sie zu Machtzwecken missbraucht haben! Ich bin überzeugt, dass sich keiner hingesetzt hat und sich sagte: "Hm, ich erfinde eine Religion, dann kann ich damit Macht ausüben!" Ich denke, es ist eher so, dass bereits vorhandene Glaubensströmungen für machtpolitische Zwecke institutionalisiert und kanalisiert wurden.
Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen, wenn ein Mensch für sich privat entscheidet, an Gott glauben zu wollen. Ein Problem sehe ich nur dann, wenn dieser Mensch seinen Glauben mit militanten Mitteln propagiert und missioniert!

2. Du musst zugeben, dass man unsere Welt nicht aus sich selbst heraus erklären kann! Wir können uns weder vorstellen, dass das Universum ewig existiert, noch dass es einen Anfang gehabt hat (denn dann stellt sich ja sofort die Frage: Und was war davor?).
Auch kann die Naturwissenschaft uns niemals sagen, WARUM es diese Welt überhaupt gibt, warum es uns Menschen gibt, also, welchen Sinn unser Dasein auf der Erde eigentlich macht?
Ich finde es vollkommen legitim, auf diese Frage zu antworten: "Wir leben, weil Gott es so wollte." Denn du wirst mir nicht beweisen können, dass es Gott NICHT gibt, oder?
Natürlich kann ich dir auch nicht beweisen, DASS es ihn gibt. Aber deshalb heißt es ja schließlich auch GLAUBEN, oder?
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Night_walker
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Anmeldungsdatum: 23.06.2007
Beiträge: 170

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 04:28:47    Titel:

ich qoute mich hier mal ^^
Gott wird ja immer als Ebenbild des Menschen hingestellt bzw beschrieben.
glaubt man jetzt an Gott wenn man ihn eher als unbegreifliche Kraft auffasst?? also an meinetwegen eine nich Logisch Erklärbare Energie/Kraft die auch nicht nachweisbar ist???
frerki
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Anmeldungsdatum: 20.02.2006
Beiträge: 174
Wohnort: 'ne mittlere Großstadt in Norddeutschland...

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 04:44:46    Titel:

Zitat:
glaubt man jetzt an Gott wenn man ihn eher als unbegreifliche Kraft auffasst?? also an meinetwegen eine nich Logisch Erklärbare Energie/Kraft die auch nicht nachweisbar ist???


Das ist eine gute Frage! Ich würde sie durchaus mit Ja beantworten, denn ich verstehe unter "an Gott glauben" die Erkenntnis, dass diese Welt und unser Leben einen Sinn ergibt, dass es somit eine Art "Grund" für die Welt und unser Leben gibt.
Ich glaube, desto mehr wir uns von der Vorstellung frei machen, dass Gott eine Art Mensch ist, der da oben gütig auf einer Wolke wacht, desto näher kommen wir dem, was Gott wirklich ist!
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Diskordianisches Prinzip
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 15.11.2007
Beiträge: 970

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 05:52:38    Titel:

Welchen unmittelbaren Einfluss übt die Gottesfrage (bzw. deren Antwort) auf unser persönliches Leben aus?
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3811

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 08:10:43    Titel:

Aus dem JA zu Gott folgt für mich unmittelbar der Grundsatz, daß jeder Mensch gottgewollt und gottähnlich ist. Von daher gilt für mich die Würde des Menschen als "heilig" und unantastbar. Menschen sind nicht wertvoll, sie sind ein Wert.
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3323

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 08:56:14    Titel:

Dornbusch, ich glaube, Menschen (und alle Kreaturen) sind das Wertvollste überhaupt, weil es sie nur einmal gibt. Die Einmaligkeit macht den Wert aus!

Wünsche schönen Sonntag,

Klimperkasten Wink
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21523

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 11:35:10    Titel:

Wie einmalig fühlst du dich unter geschätzten 100 Milliarden Menschen, die mal gelebt haben/ es aktuell tun? Und wer, außer dir und deiner direkten Umgebung nimmt dich überhaupt war?

