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private krankenversicherung
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Foren-Übersicht -> Sonstige Berufe -> private krankenversicherung
 
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Abertax 1
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Anmeldungsdatum: 21.07.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 09:10:22    Titel:

Dittsche04 hat folgendes geschrieben:
...am liebsten natürlich in einem persönlichen - rein objektiven und völlig unverbindlichen - Beratungsgespräch bei Euch zu Hause Laughing


Aha ein Angsthase Laughing Ich habe, so glaube ich, keine Beratung gegen Bezahlung angeboten Exclamation Ich habe auch keine Unterschrift irgendeiner Person unter einem Vertrag verlangt Very Happy
Ich verlange von keinem mich zu besuchen und ich werde auch nicht durch die ganze Republik fahren um jemanden eine Krankenversicherung zu verkaufen Exclamation
Dafür habe ich keine Zeit Cool
Natürlich darfst Du mich berichtigen, wenn ich hier eine falsche Aussage treffe Cool
Abertax 1
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Anmeldungsdatum: 21.07.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 09:17:22    Titel:

SoULsTyLezZ hat folgendes geschrieben:
kennst du dich mit orthografie genauso gut aus wie mit privaten Krankenversicherungen? Laughing


Ich bitte höflich um Verzeihung, sollte ich Dich mit meiner Rechtschreibung beleidigt haben Exclamation
Abertax 1
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Anmeldungsdatum: 21.07.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 09:35:38    Titel:

ConAirchen hat folgendes geschrieben:
Als Versicherungsvertreter muss man ja überwiegend nur Verträge ausfüllen, so dass Schwächen in Rechtschreibung und Satzbau nicht so zum Tragen kommen Wink


Richtig, er sollte sein Beruf verstehen Exclamation Rechtschreibung und Satzbau sind in der Regel nicht entscheidend ob jemand sein Beruf vernümpftig ausführt Wink
MichaDin
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Anmeldungsdatum: 24.04.2006
Beiträge: 101

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 12:09:20    Titel:

Abertax 1 hat folgendes geschrieben:
ConAirchen hat folgendes geschrieben:
Als Versicherungsvertreter muss man ja überwiegend nur Verträge ausfüllen, so dass Schwächen in Rechtschreibung und Satzbau nicht so zum Tragen kommen Wink


Richtig, er sollte sein Beruf verstehen Exclamation Rechtschreibung und Satzbau sind in der Regel nicht entscheidend ob jemand sein Beruf vernümpftig ausführt Wink


Vernümpftig kommt ja bekanntlich von Vernumpft!

Versicherungen welchen Unternehmens verkaufst Du denn?
Abertax 1
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Anmeldungsdatum: 21.07.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 16:22:28    Titel:

Also, wenn Ihr eine ordentliche KV haben wollt solltet Ihr auf folgende Dinge achten!

1. Sucht Euch ein Krankenversicherer der die Rechtsform VVaG hat.

Die Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit sind in der Regel um einiges sparsamer als Ihre Freunde die AG's
Da man in einer VVaG Mitglied wird, ist man sofort auch Träger des Vereins. Diese Vereine gehen in der Regel wesentlich sparsamer mit den Einnahmen um als andere KV's.

2. Sucht Euch nur Tarife aus die älter als 10 Jahre am Markt sind ( und fragt bei einer Beratung danach ).

Wenn sich Tarife über viele Jahre am Markt gehalten haben sind sie gut kalkuliert worden und es wird keine Vergreisung der Alttarife geben.

Euer Beitrag für die Krankenversicherung wird rechnerisch von der KV in drei Teile zerlegt

Der erste Teil wird abhängig von Eurem Eintrittsalter gemacht

Der zweite Teil dient dem Euren Alter zugrunde liegendem Risiko. Hier wird geschaut was eine Person mit dem Alter X der KV für Kosten verursacht.

