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Notendurchschnitt/Begabungen
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Hesindian
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Anmeldungsdatum: 15.05.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 11:32:59    Titel: Notendurchschnitt/Begabungen

Erst einmal guten Tag Wink

Also, wie der Name des Themas und die Forenwahl schon zeigen, habe ich ein paar Fragen zum Jurastudium, zuerst zu den erforderten Notendurchschnitten, da ich das Thema des Jurastudiums derzeit im Zuge eines schulischen Projekts behandle und mich auch sonst dafür interessiere.

Also welcher Notendurchschnitt ist empfehlenswert für ein Jurastudium, mit welchem Notendurchschnitt wird man an welchen Universitäten genommen?
Hier gibtst ja schon im Forum ein paar Angaben, die sich so zwischen 2,0 und 3,0 bewegen, aber was ist dann auch eure persönliche Meinung dazu?

Und als zweites: Welche Begabungen braucht man eurer Meinung nach zum Jurastudium? Nach einem Artikel von einem gewissen Professor Roxin wären die wichtigsten Fähigkeiten/Eigenschaften/Neigungen ein gutes Gedächtnis, sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Interesse an sozialen Konflikten und Kreativität zur Problemlösung.
Aber was gibt es sonst noch so an Neigungen, die das Jurastudium begünstigen? Oder würdet ihr in irgendeinem Umstand Professor Roxin widersprechen?

Und zu aller guter letzt, wüsste vielleicht irgendeiner von euch eine Seite, in der die Inhalte der verschiedenen Semester des Jurastudiums gut wiedergegeben werden? Ich meine, das hört sich ja vielleicht jetzt faul an (nicht meine Absicht), aber ich habe bis jetzt gesucht und noch nix gefunden, wo das wirklich gut behandelt wird.

Ich danke im voraus für eure Antworten und Hilfe.
dado16
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Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 143

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 11:47:48    Titel:

Roxin ist Gott im Strafrecht, dem darf man nicht widersprechen Wink
LMUSimone
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Anmeldungsdatum: 18.12.2005
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 12:55:50    Titel:

Genau und was Gott sagt ist herrschende Meinung Laughing
(wenn sie es noch nicht ist wird sie es bestimmt bald)

Aber spass beiseite- man muss spass daran haben dinge auswenig zulernen und eine gewisse begabung diese dinge dann wieder neu zuverknüpfen...und es ist ein wahres glücksgefühl wenn man das dann gut hinbekommen hat. Muss nicht heißen, dass es dann auch der selbe lösungsansatz ist, wie den der Prof sich ausgedacht hat. aber das ist wiederrum was sehr schönes an jura, wenn du deinen standpkt anständig und schlüssig verargumentiert hast wird er dir anerkannt. Also wenn du auf schwarz/weiß, richtig und falsch, ja nein antworten stehst, kann jura schwierig werden. es gibt für viele dinge einfach mehrere lösungsmöglichkeiten... die im graubereich ihre Wirkung entfallten
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 13:16:20    Titel: Re: Notendurchschnitt/Begabungen

Claus Roxin, Gralshüter der Tatherrschaftslehre, hat folgendes geschrieben:
... wären die wichtigsten Fähigkeiten/Eigenschaften/Neigungen ein gutes Gedächtnis, sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Interesse an sozialen Konflikten und Kreativität zur Problemlösung.


Manch ein Prof neigt dazu, die Anforderungen des Jurastudiums und den Studienalltag sowie die Prüfungsstruktur ein klein wenig zu idealisieren; ich denke schon, daß Bemerkungen wie "Interesse an sozialen Konflikten und Kreativität zur Problemlösung" etwas an der Realität und Prüfungspraxis vorbeigehen und jedenfalls dazu geeignet sind, einen falschen Eindruck zu vermitteln.
Wenn man etwas pragmatischer und konkreter die Begabungen ins Auge faßt, die man für das Jurastudium mitbringen sollte bzw. die förderlich für ein erfolgreiches Studium sind, lassen sich mE nicht allzu viele allgemeingültige Aussagen treffen. Ein gutes Gedächtnis ist zweifelsohne förderlich, ebenso wie Abstraktionsvermögen (woran man das auch immer messen soll).
Ausdrücklich hervorheben würde ich nochmals das sprachliche Ausdrucksvermögen, weil sprachliche Form und Inhalt insbesondere bei juristischen Gutachten nicht wirklich trennbar sind. Damit ist zwar nicht zwingend die Deutschnote ieS gemeint; die Fähigkeit, einen Gedankengang strukturiert, präzise und elegant zu formulieren, erleichtert aber offenbar das Studium enorm.
Ebensowenig schaden ein gewisses Maß ein Bibliophilie und die Fähigkeit, mit schwierigen Texten umgehen zu können. Im Ergebnis steht ja im Mittelpunkt des Studiums, Texte (wissenschaftliches Lehrmaterial) über Texte (Gesetze) in Texte (Klausuren und Hausarbeiten) umzusetzen - danach würde ich Sprache nahe beim Mittelpunkt des Studiums einordnen.
Hesindian
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Anmeldungsdatum: 15.05.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2006 - 14:02:42    Titel:

Nun, erstmal herzlichen Dank für die vielen, schnellen Antworten.
Echt super von euch, finde ich und einer der gefragten Aspekte wäre damit auch schonmal erledigt.
Aber könntet ihr vielleicht nocht etwas zu den Notendurchschnitten sagen und dem, was ihr in den einzelnen Semestern/Prüfungen erlebt habt-oder eine Seite die Aufschluss darüber gibt.
Hoffe ich wirke nun nicht zu aufdringlich oder so.... Embarassed
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