Du bist 8wie jeder andere auch) ein völlig unbedeutender Teil, der sich nicht wesentlich von allen anderen unterscheidet (oder kannst du in einem Ameisenhaufen Individuen erkennen? Wesentlich anders sind wir auch nicht, nur größer...)


Cyrix
perseus
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Anmeldungsdatum: 17.07.2006
Beiträge: 581
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 14:36:48    Titel:

frerki hat folgendes geschrieben:
Entschuldige, perseus, aber ich finde, hier machst du es dir zu leicht!
Du musst dich nicht entschuldigen. Ich mache es mir selbstverständlich so einfach wie nur möglich. Ich bin alleinerziehend, habe zwei Jobs und bereite mich auf einen der schwierigsten Studiengänge vor. Da ist Leistung gefragt und ich bin gut ausgelastet.
Dass ich mich eher auf die Quellen gesellschaftlicher, politischer, kultureller usw. Zusammenfassungen einiger Wissenschaftler, Philosophen der Neuzeit beschränke oder es mir mit „seeing is believing“ einfach mache, das gebe ich zu und sei es die heisenbergsche Unschärferelation die sich nur mit aufwändigen mathematischen Verfahren berechnen lässt, das leuchtet wenigstens ein, ist nachvollziehbar. An Gott zu glauben ist für mich auch nachvollziehbar, nur leben wir nicht mehr im Mittelalter, sondern in einer desillusionisierenden Zeit. Meine Tochter riss gestern die Augen ganz weit auf, als ich ihrem Papa anhand eines Milchstraße-Posters erklärte wie sich schwere Metalle in einer Galaxie bilden. Klar kann sich noch nicht viel damit anfangen, sie wird am Donnerstag drei Jahre alt, jedoch kann ich in etwa nachvollziehen, wie sich die Kinder in der heutigen Zeit mit der Welt auseinander setzen werden.

Ich sehe das auch in etwa so wie cyrix, nur weil ein Mensch ein Mensch ist, ist er noch lange nicht göttlich bzw. einem höheren Wesen ähnlich oder gar von einem erschaffen. Was ist denn am Menschen so erschaffenswert?
Der besondere Mensch macht sich erst durch Taten zu einem Erwähnenswerten. So gesehen wären ja sogar Mörder, Betrüger, Vergewaltiger und Tyrannen gottesähnlich. Naja!?! Bitte nicht mit den "vom Weg Abgekommenen" argumentieren.
Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und in Betracht ziehen, dass wir noch nicht mal die einzigen im Universum sind, die in der Lage sind die Naturgesetze zu entziffern.
Vielleicht wurde auch Gott nur ausgedacht, für die labileren Seelchen unter uns, weil es schon schwer akzeptierbar scheint, keinen besonderen Sinn zu haben.
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IT_Desert
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Beiträge: 565

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 15:32:00    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Du bist 8wie jeder andere auch) ein völlig unbedeutender Teil, der sich nicht wesentlich von allen anderen unterscheidet (oder kannst du in einem Ameisenhaufen Individuen erkennen? Wesentlich anders sind wir auch nicht, nur größer...)
Cyrix

Menschen mit Tieren bzw. Pflanzen zu vergleichen halte ich nicht für richtig. Jeder Mensch ist ein Unikat, keiner gleicht dem anderen zu 100%. Es stimmt, dass Ameisen optisch meist alle gleich sind. Man kann sie also nicht trennen. Jedenfalls optisch nicht, und ich denke auch nicht ,mit einem Fingerabdruck.

Der Mensch dagegen ist zu unterscheiden: z.B ist der Fingeradruck, Stimme, DNS, ... absolut einmalig. Nichts zu vergleichen mit Tieren oder Pflanzen. Anders sind wir ganz bestimmt, im allgemeinen gleichen wir uns aber wir sind nicht identisch, sogar ein Zwilling ist einmalig. Rolling Eyes
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Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.
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cyrix42
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Beiträge: 21523

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 15:41:41    Titel:

"Keine zwei Steine gleichen sich. Jeder ist einzigartig." Und, macht das Steine jetzt zu etwas ganz besonderem?

Ich denke nicht...


