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Probeklausur BGB 1. Semester
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gülo23
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Anmeldungsdatum: 09.06.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 12 Jun 2006 - 19:41:50    Titel:

ja dann ist as ja eigentlich voll easyyyy . vielen dank..
Sekretärin
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Anmeldungsdatum: 04.01.2006
Beiträge: 36
Wohnort: Marburg

BeitragVerfasst am: 12 Jun 2006 - 22:04:37    Titel:

mann, war die lösung einfach ... gut dass ich da nicht drauf gekommen bin Wink

ich hab mal wieder zu kompliziert gedacht :/
gülo23
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Anmeldungsdatum: 09.06.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2006 - 20:40:58    Titel:

so, ich habe den Fall bearbeitet und entdeckt das es sehr viele § zum untersuchen gibt. z.b §929BGB,denn das Heft wird im zweiten Fall ja der S übereignet.oder auch§§107,108,110BGB.nur wie soll ich die alle mit einbeziehen in die lösung. Soll ich die nur nebenbei erwähnen oder auch durch subsumieren?
Ulpian
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Anmeldungsdatum: 11.06.2006
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 15 Jun 2006 - 00:20:06    Titel:

Automatenofferten sind eigentlich keine Invitatio ad offerendum sondern eine invitatio ad incertas personas unter der Bedingung das genügend Ware im Automaten ist und er funktioniert. Bei er Invitatio hast Du das Probelem der Annahme. Wie wiill der Automatenbetreiber durch den Automat annehmen?
Insofern läge kein Angebot seitens des Automatenaufstellers vor und somit nur ein Angebot durch die Mdj...
Man könnte noch denken, dass er dieses beim Zurückgeben des Geldes abgelehnt hat.
Insofern gar kein Anspruch der erlöschen kann...

Nimmt man doch einen Anspruch an, ist beim voreiligen Anwenden des § 275 zu beachten, dass die Gummibärchen grds. Gattungsschulden sind. § 275 (-) Aus den Umständen kann man wohl eine beschr. GS (Vorratsschuld) annehmen - insofern § 275 (+)


Im zweiten Teil kommt Anspruch aus § 985 und § 812 in Betracht. Fraglich ist, ob die 15 Jährige Eigentum erworben hat oder nicht. Das dingliche Geschäft (Abstraktionsprinzip!!) ist wirksam, da die 15 Jährige lediglich einen rechtlichen Vorteil erlangt. Sie hat also wirksam Eigentum erlangt. § 985 (-) Der schuldrechtliche Kaufvetrag ist nichtig sein. Der Witz ist bei der dinglichen Übereignung des Geldes, dass ein sog. indifferentes/ neutrales Geschäft vorliegt. Es rankt sich ein Streit ob ein Mdj. dies wirksam vornehmen kann. Die Mdj. A erlangt ja keinen rechtl. Nachteil, da es das Geld Ihrer Mutter ist. Aber auch keinen Vorteil, wie § 107 es fordert. Der Wortlaut § 107 spricht dagegen, das arg. aus § 165 dafür und die Systematik der Normen auch dafür, da Mdj. nur vor Nachteilen geschützt werden soll, ihm aber keine Vorteile gewährt werden sollen.
Medicus ist entgegen der h.M. dagegen.
Dann musst Du noch die §§ 812ff. abarbeiten...
gülo23
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Anmeldungsdatum: 09.06.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 15 Jun 2006 - 12:22:45    Titel:

ach neeee... das ist ja voll kompliziert..
Oezkan
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 256

BeitragVerfasst am: 15 Jun 2006 - 12:27:42    Titel:

gülo das was ulpan mit gattungsschuld etc erwähnt hat ist mE Schuldrecht Stoff der nach meiner Erfahrung keine Grundlage des 1 Semesters ist.

Den dritten absatz solltest du aber dir zu Herzen nehmen. Hier legen Profs gernmal den Schwerpunkt einer Erstsemesterklausur Smile


Gruss,

Özkan
Ulpian
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Anmeldungsdatum: 11.06.2006
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 15 Jun 2006 - 21:29:26    Titel:

Nach meiner Ansicht kommt ja auch gar kein Vertrag im ersten Abschnitt zustande. Daher ist das mit der Unmöglichkeit quatsch - wäre im übrigen anfängliche Unmöglichkeit!

Der Fall ist nicht einfach enthält aber m.E. ganz klassische BGB AT Themen.
Im ersten Teil geht es um die Bestandteile einer WE - hier ist der Rechtsbindungswille fraglich (invitatio ad offerendum oder Realofferte/ad incertas personas).
Weiterhin sollte man wissen wie Verträge zustande kommen - Angebot und Annahme (im Fall also wer hat hier wann und wie ein Angebot bzw. Annahme oder Ablehnung abgegeben).
Im zweiten Teil kann man die ganze Klaviatur des Minderjährigenrechts rauf und runter spielen.
Das indifferente Geschäft/neutrale Geschäft ist das einzig wirkliche Spezialproblem.

Dann sollte man noch das Trennungs- und Abstraktionsprinzip verstanden haben und somit erkennen, dass Übereignungsgeschäft (jeweils eines für Geld und Ware) als dingliches Verfügungsgeschäft völlig losgelöst und selbständig vom schuldrechtlichen Verpflichtungsgeschäft dem Kaufvertrag zu betrachten ist.

Für jemand der sowas noch nie angeschaut hat, wahrlich knüppelhart, auf der anderen Seite steht das in jedem Anfänger AT Lehrbuch wie z.B. dem Brox und gehört zum Stoff des ersten Semesters.

Natürlich kann ich keine Gewähr dafür geben, dass ich etwas vergessen habe.... Vielleicht hat ja auch jemand eine andere Lösung ! Laughing
gülo23
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Anmeldungsdatum: 09.06.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2006 - 17:14:21    Titel:

so, hab die Fallösung abgegeben und warte auf die Korektur vom AG Leiter. Ich danke euch noch mal das ihr mir weitergeholfen habt...
monalips
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Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2006 - 15:03:52    Titel:

Soweit wie das erklärt ich kann ich gut folgen, nur ich weiß nicht genau wie es denn mit der 17 Jährigen A ist, denn eigentlich kann ein beschränkt Geschäftsfähiger keine wirksamen Übereignungen durchführen?Da dass dann nicht lediglich vorteilhaft für den Minderjährigen ist, weil er zu einer Leistung verpflichtet wird und er damit einen Verlust erhält.
Wäre echt super wenn ich ganz schnell eine Antwort kriege!!!
habe §985 geprüft und aufgrund der rechtlichen nachteiligkeit der A, ist das Eigentum nicht übergegangen.
Jedoch wenn das so wäre dann könnte ich die restlichen Informationen nicht unterbringen, dass würde nur mit § 812 gehen.
Demnach glaube ich das bei §985 das Eigentum doch nicht übergegangen ist.
HILFEEE
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