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einklagen in studiengang - wie findet ihr das?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> einklagen in studiengang - wie findet ihr das?
 
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Schokopralinchen
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 440

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2010 - 22:03:20    Titel:

Zusätzliche Tests für eine breitere Masse, vor allem, weil Studenten inzwischen Studiengebühren zahlen, sollten irgendwie möglich sein, wenn dies einen Vorteil einbringt. Und Klagen werden ja nicht einfach so durchgesetzt... sondern dann, wenn noch genügend Plätze zur Verfügung stehen. Deshalb glaube ich nicht, dass es irgendwelche riesen Nachteile für die bereits zugelassenen Studenten gibt. Aber was ich glaube, ist ja egal. Eventuell könnt ihr ja auch alles beweisen - habt ihr aber in anderen Threads schon getan, deshalb wollt ihr das hier nicht mehr. Handfeste Studien oder Zahlen würden mich eher überzeugen. Vor allem, wenn die Studenten mehr anscheinend zu solch einer massiven Arbeitsverschlechterung beitragen.

Abgesehen davon gibt es in meinem, sowie in den meisten anderen Chemiestudiengängen, vor allem viele Leute, die "nur" einen 2er Schnitt hatten (wieso sprecht ihr andauernd von 3en und 4en?) und somit nicht in Medizin reingekommen wären, aber für diesen "schweren" Studiengang genauso geeignet sind, wie 1er Kandidaten es wären oder vielleicht noch eher. Und ich weiß nicht, wo du Mathe studierst, aber ich kenne viele Mathematiker, die zwar in Mathe und den Naturwissenschaften, aber ansonsten keinen solch hervorragenden Schnitt hatten. Komisch. Du versuchst gerade auch irgendwie zu beweisen, dass in den anscheinend richtig "schweren" Studiengängen fast nur 1er-Schüler Erfolg haben. Das ist 100%ig nicht so.

Jonsy hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Ich denke nicht, dass das so selten ist.

Es ist wurscht, was du denkst.


Zitat:
Und das sieht man meiner Meinung nach teilweise an schwierigen Studiengängen, die nicht zulassungsbeschränkt sind.

Es geht nicht um deine Meinung.


Am besten, ich klinke mich dann an dieser Stelle aus.
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2010 - 00:46:10    Titel:

Schokopralinchen hat folgendes geschrieben:
Das ist doch lächerlich. Es mag nicht in meinem persönlichen Fall so sein. Rolling Eyes Und ich habe sicher auch Einiges getan, um eine 1,5 im Abi zu haben und sicherlich bin ich in dem ein oder anderen Fach besser, als jemand, der ne 2,7 im Abi hat. Und sicherlich habe ich auch ne schnellere Auffassungsgabe als so manch anderer. Aber du weißt doch nie im Leben, ob du jetzt besser für Medizin geeignet wärst, als dein Nachbar, der um ne Note schlechter ist. Ein Studium ist doch was ganz anderes, als die Schule. Und nein, es ist nicht mein Problem. Du wirst sicherlich auch Leute in deinem Studium haben oder gehabt haben, die besser waren, obwohl sie ein schlechteres Abi haben. Tu doch nicht so, als wäre das nur "bei mir so"

Wenn ein Trend eindeutig ist, dann sind spekulativ oder anekdotenhaft aufgeführte Einzelfälle kein gutes Gegenargument. Natürlich können in Einzelfällen Schüler mit schlechterer Abinote bessere Studienleistungen erzielen, das bestreitet ja gar niemand. Aber im Durchschnitt ist das eben nicht der Fall. Im Gegenteil: Die Abinote ist noch das aussagefähigste Indiz für zukünftigen Studienerfolg.

Schokopralinchen hat folgendes geschrieben:
Etwas hochnäsigeres habe ich selten gelesen. Du stellst dich somit über alle anderen, die nen schlechteren Schnitt haben als du und hältst dich für eher geeignet.

Keinesfalls.
Ich argumentiere nicht subjektiv, sondern objektiv.
Es geht ja gar nicht um mich.
Mit meiner persönlichen Lebenssituation und Perspektive hat das nichts zu tun.

Schokopralinchen hat folgendes geschrieben:
Wie gerne würde ich das nun durch Tests nachprüfen lassen, um dich von deinem hohen Ross zu holen.

Zwecklos. In irgendwelchen "Studierfähigkeitstests" schnitt und schneide ich immer super ab. Wink

Überhaupt - und das ist ja das, was für das Heranziehen des Abschnitts als Vergabekriterium für Studienplätze spricht - messen Tests ja nicht die langfristige Motivation und Disziplin für ein Studium.

Schokopralinchen hat folgendes geschrieben:
Wenn Julius_Dolby zum Beispiel ein 1,0-Abi hat (was ich nach seiner hochnäsigen Aussage annehmen muss)...

Mein Abschnitt hat nicht einmal eine Eins vor dem Komma.

Schokopralinchen hat folgendes geschrieben:
...dann müsste er, seiner Meinung nach, für jeden Studiengang geeignet sein - zumindest besser, als jeder 2er-Kandidat..

Nein. Das ist ja auch gar nicht meine Meinung.
Schon deshalb nicht, weil mich nicht jeder Studiengang interessieren würde.
Nochmals: Einzelfälle sind nicht hilfreich.

Wenn wir aber zwanzig Bewerber für einen gegebenen Studiengang haben, davon Zehn ein Einser-Abi, zehn ein Zweier-Abi - dann glaube ich durchaus, dass die Gruppe der Einser-Abiturienten im Schnitt besser geeignet ist (und erfolgreicher sein wird) als die mit dem Zweier-Abi.
Schokopralinchen
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 440

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2010 - 10:04:08    Titel:

Es hat sich für mich einfach so angehört, als würdest du dich durch diese Aussage über alle stellen, die einen schlechteren Schnitt haben als du. Das war alles ein bisschen angriffslustig formuliert und angriffslustig wurde ich, wie man oben sieht, dann auch. Ich bestreite ja nicht, dass der Schnitt kein guter Indikator ist. Aber irgendwie erlebe zumindest ich (auch, wenn ihr jetzt sagt, dass "einzelne Einschätzungen" egal sind) sehr oft, dass vor allem in diesem Studiengang Leute mit etwas schlechterem Abi einfach an der Uni viel besser sind, weil sie das studieren, was sie interessiert. Und ich finde (schon wieder meine Meinung, ohjemine), man sollte auch das irgendwie berücksichtigen. Deshalb sage ich ja nicht, dass der Abischnitt egal sein sollte. Ihr sagt ja auch, dass nicht nur der berücksichtigt werden soll.

Und solange finde ich es recht "fair" (insofern man das sagen kann, Nachteile hats halt auch), wenn jemand klagen kann. Es können ja auch alle klagen. Hier wurde das Beispiel gebracht, dass die Studiensituation schlechter wird, wenn es mehrere Studenten gibt, aber gleichzeitig sagt man, dass dann die mit ner 1,6 eher genommen werden sollen, als die mit ner 2,0. Ich finde das Argument komisch, wenn man sagt, den Besten das Beste. Und das hab ich schon oft gesagt, aber noch einmal.. wie vergleichbar ist denn der Abischnitt innerhalb Deutschlands?


Was mir vielleicht jetzt noch eingefallen ist und ich vllt. hätte früher sagen sollen: Was bringt dem Einzelnen die Statistik? Ich sehe, es bringt den Unis etwas, bei diesem Auswahlverfahren zu bleiben, weil es für sie einfacher und kostengünstiger ist. Woher nimmt man sich aber das Recht, aufgrund einer Statistik (die allgemein gültig ist, wie ihr das betont und nicht den Einzelfall behandelt), jemandem von einem Studium abzuraten, eben aufgrund solch einer Statistik. Das ist irgendwie das, was mich stört. Wer sich mit seinem Bildungssystem brüstet und dabei aber den "Einzelnen" vergisst, wie gut ist er dann? Ihr sagt jetzt.. es würde zu viel kosten. Aber wenn das Ganze einfach bessere Ergebnisse verspricht (und das steht auch in dem Artikel oben), wieso dann nicht riskieren und auch Leuten ein Studium ermöglichen, die "eigentlich" nicht das "Recht" hätten, zu studieren. Oder wie soll sonst die Klagerei beendet werden? Ich finde, wie gesagt, die Klagerei auch nicht gerade gut, kann aber verstehen, dass Einzelne das nutzen.
Jonsy
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Anmeldungsdatum: 11.02.2007
Beiträge: 3098

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2010 - 11:01:48    Titel:

Zitat:
Was bringt dem Einzelnen die Statistik?

Nichts.

Zitat:
Woher nimmt man sich aber das Recht, aufgrund einer Statistik ,jemandem von einem Studium abzuraten

Wo wird denn jemandem abgeraten? Wenns keinen Platz mehr auf der Arche gibt, muessen halt n paar ertrinken... Ist nicht schoen, aber geht halt nicht anders. Solche Auswahlkriterien sind immer zu einem gewissen Teil willkuerlich, aber man braucht sie.
Momentan ist es halt der NC. Das kann man dann verbessern durch Tests (die auch willkuerlich sind, da natuerlich kein Wissen aus dem Studium abgefragt werden kann sondern irgendwelche "Eigenschaften, die fuer das Studium notwendig sind" geprueft werden). Das kann man verbessern durch Auswahlgespraeche... Man kann es immer etwas verbessern und der Aufwand ist dann beliebig hoch.
Es geht nicht darum, dass man kein absolut faires Verfahren will. Es scheitert einfach an der praktischen Umsetzbarkeit.

Jonsy
Schokopralinchen
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 440

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2010 - 13:11:27    Titel:

In einer Studienberatung rät man von einem Studium mit hohem NC ab, genauso wie es die Unis auf ihren Seiten oder persönlich tun. Und durch den NC wird einem ja indirekt auch "abgeraten". Ich sagte ja auch nie, dass ein NC absolut unfair ist, aber es ist unzureichend. Und ich stimme dir auch sonst in allem zu. Aber solange sich da an diesem "mangelhaften" Auswahlverfahren nichts ändert, finde ich es auch okay, wenn man die Möglichkeit zur Klage hat. Wäre alles super, dann gäbe es weniger Klagegrund.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2010 - 13:21:19    Titel:

Na dann: Meckern ist einfach, praktikable Gegenvorschläge zu bringen aber nicht mehr. Was also schlägst du vor, wie man das Auswahlverfahren (was i.Ü. nicht mangelhaft ist, da es nachweisbare Korrelationen gibt) verbessern könnte?

Hinweis: Den besten Prediktor für den Studienerfolg, den man kennt, ist eine Mischung aus Abi-Note und Eingangstest. Dieser schneidet noch jeweils etwas besser ab (genauer gesagt: Der Korrelationskoeffizient von diesem Wert und dem Studienerfolg ist etwas höher) als die Kriterien jeweils einzeln betrachtet.

btw: Ob überhaupt ein berechtigter Grund zur Klage bestand, wird bei den meisten Studienplatzklagen erst im Laufe des Prozesses durch Anfertigen eines Gutachten festgestellt. Der Kläger hat meist im Vorfeld keinen Hinweis darauf, ob überhaupt eine Aussicht auf Erfolg besteht. Das ist ungfähr so, als ob ich dich wegen Raub anzeige, und dann mal kucke ob ich im Prozess gegen dich Recht bekomme. Wenn ja, dann hast du zufällig (aus meiner Sicht, weil ich es ja nicht vorher wusste, als ich gegen dich juristische Mittel angestrengt habe) was geklaut, und ich bekomme einen Teil der Beute. Wenn nein, hab ich halt verloren... Was bitte ist das für ein Rechtsverständnis?!


Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Sofern absehbar ist, dass die Uni ihre Kapazitäten nicht ausschöpft, bin ich FÜR die Klagemöglichkeit. Aber allein, dass ich mit einem relativ schlechten Abi nicht genommen wurde, ist KEIN Hinweis auf eben jene Nichtausschöpfung der vorhandenen Plätze...


Cyrix
Schokopralinchen
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 440

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2010 - 14:12:57    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Na dann: Meckern ist einfach, praktikable Gegenvorschläge zu bringen aber nicht mehr. Was also schlägst du vor, wie man das Auswahlverfahren (was i.Ü. nicht mangelhaft ist, da es nachweisbare Korrelationen gibt) verbessern könnte?

Hinweis: Den besten Prediktor für den Studienerfolg, den man kennt, ist eine Mischung aus Abi-Note und Eingangstest. Dieser schneidet noch jeweils etwas besser ab (genauer gesagt: Der Korrelationskoeffizient von diesem Wert und dem Studienerfolg ist etwas höher) als die Kriterien jeweils einzeln betrachtet.


