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Unterschiede zwischen FH und Uni?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Unterschiede zwischen FH und Uni?
 
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TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2006 - 17:48:12    Titel:

Zitat:
8 Semester anner FH, davon gehen in der Regel 2 Praxissemester runter, ein Semester ist Diplomarbeit, bleiben noch genau 5 Semester über.

2 Praxissemester sind nicht unbedingt die Regel, ich hab zum Beispiel nur eines. Gammeln in den Semesterferien gibts bei mir auch nicht, denn da hab ich massig Grundpraktikum abzuleisten (18 Wochen insgesamt). Und warum ziehst du das Praxissemester von der Studienzeit ab. Da wird nämlich garantiert auch nicht nur in der Nase gebohrt.
Der Prüfungszeitraum dauert doch gewöhnlich 2-3 Wochen, damit erklärt sich aber nicht das an der Uni fas doppelt so viel Semesterferien sind. Oder dauern dort die Prüfungen 2 Monate?
Außerdem hab ich schon vielen gehört, dass man an der Uni deutlich weniger SWS hat. Auch wenn vielleicht ein erhöhtes Tempo gefahren wird kann da net so viel schaffen.
Und was das Niveau betrifft: Ich hab zum Zwecke des Selbststudium schon oft Vorlesungsmaterial von anderen Unis angeschaut und mich hat das net gerade beindruckt oder umgehauen. Mir konnte auch keiner bisher sagen das zum Beispiel in Mathe im 1./2. Semester oder in einem vergleichbaren Fach an der Uni mehr gemacht wird.
sliderbp
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Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 1488

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2006 - 17:57:28    Titel:

Also wenn die FH so übel wäre wie manche sie hier beschreiben dann wäre das System wohl schon längst kaputtgegangen. Die meissten Absolventen bekommen ja offensichtlich nen ordentlichen Job. Wenns nicht so wär würde ja keiner mehr auf ne FH gehen.
mr_spongebob
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Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2006 - 18:04:24    Titel:

dönis hat folgendes geschrieben:
Und wenn ein Universitätsingenieur und ein Fachhochschulingenieur um die gleiche Stelle ringen, mit vergleichbarer Berufserfahrung braucht mir keiner zu erzählen das der FH-Ing. die besseren Aussichten hat...


Doch, ich sag dir das!
Geht es um eine industrielle Stelle behaupte ich, dass oft FH-Absolventen bevorzugt werden. Gründe hierfür sind:
- mehr praktische Erfahrung
- durch die kürze Studienzeit sind sie oft jünger
- an Fachhochschulen werden "Softskills" deutlich ausführlicher gelehrt

Meine Aussage darum:
Forschung -> Uni
Industrie -> FH


Es grüßt hochachtungsvoll,
euer Schwammkopf
Mammut
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Anmeldungsdatum: 30.10.2005
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2006 - 18:11:39    Titel:

Wie viel % der Vorstands- und Aufsichtsratsposten sind denn von FHlern besetzt?
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2006 - 19:06:46    Titel:

Zitat:
Wie viel % der Vorstands- und Aufsichtsratsposten sind denn von FHlern besetzt?


Diese Frage wird dir kaum einer wirklich beantworten können.
Wahrscheinlich sind da Uni-Absolventen mehr vertreten, was aber sicher nicht daran liegt das sie besser qualifiziert dafür sind sondern eher daran das die FH im Vergleich zur Uni noch eine recht junge Einrichtung ist. Um Vorstand zu sein muss jemand doch sicher schon an die 50 Jahre sein. Das heißt er hat vor etwa 30 Jahren, also Anfang/Mitte der 70er studiert. Da hieß es noch Studieren = Uni, einfach deshalb weil da die FH erst richtig aufkam und man sich noch bei den Gehversuchen befand. Ich bin mir aber sicher, dass die Sache in 10 oder 20 Jahren anders aussehen wird.
maro459
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Anmeldungsdatum: 06.05.2005
Beiträge: 274

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2006 - 20:06:52    Titel:

Das hört sich alles gut an, aber von bevorzugt kann nicht die Rede sein. Es kommt doch immer auf den Arbeitgeber und den Bewerber und schlußendlich auf die freie Stelle an. Auch wie vorher schon erwähnt wurde, dass im F&E Bereich keine FH Ing. vertreten sind ist m.E. nicht richtig, zumindest kann ich von zwei DAX Unternehmen aus eigener Erfahrung sprechen, bei denen das definitiv nicht so ist.
Ich habe grade eine Umfrage vor mir liegen, welche Qualifikationen für technisch orientierte Unternehmen wichtig sind (aktuelle VDI Nachrichten)

Skala von 1-10

Softskills 8,8
Praxiserf. 8,4
Englisch (sehr gut) 8
Examensnote 7,8
EDV Kenntnisse 7,8
Studiendauer 7,5
Engagment neben Studium 7,1
Auslandpraktikum 7,1
Auslandssemester 7
Hochschule 6,7
Hochschultyp 6,5
Alter 6,3
weiter Fremdsprache 6
Abinote 5,8
Promotion 4,8
MBA 4,3


