Studium, Ausbildung und Beruf
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Wie alt werdet ihr sein,wenn ihr euer Studium abgeschlossen?
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Wie alt werdet ihr Sein, wenn ihr eurer Studium abgeschlossen habt?
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Ann@
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Anmeldungsdatum: 15.06.2006
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BeitragVerfasst am: 23 Jun 2006 - 19:29:34    Titel: Wie alt werdet ihr sein,wenn ihr euer Studium abgeschlossen?

Würde mich mal interessieren ... Rolling Eyes
Glumb
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
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Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2006 - 19:41:14    Titel:

Würd mich bei mir auch interessieren, aber ich hab noch nicht mal angefangen. Sad Den Bachlor sollte ich jedenfalls mit 23 haben.
my_precious
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Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 2117

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2006 - 20:53:01    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von my_precious am 02 Jul 2010 - 01:11:13, insgesamt einmal bearbeitet
sliderbp
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Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 1488

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2006 - 20:57:52    Titel:

26, wenn alles glattgeht.
phex
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Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 1272

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2006 - 21:25:21    Titel:

Bachelor so zwischen 28 und 30. Je nachdem wie sehr mein Faulheitsgrad sich entwickelt.
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2006 - 22:07:52    Titel:

Master mit 23.

sD.
Tom84
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Anmeldungsdatum: 29.07.2005
Beiträge: 216

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 00:06:32    Titel:

someDay hat folgendes geschrieben:
Master mit 23.

sD.


..und kein Privatleben/Uni-Leben
Physikus
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Anmeldungsdatum: 15.09.2004
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Wohnort: Bielefeld

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 00:34:39    Titel:

Wenn ich mir mit der Abgabe der Diplomarbeit bis zum letztmöglichen Termin Zeit lasse, dann werde ich 25 sein. Bin ich 3 Monate oder mehr früher fertig (was ich nicht glaube), dann noch 24.

@someday: Wow, Respekt. Shocked
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 00:39:44    Titel:

Tom84 hat folgendes geschrieben:
..und kein Privatleben/Uni-Leben


Schwachsinn.

sD.
Tom84
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Anmeldungsdatum: 29.07.2005
Beiträge: 216

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 01:02:12    Titel:

Kein Schwachsinn.

Mit dem Zeitplan bleibt einiges auf der Strecke. Anders geht das gar nicht.

Zum Unileben gehört einfach mal ein paar Wochen im Semester durchsaufen.

Im Arbeitsleben ist das nicht möglich.
rightaway
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 01:10:34    Titel:

Wieso? Beim Abitur ist man 18, die Regelstudiendauer bis zum Diplom (als Beispiel) dauert 10 Semester, also 5 Jahre ... damit ist man beim Abschluss 23. Oder habe ich mich verrechnet?
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 01:35:22    Titel:

Tom84 hat folgendes geschrieben:
Kein Schwachsinn.


Willst du jetzt ernsthaft behaupten, das alle Studenten, die ihr Studium in Regelstudienzeit abschliessen, "kein Privat/Uni-Leben" haben?

@Rightway: Eigentlich nicht, in meinem Fall sind es 4 Jahre und Abitur mit 19, dafuer ist die Master Thesis kuerzer als Diplomarbeiten, vor 10 Jahren gingen die in Physik ja teilweise sogar noch ueber 3 Semster!

sD.
rightaway
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 01:43:32    Titel:

Ah, okay ... aber leider beobachtet man heute immer wieder folgende Ausbildungslaufbahn: Einschulung mit 7, weil die Eltern ihren sensiblen lieben Kleinen den "Schulstress" noch ein Jahr ersparen wollten, dann 13 Jahre Schule, hinzu kommt ein Wiederholungsjahr durch "Sitzenbleiben", und nach dem "wohlverdienten" Abitur macht man erstmal zur Erholung ein Jahr "work & travel" in Australien, womit man bei Studienbeginn schon 22 ist.
rightaway
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Beiträge: 1265

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 01:45:01    Titel:

someDay hat folgendes geschrieben:
Willst du jetzt ernsthaft behaupten, das alle Studenten, die ihr Studium in Regelstudienzeit abschliessen, "kein Privat/Uni-Leben" haben?

