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Neurologe / Psychologe / Psychiater / Therapeut
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Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> Neurologe / Psychologe / Psychiater / Therapeut
 
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lisbeth
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 15:08:02    Titel: Neurologe / Psychologe / Psychiater / Therapeut

Hallo,

mir kam da gerade so eine Frage, weil sich meinem Eindruck nach in letzter Zeit die Beiträge zwecks Therapie usw. häufen.

Alle die genannten Personen (Neurologe / Psychologe / Psychiater / Therapeut) haben irgend wteas mit dem menschlichen Seelenleben und Verhalten zu tun.

Was mich mal grundsätzlich interessieren würde: Mit welcher Art von Problemen gehe ich am besten zu wem?
Beru
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Anmeldungsdatum: 14.10.2005
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 15:10:20    Titel:

Mit meinen Depressionen und Verlustängsten bin ich zum Psychotherapeuten gegangen.

Ein Kumpel von mir ist mit seinen Depressionen zum Psychologen, weil die Medikamente und Krankschreibungen verschreiben dürfen.
Caillean
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 1226
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BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 15:13:37    Titel:

naja ein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie (so ist die Korrekte bezeichnung) ist, salopp gesagt, für jene psychologischen oder neurologischen Probleme zuständig, deren Ursache physischer Natur ist (Serotoninmangel oder ähnliches)
Wenn man also dieses oder jene psychische Problem bei sich vermutet kann man dort zuerst hin, der Neurologe kann dann entscheiden ob Medikamente helfen oder man eine Therapie braucht.

Der Unterschied zwischen Psychologe und Therapeut ist mir persönlich nicht klar, gibts da einen?
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Beru
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Anmeldungsdatum: 14.10.2005
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 15:16:09    Titel:

@ Caillean:

Beru hat folgendes geschrieben:
Psychologen, weil die Medikamente und Krankschreibungen verschreiben dürfen.


Therapeuten dürfen das nicht Smile
lisbeth
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 15:16:30    Titel:

Caillean hat folgendes geschrieben:
naja ein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie (so ist die Korrekte bezeichnung) ist, salopp gesagt, für jene psychologischen oder neurologischen Probleme zuständig, deren Ursache physischer Natur ist (Serotoninmangel oder ähnliches)
Wenn man also dieses oder jene psychische Problem bei sich vermutet kann man dort zuerst hin, der Neurologe kann dann entscheiden ob Medikamente helfen oder man eine Therapie braucht.

Der Unterschied zwischen Psychologe und Therapeut ist mir persönlich nicht klar, gibts da einen?


Therapeut eng gefasst würde ich mal behaupten, ist einer, der nur therapiert und keine Diagnosen stellt. Der Krankengymnast ist z.B. kein Arzt.

So gibt es z.B. auch das "Berufsbild" des Lerntherapeuten (weiß nicht, ob das ein anerkannter Beruf ist), der aber weder Lehrer noch Psychologe ist, sondern mit Schülern Lerntechniken übt.
Caillean
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 1226
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BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 15:20:03    Titel:

also das hör ich zum ersten mal, dass ein Psychologe Medikamente verschreiben darf. Bei uns darf das nur jemand, der Medizin studiert hat, und das ist dann ein Psychiater (Also ein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie)
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Beru
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Anmeldungsdatum: 14.10.2005
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 15:25:15    Titel:

Argh! Sorry, habe mich vertan! Embarassed

Ein Psychiater kann Medizin etc verschreiben!

Ich bin bei einer Psychotherapeutin...
Caillean
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 1226
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BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 15:28:52    Titel:

na also, dann haben wir ja soweit die Unterschiede herausgearbeitet Smile

Neurologe/Psychiater: Verschreibt Medikamente etc

aber gibts zum Beispiel einen Unterschied zwischen Psychologe und Psychotherapeut? Bisher hab ich angenommen das sind zwei Begriffe für ein und dieselbe Sache
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Beru
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Anmeldungsdatum: 14.10.2005
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 15:32:49    Titel:

Laut Wikipedia ist Pschotherapie ein "Zweig" des Psychologendaseins:

"Psychologen verfügen über spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der Psychologie, die sie über ein Studium an staatlich anerkannten Universitäten erworben haben."

