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Kann B wegen Betrug angelastet werden?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Kann B wegen Betrug angelastet werden?
 
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Sony-87
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Anmeldungsdatum: 13.11.2005
Beiträge: 196
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 14:34:23    Titel: Kann B wegen Betrug angelastet werden?

Nehmen wir mal an A hätte bei B per Vorkasse eine Ware bestellt, die nie angekommen ist. Auf das Drohen von A hin, hat B eingewilligt, die Ware neu zu schicken oder das Geld zurück zu überweisen. Allerdings wartet A schon seit einem Monat auf die Ware und erst jetzt hat B eingewilligt dem nachzukommen.

Kann A, B in irgeneiner Art und Weise rechtlich belangen, weil ja B das Geld von A quasi als Anlage benutzt hat und A ja schließlich keine Bank ist?
Mr PURPLE
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beiträge: 402
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 15:28:14    Titel:

Ein ähnliches Problem hat ein Freund von mir (nein wirklich nicht ich Very Happy ) In diesem Fall wurde B von der Staatsanwaltschaft angeklagt, soweit ich weiß wegen Betrug.
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1204
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 16:26:43    Titel:

Naja für solche Fälle würde ich doch eher den zivilrechtlichen Wege als den strafrechtlichen Weg verfolgen.
Man kann ihm ja (schriftlich, Eisnchreiben, Rückschein) mit einer angemessenen Frist zur Vornahme der Leistung auffordern und nach Verstreichen dieser Frist Klage vor Gericht erheben.

Im allgemeinen würde ich eher dazu tendieren, daß das Geld von A an B übereignet wurden ist.
Daher kann der B zunächst einmal mit seinem (!)Geld tun und lassen was er will.

Strafrechtlich würde ich erst gegen den Herren vorgehen, wenn sich im zivilprozeß heraustellt, daß der B mittellos ist.
Dann ist die Beweisführung, daß der B von Anfang an die Leistung nicht vornehmen wollte aufgrund seiner finanziellen Situation schon evidenter.

Obgleich ich persönlich als Staatsanwalt aufgrund des dargestellten Sachverhaltes gegen den B noch nicht vorgehen würde.
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