Cyrix
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3811

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 17:12:30    Titel:

Die Einmaligkeit eines jeden Individuums ist Fakt. Die Würde und Gottesebenbildlichkeit eines jeden Mensch ist Glaube.

auf diese Frage habe ich geantwortet.

perseus, ja! Jeder Mensch ist etwas besonderes. Natürlich lieben wir es, auf Menschen zu deuten, die noch böser sind als wir. Wir brauchen das.
Angesichts der ganz bösen sind wir dann eben weniger böse, schon fast gut!

Mensch wird einer nicht durch Leistung, sóndern durch Geburt. Wir sind alle gleich, wir sind alle verwandt. Keiner ist mehr wert als der andere.
IT_Desert
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 565

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 17:46:00    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
"Keine zwei Steine gleichen sich. Jeder ist einzigartig." Und, macht das Steine jetzt zu etwas ganz besonderem?
Ich denke nicht...
Cyrix


Aber Steine können nicht lieben, hassen, weinen, leiden und haben keinen eigenen Willen.

Zitat:
Wir sind alle gleich, wir sind alle verwandt.

Eben, und wenn alle diese Denkweise hätten, würde man besser miteinander auskommen. Wink
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21523

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 17:47:22    Titel:

Schon wahr. Nur war das nicht der Grund, der oben angeführt wurde, weshalb Menschen etwas besonderes/tolles o.ä. sein sollten, sondern weil jeder für sich "einmalig" ist; so einmalig wie eben jeder Stein für sich auch...


cyrix
Hyperion
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 623

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 20:30:23    Titel:

IT_Desert hat folgendes geschrieben:

Aber Steine können nicht lieben, hassen, weinen, leiden und haben keinen eigenen Willen.


Hier würde Ich doch gerne einwerfen, dass das kein Mensch weiß. Nur weil sie nichts machen, heißt das nicht, dass sie nichts machen können; und wenn sie nichts machen können, heißt das nicht, dass sie nicht wollen können.

Andererseits ist es auch die Frage, ob Menschen denn fühlen, denken, wollen können, oder doch Maschinen sind, die von Gott programmiert wurden. Dann wären 'Gefühle' nämlich auch nichts besonderes.

Grüße, Hyperion
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3323

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 20:54:41    Titel:

Wenn jeder Mensch ein völlig unbedeutender Teil des Lebens wäre, Cyrix, dann würden wir uns alle ziemlich wertlos fühlen, würden keinen Lebenssinn sehen, hätten keinerlei Bedürfnis, den roten Lebensfaden zu durchlaufen. - Ist aber im Normalfall nicht so!

"Die Einmaligkeit des Individuums ist Fakt". Stimmt! Und das macht den Menschen (und jede Kreatur!) so wertvoll!

Klimperkasten Idea
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21523

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 23:30:27    Titel:

Ja, und über 70% der Menschen halten sich für "überdurchschnittlich klug". Dummerweise folgt daraus noch lange nicht, dass sie recht haben.

Ergo: Nur weil viele Menschen es so sehen, muss es noch lange nicht richtig sein...


Es mag zwar tröstend sein, wenn man sich für bedeutend hält, aber ein kleines Gedankenexperiment sollte einem vom Gegenteil überzeugen: Was wäre anders in dieser Welt, würde man nicht existieren/ plötzlich nicht mehr da sein? Klar, ein paar Verwandte und Bekannte würden es mitbekommen, aber sonst? Würde sich etwas verändern? Nein! Alles würde ganz genauso seinen Gang weitergehen, und weit über 6 Milliarden Menschen würden nicht mal registrieren, dass da was war...

Man ist völlig unbedeutend! Die Welt dreht sich auch ziemlich genauso ohne einen weiter.

Man ist im Großen und Ganzen wertlos (bzw. von ähnlichem Wert wie ein beliebiges Tier o.ä.); man kann höchstens lokal, für einige, wenige, andere Menschen wichtig und wertvoll sein... Zumindest gilt diese Aussage für alle 99,9...% der Menschen, welche eben nicht weltentscheidende Dinge tun, die wesentliche Teile der Menschheit beeinflussen...