und: "Psychotherapie (selbständige oder in Kliniken angestellte Psychotherapeuten): Durch eine mindestens dreijährige, selbst zu finanzierende Vollzeit-Zusatzausbildung / Aufbaustudium (analog zu einer Facharztausbildung) kann ein akademisch ausgebildeter Diplom-Psychologe den gesetzlich geschützten Titel des Psychotherapeuten erwerben, indem er nach bestandener Staatsprüfung die Approbation als "Psychologischer Psychotherapeut" erhält, mit der er dann im Rahmen der bedarfsabhängigen gesetzlichen Bestimmungen eine Kassenzulassung beantragen kann."
lisbeth
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 15:37:34    Titel:

Ich könnte mir das so vorstellen:

Jemand der Psychologie studiert hat -> Psychologe (kennt Grundlagen und Zusammenhänge)

Therapeut -> jemand, der eine Fortbildung im Bereich Therapie gemacht hat.


Mir fiel da gerade noch was ein:
Was ist dann ein Psychoanalytiker? Da braucht man doch bestimmt auch eine extra Ausbildung dafür, oder?
Caillean
Moderator
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 1226
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 15:40:59    Titel:

oh, danke Beru Smile dann ist diese Frage ja nun auch geklärt.

Psychoanalyse verstehe ich auch als Zweig der Psychologie, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Psychoanalyse
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zwölfhalbeschnitzel
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Anmeldungsdatum: 17.03.2006
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 16:03:45    Titel: Re: Neurologe / Psychologe / Psychiater / Therapeut

lisbeth hat folgendes geschrieben:
Hallo,

mir kam da gerade so eine Frage, weil sich meinem Eindruck nach in letzter Zeit die Beiträge zwecks Therapie usw. häufen.

Alle die genannten Personen (Neurologe / Psychologe / Psychiater / Therapeut) haben irgend wteas mit dem menschlichen Seelenleben und Verhalten zu tun.

Was mich mal grundsätzlich interessieren würde: Mit welcher Art von Problemen gehe ich am besten zu wem?


hallihallo,

angenommen, du bist der meinung du hast eine depression und brauchst professionelle hilfe, dann gehst du zum psychiater oder zum psychologischen psychotherapeuten.

der psychiater:
medizinstudium -> facharztausbildung -> kann dann eine dreijährige therapieweiterbildung machen und nennt sich dann
"Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie", die therapieausbildung kann er in verhaltenstherapie, tiefenpsychologie oder psychoanalyse machen
fazit: wenn du zu ihm gehst bekommst du medikamente+psychotherapie

der psychologische psychotherapeut:
psychologiestudium -> 3-5 jährige therapieausbildung in verhaltenstherapie, tiefenpsychologie oder psychoanalyse
fazit: wenn du zu ihm gehst bekommst du eine psychotherapie, hält er medikamente für notwendig schickt er dich zusätzlich zum psychiater, da er keine verschreiben darf

psychologe:
psychologiestudium
fazit: darf nicht therapieren, nur beratend tätig sein

ich hoffe ich konnte etwas licht ins dunkel bringen Smile

greetz
zak
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 13.09.2005
Beiträge: 426

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2006 - 16:43:34    Titel:

Eine gute Übersicht dazu findet sich auf der Seite unseres Berufsverbandes BDP (Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen), www.bdp-verband.de , unter "Beruf Psychologie".
KlauspeterI
Newbie
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Anmeldungsdatum: 16.05.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2006 - 21:46:54    Titel:

Hallo ihr,

interessante Fragen die da gewälzt werden.
Ich bin seit 2,5 Jahren an der tba Studienakademie eingeschrieben. Hier könnt ihr euch bei diesen Fragen gerne hinwenden. Die haben echt einen Plan und geben euch superkompetent Auskunft.
www.tba-akademie.de
Ansonsten bilde ich mich gerade weiter um meine Zulassung zur berufsmäßigen Ausübung der Psychotherapie zu erhalten. Ich möchte dann als Therapeutin in die eigene Praxis gehen und hier Menschen kompetent helfen, die ernsthafte Probleme haben.
Die tba Akademie hat sogar 5 eigene Praxisräume in ihrem Gebäude die wir nutzen können um den Sprung in die Praxis leichter zu schaffen.