Ich hatte früher einen Kommilitonen, der immer ein Studiensemester mit einem Urlaubssemester abgewechselt hat (der stammte aber aus gutsituierten Verhältnissen und hatte ohnehin nicht vor, sein Studium später auf irgendeine Weise zum Broterwerb auszunutzen).
jo_18jahre_nas
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Beiträge: 233

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 02:31:54    Titel:

Zitat:
Ah, okay ... aber leider beobachtet man heute immer wieder folgende Ausbildungslaufbahn: Einschulung mit 7, weil die Eltern ihren sensiblen lieben Kleinen den "Schulstress" noch ein Jahr ersparen wollten, dann 13 Jahre Schule, hinzu kommt ein Wiederholungsjahr durch "Sitzenbleiben", und nach dem "wohlverdienten" Abitur macht man erstmal zur Erholung ein Jahr "work & travel" in Australien, womit man bei Studienbeginn schon 22 ist.



willst du damit behaupten ich sei dümmer nur weil ich mit 21 mein abi habe?
ich finds gut, denn dann bin ich erstens viel reifer als die ganzen 19jährigen, zweitens weiß ich dann meistens was ich will (ich werd in den nächsten monaten 19 und bin mir immer noch nicht sicher was ich will, puh, zum glück hab ich dieses jahr noch nicht abi) . egal, so kann ich in ruhe meine schule zu ende machen, mich dann intensiv aufs studium konzentrieren, lass nicht alles schleifen. in zehn jahren interessiert wieso keinen arbeitgeber die 2-3jahre unterschied, vielleicht bin ich sogar schneller fertig als manch ein 18/19 jähriger der noch mit dem problem der volljährigkeit zu kämpfen hat und vielleicht noch nicht reif genug ist. wer weiß wer alles auf der strecke bleibt, weil er nie rückschläge in seinem leben erfahren hat und dann auf der uni durchdreht weil in der schule alles normal lief und nix seine schullaufbahn erschwerte.

ich bin stolz mit epischen 21 jahren erstsemesti zu werden und es den ganzen jungen hüpfern zu zeigen, wie ich es jtzt momentan auch in der oberstufe tue!


Zuletzt bearbeitet von jo_18jahre_nas am 24 Jun 2006 - 14:19:24, insgesamt einmal bearbeitet
rightaway
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 02:37:26    Titel:

Wieso bist du denn schon so alt? Sitzengeblieben, wegen längerer Krankheit pausiert, ein Jahr hinter'm Mond gelebt ...?
jo_18jahre_nas
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Beiträge: 233

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 02:43:37    Titel:

@rightaway: So wie du klingst scheinst du geistig auf dem stand eines 14jährigen zu sein. ich hoffe du erfährst mal einen ruckschlag in deinem leben, der deine ziele ein jahr oder länger nach hinten verschiebt, dann darfst du auch mitreden.
das mit dem work and travel find ich auch blödsinnig, da muss ich dir recht geben, würd ich auch nicht machen, es gibt aber genung 19jährige die das machen und die sind dann auch schon uralt wenn se studieren wollen. wer weiß, manche sollen danach auch nie studieren gegangen sein sollen, obwohl sie mit 19 abi hatten.tstst
rightaway
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Anmeldungsdatum: 19.10.2005
Beiträge: 1265

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 12:43:03    Titel:

Was für "Rückschläge" sollen das denn sein?
phex
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Beiträge: 1272

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 13:13:09    Titel:

jo_18jahre_nas hat folgendes geschrieben:
...und drittens hab ich dann doch viel mehr den ansporn vollgas zu geben weil ich weiß das ich weniger zeit als die jungen hüpfer habe.
Damit hast du deiner Argumentation ehrlich gesagt den Wind aus den Segeln genommen, denn du gestehst ein, dass es sehr wohl von Vorteil ist, möglichst Jung zu sein. Ich weiß auch gar nicht warum du so darauf pochst, dass es für dich gut ist schon älter zu sein. Das ist doch keine Schande, man muss es aber realistisch betrachten: Wer würde nicht lieber den strebsamen Jüngeren einstellen, der seine Reife doch sehr wohl damit bewiesen hat, dass er was erreichen kann. Aber deshalb würd ich mir echt keinen Kopf machen. Ich hab mit 25 angefangen zu studieren. Und ich hab Leute im Semester, die nochmal n Stück älter sind.
jo_18jahre_nas
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 233

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 14:21:06    Titel:

ich bin doch wieso nur 1-2 jahre älter als die in meinem jahrgang, also bin ich auch jung.
Octavian
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 14:52:58    Titel:

jo_18jahre_nas hat folgendes geschrieben:
ich bin stolz mit epischen 21 jahren erstsemesti zu werden und es den ganzen jungen hüpfern zu zeigen, wie ich es jtzt momentan auch in der oberstufe tue!
Voll die Leistung! Wenn du's bei Stduium mit 18 oder 19 den ganzen 27jährigen, die im 78. Semester sind zeigst, dann is das 'ne Leistung. Aber so...wow toll.