Mag man sich mit einer Ausrede trösten (u.a. dafür sind Religionen da), ändern tut es die Sache damit aber auch nicht.


Cyrix
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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 00:31:56    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Mag man sich mit einer Ausrede trösten (u.a. dafür sind Religionen da), ändern tut es die Sache damit aber auch nicht.


Mein persönliches Wort zum Sonntag (abend) : )

mfG

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frerki
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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 02:29:02    Titel:

Zitat:
Man ist im Großen und Ganzen wertlos (bzw. von ähnlichem Wert wie ein beliebiges Tier o.ä.); man kann höchstens lokal, für einige, wenige, andere Menschen wichtig und wertvoll sein...


Da hast du natürlich recht. Ein Glück (!) hat nicht jeder Mensch mit seinem Tun eine Auswirkung auf die Welt, die so groß ist, dass sie von der restlichen Menschheit bemerkt wird.
Dennoch: ich würde es z.B. mit einer Wahl vergleichen. Im Nachhinein kann sich jeder sagen: "Was hätte es schon geändert, wenn ich meine Stimme wem anders gegeben hätte? Das Ergebnis wäre doch das Gleiche gewesen!" Das stimmt, und stimmt doch gleichzeitig nicht, denn wenn jeder einzelne, der so denkt, anders abgestimmt hätte, hätte das Ergebnis sehr wohl ein anderes sein können!
Genauso ist es mit den Auswirkungen unser alltäglichen Handlungen: wer sagt dir denn, dass das, was du tust, nicht bedeutend ist für das große Ganze? Nur weil wir unseren Anteil daran nicht unmittelbar erkennen, kann es ihn dennoch geben!

Und davon mal abgesehen: wer sagt denn, dass dein Kind oder Enkelkind nicht einmal zu den ganz Großen der Welt gehören könnte? Und dass es das nur deshalb ist, weil es bestimmte Gene von dir UND deinem Partner / deiner Partnerin erhalten hat? Und vielleicht hättest du diese(n) Partner(in) ja gar nicht kennen gelernt, wenn du dich in einem bestimmten Moment deines Lebens anders verhalten oder entschieden hättest?
So gesehen kannst du nicht wissen, ob dein Handeln globalen Einfluss hat (oder später einmal haben wird), weil du nur einen unendlich kleinen Teil der Menschheit bzw. der Welt kennst!


Zitat:
Man ist völlig unbedeutend! Die Welt dreht sich auch ziemlich genauso ohne einen weiter.


S.o. Allerdings fällt mir dazu nochwas ein: kennst du den Film "Ist das Leben nicht schön" (mit James Stewart in der Hauptrolle)? Der ist zwar irgendwie ziemlich kitschig, aber er führt einem doch eindrucksvoll vor Augen, wieviel man mit seinem Leben bewirken kann!
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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 02:45:46    Titel:

Zitat:
Mag man sich mit einer Ausrede trösten (u.a. dafür sind Religionen da), ändern tut es die Sache damit aber auch nicht.


Eine Ausrede wofür? Das man sich eingestehen muss, dass die Welt keinen Sinn macht und auch unser Leben sinnlos ist?!

Woher willst du das wissen? Es ist doch dein Gefühl, dass dir das sagt, und kein objektiver, wissenschaftlicher Beweis, oder?

Und genauso sagt mir mein Gefühl das genaue Gegenteil: die Welt ergibt einen Sinn (selbst wenn ich ihn, als unendlich kleiner Teil des ganzen, vielleicht nicht erkennen kann)!

Hast du dich nie gefragt, warum es die Welt eigenttlich gibt? Warum nicht nichts ist?

Na ja, jedenfalls steht hier jetzt Gefühl gegen Gefühl. Und die Vernunft sagt uns, dass einer von uns beiden Recht habn muss und der andere somit Unrecht.

Nur haben wir irgendeine Möglichkeit, zu erkennen, wer von uns beiden richtig liegt? Nein, oder?

Daher würde ich den Glauben nicht als eine "Ausrede" bezeichnen!!
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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 11:24:24    Titel:

frerki hat folgendes geschrieben:
Das man sich eingestehen muss, dass die Welt keinen Sinn macht und auch unser Leben sinnlos ist?!

Völlig sinnlos ist das Ganze nicht, ich denke jedoch, dass es nicht so sinnVOLL ist, wie es durch Gott erklärt wird. Das ist anmaßend! Außerdem widerspricht sich das doch völlig. Demütig und auf keinen Fall stolz sein, jedoch trotzdem gottähnlich... Question Rolling Eyes Question Gott ist die Möglichkeit für viele Leute, sich als etwas besonderes zu sehen, sich für Auserwählte zu halten.


frerki hat folgendes geschrieben:
Woher willst du das wissen? Es ist doch dein Gefühl, dass dir das sagt, und kein objektiver, wissenschaftlicher Beweis, oder?
Es gibt übrigens viele in meinem Bekanntenkreis mit ähnlichem Gefühl, somit keine Ausnahme. Mein Gefühl sagt, dass bereits Alpha-Centauri eine Art Leben birgt. Es ist auch nur ein Katzensprung von ca. vier Lichtjahren. Gott macht aus uns aber keine Photonen. Seit der Mondlandung will die Menschheit da raus, mag es noch so dunkel erscheinen. Die Menschheit wird mal feststellen, besonders und gewöhnlich zugleich zu sein. Gott findet sie aber nicht.

Klimperkasten hat folgendes geschrieben:
Wenn jeder Mensch ein völlig unbedeutender Teil des Lebens wäre, Cyrix, dann würden wir uns alle ziemlich wertlos fühlen, würden keinen Lebenssinn sehen, hätten keinerlei Bedürfnis, den roten Lebensfaden zu durchlaufen. - Ist aber im Normalfall nicht so!

"Die Einmaligkeit des Individuums ist Fakt". Stimmt! Und das macht den Menschen (und jede Kreatur!) so wertvoll!

Klimperkasten Idea


Ich frage mich, weshalb es Menschen gibt, die sich nicht für etwas besonderes halten und trotzdem recht glücklich und schaffensfroh leben. Es passiert mir oft, dass ich von den Zeugen Jehovas angesprochen werde, und es kommt auf meine Ansichten stets die Aussage "ABER, wir sind doch einzigartig... usw.". Eine Zeugin schenkte mir "Gibt es einen Schöpfer der an uns interessiert ist?", ein gefährliches Büchlein m. E., weil es so viel Wahrheit, viele Tatsachen enthält, jedoch so gedreht, dass am Ende immer rauskommt, Menschen seien besser als Tiere usw. Jetzt mal ehrlich, sie argumentieren damit, dass ein Tier sich selbst nicht im Spiegel erkennt und deshalb minderwertiger ist als ein Mensch. (Lüge, denn es gibt Affenarten und Delphine, die sich selbst im Spiegel erkennen und "wissen" dass es kein Artgenosse ist, auf dessen Nase ein Punkt ist, sondern dass der Punkt sich auf der eigenen befindet)
Bei mir zieht diese Argumentation nicht. So betrachtet ist sogar die Tanne vor meinem Fenster ein wertvolles Lebewesen, dass sie überhaupt entstanden ist, ist für mich persönlich ein Wunder. Wenn man Pflanzen streichelt, gedeihen sie besser, was auf "Gefühle" hindeutet.
Das Leben hat schon irgendeinen Sinn, jedoch ist der Sinn, der Jahrhunderte lang geimpft wurde vielleicht nicht der richtige. Der Sinn der Neuzeitigen ist definitiv ein anderer, als der Mittelalterlicher und das gute an der Sache ist, dass sogar das Wissen, die Philosophie einem evolutionären Einfluss unterliegt. Werden sich die Menschen für Schöpfungswesen halten und die Verantwortung weiterhin an einen Schöpfer abgeben, geht die Menschheit unter. Und das ist nicht der Sinn, den ich habe.

frerki hat folgendes geschrieben:
Daher würde ich den Glauben nicht als eine "Ausrede" bezeichnen!!
Eher als Mittel zum Zweck.
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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 11:45:15    Titel:

@frerki: Der Vergleich mit einer Wahl ist gut: Der Einzelne kann so gut wie nichts bewegen, die Gesamtheit aller dagegen schon!