Am besten man macht ein Auslandspraktikum und ein Auslandssemester, dann kann man auch gut Englisch. Arbeitet neben dem Studium berufsnah. Jobs, die nur zum Geldverdienen sind, würde ich in einer Bewerbung gar nicht erwähnen. Engagment neben dem Studium, keine Ahnung was die meinen, aber ich denke nicht das man Punkte sammelt wenn man in irgendeinem Verein ist, Tutorentätigkeit wäre eine super Sache denke ich. Präsentationsmethodik, Teamfähigkeit, Flexibilität und Projekterfahrung ist sehr wichtig (das verstehe ich unter Softskills). Wobei es nicht reicht, wenn man es einfach nur in die Bewerbung schreibt, man sollte diese Skills auch schon unter Beweis gestellt haben, wie zum Beispiel durch die Kombination von Auslandssemster und Auslandpraktikum, oder Praktikum nicht in der eigenen Stadt, oder was weiß ich. Als Ing. sollte man eigentlich gute EDV Kenntnisse haben, kann mir nicht vorstellen wie man sonst durchs Studium kommt.


Zuletzt bearbeitet von maro459 am 06 Jun 2006 - 20:10:10, insgesamt einmal bearbeitet
maro459
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Anmeldungsdatum: 06.05.2005
Beiträge: 274

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2006 - 20:09:09    Titel:

Mammut hat folgendes geschrieben:
Wie viel % der Vorstands- und Aufsichtsratsposten sind denn von FHlern besetzt?


Tolles Argument.
Erstens wird wohl keiner hier im Forum jemals in einem Vorstand sitzen, ich bin so dreist und unterstelle dies einfach mal. Zweites ist normalerweise eine Promotion mehr oder weniger Pflicht, ein Uniabschluß allein macht einen nicht zum Vorstandsmitglied.
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2006 - 20:14:03    Titel:

mr_spongebob hat folgendes geschrieben:

Doch, ich sag dir das!
Geht es um eine industrielle Stelle behaupte ich, dass oft FH-Absolventen bevorzugt werden. Gründe hierfür sind:
- mehr praktische Erfahrung
- durch die kürze Studienzeit sind sie oft jünger
- an Fachhochschulen werden "Softskills" deutlich ausführlicher gelehrt


Mehr praktische Erfahrung? Durch diese beiden Praxissemester?
Oder durch die vorherige Lehre, die viele Fachhochschulstudenten vor dem Studium absolviert haben?
1. hat die Lehre nix mit dem Dipl.Ing. Beruf zu tun und die "Berufserfahrung" ist somit nichtig und
2. ist somit der Vorteil das sie jünger sind auch dahin, denn wer vorher ne Lehre und 11 bzw. 12. gemacht hat, ist nicht jünger als nen Unistudent der direkt nachm Abi studieren geht...

Und zu den Softskills... Ich hab mich mal am Beispiel "Mechatronik" an verschiedensten FHs und Unis über die Abläufe und Fächer informiert. Was angeboten wird ist recht verschieden... Es gibt die FH/Uni, die deutliche Schwerpunkte im BWL-Bereich setzt genauso wie die rein technische Uni/FH die nur reine Wissenschaftler ohne jeden Sinn für Kostenrechnung und Wirtschaftlichkeit ranzüchtet...
Führungs- und Projektmanagement hab ich nur bei ganz ganz wenigen Hochschulen im Plan gefunden...

Letztlich muss man immer unter gleichen Vorraussetzungen vergleichen, denn wenn wir so anfangen, dann kommen wir zu dem Schluss das einem Ingenieurseinsteiger der 40jährige Werkstattmeister ebenfalls haushoch überlegen ist. Zumindest die ersten Monate...
maro459
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Anmeldungsdatum: 06.05.2005
Beiträge: 274

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2006 - 21:54:40    Titel:

Mechatronik, deutliche Schwerpunkte in der Betriebswirtschaft ?! Ich bin überzeugt, dass kein Mechantronik Studiengang den Schwerpunkt auf Betriebswirtschaft setzt, oder kennst du einen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang mit Schwerpunkt Ingenieurwissenschaften ?!
Führungs.- und Projektmanagement hat nichts mit Bwl zu tun.

Kostenrechnung ist wichtig und vielen Ing. Studiengängen enthalten, wobei Wirtschaftlichkeit ein Begriff mit einer wirklich größeren Bandbreite ist, wie du es unterstellst. Wirtschaftlichkeit hat zwar einerseits mit Betriebswirtschaft zu tun, aber andererseits mit der Entwicklung effizienter Verfahren in der Fertigung, der Produktentwicklung, im QM (effiziente Nutzenmaximierung der Knappheit) ....... eigentlich zielt eine Ausbildung zum Ingenieur genau darauf ab, oder ich habe da was Grundsätzliches nicht verstanden.
Ashe
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1989

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2006 - 22:17:33    Titel:

Zitat:
- durch die kürze Studienzeit sind sie oft jünger


Meinst du wirklich, dass es denen auf zwei Jahre Altersunterschied ankommt?
Das ist doch völlig egal... aber na ja, vorstellen kann ich es mir mittlerweile, wo man ja heute schon mit Anfang 30 zum alten Eisen gehört. Schade das.
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