Der dritte Teil und der wird bei schlechten KV's meistens verschwiegen, sind die sogenannten Alterungsrückstellungen. Ein Teil Eurer Beiträge werden der sogenannten RfB (Rückstellung für Beitragsentlastung) zugeführt. Hier wird bereits für Euch ein Spartopf fürs Alter gebildet. Damit die Beiträge bis ins hohe Alter bezahlbar bleiben.
Negrita1980
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Anmeldungsdatum: 30.04.2006
Beiträge: 36
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2006 - 02:48:12    Titel: Licht ins Dunkle

Ich selbst werde ab Oktober Beamtenanwärterin sein.
Habe mich sehr intensiv mit PKV beschäftigt und möchte hier kurz anrei?en, was ich an wichtigen Infos und Erfahrungen gesammelt habe.

Ich gebe hier Infos und Meinung aus meiner Perspektive ab, also teilweise sehr subjektiv behaftet, versuche jedoch viele Fakten darzustellen, da das ganze Thema ziemlich verwirrend sein kann.

Vorweggnehmend sei gesagt, dass ich mich für die private Krankenversicherung entschieden habe, bei der Debeka werde ich den Antrag abgeben.

Als erstes muss man sich die Frage stellen ob privat oder freiwillig Krankenversichert.

Bei der gesetzlichen gilt:
Der Beitrag wird anhand der steuerpflichtigen Bezüge berechnet (z.B. Familienzuschläge werden nicht berücksichtigt).
Für mich sollten das inklusive der Pflegepflichtversicherung (muss abgeschlossen werden, sonst macht man sich strafbar) circa 127,- € mtl. sein.

Wenn man sich gesetzlich versichert ist der Hauptansprechpartner im Krankheitsfall die gesetzliche Kasse bei der man sich versichert hat. Die Beihilfestelle stockt dann auf, falls etwas nicht gedeckt wird. Wichtig hierbei: die Leistungen der Beihilfe und der gesetzlichen Krankenversicherung sind in etwa gleich. So dass nur selten die Beihilfe in Erscheinung tritt.

Vorteile der gesetzlichen KV:
Der Beitrag bleibt relativ stabil, ist weitesgehend vorhersehbar, Beitrag unabhängig vom Gesundheitszustand, im Alter auch tragbar. Abwicklung beim Gang zum Arzt unkompliziert. Kinder müssen nicht extra versichert werden sondern sind beitragsfrei mitversichert.
Nachteile der gesetzlichen KV:
Immer weniger Leistungen, vieles muss selber getragen werden (Beispiel Zahnersatz, einige Vorsorgeuntersuchungen ...). Wir kennen ja alle das Problem des kränkelnden Gesundheitssystems.

Bei der privaten gilt:
Der Beitrag ergibt sich aus den gewählten Leistungen, dem Geschlecht, dem Gesundheitszustand und dem Alter der versicherten Person. Hier gibt es enorme preisliche Unterschiede. Ich habe eine Angebotsspanne (weiblich, 26 Jahre alt, gesund, Wohnort Berlin) von 70,- € bis 220,- € Shocked (inkl. Pflegepflichtversicherung, Beihilfeergänzungstarif und gleichen Wahlleistungen) einiges dabei gehabt.

Begriffsklärung: (Tarife haben teilweise ziemlich unterschiedliche Namen bei den verschiedenen Anbietern) Erklärungen etwas vereinfacht dargestellt.

Beihilfetarif - alles was die Beihilfe zu 50% bezahlt wird in der selben Höhe von der PVK bezahlt (erstattet).
Arztrechnung: 100,- €; Beihilfe (bewilligt 100% der Kosten) ertattet 50,- €, PKV erstattet 50,- €

Beihilfeergänzungstarif - alles was die Beihilfe nicht zu 50% bezahlt wird von der PKV bezahlt.
Arztrechnung: 100,- €, Beihilfe (bewilligt 40% der Kosten) erstattet 20,- €, über Beihilfetarif 20,- € erstattet, Beihilfeergänzungstarif füllt Lücke und erstattet restlichen 60,- € der Rechnung (zum Beispiel bei Zahnersatz oder manchen Zahnfüllungen von Bedeutung)

Wahlleistungen - alles was Beihilfe nicht erstattet (lehnt Bewilligung der Kosten ab) und nach gusto wählbare Extras wie Chefarztbehandlung oder Zweibettzimmer ...
Rechnung für Zweibettzimmer im Krankenhaus: 100,- €, Beihilfe (bewilligt nicht) keine Erstattung, Beihilfetarif keine Erstattung, Beihilfeergänzung keine Erstattung, über Wahlleistungen werden die 100,- € erstattet.

