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Vwl oder Bwl Finance
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Tomahawk
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 875

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2006 - 09:28:15    Titel:

"Wo studierst Du ueberhaupt? Offenbar BWL..."
na, komm schon, auf wo kann man doch nicht mit was antworten.

Du wirst ja immer lustiger, aber 2 sich ausschließende aussagen hintereinander, damit bist du auf realschul-niveau:
"hat Finance nichts in der BWL zu suchen"
" gibt durchaus sog. BWL-Lehrstuehle in Finance"

"Hedging/Risk Management waere z.B. ein solches Thema)"
Ah ja, bei Portfoliooptimierung sind wir wieder bei OR.

"und "WiWi" ist ein REIN DEUTSCHER Begriff. "
Genau wie vwl und bwl. wiwi beinhaltet vwl UND bwl. aber das willst du ja nicht verstehen.

Vielleicht hier dir diesmal wikipedia weiter: (Wirtschaftswissenschaften)
Lehre von der Ökonomie (v. griech.: Oikos = Haushalt und Nomos= Gesetz). Sie unterteilt sich in die Bereiche Betriebswirtschaftslehre, welche die wirtschaftliche Seite eines Unternehmens innerhalb einer Volkswirtschaft untersucht, sowie Volkswirtschaftslehre (ehemals Nationalökonomie), welche die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge und Prozesse in einer Gesellschaft untersucht. Um wirtschaftstheoretische Modelle empirisch zu überprüfen und ökonomische Phänomene quantitativ zu analysieren, werden ökonometrische Methoden eingesetzt.


Was ich dich bitte, hör auf mich hier weiter zu beleidigen, insbesondere weil du der bist, der hier elementare begriffe nicht unterscheiden kann.
farzado_de_la_noche
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Anmeldungsdatum: 13.06.2005
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2006 - 09:59:59    Titel:

Ich hatte in der Schule das Problem, dass sich gewisse Schueler aufgrund mangelnder Verstaendnisfaehigkeit immer ueber meine Hypothesen lustig gemacht haben. Es war schwer, diese Leute vom Gegenteil zu ueberzeugen.

Du erinnerst mich an diese Leute.

Zitat:
Du wirst ja immer lustiger, aber 2 sich ausschließende aussagen hintereinander, damit bist du auf realschul-niveau:
"hat Finance nichts in der BWL zu suchen"
" gibt durchaus sog. BWL-Lehrstuehle in Finance"


Schau mal, ich denke, dass das Woertchen "durchaus" hier eine grosse Rolle spielt. Ich unterscheide hier die beiden Faecher BWL und VWL von den Lehrstuehlen und stelle heraus, dass es DURCHAUS Lehrstuehle gibt, die mit "BWL" betitelt sind (z.B. an der Uni Bonn, Prof. Sandmann) und sich mit Finance beschaeftigen. Ich mache damit KEIN Zugestaendnis, dass ich Finance vollends zur BWL zaehlen wuerde, sondern weise nur darauf hin, dass man hier nicht nach den Lehrstuehlen schauen sollte. Z.B. Professor Sandmanns Lehrstuhl in Bonn waere mit "BWL" betitelt, beschaeftigt sich aber mit der Bewertung von Zinsderivaten etc. - da Zinsderivate allerdings wichtige Hedginginstrumente sind, koennte man die Titulierung nachvollziehen, siehe meine nachfolgende Argumentation bzgl. meiner Definition von Finance in der BWL...

Zitat:
"Hedging/Risk Management waere z.B. ein solches Thema)"
Ah ja, bei Portfoliooptimierung sind wir wieder bei OR.


Waeren wir beide bei der WM, wuerdest Du es echt nicht ins Achtelfinale schaffen, mein Freund und Kupferstecher. Portfoliotheorie kannst Du auf alle moeglichen "Assets" verwenden, Aktien, Autos, Panini-Sticker. Die Optimierung eines Portfolios faellt durchaus unter OR. Aber HEDGING bzw. Corporate Risk Management tangiert noch ganz andere Bereiche, z.B. die Bewertung von Hedginginstrumenten, deren Bilanzierung (!!!), die Strukturierung neuer Hedginginstrumente sowie die Messung von Markt-, Kredit- und operativen Risiken, wobei vor allem der letztere Bereich relativ frisch ist und z.B. von Carol Alexander (Reading) bearbeitet wurde.
Diese Bereiche fallen schon eher in die BWL.

Zitat:
"und "WiWi" ist ein REIN DEUTSCHER Begriff. "
Genau wie vwl und bwl. wiwi beinhaltet vwl UND bwl. aber das willst du ja nicht verstehen.


