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Ausbildung contra Hartz 4
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MissVelvet
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Anmeldungsdatum: 07.05.2006
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 00:11:32    Titel:

@ Frank 12:

So, jetzt erzähl ich mal, wie ich die letzen Jahre von ALG2 gelebt habe:
Ja, ich bekomme meine Miete bezahlt. Das sind 230€ warm. Die Wohnung ist in einem katastrophalen Zustand. Die Wand im Flur und Bad ist völlig durchgeschimmelt. Der Vermieter tut nix gegen. Da wird halt von aussen weiß übergemalt. Aber auch nur im Flur, nich in der Wohnung. Irgendwann hab ich gemerkt, das es mir immer schlecht geht wenn ich länger in der Wohnung bin. Ich habe Kopfschmerzen, bin übermüdet, kann nicht schlafen. Woran das wohl liegen mag... Aber einem umzug in eine saubere Wohnung hat das Amt nicht zugestimmt. Die meinen, das wäre hier ausreichend. Ok, meine schlafprobleme können auch daher kommen, das hier die ganze Nacht laut ist. Es wird gehämmert, Kinder schreien Nachts im Flur und von draussen hab ich immer Discolärm. Da hilft auch Fenster zumachen nix...
Den Straßenstrich hab ich hier auch direkt um die Ecke, wenn es dunkel ist verlasse ich das Haus halt einfach nich, ist schon das eine oder andere vorgefallen. Auch Tagsüber ist es nicht gerade schön, dauernd von Ausländern mit gebrochenen deutschkentnissen belästigt zu werden oder antetatscht...

Als ALG2 Empfänger darf man halt nicht ohne Genemigung umziehen!

Ich bekomme 345€ für meinen Lebensunterhalt vom Amt, das Kindergeld wird davon abgerechnet. Da ich 70€ für Strom zahlen muss im monat (ich hab ne nachtspeicherheizung die auch noch kaputt ist, strom frisst und kaum heizt, im winter ist es immer schweinekalt). Das sind dann nach Adam Riese 275€. Davon geht noch Telefon und Internet ab. Da ich in dieser Wohnung keinen kabelanschluss hab, muss ich ja irgendwie kontakt zur Aussenwelt haben und auf dem laufenden bleiben. Ein Handy besitze ich zwar, hab aber kein Geld drauf. Monatlich fallen bei mir insgesammt 150€ Schulden an (aus meiner alten Beziehung...).

Da ich zum weggehen oder shoppen eh kein geld hab, verbringe ich die meiste Zeit des Tages vorm Rechner und suche nach Stellenangeboten. Am liebsten sind mir natürlich die wo man sich online Bewerben kann, da die 260€ Bewerbungskosten schneller weg sind als man denkt. Ich bewerb mich halt für jeden scheiss, hauptsache arbeit. Zum Briefkasten traue ich mich kaum noch runter, sind eh immer nur Absagen drin... Wenn ich tatsächlich mal aus dem Haus in die Stadt gehe, dann ist es meist auf dem Weg zur Post, Bewerbungen abschicken, wofür dann gegen monatsende gehungenrt wird, geht ja nich anders. Oder ich mache mich auf den Weg zum Arbeitsamt um mich mal wieder von den Sachbearbeitern schickanieren zu lassen, die mir dauernd erzählen, ich soll doch lieber nen 1€ job nehmen und glücklich sein, denn mit meinem Abschluss krieg ich eh in keinem Ausbildungsberuf ein Bein auf die Erde, obwohl meine Noten nicht schlechter sind als der Durchschnitt.
Wenn ich dann mal durch die City schlender, dann hab ich das Gefühl groß ALG2 auf der Stirn stehen zu haben. Meine Klamotten sind alt und abgetragen, da fällt man wirklich auf mit, wenn man sich all die hübsch herausgeputzten Leute in meinem Alter ansieht...

Von den meisten Freunden habe ich mich mittlerweile Distanziert, da ich eh nich mithalten kann.

Wenn ich neue Gitarrensaiten brauch (und die braucht man vor auftritten... soll meine Band nich auch noch mehr unter harz4 leiden) muss ich auch gucken, wo ich noch an essen sparen kann. Also wieder hungern. Die Proberaummiete kann ich seid monaten nich mehr zahlen, wovon denn auch. Da habe ich echt glück, das die anderen mich da mit durchziehen. Natürlich fühlt es sich echt sch*** an.

Ein gutes hat es jedoch: ich hab unheimlich viel abgenommen, weils so oft nix zu essen gibt. Und wenn dann nur das billigste. Da lebt man schon mal wochenlang von Lidl pommes, weil es macht satt, kostet nich viel. Einige haben sich schon echt sorgen um mich gemacht, weil ich so stark abgenommen habe...