Das Problem is einfach nur, dass man mit 21, wo andere schon einen Beruf gelernt und 3 oder evtl. 4 Jahre gearbeitet haben immer noch den Eltern auf der Tasche liegen muss. Dazu kommt, dass das man das auch noch als Student zu einem gewissen Teil (je nach dem) tut. Wenn man sich sein ganzes Leben "so viel Zeit lässt", dann is man mit fast 30 nach 7 oder 8 Jahren Studium fertig, ohne jemals richtig Geld verdient zu haben (mal abgesehen von so Neben- / Aushilfsjobs). Bis du dann voll ins Berufsleben eingestiegen bist und irgendwann mal an Familienplanung denken kannst bist du ratztfatz 35. Mit 35 ein Kind sollte nicht die Regel sein (da is man min. 53 oder vielleicht fast 60, wenn die sich auch so "Zeit lassen"). Ich denke, weenn man sich mal aktiv informiert, kann man rausfinden , was man ungefähr später mal machen könnte. Viele denken, dass irgendwann mal ein netter Mann klingelt und fragt: " He Markus!, willst du nicht Maschinenbau studieren?..." . So läufts aber nicht. Crying or Very sad

Sicher ist es besser man wiederholt das ein oder andere Jahr, als dass man sich sein ganzes Leben nur wegen paar Jugendsünden versaut. Das seh ich definitiv auch so und wenn du meinst, dass du jetzt volle Kraft voraus in Studium gehen kannst, weiß was du willst und dich nicht 27 Sem,ester daran aufhältst, dann hat's ja scheinbar auch was gebracht, das kann man dann nicht leugnen. Es gibt aber auch genug Leute die lassen sich ihr ganzes Leben lang so viel Zeit.

Mich kotzt's, obwohl's 'ne gute Erfahrung ar, schon an, dass ich durch den Wehrdienst ein Jahr verloren hab. Sonst wäre ich schon mit 25 statt mit 26 fertig mit den Master. Zumindest wenn das so klappt, wie ich's mir vorstelle: Ich fang im September mit 19 an bin nach 4,5 Jahren (dual an einer FH -> Kohle Very Happy ) fertig mit dem Bachelor. Wenn ich 2,3 oder besser hab, darf ich noch den Master machen . Macht insgesamt 6 Jahre und ich bin 26.
Ideal is's wirklich, wenn man gleich nach dem Abi, am besten mit 18 (bei 12 Jahren Gym) loslegen kann und dann mit 23 oder 24 fertig is mit Master / Diplom in der Tasche. Da gibt's ordfentlich Lack (~ 35- 40.000 Brutto im Jahr), wenn man einen ordentlichen Abschluss hat und was geiles findet. Cool Andere sind dann noch 5, 6 oder mehr Jahre am Studieren und kellnern sich ihre400/ 500 Euro im Monat zusammen oder leben komplett vom BAFöG, was ja sicherlich auch nicht zuviel sein wird. Confused
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 15:01:25    Titel:

jo_18jahre_nas hat folgendes geschrieben:
ich bin doch wieso nur 1-2 jahre älter als die in meinem jahrgang, also bin ich auch jung.
Ich würde mir da auch keine Platte machen, aber als phänomenalen Vorteil würde ich's auch nicht bezeichnen. Da kann man auch sagen, dass die nur 1-2 Jahre jünger sind, also auch nicht viel unreifer. Wenn du einen Rückschlag erlitten hast (was auch immer das war), dann is das halt Pech und man sollte das beste draus machen. Mit 21 ein Studium anfangen is auch nicht so wild, da kannst du trotzdem mit 6, 27 oder so fertig sein. Da bist du noch ein ganzes Stück unter 30 und wie du schon sagtest immer noch jung. i.d.R. verlassen viele mit um die 30 oder älter erst die Uni, die sind auch nicht hoffnungslos verloren, also sehe ich bei dir kein Problem, wenn du dich, wie du ja vorhast rrichtig reinhängst..
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jo_18jahre_nas
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 15:07:09    Titel:

mir hat es definitv etwas gebracht ein jahr zu wiederholen. seitdem schreibe ich viel bessere noten, habe nettere leute kennengelernt und mehr zeit mir die studienauswahl gut zu überlegen. ich werde, auch wegen dem alter, so schnell wie möglich mein studium durchziehen.

