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Lohnt sich ein Jurastudium
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freestudent
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2006 - 14:07:36    Titel: Lohnt sich ein Jurastudium

Hallo Leute,
ich hab eine kurze Frage.Würdet ihr mir empfehlen Jura zu studieren? Viele meinen, dass das Studium sehr hart ist und viele durchfallen. Und wenn man das Studium abgeschlossen hat ist es ja aucht nicht garantiert, dass man auch eine Stelle bekommt.
Ingo3142
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2006 - 14:08:59    Titel:

na und? Viele fallen auch in Mathe durch (80% in HD)
Man soll das machen was einen interessiert.
WitchSJ
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Anmeldungsdatum: 05.03.2006
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2006 - 19:16:37    Titel:

Hallo,

falls du die Zeit dazu haben solltest würde ich dir empfehlen dich einfach in ein paar Vorlesungen zu setzen. Da kannst du dann ja mal sehen, ob dich interessiert, was gelesen/gehalten wird.
Ansonsten kann ich nur sagen, wenn es dich interessiert, dann studier es auch. Im Notfall kannst du immer noch wechseln. Falls du aber kein wirkliches Interesse an dem Fach haben solltest, dann studier lieber was anderes. Ich glaub sonst könnte es eine ziemliche Quälerei werden.
Ich wollte es studieren und habe auch Interesse daran. Von daher kann ich nur vermuten, wie es ist, wenn man Jura nur des Jura-Studieren Willens studiert.

LG
Witch
Pandur
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2006 - 19:30:12    Titel:

http://www.jurawelt.com/aufsaetze/methodik/8691

Halte ich für lesenswert. Den Link hab ich von Fritz Flachberger geklaut, der ihn hier mal gepostet hatte.

Pandur
Thali1
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 314
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2006 - 21:46:14    Titel: Jura

Hallo,

natürlich kann man ein Jurastudium immer noch empfehlen.
Selbst wenn man später keinen klassischen juristischen Beruf ausübt, profitiert man von seinen Rechtskenntnissen.
Bei jeder Form selbstständiger Tätigkeit, z.B., ergeben sich erhebliche Vorteile durch ein Rechtsstudium, wie auch im Privatleben.

Eigens möchte ich hier mal darauf hinweisen, daß ein Jurastudium auch hervorragend zur Entwickung der persönlichen argumentativen Fähigkeiten beiträgt.

Noch etwas zum juristischen Arbeitsmarkt: Es ist richtig, daß es seit geraumer Zeit zu viele Juristen und Rechtsanwälte gibt, sodaß nicht mehr alle groß herauskommen können.
Hiervon sollte man sich jedoch nicht beirren lassen. Wenn juristische Kenntnisse mit anderern herausragenden persönlichen Fähigkeiten zusammentreffen, setzt man sich, gesamtgesellschaftlich gesehen, auf jeden Fall durch.

Der Weg durch das Studium ist allerdings relativ hart. Die Stoffmenge ist sehr groß, zumindest, wenn man bis zum Examen alles mal gehört haben will und man muß sich auf eine, im Vergleich zum Abitur, völlig andere Methodik und Stilistik einstellen.
Tägliches Lernen ist also Voraussetzung.
Außerdem ist das Studium, im großen Unterschied zur Praxis, ziemlich "trocken".
An manchen Unis sorgen zudem bei Klausuren und Hausarbeiten Durchfallquoten von 20-50 % für Spannung. (Im Examen in Ba.-Wü. fliegen ebenfalls jeweils ca. 33 % der Teilnehmer durch.)
Jurastudentin :-)
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Anmeldungsdatum: 17.02.2006
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2006 - 22:02:49    Titel:

Also danach solltest du nun wirklich nicht gehen! Würdest du wirklich danach gehen, wo du nach dem Studium Berufschancen hast, dann düftest du nichts studieren, kein Jura, kein BWL, kein Architektur, einfach nichts! Wenn du meinst, dass dir Jura Spaß machen könnte und du dich für das Fach interessierst, dann würde ich mich nicht von irgendwelchen Durchfallquoten oder Arbeitslosenzahlen abschrecken lassen!
mcmahon
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Anmeldungsdatum: 25.03.2006
Beiträge: 95

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2006 - 13:38:26    Titel:

der vorteil am jurastudium ist, dass es so weit gefächert ist. man muß ja nicht anwalt werden. man kann von der rentenkasse bis zur rechtabteilung der deutschen bahn beschäftigung finden.
oder polizei, finanzamt, justizvollzugsdienst, mercedes benz, verbraucherschutz,krankenhausverwaltungen, banken, also alle, behörden, initiativen und größere wirtschaftliche unternehmen.

interesse allein genügt aber nicht, weil einem zwischendurch mal die motivation ausgeht. man muß sich dann schon begeistern.
je weiter man fortgeschritten ist, desto mehr spaß macht es dann auch.

so trocken ist es gar nicht. es ist eben manchmal langwierig und nervenaufreibend, aber letztlich geht es dann doch.
eben:
ein problem, zwei juristen und drei meinungen.

ich würde es ausprobieren. wenn es nix ist, dann kann man immernoch wechseln. ein wechsel in den ersten 2 semestern macht das bafögamt in aller regel auch ohne probleme mit.
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2006 - 16:45:10    Titel:

Also bei der Schlüsselqualifikationsvorlesung Einführung in den Anwaltsberuf wurde jedenfalls gesagt, daß Juristen im Schnitt unter den Akademikern am höchsten bezahlt werden.
Thali1
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 314
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2006 - 21:26:59    Titel:

hani125 hat folgendes geschrieben:
Also bei der Schlüsselqualifikationsvorlesung Einführung in den Anwaltsberuf wurde jedenfalls gesagt, daß Juristen im Schnitt unter den Akademikern am höchsten bezahlt werden.


Das ist ja mal was erfreuliches... Razz Sie lernen ja auch am meisten. Wink

Außerdem habe ich kürzlich eine Statistik registriert, nach der junge Rechtsanwälte, die sich im Raum Stuttgart selbstständig machen, im ersten Jahr auf einen persönlichen Verdienst von ca. 500.- € kommen, im 2. Jahr auf 1.-600.-€ und im 3. auf 2.400.-€. Natürlich machen dabei auch einige Pleite, dennoch kann auch dies einigermaßen optimistisch stimmen.
Zacha
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Anmeldungsdatum: 23.09.2005
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2006 - 11:09:00    Titel:

Na also seh es doch mal so: DU willst doch später einmal einen Beruf ausüben, der dir auch Spaß macht und in dem du erfolgreich sein willst...wenn dir jura liegt dann musst du es eben studieren...studierst du was anderes nur weil z.B. die Arbeitsmarktchancen größer sind, aber dir der Beruf dann später keinen Spaß macht so wirst du nicht glücklich werden...
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