Und jeden Tag mach ich mir Gedanken und zerbreche mir den Kopf wie in an eine Lehrstelle kommen kann, egal was, oder auch nen job, wär zwar scheisse für meine zukunft, denn ich will ja was lernen, aber besser als so. Ich hab auch schon verdammt oft darüber nachgedacht, mich zu den nutten um die ecke zu stellen, hätt verdammt gute chancen, aber kaum hab ich mal wieder nen blick auf diese jämmerlichen Gestallten geworfen, wurd mein Wille gestärkt das nich zu tun.

Aber ich hab nochmal glück gehabt: Ich fange nächten monat eine Lehre im Einzelhandel an. Eigentlich mein hassberuf, ich war mal im Einzelhandel. Ich bin eigentlich verdammt schüchter, es ist eine große überwindung für mich auf Menschen zuzugehen. Und ich kann den Stress nicht ab, es macht mich einfach wahnsinnig! Und trotzdem freu ich mich, das ich endlich was lernen kann und aus dem ALG2 bezug raus bin! Natürlich hatte ich auch mords stress wegen dem Umzug. Den muss das Amt ja auch bezahlen, und bis man denen was aus den Rippen geleiert hat, das dauert und ist ein einziger Krampf. Genauso ist es mit der erstattung von Bewerbungskosten. Da bekommt man nix geschenkt.


Nochmal ein paar Fakten zum ALG2 bezug:

AlG2 ist pauschal. Und zwar wird eine Angemessene Wohnung bezahlt, wen diese zu teuer ist oder zu groß muss man umziehen oder den betrag der zuviel ist von den 345€ für den lebensunterhalt dazuzahlen. Einem Erwachsenen stehen allein 40 qm zu. Ob eine Wohnung angemessen ist, entscheiden die Kommunen. In großen Städten ist es dementsprechend schweer, eine Angemessene Wohnung zu finden.

ALG2 gibt es pauschal, nämlich 345€ für einen Erwachsenen. Paare oder Verheiratete werden dann als sogenannte Bedarfsgemeinschaft berechnet, das heißt, beide bekommen weniger ALG2. Für im Haushalt der Eltern lebende Kinder gibt es auch keine 345€, ich kenne jetzt den genauen betrag nicht, es ist aber was über 200 glaub ich, auf jeden fall weniger. Das Kindergeld wird natürlich vom ALG2 abgezogen. Da gibt es nix zusätzlich.
Den unterhalt eines Autos können sich ALG2 empfänger auch nicht leisten, obwohl ein PKW oft für die aufnahme einer Arbeit nötig ist, oder es zumindest einfacher macht.

Es gibt auch keine zuschüsse mehr für Schulsachen für Kinder. Kein Bekleidungsgeld (und Kinder wachsen ja bekanntlicherweise schnell).

Für die Anschaffung von wichtigen Haushaltsgeräten wenn diese Kauptt gehen gibt es nix, höchstens als Darlehnen das Monatlich vom ALG2 abgestottert werden muss.

Viele ALG2 Empfänger sind deswegen hoch überschuldet, irgendwie muss es ja schließlich weitergehen.

Klar gibt es auch schwarze Schafe, aber es sind so verdammt wenige, das es die ständigen Kontrollen einfach nicht rechtfertigt. Das was der Staat an diesen sogenannten "sozialschmarotzern" dann einspart nachdem diese aufgedeckt wurden, das deckt nicht mal im ansatz die Kosten dieser Kontrollen.

Anstelle so nen Mist zu bauen, soll die Regierung gefälligst das Geld dafür verwenden, Arbeitsplätze zu schaffen! Die Kürzen das ALG, setzen die Steuern rauf, aber wo geht das ganze Geld hin? Die sollen es gefälligst dafür verwenden, Stellen zu schaffen, vor allem für die Ausbildung. Denn wo keine Arbeit ist...

Ach ja, es ist übrigens richtig, das man Stellen wo man zu wenig verdient ablehnen kann. Dies gilt jedoch NUR für ALG1 empfänger. Und zwar müssen die keine Stelle annehmen, wo sie weniger bekommen als ihr ALG1 beträgt. Alg2 Empfänger müssen jeden job annehmen.

Wenn ein ALG2 Empfänger zu oft Stellen ablehnt, drohen kürzungen im 30% schritten, bis die Leistung ganz entfällt. Für ALG2 Empfänger unter 25 gilt eine verschärfte Regelung, wo die Leistung ganz entfallen kann, je nach Ermessen des Sachbearbeiters.
maro459
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Anmeldungsdatum: 06.05.2005
Beiträge: 274

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 05:11:21    Titel:

coffeinjunky hat folgendes geschrieben:


Und die jetzigen Arbeitslosen sind nicht bereit zu arbeiten? Komischerweise zeigen aber gerade die berühmt-berüchtigten Ein-Euro-Jobs das Gegenteil. Diese Beschäftigungsmöglichkeiten wurden von Arbeitslosen so stark nachgefragt, dass ein Pauschalurteil über Arbeitslose irgendwie schwer fallen sollte.



