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einstein im kinderzimmer
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hanibal
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Anmeldungsdatum: 15.06.2005
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 11:29:24    Titel:

ubekannt hat folgendes geschrieben:
Wie kann man herausfinden, ob man unterfordert wurde ?

Sind manche von euch hochbegabt !? Wie war es bei euch, wann und wodurch habt ihr herausgefunden, ob ihr hochbegabt seid !?


Ich habe in der dritten Klasse (vor knapp 20 Jahren) angefangen, die Schule zu schwänzen. Außerdem sind meine Leistungen rapide bergab gegangen. Ich hatte einfach kein Interesse mehr an der Schule. Irgendwann haben meine Eltern dass natürlich rausbekommen. Ich habe mich also wieder zur Schule gequält, die Leistungen waren fortan aber nur noch oberer Durchschnitt. Ich habe nie Hausaufgaben gemacht, geschweige denn gelernt. War also immer ein oberer Durchschnittsschüler. Ich fing an, in meinen Gedanken eigene Logiken aufzubauen. Ich habe Wörter anhand der Buchstabenanzahl zerpflückt und die einzelnen Buchstaben in eine Relation gestellt, wie nah sie im Alphabet aneinander liegen. Wohlgemerkt, alles in Gedanken.

Das hört sich jetzt lustig an, aber ist wirklich eine Belastung. Ich mache das heute noch, teilweise mit ganzen Sätzen, in der einzelne Wörter dann in Relation gestellt werden.

Zurück zum Thema... Während meiner Ausbildung bekam ich die Chance an einem IQ-Test teilzunehmen. Mit einem erstaunlichen Ergebnis.

Die Ausbildung brach ich ab, wie ich jetzt inzwischen weiß, war ich nicht ausgelastet. Früher fühlte ich mich jedoch überlastet.

Ich habe mich inzwischen in psychatrische Behandlung begeben. Hier fand man raus, dass ich inder Vergangenheit nicht genug gefördert wurde. Das dann als Erwachsener noch einzuholen ist fast unmöglich.

Gott sei Dank habe ich jetzt eine Arbeitsstelle, in der ich sehr gefördert werde und die mich voll ausfüllt. Diese Relationen, die ich in Gedanken aufstelle und von denen ich vorher sprach, werden mich aber wohl mein ganzes Leben begleiten. Meine Psychaterin sagte, ich soll es als Gehirnjogging ansehen, damit hält sich mein Gehirn fit, wenn es nicht genug gefördert wird.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein Denkanstoos geben, wie man merkt ob man unterfordert wurde. Wink
bak2
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Anmeldungsdatum: 25.03.2006
Beiträge: 497

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 11:41:37    Titel:

hanibal hat folgendes geschrieben:
ich soll es als Gehirnjogging ansehen, damit hält sich mein Gehirn fit, wenn es nicht genug gefördert wird.


na dann such dir doch was sinnvolleres als wortspiele, das ist doch ab der grundschule nicht mehr sinnvoll sowas zu tun.
zb mathematik Very Happy
lisbeth
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 11:45:28    Titel:

Man muss aber auch im Auge behalten, dass nicht jede Interesselosigkeit am Unterricht mit Leistungsabfall bzw. auch Abschweifen in eine eigene Gedankenwelt mit Hochbegabung zusammenhängt.

Bei den meisten wäre das nach wie vor doch immer noch tatsächlich kein Interesse am Unterricht und Schule bzw. einfach andere Interessen als Unterricht und Schule oder auch Überforderung.

Man sollte es in Erwägung ziehen, aber auf keinen Fall versuchen mit aller Gewalt damit zu begründen.
bak2
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Anmeldungsdatum: 25.03.2006
Beiträge: 497

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 11:51:52    Titel:

jo besonders nicht wenn man dem unterricht nicht folgen kann weil man vorher nen joint gepafft hat Wink.

aber mal angenommen man meint man ist unterfordert. würde dann zb son billiger iq test einem aufschluss geben ob man richtig liegt? schafft ja schliesslich nicht jeder da über 130 zu bekommen. oder ist das humbuk?
lisbeth
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 12:01:44    Titel:

bak2 hat folgendes geschrieben:

aber mal angenommen man meint man ist unterfordert. würde dann zb son billiger iq test einem aufschluss geben ob man richtig liegt? schafft ja schliesslich nicht jeder da über 130 zu bekommen. oder ist das humbuk?



Also billige IQ-Tests (wie sie auch im Internet zu finden sind) sind nicht gerade seriös, auch wenn sie ähnlich aufgebaut sind oder die gleichen fragen enthalten. Die Masse der Fragen bewirkt auch die Streuung.

Normalerweise heißt es, wer einen IQ von ... schafft liegt entweder in diesem Bereich oder darüber (weil der Erfolg ja auch von der augenblicklichen Verfassung, motivation, konzentration etc. abhängt).
Angeblich soll es aufgrund der testkonstruktion nicht funktionieren, dass man deutlich höhere Werte erzielt als tatsächlich vorliegen.

Aber: Ich frage mich dabei auch: Wenn ich an einem besonders guten tag getestet werde, an dem ich gut fdrauf bin und besonders klar denken kann, und mir die ganze Testerei Spaß macht und ich dann einen besonders hohen Wert erziele, ist das dann aussagekräftig? (Wenn ich ansonsten zu 99% der Zeit deutlich schlechter drauf bin?)

