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Selbstverteidigung
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Oezkan
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 256

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 15:52:28    Titel:

Bei der Notwehr ist auch das zu schützdende Rechtsgut mit zurberücksichtigen. Wenn man aufgrand des Diebstahls von Kleingeld (bsp. 30€) jemanden über den Haufen schiesst ist das aus exater objektiven Betrachtung unverhältnismäßig. Das mit der Notwehr klingt zunächst einmal super. Bei näherer Betrachtung muss man hier jedoch ganz feine Linien ziehen ,die so muss ich zugeben,nicht immer einfach zu ziehen sind. Die Diskussion wird daher sehr oberflächlich verlaufen da man immer den konkreten Lebenssachverhalt, mit all seinen Umständen zur konkreten Aanwendung des §32 ggf. auch §34 und §35, zu rate ziehen muss.

Gruss,

Özkan
Parallax
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Anmeldungsdatum: 15.05.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 20:28:34    Titel:

hm ich selbst bin jäger und habe bei meiner jagdausbildung die oberen beiden gesetzte auch lernen müssen.. allerdings wie schon genannt ist die verhältnissmäßigkeit gefragt... und du darfst den angriff abwehren... das heißt in meinen augen, wenn mich n zarter 16jähriger mit den fäusten angreift sollte das mit einen schubser oder der sogenannten "watschen" bereits abgehandelt sein... läuft jedoch ein 1,86 großer, betrunkener bodygard mit nem messer auf mich zu denke ich das dir jeder richter recht geben wird wenn du ihm ins knie schießt.. allerdings is die frage wo du die waffe her hast... der einzige fall bei dem ich legal eine waffe dabei haben darf ist dann wenn ich aus meinen revier komme oder in mein revier gehe... und dort wird man selten angegriffen... das messer müsste da schon eher gehen.. vor allem wird man ebenfalls recht bekommen wenn wie bei mir in der nähe in einer stadt wohnt mit 45 % aussiedleranteil...

mein jagdrecht ausbilder hat damals übrigens gesagt: wenn möglich den angreifer gleich "zufällig" umbringen, den n toter kann schon nicht mehr aussagen..

mfg
parallax
dado16
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Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 143

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 20:39:53    Titel:

@ Parallex

Das mit dem Betrunkenen stimmt nicht. Dieser befindet sich nämlich in einem Zustand der beschränkten Schuldfähigkeit und unter Umständen in einem Zustand der völligen Schuldunfähigkeit. Ggü diesen Personen darf man nur zurückhaltend einschreiten und auf keinen Fall der Person "eine ins Knie verpassen". Im Übrigen gilt dies auch ggü Minderjährigen sowie Geisteskranken.
Mr PURPLE
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beiträge: 402
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2006 - 10:25:05    Titel:

Ich muss sagen, dass ich von den deutschen Gesetzen wenig halte. Wenn jemand betrunken ist, dann weil er/sie getrunken hat, er/sie wurde ja nicht dazu gezwungen !! Demnach sollte er/sie auch zu 100% belangt werden, wenn etwas vorfällt. Soll heissen: Verbannt die eingeschränkte Schuldfähigkeit aus unserem Gesetz Exclamation Zumindest wenn Drogen mit im Spiel waren.

Zitat:
mein jagdrecht ausbilder hat damals übrigens gesagt: wenn möglich den angreifer gleich "zufällig" umbringen, den n toter kann schon nicht mehr aussagen..


Das ist doch mal eine Aussage Very Happy

Zitat:
vor allem wird man ebenfalls recht bekommen wenn wie bei mir in der nähe in einer stadt wohnt mit 45 % aussiedleranteil...


Was meinst du damit genau?

Noch ne Frage. Wie lange dauert eine Jagdausbildung. Welche Perspektiven hat man danach?
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1204
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2006 - 18:56:31    Titel:

Mal ganz abgesehen davon, daß man auch etwas ins Glas geschüttet bekommen kann kannst de ja mal unter dem Stichwort actio libera in causa das Forum durchblättern.
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