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Depressionen...
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Betrwiss.-Tech.
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Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 165

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 18:41:27    Titel:

Im Schlaf versucht das "Oberkommando" mittels entsprechender Träume die (z.B. durch Schicksalsschläge verursachten) "verstellten" Hormonausschüttungen wieder ins Lot zu bringen.
Depression - Hormonausschüttungen nehmen ab, richtig heikel wird's erst, wenn man auch immer weniger negative Gefühle zu spüren bekommt. Hat alles schon nichts mehr (hat es im Grunde nie - Gedanken und Lust und Wille zu irgendwas kann man sich nicht aussuchen) mit "persönlichen" "geistigen" mangelhaften Gedankensteuerung zu tun. Echte Depressionen sind nur noch mit Medikamenten wieder gerade zu biegen.
Physiklaie
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 18:50:21    Titel: Re: Davon spreche ich

Salvini hat folgendes geschrieben:
Eben davon spreche ich.

Erst fruchtbare Analyse, dann (oft ausreichende) Arbeit an den Träumen in eigener Verantwortung.

Ich will Dir das ja gar nicht wegnehmen mit dem Traumdeuten... das freut mich ja auch, weil es zeigt, das Du Interesse am Seelischen und an der Psychologie hast, und weil es zeigt ja auch, das Du verstanden hast, das Träume sehr 'vielsagend' sind...
Ich wollte nur zeigen, das es halt nicht so einfach ist...
Physiklaie
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 18:58:09    Titel:

Betrwiss.-Tech. hat folgendes geschrieben:
Im Schlaf versucht das "Oberkommando" mittels entsprechender Träume die (z.B. durch Schicksalsschläge verursachten) "verstellten" Hormonausschüttungen wieder ins Lot zu bringen.
Depression - Hormonausschüttungen nehmen ab, richtig heikel wird's erst, wenn man auch immer weniger negative Gefühle zu spüren bekommt. Hat alles schon nichts mehr (hat es im Grunde nie - Gedanken und Lust und Wille zu irgendwas kann man sich nicht aussuchen) mit "persönlichen" "geistigen" mangelhaften Gedankensteuerung zu tun. Echte Depressionen sind nur noch mit Medikamenten wieder gerade zu biegen.

Da muss ich entschieden widersprechen. Psychopharmaka wirken oft überhaupt nicht und wenn sie wirken, dann dämpfen sie die Symtome nur ab (und schaffen dadurch neue Probleme). Ein langfristiger Behandlungserfolg mit Psychopharmaka ist sehr selten... Wenn Bedarf besteht, kann ich gerne entsprechende Studien auflisten...
Mal davon abgesehen, das es weder echte noch falsche Depressionen gibt. Wenn eine Depression vorliegt, dann liegt sie vor und wenn nicht, dann ist es keine...
Die erfolgreichste Behandlungsform ist eindeutig die PA, das haben viele Meta-Analysen nachgewiesen...
Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 19:11:36    Titel: verschiedene Formen von Depressionen

Es gibt sicher verschiedene Formen von Depressionen, neurotische Formen, bei denen Analyse helfen kann.

Aber auch sog endogene Formen, die in die Hand des Psychiaters (mit seinen Medikamenten) gehören.
Physiklaie
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 19:27:45    Titel: Re: verschiedene Formen von Depressionen

Salvini hat folgendes geschrieben:
Es gibt sicher verschiedene Formen von Depressionen, neurotische Formen, bei denen Analyse helfen kann.

Aber auch sog endogene Formen, die in die Hand des Psychiaters (mit seinen Medikamenten) gehören.

Endogene Depression ist ein Begriff aus der Medizin/Psychiatrie, nicht aus der Psychologie. Und das Mediziner nach körperlichen Zusammenhängen suchen ist nur verständlich. Aber wirksam wird es deswegen nicht, denn Antidepressiva Behandlung ist die uneffektivste und zugleich teuerste Behandlungsform, weil sie auch chronifizierend wirkt. Als vorübergehende Maßnahme bei akuten Fällen ist das OK, aber nicht als Behandlung.
Salvini
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 754

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2006 - 19:32:18    Titel: verschiedene Depressionen

Es wird auch in Psychotherapeuten Kreisen in der Regel wenig bestritten,dass es AUCH Depressioenn gibt, die durch autonome Stoffwechselstörungen im Gehirn zustande kommen.