Was die einzelnen Handlungen angeht, die doch von großer Bedeutung sein können, obwohl wir es nicht sehen: Auch das ist wieder eine Ausrede, denn die meisten Handlungen werden eben keine große Bedeutung haben. Das ist wie, als ob du mir sagst "Spiele doch Lotto, du weißt doch gar nicht im voraus, dass du nichts gewinnst." Sicherlich, aber ich weiß, dass ich ziemlich sicher nichts gewinnen würde...

Analog der Hinweis zu den Kindern und Enkelkindern.

Den Film kenne ich leider nicht.


noch einmal zum Thema Ausrede: Nun, der Gläubige konstruiert sich einen Sinn, den er meint zu haben ("Gottes Plan" o.ä.) durch Zurückgriff auf transzendente und nichtnachweisbare Strukturen. Mir da vorzuwerfen, ich wüsste nicht, dass es keinen Sinn gibt, ist da etwas verdreht: Alkles Erfahrbare deutet darauf hin, und Ockhams Razor verbietet dann auf unerklärliche Begründungen zurückzugreifen.

Man redet sich also einen Sinn ein, wo ziemlich sicher gar keiner ist! Das nenne ich eine Ausrede...

Auch wieder das alte Denkmuster, dass alles eine Ursache, einen Auslöser haben muss, bringt uns hier nicht weiter. Zwar spricht hier die Erfahrung immer dafür, aber daraus abzuleiten, dass es einen Schöpfergott geben müsse, ist wieder zuweit gefasst, denn woher kommt Gott? Selbsterschaffen kann er sich jedenfalls nicht, denn dazu müsste er schon da sein um sich erschaffen zu können... Im alten Testament (und ich nehme mal stark an, dass dies entsprechend auch für den Islam übernommen wurde) geht es los mit "Am Anfang war das Wort" (wobei "Wort" ne miese Übersetzung von "logos" ist, aber dazu brauchen wir uns hier nicht weiter auslassen): Gott wear einfach schon "da", und erklärt wird also nicht, wo Gott hergekommen ist... Müsste, wenn man dem Denkmuster treu bleibt, doch auch zu Widersprüchen führen...


Den Glauben an sich bezeichne ich auch nicht als Ausrede (höchstens er wird verwendet um Dinge zu tun, die jeder Vernunft widersprechen und negativ ins Leben anderer Menschen eingreift, z.B. religiös begründete Kriege o.ä.), sondern "nur" die Bedeutung, die man sich selbst einredet, welche man denn hätte...

Religionen haben sich so entwickelt, und ich sehe es als eine ihrer Hauptaufgaben an, den Menschen die Welt "zu erklären", warum sie leiden müssen, warum sie nicht alle froh und glücklich, hier im Diesseits leben können ("Das Leid ist unerklärbar"), aber gleichzeitig auch Hoffnung und Trost zu geben, eben indem z.B. ein jenseitiges Paradies versprochen wird...

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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2008 - 05:22:20    Titel: naja

wie kann man über die existens von jenem entscheiden, welches man nicht mal anneherend verstehen kann ?

da ist wohl der Glaube an die Entscheidung über die Existenz eines Gottes schon ein Glaube, da wir bei so einer Frage in Unwissenheit schwimmen, ha ?

jedoch muss wohl etwas da gewesen sein, welches sowohl das Etwas als auch das Nichts von dem wir schon wissen, welches die Mutter des etwas ist entstehenlassen hat !? woher kommt es sonst ? und woher kommst das was dies entstehen lies ?

Meines erachtens ist die Frage nach einem Gott eine Frage die sich in der Nähe so wie in der Ferne zur Frage ins Unendliche begibt.

