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Depressionen...
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Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 17:18:12    Titel: Träume selber analysieren

Dogmatik ist im Bereich der Psychoanayse wenig angebracht.

Es gibt sicher Menschen mit Analyse Erfahrung, die fruchbar mit ihren Träumen umgehen können.

Und es gibt hilflose Versuche.
Physiklaie
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 17:33:55    Titel: Re: Träume selber analysieren

Salvini hat folgendes geschrieben:
Dogmatik ist im Bereich der Psychoanayse wenig angebracht.

Es gibt sicher Menschen mit Analyse Erfahrung, die fruchbar mit ihren Träumen umgehen können.

Und es gibt hilflose Versuche.

Es kommt halt drauf an, worum es jeweils geht. Wenn es um eine 'Selbsterfahrung' geht ist das völlig OK, nur als Behandlungsversuch ist das sehr problematisch. Wenn man tatsächlich leidet, neurotisch ist, oder wie man das auch nennen mag, sollte man zum Therapeuten gehen.
Psychoanalytisch gesehen ist das selber 'rumdoktorn' sogar eher ein Versuch, eine Behandlung zu umgehen... also eher ein Versuch es so zu lassen wie es ist...
Das hat nix mit Dogmatik zu tun, das sind einfach psychoanalytische Erkenntnisse...
Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 17:43:46    Titel: Erst Analyse, dann Selbstanalye

Natürlich kann ein Umgang mit Träumen erst dann sinnvoll sein, wenn man eine produktive (Fremd)analyse gemacht hat.
Wolfo
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 258

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 17:47:19    Titel:

Lieber Physiklaie!
Ich kann in Deinen Empfehlungen keinen Fehler entdecken; es ist alles logisch einwandfrei durchdacht. Auch das Fehler zu Problemen führen, bzw. sie unverändert lassen oder gar verschlimmern. ist eine Erkenntnis, für die ich mich bedanken muß.
Julie°
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Anmeldungsdatum: 13.05.2006
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 17:56:50    Titel:

Wolfo hat folgendes geschrieben:
Für Ursachenforschung im Bereich der Seele eignet sich nur Traumdeutung, und zwar die, wo Du nicht im Lexikon nach den Bedeutungen der Symbole schaust, sondern in Dir selbst.

Traumdeutung ist sehr umstritten und es gibt auf diesem Gebiet so viele Widersprüche. Freud war der Meinung, dass nur der Therapeut die Bilder deuten kann, die meistens anderen sagen, dass nur der Träumer selbst den Traum deuten kann, weil dem Therapeuten die Hintergrundinformationen fehlen. Ich halte es für totalen Mist, wenn man Depressionen nur mit Traumdeutung behandelt. *aufreg* Abgesehen davon geht man doch heute auch davon aus, dass Depressionen auch vererbbar sein könnten. Ich halte sowieso kognitive Therapien für am besten geeignet, weil es oft wirklich daran liegt, dass der mensch seine Umwelt falsch wahrnimmt.
Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 18:01:55    Titel: Traumdeutung?

Wolfo hat wohl recht.

Ein Traum ist dann eindeutig richtig interpretiert,wenn z.b. ein Analytiker eine Deutung vorschlägt, und ein "Evidenzgefühl" im Analysanden sagt: Das ist es.
Nur solche dann vertiefte Selbsterkenntnis führt wirklich weiter.


Zuletzt bearbeitet von Salvini am 24 Mai 2006 - 18:07:45, insgesamt einmal bearbeitet
Physiklaie
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 18:04:37    Titel:

Julie° hat folgendes geschrieben:

Traumdeutung ist sehr umstritten und es gibt auf diesem Gebiet so viele Widersprüche. Freud war der Meinung, dass nur der Therapeut die Bilder deuten kann, die meistens anderen sagen, dass nur der Träumer selbst den Traum deuten kann, weil dem Therapeuten die Hintergrundinformationen fehlen. Abgesehen davon geht man doch heute auch davon aus, dass Depressionen auch vererbbar sein könnten. Ich halte sowieso kognitive Therapien für am besten geeignet, weil es oft wirklich daran liegt, dass der mensch seine Umwelt falsch wahrnimmt.

Du darfst aber auch nicht vergessen, das auch die Kognitionspsychologie sehr umstritten ist... so ist das nun mal in der Psychologie, es gibt da verschiedene Positionen, die sich gegenseitig heftig angehen...

Aber es stimmt nicht, das Freud oder gar die heutige PA der Meinung ist, nur der Therapeut könne Träume deuten. Der Traumdeutungsprozess ist ein zweiseitiger Prozess, an dem Therapeut UND Träumer beteiligt sind. Ohne die Einfälle des Träumers kann man keinen Traum deuten und ohne ein System, mit dem man die Einfälle und den Traum in einen Zusammenhang bringt, kann man keinen Traum analysieren (zumindest nicht wissenschaftlich).
Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 18:12:08    Titel: Traumdeutung

Wer lange genug sinnvoll Analyse gemacht hat, kann seine Träume sicherlich fruchtbringend allein angehen.

Es besteht immer die Gefahr, dass bei "BRENNPUNKTEN", den großen Konflikten, ein blinder Fleck mal wieder übersehen wird.

Dann kann Nachintervention durch einen guten Analytiker nichts schaden.
Physiklaie
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 18:27:12    Titel: Re: Traumdeutung

Salvini hat folgendes geschrieben:
Wer lange genug sinnvoll Analyse gemacht hat, kann seine Träume sicherlich fruchtbringend allein angehen.

Es besteht immer die Gefahr, dass bei "BRENNPUNKTEN", den großen Konflikten, ein blinder Fleck mal wieder übersehen wird.

Dann kann Nachintervention durch einen guten Analytiker nichts schaden.

Natürlich... jeder kann mit seinen Träumen machen, was er will, egal ob deuten, sie umsetzen, sie ignorieren, darüber lächeln, darüber geschockt sein...

Und es gibt ja auch 1000 Möglichkeiten Träume zu deuten, von 'göttlichen Eingebungen' bis hin zu lexikalischen Traumnachschlagewerken... ich rede aber eher von einer wissenschaftlichen Analyse, speziell einer psychoanalytischen. Und das ist für Nichtpsychoanalytiker äußerst schwer, wenn auch nicht unmöglich... aber die Voraussetzung ist, das man sich dann in der PA sehr gut auskennt... und die PA ist beileibe nicht einfach...
Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 18:30:05    Titel: Davon spreche ich

Eben davon spreche ich.

Erst fruchtbare Analyse, dann (oft ausreichende) Arbeit an den Träumen in eigener Verantwortung.
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