Die Kompetenzerweiterung des Psychotherapeuten in Ehren,aber es bleibt auch ein Bereich, für den nur der Mediziner,jedenfalls in erster Linie, zuständig sein sollte.
zak
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Anmeldungsdatum: 13.09.2005
Beiträge: 426

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2006 - 00:10:31    Titel:

Zitat:
Die erfolgreichste Behandlungsform ist eindeutig die PA, das haben viele Meta-Analysen nachgewiesen...


Kannst mir mal die Quelle einer solchen Arbeit nennen? Die einzige, die mir auf Anhieb einfällt, ist die berühmte von Grave. Und die hat eher das Gegenteil gezeigt.
Physiklaie
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2006 - 06:03:40    Titel:

zak hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die erfolgreichste Behandlungsform ist eindeutig die PA, das haben viele Meta-Analysen nachgewiesen...


Kannst mir mal die Quelle einer solchen Arbeit nennen? Die einzige, die mir auf Anhieb einfällt, ist die berühmte von Grave. Und die hat eher das Gegenteil gezeigt.

Berühmte Studie von Grave? Sollte man nicht eher berüchtigt sagen? Diese Grave Studie nimmt doch keiner mehr ernst, weil der ja nun nachweislich sehr parteiisch vorgegangen ist...
Jetzt muss ich auch noch Unterlagen durchwälzen... also z. B. Leichsenring, 2001.
Und das obwohl die Wirkung von PA und TP sich konzeptionell schwer mit RCTs und überhaupt naturwissenschaftlichen Verfahren 'prüfen' lässt... aber jetzt bitte keine Methodendiskussion...
zak
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Anmeldungsdatum: 13.09.2005
Beiträge: 426

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2006 - 14:52:54    Titel:

Physiklaie hat folgendes geschrieben:
Und das obwohl die Wirkung von PA und TP sich konzeptionell schwer mit RCTs und überhaupt naturwissenschaftlichen Verfahren 'prüfen' lässt... aber jetzt bitte keine Methodendiskussion...


Das ist, glaube ich, das Hauptargument der PA/TP. Da steckt aber auch drin, dass Vertreter der PA kein Interesse an naturwissenschaftlicher Überprüfung haben.
Wenn man bei jeder Kritik an PA und TP entweder sagt, dass sich das ja gar nicht einfach so prüfen lässt oder, besser noch, Abwehrmechanismen beim Kritiker erkennen will, bleiben diese Verfahren natürlich unangreifbar. Aber wissenschaftlich ist das nicht.

Die Studie werde ich mir morgen mal reinziehen.
Physiklaie
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2006 - 16:19:55    Titel:

zak hat folgendes geschrieben:
Physiklaie hat folgendes geschrieben:
Und das obwohl die Wirkung von PA und TP sich konzeptionell schwer mit RCTs und überhaupt naturwissenschaftlichen Verfahren 'prüfen' lässt... aber jetzt bitte keine Methodendiskussion...


Das ist, glaube ich, das Hauptargument der PA/TP. Da steckt aber auch drin, dass Vertreter der PA kein Interesse an naturwissenschaftlicher Überprüfung haben.
Wenn man bei jeder Kritik an PA und TP entweder sagt, dass sich das ja gar nicht einfach so prüfen lässt oder, besser noch, Abwehrmechanismen beim Kritiker erkennen will, bleiben diese Verfahren natürlich unangreifbar. Aber wissenschaftlich ist das nicht.

Die Studie werde ich mir morgen mal reinziehen.

Und das ist das Hauptargument der elementaristischen Psychologoe, das alles was sich nicht ihrem Methdodenwerk prüfen lässt nicht wissenschaftlich sei. Auch das ist nicht wissenschaftlich, sondern nur eine Verwechslung von Wissenschaftlich und Naturwissenschftlich...
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