Lieber will ich hier nicht stellung nehmen dazu, dass unsere Suche nach einem Gott nicht nur in unserem Denken liegt, sondern auch in unserem Handeln, denn dies wäre wohl abgeschweift vom Thema Very Happy

"Wenn man den Weg des (Ungewissens) geht, kann man wohl nur dann zur Erkenntnis finden, wenn man sich das Ungewisse zur Glaube macht. Ansonsten geht man wohl den Weg des Gewissens !"

Peace ;D
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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2008 - 10:57:13    Titel:

Hier eine kleine Leseprobe eines Landsmannes: http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=227891&frm=false&fbm=false

Aus Geo Juni 2007:
Jens Förster ist Psychologie-Professor. Aber er ist auch: das Kind schlesischer Flüchtlinge, homosexuell, ein Querkopf, der manchmal als Chanson-Sänger auf Tournee geht. Und so mag es keinen wundern, dass Förster viel Persönliches zu berichten hat über seinen Forschungsgegenstand: die Vorurteile. Seine "Kleine Einführung in das Schubladendenken" ist beides zugleich-berührender Lebensbericht von einem, der oft Außenseiter war, und glänzend geschriebenes Wissenschaftsbuch. Weshalb schneiden blonde Frauen bei Intelligenztests schlechter ab, wenn man ihnen Blondinenwitze erzählt? Wieso lösen Menschen, die an Professoren denken, Quizfragen besonders gut? Förster zeigt, wie sehr Vorurteile unser Denken und Handeln prägen.

Zitat Förster: "Die Kultur, in der wir leben, prägt unser Wissen und unsere Stereotype. Und diese Kultur können wir alle ändern."


Jedes Mal wenn ich jemandem erzählt habe, dass ich ungläubig bin, kommt der Spruch: "Waaaaaaas? Du glaubst nicht? Aber zu kommst doch aus Polen, da sind doch alle katholisch!"

Ich frage mich, weshalb Menschen davon ausgehen, gottähnlich zu sein, gleichzeitig Narzismus verurteilen. Oder weshalb sie der Meinung sind, dass außerirdische Lebensformen nur zur Erde kommen, um uns zu versklaven und auszubeuten. Warum gehen wir davon aus, dass die außerirdische Lebensform genauso stumpfsinnig sein sollte wie wir?
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frustatina
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Anmeldungsdatum: 02.02.2008
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BeitragVerfasst am: 03 Feb 2008 - 01:50:40    Titel:

den weg zu meinem glauben an gott habe ich selbst gesucht und gefunden. die in der kindheit vorgesehene anleitung bekam ich nicht. aber irgendwann war das bedürfnis nach glauben intensiv vorhanden. dieser glaube erleichtert mir den umgang mit den dingen im leben die ich als leiden empfinde. außerdem wüßte ich nicht, an welcher stelle ich mich bedanken sollte für positives, das nicht durch menschen gekommen ist. ebenso kann ich im gebet dinge abgeben, die nicht in meiner macht stehen. ciao.
°oa°
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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2008 - 21:54:45    Titel:

Ich glaube nicht an Gott, denn was wäre es für ein Gott der einem einen geliebten Menschen nimmt, der sein ganzes Leben nur gutes getan hat?! Nein Ich galub Nich an Gott eher an etwas unbeschreiblich Übermenschliches. Heuet existiert Gott sowieso nur noch innerhalb/durch die Kirche. Und ich verabscheue die Kirche: einerseits helfen sie Aidswaisen in Afrika andererseits verbiten sie Kondome..die Hexenverfolgung; die Kreuzzüge, Steuern ...warum soll ich bezahlen u an Gott zu glauben. Außerdem die unsinnigen Regeln der Kirche :z.B. das Zöllibat...welcher Pfarrer hält sich daran? ich kenne Keinen. Gott ist immer bei uns...? Bei den Mördern und Vergewaltigern? Alles Klar Gott liebt alle gleich...besonders die Reichen einflussvollen Menschen...Gott nimmt alle Menschen imm Himmel auf auch die die sich keine schöne Beerdigung leisten können und irgendwo verschachert werden..nene falls so etwas existiern sollte...Ich will in die Hölle da Lebn die interessanteren Leute
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