Wichtig ist, dass man sich genau erklären lässt, was versichert ist, einige Fälle durchgehen. Genau zu überlegen was man braucht und wieviel das einem Wert ist. Auch unbedingt nachfragen, bis zu welchem Berechnugssatz erstattet wird (2,9 ; 3,5 ...), da gibt es unterschiede. Ärzte berechnen bei Privatpatienten oft einen höheren Satz ab, als den gesetzlich vorgeschriebenen (2,9) und wenn das nicht versichert ist, bleibt man dann auf dem Differenzbetrag sitzen.

Vorteile der privaten Krankenversicherung:
Mehr Leistungen, also insgesamt besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, Versicherungsschutz individueller gestaltbar, Besserstellung bei vielen Ärzten, bei genauer Recherche und Nachfrage vor Vertragsabschluss sind auch hier die Beiträge relativ vorhersehbar und beim richtigen Unternehmen auch im Alter nicht unerträglich hoch
Nachteile der privaten Krankenversicherung:
Man tritt in Vorleistung (Rechnung muss bezahlt werden, bevor die Abwicklung bei der Beihilfe und der PKV erfolgt ist, außer bei anstehenden hohen Kosten wie bspw. Krankenhasuaufenthalt), Rechnung erhält man selber, also immer selbst verantwortlich für den Papierkram für Erstattungen, für gesundheitlich belastetet Personen Risikozuschläge (also oft wesentlich höhere Beiträge), Kinder müssen extra versichert werden

Es bleibt jedem den es betrifft jetzt selbst überlassen, für was er sich entscheidet. In jedem Fall sollte man es nicht scheuen, sich einige Vertreter ins Haus zu holen (hat mir persönlich viel gebracht). Wenn einer unangenehm wird, Gespräch einfach beenden, ihr seid König Kunde. Aber meistens sind sie sehr nett und erklären gut, wenn man konkrete Fragen stellt. Nichts sofort unterschreiben. Alle Angebote in Ruhe vergleichen und dann Entscheidung treffen. Antragsbearbeitung dauert etwa 2 Wochen bei seriösen und renomierten Versicherern. Es bleibt also genügend Zeit.

Ich habe selbst nicht die preiswerteste Versicherung gewählt, da dort einige Leistungen nicht versicherbar waren, die mir aber wichtig sind.
Die Debeka war die preiswerteste von den Versicherugen, die alle Leistungen hatten, die mir wichig sind. Und obwohl ich eine kleine Tochter habe, die ich extra versichern muss, ist der Beitrag geringer als bei der gesetzlichen KV.

Die Mühe des Vergleichens lohnt sich also.

Hoffe habe mit meinem Beitrag etwas Licht ins Dunkle gebracht und nicht noch mehr verwirrt. Confused

LG

PS: Wer Fragen hat, kann mir gern pn schicken.
Sandrine86
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Anmeldungsdatum: 19.03.2007
Beiträge: 65
Wohnort: Sauerland

BeitragVerfasst am: 20 März 2007 - 22:00:16    Titel:

Wie ist es denn möglich, dass ihr privat versichert seit?ich beginne im September eine Ausbildung zur Stadtinspektor-Anwärterin und als ih bei der Signal nachfragte, meinte man nur, dass ich mich nciht privat versichern könnet sondern nur gesetzlich.
Könnt ihr mir das vielleicht näher erklären?
ConAirchen
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 523
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 20 März 2007 - 22:18:16    Titel:

ne, das kann ich nicht...

es ist völlig normal, dass man sich während der Ausbildung privat versichert, da es (wenn man nicht irgendwelche besonderen Risiken hat) immer billiger ist! Du musst allerdings den Beihilfetarif nehmen.
hpler
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Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 16:04:04    Titel:

Hallo,
ich fange ab dem 1.8 eine Ausbildung beim Finanzamt an und wollte ma ne kleine Frage loswerden.