Außerdem: Habt ihr mal gesehen, was die gefragt worden sind? der 4- bzw. 6jährige Junge? 5+6=11
Ich habe gelernt, dass 96% aller Erstklässler bei Schuleintritt schon sicher im Zahlbereich 1-20 addieren können. Und das entspricht auch meinen Erfahrungen aus dem Alltag.

Außerdem: hinterher haben die gesagt, dass der test eine gewisse zeit später nochmal wiederholt wurde, um zu überprüfen, ob die Entscheidung der frühen Einschulung richtig war. Was ist passiert? Er hat noch mehr Punkte erreicht!
Schon mal was von Lerneffekt gehört?

Ich kann mich erinnern, dass ich auch mal getestet wurde als ich noch ziemlich jung war und 3 Jahre später nochmal mit demselben Test beim selben Arzt. ich habe mich noch daran erinnert, der nicht, das musster der erst in seinen Akten nachlesen. IUnd genau dieselben Bilder aus dem test habe ich gestern wieder gesehen (mit dem Dieb, der aus dem Fenster aussteigt und die polizei draußen auf ihn wartet Smile )


Was bei mir rauskam weiß ich aber bis heute auch nicht - ist aber auch egal.
bak2
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Anmeldungsdatum: 25.03.2006
Beiträge: 497

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 12:09:08    Titel:

lisbeth hat folgendes geschrieben:
Aber: Ich frage mich dabei auch: Wenn ich an einem besonders guten tag getestet werde, an dem ich gut fdrauf bin und besonders klar denken kann, und mir die ganze Testerei Spaß macht und ich dann einen besonders hohen Wert erziele, ist das dann aussagekräftig? (Wenn ich ansonsten zu 99% der Zeit deutlich schlechter drauf bin?)


ich hatte mal ein iq test-buch in der hand, der test ging über 8 tage und jeden tag ein test mit der stopuhr. da stand auch drin dass der iq ein mittelwert dieser tests ist um ebend der menschlichen kondition usw nahe zu kommen.
aber mag so ein internet iq test ein gutr anhaltspunkt für dieses leiden sein? vielleicht bevor man zum psychologen geht. naja ich kann mir vorstellen das hohe ergebisse einem nicht 100pro versichern können ob man nun super intelligent ist. aber wenn man sich normal fühlt und bei sonem test total abkatzt, dann ist das vielleicht schon eher ein hinweis darauf, dass man nicht super intelligent ist.
lisbeth
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 12:17:03    Titel:

bak2 hat folgendes geschrieben:
naja ich kann mir vorstellen das hohe ergebisse einem nicht 100pro versichern können ob man nun super intelligent ist. aber wenn man sich normal fühlt und bei sonem test total abkatzt, dann ist das vielleicht schon eher ein hinweis darauf, dass man nicht super intelligent ist.



Naja, theoretisch schon,

aus dem praktischen Leben kann ich aber auch ein Beispiel nennen. damusste ich der Jahrgangsbeste aus dem Abi erklären (Schnitt 1,2!!!), wie man an Intelligenztestaufgaben rangeht, damit man das richtige Ergebnis herusbekommt. Die war mit Sicherheit nicht so blöd wie das, was da rausgekommen wäre ohne Hilfe. (und die war anfangs wirklich hilflos mit den Augfgaben)
bak2
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Anmeldungsdatum: 25.03.2006
Beiträge: 497

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 12:24:26    Titel:

da würde ich spontan denken dass sie in bio und geschichte hochgelobt wurde und da hat dann der mathe lehrer nochmal ein auge zugedrückt.
aber ganz so einfach ist es wohl nicht.
beser gefällt mir... dass bei solchen test das vertrauen in die eigenen fähigkeiten eine rolle spielt. das ist besonders bei multiple joice, oder bei aufgaben wo es eine überschaubare anzahl von lösungen gibt, wichtig. da iq tests solche aufgaben darstellen, hat sie versagt weil sie kein vertrauen in ihre entscheidungen hat. damit lässt sich auch der gute notendurchschnitt erklähren, die kleine lernt bis zum umfallen weil sie das gefühl hasst die antwort nicht genau zu kennen.
lisbeth
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 12:27:16    Titel:

Das mit dem vertrauen in die eigenen Fähigkeiten dürfte wohl der springende Punkt sein.
Hat man soweit ich weiß auch schon herausgefunden, dass dies wohl die Hauptursache (bzw. eine der Ursachen ) ist zwischen unterschiedlichen Leistungsniveaus bei gleicher Begabung.
bak2
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Anmeldungsdatum: 25.03.2006
Beiträge: 497

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 12:34:05    Titel:

aber wiederum wenn man zu viel vertrauen in die eigene begabung hat, dann kann das dazu fürhen dass man einen sehr guten iq, dafür aber völlig untüchtig ist. wurde da auch gesagt dass die in der grundschule nie was tun mussten und auf einmal ganz andere zeiten auf die zukamen.

aber mal ehrlich der kleine mit den primzahlen, der hatte doch totale defizide was das soziale angeht, wurde zwar so dargestellt dass das durch seine intelligenz kam. aber die haben ja auch tausendmal in der sendung gesagt wie toll der ist. wenn ich das so oft gesagt bekäme würde ich mich auch irgendwann so verhalten. dadurch wird ein kind doch mit gewalt auf eine höhere stufe zu den anderen kindern gestellt.
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