Der neue Studiengang Kurativtherapeut und Familientherapeut würde mich auch reizen, aber das liebe Geld....Jetzt erst mal eins nach dem anderen

Viele herzlichen Grüße

Klauspeter
_________________
Allerherzlichste Grüße

Klauspeter
zwölfhalbeschnitzel
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Anmeldungsdatum: 17.03.2006
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2006 - 10:24:12    Titel:

da jetzt auch in diesem thread, wie ich finde unpassenderweise, werbung für die tba gemacht wird, verweise ich auf einen artikel vom bdp (bund deutscher psychologen):

http://www.bdp-verband.org/bdp/presse/2004/41214_bastian.shtml

BDP gewann Verfahren gegen Bastian-Akademie

Bezeichnung Fachtherapeut für Psychotherapie darf nicht mehr verwendet werden

Der Berufsverband deutschen Psychologinnen und Psychologen hat einen wichtigen Sieg im Sinne des Verbraucherschutzes und der Berufspolitik gegen die Bastian-Akademie wegen irreführenderWerbung errungen. Die Bastian-Akademie aus Bamberg bietet eine Ausbildung zum sogenannten "Fachtherapeuten für Psychotherapie" und wirbt damit, ihren Schülern ohne jede akademische Vorbildung die Qualifizierung für eine eigene psychotherapeutische Praxis vermitteln zu können. Die Berufsbezeichnung Psychotherapeut bzw. Psychotherapeutin darf jedoch nur von Psychologen und Pädagogen mit anerkannter drei- bis fünfjähriger Zusatzausbildung geführt werden.

Der BDP hatte gegen die Bastian-Akademie geklagt, zum einen, um seine Mitglieder (13.000 Diplom-Psychologen und Psychotherapeuten) vor Wettbewerbern mit ungenügender Qualifikation zu schützen, zum anderen aber auch, um Verbrauchern auf dem immer unübersichtlicher werdenden Gesundheitsmarkt die Orientierung zu erleichtern.

Das Landgericht Bamberg folgte in seinem Urteil jetzt der Argumentation des BDP, dass die Verwendung des Begriffes "Fachtherapeut für Psychotherapie" eine Irreführung darstellt. Grundsätzlich, so das Gericht, verbinden die Verbraucher mit den Begriffen "Psychologe" und "Psychotherapeut" ein abgeschlossenes Hochschulstudium bzw. einen vergleichbaren akademischen Abschluss einschließlich der sich daraus ergebenden Befähigungen. Die Verwendung des Wortes "Fach" in Verbindung mit einer Berufsbezeichnung lasse den Verbraucher stets eine noch höhere Qualifikation erwarten, die bei der Bastian-Akademie nicht gegeben sei. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Diese Ausbildung bleibt sogar hinter der Zusatzausbildung der anerkannten Institute zurück.
Das Urteil, gegen das die Bastian-Akademie inzwischen Berufung eingelegt hat, ist nicht zuletzt von Bedeutung für viele Ausbildung Suchende, die durch die irreführende Werbung verleitet werden, ihre berufliche Zukunft auf tönerne Füße zu stellen. Der BDP rät allen, die Psychotherapie fachmännisch im Sinne des Psychotherapeutengesetzes betreiben wollen, zu einem Psychologiestudium als Grundvoraussetzung.
Physiklaie
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2006 - 08:29:45    Titel:

Es gibt 3 Berufe in dem Bereich: Psychotherapeut, Psychologe und Psychiater.
Ein Psycholge ist jemand, der Psychologie studiert hat, aber dadurch ist er noch kein Therapeut.
Ein Psychiater ist jemand, der Medizin studiert hat, und eine psychiatrische Zusatzausbildung hat, aber auch er ist dadurch noch kein Psychotherapeut.

Erst wenn einer von beiden eine psychotherapeutische Ausbildung absolviert hat, ist er auch Therapeut, aber dann halt entweder psychologischer Therapeut oder medizinischer Therapeut.
Die bekanntesten und meist verwendeten Therapien sind -soweit ich weiss- VT und PA/TP, und das sind auch die Behandlungsformen, die eine Kassenerstattung ermöglichen (PA= Psychoanalyse, TP= Tiefenpsychologich fundierte Therapie, VT= Verhaltenstherapie)

Der Unterschied zwischen Psychiatern und Psychologen ist der, das Psychiater Erkrankungen aus der medizinischen Perspektive betrachten, also aus der körperlichen Perspektive, und das bedeutet in der Regel eine medikamentöse Behandlung (denn psychotherapeutisch dürfen sie ohne Ausbildung -wie gesagt- nicht arbeiten).
Psychologen dürfen gar nicht behandeln, erst mit Zusatzausbildung dürfen sie therapeutisch tätig werden und dann aus der seelischen Perspektive.
michi69
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Anmeldungsdatum: 23.03.2006
Beiträge: 14
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2006 - 07:40:46    Titel:

@zwölfhalbeschnitzel: Die Werbung finde ich auch etwas komisch aber zurückkommend zum Thema: Du unterschlägst hier komplett die Personen, welche die Psychotherapie nach dem HPG ausüben und beschränkst Dich (wie Physiklaie) auf die psychologischen Therapeuten. Auch wenn der BDP einen Gerichtsstreit um die reine Bezeichnung gewonnen hat, gibt es nach wie vor eine ganze Menge von sehr kompetenten und fähigen Menschen, die keine psychologischen Therapeuten sind aber trotzdem sehr erfolgreich und seriös(!) in der psychotherapie nach dem HPG arbeiten. Ich würde diese charakterisieren (gegenüber dem psychologischen Therapeuten) als mehr aus der Praxis kommend (oftmals vorher in Pflege-, Erzieher. oder sonstigen sozialen Berufen tätig gewesen) und breiter ausgebildet. Ich habe in einer Hochschulstudie mal gelesen, daß ca. 70% der psychologischen Psychotherapeuten sich auf Verfahrenstherapie spezialisiert haben, die meisten anderen auf Psychoanalyse. Ich glaube ich brauche hier keinem interessierten Leser zu erklären, daß sich viele psychische "Krankheiten" jeweils besser mit der einen als mit der anderen, einige jedoch nur mit einer Kombination aus beiden, dauerhaft heilen lassen. Natürlich die Fälle ausgeschlossen, die aufgrund von körperlichen Defiziten beim Neurologen besser aufgehoben wären (s.o.). Und hier sehe ich die große Chance/den großen Nutzen der Personen, die nach dem HPG die Psychotherapie ausüben. Denn diese sind idealerweise in Ihren Methoden und Erkenntnissen wesentlich breiter aufgestellt, als die meisten psychologischen Psychotherapeuten! Natürlich hängt dieses sehr stark von der Ausbildungsakademie ab, wie bei einer Uni auch. Deswegen sollten sich Aspiranten, die sich eine psychotherapeutische Ausbildung nach dem HPG überlegen, darauf im Vorfeld sehr stark achten! Vor allem wenn sie später damit auch beruflich arbeiten wollen! Das gilt natürlich auch für Personen, die sich überlegen, einen Therapeuten aufzusuchen! Lieber auf Spezialisierung und Ausbildung achten als auf "psychologischer" oder "HPG" Therapeut. Sicherlich gab und gibt es leider immer noch unter diesen "HPG Psychotherapeuten" einige schwarze Schafe, jedoch ist der Schweregrad der HPG-Prüfung stark angezogen worden und es wird bundesweit immer mehr darauf geachtet, daß die Menschen auch schon in der Ausbildung praxisnah gearbeitet haben. Damit sehe ich persönlich zwar schwarz für 99% aller Absolventen irgendwelcher Fernstudiengänge aber das ist wirklich gut so!
Denn gerde der "Psychotherapeut HPG" sollte durch seine praktischen Erfahrungen und Fähigkeiten überzeugen, ansonsten würde ich weder mich selber noch einen Freund dahin schicken.
zak
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 13.09.2005
Beiträge: 426

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2006 - 10:43:27    Titel:

michi69 hat folgendes geschrieben:
Verfahrenstherapie


Offenbar weißt Du gar nicht genau, wovon Du redest.
michi69
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 23.03.2006
Beiträge: 14
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 29 Mai 2006 - 07:02:26    Titel:

@zak - Doch, glaube schon!
Cal
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2006 - 11:07:23    Titel:

*Newbie*
Also- hab ich das richtig aufgefasst? Wenn ich eine eigene psychologische Praxis irgendwann haben möchte- muss ich mind. 4 Jahre Psychologie studieren- und anschliessend eine Therapieausbildung machen von 3-5 Jahren?

Nun habe ich zwei Fragen-

1. kann mir jemand genaueres sagen zu dieser Therapieausbildung? Wo? Wie? Usw?

2. Wozu studiert der ganze Rest, der KEINE Therapieausbildung dranhängt- denn 4 Jahre lang? nur zum Spaß?
Ich weiss zwar dass Psychologen zwar zb auch in Unternehmen usw arbeiten- aber das dürfte doch ein verschwindend geringer Teil sein?
Oder werden die dann alle so "psychologische Berater" bei Diakonie und ähnlichem??

Danke schon mal für eure Antworten.
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