Wie gehabt, ich habe gesagt, wir muessten uns einigen, da "WiWi" fuer mich ambiguoes ist, zumal viele Leute "Economics" mit "Wirtschaftswissenschaften" uebersetzen und wieder andere Menschen bei "WiWi" an den 50/50-Studiengang denken. Wir einigen uns also auf den Dachbegriff fuer BWL und VWL, was voellig gaengig ist, aber mir nicht im ersten Moment klar war. Wenn Du mein Nachfragen nicht nachvollziehen solltest, tut es mir leid.
BWL uebersetze ich Dir gerne als MANAGEMENT und VWL als ECONOMICS. Ich sehe aber nicht, was an diesen Begriffen zweideutig sein soll.

Also, lies beim naechsten Mal bitte genauer! Kann sein, dass ich mir zuwenig Zeit nehme, alles darzulegen, aber ich dachte, das waere nicht noetig. Hiermit haette ich mir nun diese Zeit genommen.

Wenn Du alles das nicht wahrhaben moechtest, bezweifele ich, dass Du die Finanzoekonomie in der Tiefe studiert hast.


Zuletzt bearbeitet von farzado_de_la_noche am 14 Jun 2006 - 10:08:15, insgesamt einmal bearbeitet
farzado_de_la_noche
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Anmeldungsdatum: 13.06.2005
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2006 - 10:03:20    Titel:

Ach ja, und WO studierst Du denn nun WAS? Smile
bwlfan
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 371
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2006 - 10:22:07    Titel:

Also falls es Euch hilft: Das Fach "Finanzwirtschaft" (Investition und Finanzierung) ist in Tübingen der BWL zugeordnet, jedoch ist schon auf der Lehrstuhl-Homepage vermerkt, dass in diesem Fach ein "enge Verbindung zu volkswirtschaftlichen Betrachtungsweisen" besteht. Es sitzen auch immer jede Menge VWLer in diesen Vorlesungen.
farzado_de_la_noche
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Anmeldungsdatum: 13.06.2005
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2006 - 10:34:49    Titel:

Wie gehabt, bei der Unterscheidung von Finance zwischen BWL- und VWL-Teil wuerde ich nicht unbedingt nach den Lehrstuehlen gehen, sondern immer darauf schauen, wie sich der einzelne Teilbereich der Finance herleiten laesst. Alles, was sich auf die Mikrooekonomie zurueckfuehren laesst, gehoert (offenbar) zur VWL. Innerhalb der Unternehmensfinanzierungstheorie sehe ich eine Menge BWL-Probleme (s.o.).

Wenn man sich auf http://www.uni-tuebingen.de/uni/wwm/index.html umschaut, nimmt man eine heterogene Forschungsaktivitaet wahr. Zum einen werden in der Tat Einsaetze von Hedginginstrumenten untersucht (BWL), zum anderen werden auch Inhalte der Markt-Mikrostruktur-Theorie besprochen (ganz klar VWL).

Wie gehabt, ich selbst habe mal in einem Interview an einer Uni angegeben, ich forsche in Asset Pricing UND Corporate Finance, woraufhin ich boese Blicke erntete, weil diese Bereiche ex ante separiert werden (in Subdisziplinen der VWL und BWL, ganz grob gesprochen). Aber dennoch gibt es eine klare Verbindung, z.B. ueber die bereits erwaehnte Kapitalkostentheorie. Andere Verbindung zwischen AP und CF, die mir spontan einfaellt: Kreditrisiko. Jenes wird naemlich in aktuellen Marktpreisen reflektiert (Assetpreise als leading Indikatoren von Kreditrisiko und -ratings, vgl. Norden und Weber (2002) etc.), so dass dieses Kreditrisiko spaetestens beim Downgrading durch eine Ratingagentur einen veritablen Einfluss auf die Unternehmensfinanzierung hat. Gemaess des Mertonschen Frameworks (1974) haben unternehmensspezifische Faktoren, zusammengefasst im unsystematischen Risiko und somit auch partiell in der Volatilitaet im Merton-Modell, maximalen Einfluss auf die Equity-Bewertung des Unternehmens, wenn jenes sich in financial distress befindet (im Merton-Modell: V(t) = F, also Assets decken gerade den face value of debt ab). Welchen Einfluss nun die Unternehmens-Turnaroundaktivitaeten auf den Aktienkurs haben, waere ein klares Untersuchungsobjekt der BWL, obwohl das Problem an sich erst mal im Asset Pricing (somit in der VWL) angefangen hat.
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Anmeldungsdatum: 20.06.2005
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2006 - 17:37:49    Titel:

Zitat:
Wie gehabt, ich selbst habe mal in einem Interview an einer Uni angegeben, ich forsche in Asset Pricing UND Corporate Finance, woraufhin ich boese Blicke erntete, weil diese Bereiche ex ante separiert werden (in Subdisziplinen der VWL und BWL, ganz grob gesprochen). Aber dennoch gibt es eine klare Verbindung, z.B. ueber die bereits erwaehnte Kapitalkostentheorie. Andere Verbindung zwischen AP und CF, die mir spontan einfaellt: Kreditrisiko. Jenes wird naemlich in aktuellen Marktpreisen reflektiert (Assetpreise als leading Indikatoren von Kreditrisiko und -ratings, vgl. Norden und Weber (2002) etc.), so dass dieses Kreditrisiko spaetestens beim Downgrading durch eine Ratingagentur einen veritablen Einfluss auf die Unternehmensfinanzierung hat. Gemaess des Mertonschen Frameworks (1974) haben unternehmensspezifische Faktoren, zusammengefasst im unsystematischen Risiko und somit auch partiell in der Volatilitaet im Merton-Modell, maximalen Einfluss auf die Equity-Bewertung des Unternehmens, wenn jenes sich in financial distress befindet (im Merton-Modell: V(t) = F, also Assets decken gerade den face value of debt ab). Welchen Einfluss nun die Unternehmens-Turnaroundaktivitaeten auf den Aktienkurs haben, waere ein klares Untersuchungsobjekt der BWL, obwohl das Problem an sich erst mal im Asset Pricing (somit in der VWL) angefangen hat.


übst du schon papers? wirkt lächerlich.
farzado_de_la_noche
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BeitragVerfasst am: 14 Jun 2006 - 18:04:40    Titel:

vdu, nicht immer die Klappe aufreissen, wenn Du in Wien sitzt und mich fragst, ob Du eine Rudolf-Vorlesung besuchen sollst. Im Gegensatz zu Dir habe ich schon ein paar Papiere geschrieben. Das "uebt" man nicht, sondern schreibt nieder, wenn man eine gute Begruendung hat.
Wie dem auch sei, da Dich hier eh niemand ernst nimmt, bin ich mal so fair und teile Dir mit, dass das, was ich oben ueber die Verbindung zwischen AP und CF gesagt habe, gedankliches Allgemeingut ist. Du hast also mal wieder ein paar Kapitel in Deinen komischen Buechern uebersprungen.

Unglaublich, wie Du immer wieder draufhauen moechtest, ohne irgendwen jemals beeindruckt zu haben.
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Anmeldungsdatum: 20.06.2005
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2006 - 19:08:03    Titel:

na ja, die frage nach der rudolf vorlesung war ja berechtigt. dir schien sie nicht gut genug zu sein.

aus dem rest deines kommentars lässt sich sicher eine prognose für den rest deines lebens erstellen. angeeckt bist du bislang überall. die bedingte erwartung für deine karriere als forscher kannst du dir gerne selber ausrechnen. ich denke mal, sie wird nicht mit allzu großen erfolgen gesegnet sein, wenn du dir dein pseudointellektuelles gehabe weiter zu eigen machst.

interessant ist auch immer wieder, dass du enorme kehrtwenden in deinem leben vollziehst. ich kann mich noch sehr gut an deine verzweifelten versuche erinnern, die whu als non-plus-ultra der deutschen bwl ausbildung zu promoten. deine jetzige offenkundige meinung zeichnet ein anderes bild. in der psychologie nennt man sowas kognitive dissonanz.
du ärgerst dich maßlos über (d)eine lebens-/kaufentscheidung. zugegeben: es macht spass, dir dabei zuzusehen.

allerdings ist mir das auch reichlich egal. der einhellige tenor über deine person scheint überall derselbe zu sein. hochmut kommt vor dem fall und ersteren äusserst du ja immer wieder gerne.

ps: unter draufhauen verstehe ich was anderes. ein hinweis darauf, dass sich jemand mit diskussionen, die du gerne führst, der lächerlichkeit preisgibt, fällt sicher nicht darunter.
farzado_de_la_noche
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Anmeldungsdatum: 13.06.2005
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2006 - 20:22:49    Titel:

vdu, es gibt in diesem Forum eine Menge Diskussionen mit Dir, in denen Du als Kretin abgestempelt wirst. Ich gebe mich auch mal mit dieser einfachen Methode ab und ignoriere Dich einfach.

Viel Erfolg dann noch!
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Anmeldungsdatum: 20.06.2005
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BeitragVerfasst am: 14 Jun 2006 - 20:36:43    Titel:

blubb blubb...
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