Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Fall zur Erklärungsfahrlässigkeit
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Fall zur Erklärungsfahrlässigkeit
 
Autor Nachricht
Oezkan
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 256

BeitragVerfasst am: 05 Jun 2006 - 13:00:38    Titel: Fall zur Erklärungsfahrlässigkeit

Hi zusammen,

hab mal ne frage bezüglich des Erklärungsirttums. Und zwar geht es sinngemäß um folgenden Fall :

Ein alter Opa bekommt 2 Briefe. Eins ist eine Einladung für Abiturjahrgang das andere zum Kauf eines Buches. Beiden Briefen liegt ein vorgefertigtes Antwortschreiben bei. Der Opa ist laut Sachverhalt senil und hat ne Sehschwäche. Also bisher nix besonderes. Eigentlich ein Klassiker. Er unterschreibt also den KV obwohl er dem Jahrgangsschreiben sein Autogramm geben wollte.

Meine Frage bezieht sich nun auf den Lösungschvorschlag derr in dem Fallbuch gemacht worden ist. Dort würde Die erköärungsfahflässigkeit bejaht uns somit das zustande kommen einen wirksamen Kaufvertrages, weil er hätte ja seine Brille aufsetzen müssen um sich sicher zu seien was er unterschreibt. Laut SV ist er aber auch senil. Weiteres wird nicht dazu gesagt. Ich hätte mit Abstellung auf die Senilität des Opas den KV verneint. (Senil=verwirrt bzw. nicht in der lage 100% zu erfassen?) Also wie soll man denn senil verstehen wenn da nix weiteres angegeben ist? Ist meine Meinung auch zu vertreten?

Danke im vorraus

Greez,

Özkan
Marina85
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 05 Jun 2006 - 13:24:08    Titel:

Es kann sein, dass du einfach ein schlechtes Fallbuch hast, wo die Sachverhalte unklar dargestellt sind Wink . In der Klausur wird regelmäßig wohl nicht nur "senil" stehen, sondern genauere Ausführungen, da senil wohl verschieden gedeutet werden kann.

Die Sehschwäche ist allerdings ein Indiz dafür, dass er in der Tat hätte seine Brille aufsetzen müssen. Wenn also nur senil und Sehschwäche im SV steht, würde ich den Kaufvertrag auch bejahen. Denn man darf ja nicht davon ausgehen, wie man selbst "senil" versteht (so nach dem Motto: Ich deute senil = verwirrt), sondern muss dann eher nach anderen Hinweisen suchen.

Die ihm ja bekannte Sehschwäche ist ein eindeutiger Hinweis, dass er besser hätte aufpassen müssen (= Brille aufsetzen).
Ich denke, der Vertrauensschutz des Vertragspartners ist in dem Fall schon höher.
Oezkan
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 256

BeitragVerfasst am: 05 Jun 2006 - 13:28:37    Titel:

Deswegen war ich auch bisl verwirrt Wink

Danke für die Antwort.


Liebe Grüsse,

Özkan
jones49
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2006 - 20:32:31    Titel:

Also, ganz ehrlich, wenn ich in nem Sachverhalt senil lese, dann würd ich den typen für geschäftsunfähig erklären! Very Happy
LMUseit05
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.04.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 08 Jun 2006 - 11:42:03    Titel:

ja, würd ich auch zumindest, 105 II. andererseits könnte das ne Falle sein, damit man Fahrlässigkeit zivilrechtswidrig subjektiv bewertet.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Fall zur Erklärungsfahrlässigkeit
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum