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Vorwissen BWL
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Bryan
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Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2004 - 17:03:26    Titel: Vorwissen BWL

Hi leute

habe mal eine frage zum bwl studium.
habe diese jahr abi gemacht, mache gerade meinen zivi und bin auf der suche nach dem richtigen studienplatz.
hier ist mir natürlich auch bwl ins auge gefallen. ich muss dazu sagen, dass ich auf anhieb einfach nur interesse für dieses Fach habe, aber im detail keine ahunung von der Materie habe.
viele machen vor einem solchen studium eine ausbilung bei der bank etc.

Mein vorwissen hingegen ist gleich null, und ich wollte wissen, ob man mit so einer Basis überhaupt antreten soll/kann.
welches Vorwissen ist nötig?? Mathe hatte ich als Gk im Abi, aber ich denke das bringt jetzt auch nciht gerade viel oder ?

thx
Bryan
Toxin
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Anmeldungsdatum: 23.10.2004
Beiträge: 10
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2004 - 13:24:29    Titel:

Hallo,

BWL kann durchaus ohne fachliche Grundkenntnisse studiert werden. Bei mir sitzen von Abiturienten bis hin zum Kaufmann (IHK) alles im Hörsaal. Die Grundlegenden Kenntnisse in Mathe und Rechnungswesen werden von Grundaus neu behandelt, da in der Wirtschaftsmathematik z.B. Matritzen von besonderem Interesse sind und dies regelmäßig beim Abitur und auch in den meisten Berufsausbildungen kaum eine rolle spielt. Vorkenntnisse erleichten natürlich das studiern, da aber das Studienniveau ein anderes ist als bei Fach- und Berufsschulen, muss sich jeder mit den Stoff auseinader setzen.

Desweitern besteht das BWL Studium aus zwei Abschnitten das Grundstudium und das Hauptstudium. Im GS werden sämtliche Grundlagen für eine Ökonomen geschaffen, d.h. Einführung in die BWL, VWL, in das Recht (bestehend aus BGB, Handelsrecht, Öffentlichen Recht, Arbeitsrecht), Rechnungswesen (Technik, internes, externes), Mikroökonomie und Makroökonomie, Mathematik besonders für WiWi´s, eventuell schon Wirtschaftsfremdsprache, Marketing.... un so weiter, so dass auch leute mit Vorkenntnissen nicht alles Wissen und leute ohne Vorkenntnisse diese vermittelt bekommen.

Das BWL Studium kann ich grundsetzlich jeden empfehlen au dern folgendes zutrifft:

Hohes Interesse an der Wirtschaft, mitunter auch an der Politik
Interesse am deutschem Recht
Gute Kenntnise im PC- und Internetbereich
keine Probleme mit Mathematik und English

Als allgemeinen Tip: Die Studiemwahl sollte gut überlegt sein, denn im Verlauf eines Studiums zu wechseln ist zwar möglisch, aber dennoch ärgerlich. Deshalb alle Info-Quellen nutzen sei es Studentenwerk, Uni, Internet, Freunde die bereits Studieren....
Gast







BeitragVerfasst am: 23 Okt 2004 - 18:16:00    Titel:

hey danke für deine antwort mal nicht einer der nur guckt und nichts schreibt Razz

ähm als

umgamg mit zahlen, spass und können in der Mathematik, englischkenntnisse, diese basis könnte ich schon mal erfüllen.

nur ich glaube das mein interesse an politik nicht sonderlich hoch ist, und wenn mit wirtschaft der wirtschaftsteil in der zeitung gemeint ist, dann muss ich sagen und eingestehen verstehe ich da null Smile

wie gesagt es besteht das interesse, wenn man dinge wie buchhaltung, wirtschaftsrecht etc. hört. eben weil ich der meinung bin, dass das elementare dinge sind, ohne die gar nichts läuft. aber ob man das als grund nehmen sollte bwl zu studieren. nachher bricht man ab (wie du schon sagtest) oder hat nur ne durchschittsnote mit der man nichts finde (rein job technisch)

aber (ohne jetzt die Bwler angreifen zu wollen) ist das studium denn im allgemeinen eher leichter ohne allzu großen lernaufwand.
bitte versteht mich nicht falsch. ich kenne einige bwler die echt was auf dem kasten haben für die das genau das richtige ist und die damit auch was werden können.
aber viele studieren das doch auch nur, weil sie nicht wissen was sie machen sollen. wieso ? die berufsaussichten für schlechte absolventen sind doch so rosig nun auch nciht

bye masu

P.S.: ich will keinen bwler zu nahe treten. die die das studium ernst nehmen und wissen was sie damit anfangen habe mit diesem fach wohl beste perspektiven
Bryan
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Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2004 - 18:22:09    Titel:

ach ja der "Gast" bin übrigens ich, hatte vergessen mich einzuloggen sorry
Toxin
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Anmeldungsdatum: 23.10.2004
Beiträge: 10
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2004 - 20:05:58    Titel:

Tach noch mal,

zum Punkt Interesse an Politik und Wirtschaft, damit meinte ich nur ein Interesse über der Allgemeinheit hinaus, d.h. mann sollte nicht der Meinung sein ich habe damit nichts zu tun , die machen doch eh was sie wollen etc..
Politk und Wirtschaftsgeschehen ist auch im Grundstudium von Bedeutung, so werden wie erwähnt z.B. auch die Grundlagen der VWL vermittelt und so kann es kommen das dich der Prof. eines Tages zu deiner Meinung zum Punkt Arbeitslosigkeit oder zum System der sozialen Marktwirtschaft fragt.
Ich kann dich auch in soweit beruhigen das sich BWL Studenten nicht zwangsläufig die Wirtschaftswoche und Co. abonnieren, ab und zu kann sich solche Lektüre aber positiv aufs Studium wirken (vorallem aufs Verständnis der vermittelten Theorie und das will man doch letztendlich mit Lehrnen erreichen).
Wenn du Interesse an Buchhaltung, Wirtschaftsrecht etc. hast könnte BWL durchaus etwas für dich sein, denn das eigentliche Studium ist das Hauptstudium (nach dem im Grundstudium die allg. Wirtschaftlichen Grundlagen geschaffen wurden) und dort spezialisiert man sich z.B. externe Rechnungslegun (Wirtschaftsprüfung), interne Rechnungslegung mit z.B. Controlling oder Steuerlehre, all diese Spezialrichtungen im Haupstudium bestehen aus Buchführung und Recht.
Wie gesagt sollte man sich seinen Studiengang aber sehr gut überlegen.

Noch ein Tip:

Mir hat geholfen, nachdem mir mein Jurastudium von der Aufbauweise (nicht vom Inhalt) her nicht zugesagt hat, dass ich ein paar Freunde in deren Vorlesungen bei BWL besucht habe und so meine Lust an der BWL geweckt wurde.

Ich hoffe ich du Triffst die richtige Wahl Toxin
ath
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 25 Okt 2004 - 07:26:05    Titel:

Moin,

die Frage kommt mir bekannt vor "soll ich oder besser doch nicht?".
1. der Tipp von Toxin "mal reinschnuppern" ist gut, die Frage ist, wie kommt man da ran, wo läuft wann welche Veranstaltung,...? Vielleicht mal über den Fachschaftsrat Wiwi der nächsten Uni/ FH einen ersten Kontakt zu dem Studiengang aufnehmen?
2. ich für meinen Teil bin der Ansicht, dass es "das" BWL-Studium nicht gibt. Im Grundstudium lernt oder vertieft man Grundkenntnisse, manchmal seeehr trocken, aber eben Handwerkszeug. Alles weitere hängt von einem selbst ab. Welche Spezialisierung interessiert mich, macht mir Spaß, bin ich eher der "Zahlentyp" oder mehr z.B. der Marketingmensch, es gibt Seminare die helfen, das richtige für sich selbst herauszufinden und im Hauptstudium zu machen. Spaß machte mir BWL eigentlich erst dann, als nicht mehr das Handwerkszeug im Vordergrund stand, sondern Zusammenhänge, Querverbindungen und eine gewisse Kreativität möglich war (Studium eher aufgefaßt als "Lernen, zu lernen und umzusetzen" und nicht als "Checklisten auswendig lernen"). Nicht die Diskussion über Hammer und Zange macht den Reiz aus, sondern das Ziel, einen Schrank zu bauen.
3. BWL-Studium ist tatsächlich Arbeit. Kaum zu glauben ;o)
4. Überleg´gründlich, und dann: Mach es. (Aber wehe, du nimmst mir dann anschließend meinen Job weg ;o)
Gruß,
A.
Gast







BeitragVerfasst am: 25 Okt 2004 - 14:38:19    Titel:

hey ath

hassu direkt angefangen zu studieren oder ne ausbildung vorher gemacht
ath
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2004 - 10:51:35    Titel:

zunächst eine Ausbildung im kfm Bereich, dann sogar knappe 2 Jahre in dem Beruf gearbeitet, bis ich "mehr" wollte (in mehrfacher Hinsicht ;o).

Das Studium war für mich eine Art "Ausstieg" bzw. Neuanfang, wie Du willst.

Ich habe es von Anfang an als "Beruf" aufgefaßt, und sehr (vielleicht manchmal "zu") ernst genommen. Aber das entscheidet jeder für sich selbst.
Gruß,
A.
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