Hatte ich nicht dasselbe in mehreren meiner Posts geschrieben? Shocked Ich hatte gesagt, dass ich nichts gegen die Abinote als Indikator habe, aber das man das Ganze ausweiten sollte. Habe mitunter auch Eignungstests erwähnt und auch geschrieben, dass ich dagegen Motivationsschreiben unsinnig finde. Irgendwie gilt für dich dann auch. Meckern ist einfach, aber sich alles mal durchzulesen dann wahrscheinlich nicht mehr. Tut mir Leid, ich hatte es einfach sehr oft in meinen Beiträgen erwähnt und konnte mir nicht denken, dass ich das in jedem Beitrag, in dem ich das System anprangere, nochmals erwähnen muss. Ich schrieb schon, dass es, auch in dem Artikel, als bestes Einzelkriterium gilt, von mir aus. Aber ich sagte auch, dass das meiner Meinung nach nicht ausreicht. Und da habe ich mir für gewisse Dinge ausgesprochen, die ich für sinnvoller halte.




cyrix42 hat folgendes geschrieben:
btw: Ob überhaupt ein berechtigter Grund zur Klage bestand, wird bei den meisten Studienplatzklagen erst im Laufe des Prozesses durch Anfertigen eines Gutachten festgestellt. Der Kläger hat meist im Vorfeld keinen Hinweis darauf, ob überhaupt eine Aussicht auf Erfolg besteht. Das ist ungfähr so, als ob ich dich wegen Raub anzeige, und dann mal kucke ob ich im Prozess gegen dich Recht bekomme. Wenn ja, dann hast du zufällig (aus meiner Sicht, weil ich es ja nicht vorher wusste, als ich gegen dich juristische Mittel angestrengt habe) was geklaut, und ich bekomme einen Teil der Beute. Wenn nein, hab ich halt verloren... Was bitte ist das für ein Rechtsverständnis?!


Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Sofern absehbar ist, dass die Uni ihre Kapazitäten nicht ausschöpft, bin ich FÜR die Klagemöglichkeit. Aber allein, dass ich mit einem relativ schlechten Abi nicht genommen wurde, ist KEIN Hinweis auf eben jene Nichtausschöpfung der vorhandenen Plätze...


Cyrix



Da gebe ich dir Recht, aber ich verstehe nun auch nicht so Recht, worauf du dich hier beziehst. Darauf, dass ich meinte, dass ich die Klagemöglichkeit so lange okay finde, bis sie dieses System verbessern? Natürlich ist ein schlechteres Abi kein Hinweis auf solch eine Nichtausschöpfung (habe ich das je erwähnt?). Ich muss sagen, dass ich diese ganze Klagegeschichte auch nicht optimal finde. Aber, wahrscheinlich ist das auch ein wenig radikal formuliert.. wieso sollte man dieses Mittel nicht nutzen, wenn das die einzige Möglichkeit ist, die eigenen Wünsche zu erfüllen? Wenn mir durch dieses System ein Nachteil entsteht (der durch verschiedene Auswahlverfahren eventuell zumindest etwas behoben werden könnte) und wenn die Unis nicht unbedingt Lust haben, sich einen Mehraufwand aufzubürden, um das zu beheben, wieso soll ich dann nicht auch das letzte (wenn auch eher unsinnige) Mittel nutzen? Wer würde sich diese Chance entgehen lassen? Aber ich gebe zu, das ist alles eine eher emotionale als rationale Begründung. Der Punkt ist einfach, dass ich es nachvollziehen kann, wenn jemand diesen Weg wählt, weil er sich aufgrund dieses Verfahrend benachteiligt fühlt (ob nun gerechtfertigt oder nicht). Tatsache ist auch, dass man das Verfahren verbessern könnte, aber welche Uni bürdet sich (nicht mal zu ihrem Vorteil, sondern zum Vorteil anderer) diesen Mehraufwand auf? Kaum eine. Ich sage nicht, dass das NC-Verfahren total ungerecht ist, aber es reicht meiner Meinung nach nicht aus. Deshalb kann ich verstehen, wenn jemand die Möglichkeit der Klage für sich nutzt. Immerhin geht es um die eigene Zukunft - da wird demjenigen jede Möglichkeit recht sein. Also was ich sagen wollte: Ich kann es einfach nachvollziehen, solange dies mehr oder weniger mit einem schlechten Abi "eine", wenn nicht die einzige, Möglichkeit ist, sein Wunschstudium zu studieren. Ich habe auch nie gesagt, dass ich das mit der Klage an sich gut finde. Nur unter diesen Umständen finde ich es eben nachvollziehbar und weiß nicht, ob ich anders handeln würde. Und es geht ja nicht nur um 3er-Abiturienten, sondern auch um 1,4er-Abiturienten oder sowas. Und wenn ich nun in einem Bundesland ne 1,4 habe (in dem es anscheinend schwerer ist) und in dem anderen ne 1,2 (in dem es leichter war, das zu erreichen), dann interessiert ebenfalls nur die Note (die zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr vergleichbar ist) und toll wäre doch einfach ein Eignungstest in diesem Falle.
FH-Spacken
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BeitragVerfasst am: 22 Aug 2010 - 14:33:36    Titel:

Schon wieder diese Argumentation mit dem Wunschsstudium.

Das Ungerechte an dem System ist nicht, dass die Abiturnote als Kriterium dient, sondern, dass dieses Verfahren durch die Klage ausgehebelt werden kann.

Darum müssen Hochschulen explizit aus dem Grundgesetz genommen werden (so wie es bei Wehr-/Zivildienstleistenden der Fall ist), damit Klagen erst gar nicht möglich sein können.
Schokopralinchen
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 440

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2010 - 14:45:24    Titel:

Und schon wieder dieses nicht richtige Durchlesen meines Beitrags. Ich kanns ja noch 10 mal sagen, aber ich sage nicht, dass ich es unfair finde, dass jemand nicht das studieren kann, was er möchte. Und ich sage nicht, dass ich es unfair finde, dass aufgrund der Abinote entschieden wird. So, registrieren bitte. Ich bringe nun stattdessen ein Beispiel, das es dir vllt. ermöglicht, zu verstehen, was ich meine. Stell dir vor, du willst irgendwas studieren. Hast aber eine 1,4 und wurdest nirgendwo genommen. Ein anderer aus einem anderen Bundesland wurde genommen, mit einer 1,3, dort ist es aber (wurde dir von gewissen Quellen bestätigt), einfacher, eine bessere Note zu erreichen. Weil nur die Note zählt, fehlt da irgendwie die Vergleichbarkeit. Jetzt kannst du entweder warten und bekommst nächstes Jahr wieder keinen Platz, oder du klagst dich ein. Es ist eben das, was du unbedingt für dich möchtest. Bist du so ein Samariter, dass du auf die Klage verzichtest? Ich glaube eher nicht. Bzw. ich könnte es nachvollziehen, wenn du diesen Weg wählen würdest. Und zwar kann ich es so lange nachvollziehen, bis dieses System an sich einfach "verbessert" wird, sodass man eventuell noch einen Test macht, der deine Eignung prüft, wo du dich nochmal beweisen kannst. Ich hab jetzt auch nochmal oben geschrieben, dass ich die Klagerei nicht wirklich gut finde. Unter diesen Umständen jedoch nachvollziehbar. Für dich gar nicht?
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2010 - 14:56:25    Titel:

Schokopralinchen hat folgendes geschrieben:

Ich bringe nun stattdessen ein Beispiel, das es dir vllt. ermöglicht, zu verstehen, was ich meine. Stell dir vor, du willst irgendwas studieren.


Ja.

Schokopralinchen hat folgendes geschrieben:
dort ist es aber (wurde dir von gewissen Quellen bestätigt), einfacher, eine bessere Note zu erreichen


Das mit den Bundesländern ist ausgewiesener Schwachsinn - auch - wenn manche im Süden sich gern eins auf ihr Abi schleudern.

Schokopralinchen hat folgendes geschrieben:

Weil nur die Note zählt, fehlt da irgendwie die Vergleichbarkeit. Jetzt kannst du entweder warten und bekommst nächstes Jahr wieder keinen Platz, oder du klagst dich ein. Es ist eben das, was du unbedingt für dich möchtest. Bist du so ein Samariter, dass du auf die Klage verzichtest?


Natürlich verzichte ich auf die Klage. Nur, weil ich mein Abi nicht ordentlich auf die Reihe bekommen habe, soll ich anderen den Platz wegnehmen?

Schokopralinchen hat folgendes geschrieben:

Unter diesen Umständen jedoch nachvollziehbar. Für dich gar nicht?


Überhaupt nicht.
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