Kein Kommentar

coffeinjunky hat folgendes geschrieben:

Vielmehr kann allein die Grenzentzugsrate zusätzlichen Einkommens in der Tat als hemmend betrachtet werden für die Motivation des Individuums. Die ständige Bearbeitung der Angebotsseite des Arbeitsmarktes sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch eine nachfrageseitige Störung vorliegen könnte.

Beste Grüße
coffeinjunky


Das mit dem Transferleistungsentzug und den zu geringen Dazuverdienstmöglichkeiten ist richtig aber nur eine zwangsläufige Folge der zu hohen Transferleistungen.
frank12
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Anmeldungsdatum: 01.06.2005
Beiträge: 833
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 07:11:46    Titel:

Hallo MissVelvet,
hast du Kinder?
Wie alt bist du?
In welcher Stadt wohnst du?
Oder hast du gewohnt?
frank12
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 07:20:00    Titel:

Hallo dönis,
das stimmt da war ich selber Schuld mit den Kosten für Handy,Fitness, Schulden, Kontaktlinsen bin. Ich habe den Vertrag mit dem Fitness und dem Handy auch schon gekündigt aber das läuft noch eine ganze Weile.
Kontaktlinsenvertrag möchte ich nicht kündigen.
Und Schuldenabbau dauert ein wenig.

Zu der anderen Sache wenn ich den Vorteil nicht sehe. Ich sehe den Vorteil wirklich nicht der Ausbildung, weil ich einen Beruf lerne der überlaufen ist. In dem ich wahrscheinlich später keine Arbeit finden werde.
Wo ist der Vorteil darin, wenn man 3 Jahre eine Ausbildung macht und dann arbeitslos wird. Es steckt harte Arbeit für mich dahinter damit ich die Noten in der BS erreicht habe und am Schluss ist alles umsonst, auch die ZP und AP wird harte Arbeit werden, alles umsonst?
Wenn ich nach 3 Jahren wieder arbeitslos bin, hätte ich auch gleich zuhause bleiben können und hätte mir die harte arbeit ersparen können.
Also wo ist der Vorteil??
frank12
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Anmeldungsdatum: 01.06.2005
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 07:21:11    Titel:

Hallo Rene,
ich konnte eigentlich immer gut mit Geld umgehen. Aber seit ich mehr bekommen habe, ist das bisschen nicht so gut gelaufen.
frank12
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 07:24:22    Titel:

Hallo coffeinjunky,
ich kenne genug Fälle wo arbeitslose sagen sie haben keine Lust zu arbeiten. Ihnen geht es gut, sie bekommen genug Geld vom Staat.

Und von wegen die wollen, ich kenne genug die keinen 1€ Job machen.
Und auch nicht wollen.
Außerdem hat die Agentur auch nicht für jeden einen 1€ Job und somit können die das gar nicht beweisen das sie arbeiten wollen.


Zuletzt bearbeitet von frank12 am 16 Aug 2006 - 07:31:08, insgesamt einmal bearbeitet
frank12
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 07:28:00    Titel:

coffeinjunky hat folgendes geschrieben:
frank12 hat folgendes geschrieben:
Aber ich finde man sollte bessere Kontrollen durchführen.


Was für Kontrollen denn? Telefonanrufe, ob die Arbeitslosen auch zuhause sind und somit zur Verfügung stehen? Die gibt es doch bereits.

Kontrollen über Betrügereien z.b.

frank12 hat folgendes geschrieben:
Ich finde wenn sie nicht mehr genug bekommen müssen sie sich Arbeit suchen.


Es hat ja aber auch einen Grund, warum sie arbeitslos gemeldet sind. Eben, da sie keine Arbeit finden. Sie müssen im Übrigen auch eine bestimmte Anzahl an Bewerbungen in bestimmten Zeitabständen vorweisen.

Es gibt auch genug die nicht wollen

frank12 hat folgendes geschrieben:
Man müsste bei jedem einzeln entscheiden wieviel er bekommt? Jeder müsste verschieden Geld bekommen, es kann nicht sein das viele das System ausnutzen, es soll für wirklich bedürftige sein.


Auch dies ist doch bereits der Fall. Es wird ja keine Pauschale bezahlt, sondern ein individuell berechneter Wert.

Ich dachte jeder bekommt 345 €

frank12 hat folgendes geschrieben:
Und es kann auch nicht sein das welche sagen die Arbeit mache ich nicht, da verdient man nicht genug. Oder die Arbeit mache ich nicht, die gefällt mir nicht.


Genau solche Leute bekommen dann ja auch kein Geld mehr. Zuerst werden meines Wissens nach 60% gekürzt, dann irgendwann wird die Leistung komplett eingestellt.

Es gibt genug Tricks für diese, z.b. sich in Vorstellungsgesprächen dumm anstellen oder extra schlechte Bewerbungen schreiben.
Da habe ich letztens im TV gerade wieder einen Bericht darüber gesehen.

Die Frage, was konkret anders gestaltet werden soll steht somit weiterhin im Raum.

Habe ich doch gesagt Betrügereien kontrollieren.
Dann mal Bewerbungen kontrollieren.
Dann mal Vorstellungsgespräche kontrollieren.


Beste Grüße
coffeinjunky
frank12
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 07:37:26    Titel:

Hallo dönis,
wieso erzähl ich Müll.
Klar bekomme ich gut Geld und arbeite im Prinzip dafür nicht.
Aber es ging mir ja am Anfang dieses Themas um folgendes.
Ich habe gefragt ob ich eine Wohnung bezahlt bekomme(bei der Arbeitsagentur) da hieß es nein.
Und arbeitslose bekommen das bezahlt(auch egal ob sie keine Arbeit finden oder nicht wollen) aber ich bekomme auch mein Geld von der Arbeitsagentur, wieso bekomme ich keine Wohnung bezahlt?
Dann bekommen die,die Kosten für Bewerbungen erstattet und ich soll das selber bezahlen?
Das regt mich einfach auf, ich bekomme mein Geld von der Arbeitsagentur, wie die auch, aber ich bekomme das alles nicht. Und das regt mich voll auf.
Und klar habe ich die Schulden selber gemacht, das ist auch mein Problem, aber darum geht es nicht.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 08:19:20    Titel:

maro459 hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Transferleistungsentzug und den zu geringen Dazuverdienstmöglichkeiten ist richtig aber nur eine zwangsläufige Folge der zu hohen Transferleistungen.


Das verstehe ich nicht. Wieso ist denn eine Grenzentzugsrate von der absoluten Basis abhängig?

frank12 hat folgendes geschrieben:
ich kenne genug Fälle wo arbeitslose sagen sie haben keine Lust zu arbeiten. Ihnen geht es gut, sie bekommen genug Geld vom Staat.


Natürlich gibt es diese Leute. Daher frage ich ja auch, wie es möglich sein soll dieser Minderheit auf die Schliche zu kommen. Die staatlichen Kontrollmaßnahmen haben bisher nie die erhofte Anzahl an Kürzungen hervorgebracht. Argumente wie "Betrügerei kontrollieren" sind ja schön und gut, aber es ist ja nicht so, dass die Ämter dies jetzt nicht schon versuchen würden. Aber anscheinend scheint es ja nicht zu funktionieren, oder aber die öffentliche Wahrnehmung ist falsch.

Zum ALGII: Der Regelsatz von 345€ ist der anzusetzenden Wert für die Lebenshaltungskosten. Hat ein Arbeitsloser natürlich irgendwelche anderen Einkünfte, so wird dieser Betrag nicht voll ausgezahlt, also individuell berechnet.

Den Arbeitslosen das Telefon und das Internet zu verbieten halte ich übrigens für sehr schlecht durchdacht. Zum einen wird niemand einen Arbeitslosen einstellen, den er nicht erreichen kann, zum anderen ist die Jobsuche im Internet wesentlich effektiver als auf dem Amt.

Beste Grüße
coffeinjunky
frank12
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Anmeldungsdatum: 01.06.2005
Beiträge: 833
Wohnort: Frankenthal

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 09:02:09    Titel:

Hallo coffeinjunky,
ich weiß nicht ob das nur ein Minderheit ist?
Ich habe von anderen gehört, das z.b. die Ausländer alle nicht arbeiten wollen. Und ich meine viele haben ja auch keinen Berufsabschluss und manche vielleicht auch keinen Schulabschluss. Aber die wollen ja auch nicht.
Aber auch andere deutsche, es gibt mit Sicherheit viele die nicht wollen.
Da bin ich mir sicher und es gibt auch einige die noch Schwarz arbeiten, dann haben sie genug Geld.
Ich glaube nicht das, das die Minderheit ist.
Und zum Thema Internet, man braucht kein eigenes das ist meine Meinung wenn man arbeitslos ist.
Man kann in ein I-Cafe gehen, das ist billiger.
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