So, und zwar ich habe jetzt ein angebot von der debeka und der signal iduna vorliegen. Jetzt wärend der Ausbildung wäre die signal iduna besser in sachen Preis/Leistung aber später hört man ja überall soll die debeka günstiger sein weil bei ihr die Beiträge nicht so steigen. Jetzt meine eigentliche Frage und zwar kann ich einfach nach der Ausbildung von der Signal Iduna zur debeka wechsel ohne das ich bei der debeka mehr bezahlen muss weil ich wärend der Ausbildung wo anderst Versichert war(z.b bei der Signal Iduna)?? Oder bekomme ich dann bei der debeka den gleichen Tarif wie wenn ich von Anfang an bei ihr versichert wäre??(Also somit keine Nachteile hätte)

Vielen dank im vorraus.

MFG
j0lly
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
Beiträge: 426
Wohnort: Ba-Wü

BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 17:14:42    Titel:

hpler hat folgendes geschrieben:
Hallo,
ich fange ab dem 1.8 eine Ausbildung beim Finanzamt an und wollte ma ne kleine Frage loswerden.

So, und zwar ich habe jetzt ein angebot von der debeka und der signal iduna vorliegen. Jetzt wärend der Ausbildung wäre die signal iduna besser in sachen Preis/Leistung aber später hört man ja überall soll die debeka günstiger sein weil bei ihr die Beiträge nicht so steigen. Jetzt meine eigentliche Frage und zwar kann ich einfach nach der Ausbildung von der Signal Iduna zur debeka wechsel ohne das ich bei der debeka mehr bezahlen muss weil ich wärend der Ausbildung wo anderst Versichert war(z.b bei der Signal Iduna)?? Oder bekomme ich dann bei der debeka den gleichen Tarif wie wenn ich von Anfang an bei ihr versichert wäre??(Also somit keine Nachteile hätte)

Vielen dank im vorraus.

MFG


Hallo, das eine vorweg:

Du wirst bei deiner neuen Krankenversicherung (nach der Ausbildung) nicht die selben Beiträge zahlen, wie bei deiner alten KV. Ganz einfach weil du dann nach deinem Alter und deinem Gesundheitszustand wieder neu eingestuft wirst.

Solltest du dir zum Beispiel in der Ausbildung eine Krankheit/Verletzung zuziehen, wird sich das negativ auf deinen Beitrag in der neuen KV auswirken! Ausserdem hast du dann ein um 3 Jahre höheres Eintrittsalter.

Zusätzlich werden bei der Gesellschaft, bei der du deine Versicherung abschlißet sogenannte Alterungsrückstellungen gebildet. Die dienen dazu, dass dein Beitrag im Alter stabil bleibt und sich nicht dauernd erhöht. Das Geld wird verzinst auf einem etra Konto der Versicherung angelegt. Wenn du dann die Gesellschaft wechselst, werden diese Rückstellungen nicht an die neue Gesellschaft weitergegeben. Das heisst du verlierst 3 Jahre an Alterungsrückstellungen und somit auch Geld!

Ausserdem ist es nicht die klügste Entscheidung, sich bei der Gesellschaft zu versichern, die gerade die günstigsten Beiträge hat. Diese Gesellschaften bilden dann im Allgemeinen geringe Alterungsrückstellungen (dadurch der günstige Tarif) und du hast nachher im Alter das Nachsehen und zahlst höhere Beiträge.

Mein Rat: Geh zu einem Makler/Mehrfachagenten, der mit dem Programm von Morgen und Morgen (bekannte Ratingagentur) arbeitet und lass dir da mal deine Beitragsentwicklung bei den einzelnen Gesellschaften aufzeigen. (das Pogramm kann das) Dann lass dir einen Durchschnitt errechnen und du wirst sehen, welches der für dich günstigste (nicht billigste) Versicherer ist.

Hoffe geholfen zu haben. Wenn noch was unklar ist, einfach fragen Smile
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