ich möchte mit 25 wenns geht fertig sein.
phex
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Anmeldungsdatum: 22.11.2005
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 15:13:30    Titel:

Ich steh hier mit meinem Alter mittlerweile im Vergleich so dermassen schlecht da, dass ich noch mal anmerken möchte, dass ich vor dem Studium praktisch 4 Jahre lang einen Beruf gelernt habe. Wenn ich die abziehen würde käme ich mit dem Bachelor auf etwa 24.
rightaway
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Anmeldungsdatum: 19.10.2005
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 15:30:52    Titel:

Wieso übst du den gelernten Beruf nicht aus?
Octavian
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 15:35:03    Titel:

Jepp! Viele haben vor ihrem Studium erst ma eine oder manche sogar 2 Lehren gemacht, wodurch das Durchschnittliche Abgansalter dann so um die 30 liegt. Auch kein Problem, sonst würde das ja niemand so machen, wenn man nachher verloren, weil fast Rentner, ist. Wink
Ich kenne auch einen, der hat mit 16 eine Lehre zum Industriemechaniker amgefangen, dann 3 Jahre gearbeitet, war anscließend beim Bund und is jetzt, weil er nix gefunden hat ebi einer Zeitarbeitsfirma und reinigt Druckmaschinen (hab ich bis gestern übrigens auch gemacht). Der is jetzt 25, bewirbt sich nebenbei immer mal woanders und will, wenn er nix anderes findet noch ein Jahr machen und anschließend auf die Technikerschule gehen. Da is er dann mit 28 Techniker (ist mehr wert als ein Meister) und würde sich, wenn er anschließen dan eine FH geht das Grundstudium einsparen. Der wäre dann auch mit 30/ 31 fertig und is, obwohl er schon alles Mögliche zwischendrin gemacht hat auch nicht älter als der Durchschnitt.

Viele machen auch nach dem Abi erst mal 23 Monate FWDL beim Bund um zu Geld zu kommen (ca 1000€ ab dem 10. Monat und das is ja schon Netto Cool ) und fangen dann mit brauchbaren Rücklagen ihr Studium an.
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phex
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Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 1272

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 16:23:59    Titel:

rightaway hat folgendes geschrieben:
Wieso übst du den gelernten Beruf nicht aus?
Ganz einfach: Ich hab Informationselektroniker gelernt, im Prinzip also R+F-Techniker. Das macht auch echt Spaß und auch mein Arbeitsplatz war OK. Nur ist diese Ausbildung doch sehr auf Unterhaltungselektronik ausgereichtet, mal abgesehen von son bissl VB, Controller, Netzwerktechnik usw, die Basics sind alo durchaus abgedeckt. Wenn ich jetzt aber in 10 Jahren was anderes hätte machen wollen, dann hätten einfach fundamentale Sachen gefehlt, wie zum Beispiel ne Programmiersprache von der Pike auf, höhere Mathematik, VHDL... Ein Studium ist eben doch ne Menge mehr als ne Handwerker-Lehre.
Und auch wenn ich das jetzt anders sehe und mir das nicht mehr so wichtig ist, zu dem Zeitpunkt gefiel es mir nicht, dass ich in meinem Umfeld einer der wenigen war, die nicht studieren.
Rene1985
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 16:26:50    Titel:

also ich werd mein abi mit 22 machen und find das auch nicht sonderlich schlimm, außerdem wird ja nicht jeder gleich zum studium, das er sich wünscht, zugelassen. viele leute müssen auch irgendwie dann ihre wartesemester rumkriegen.
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 17:28:11    Titel:

Octavian hat folgendes geschrieben:
Da is er dann mit 28 Techniker (ist mehr wert als ein Meister) und würde sich, wenn er anschließen dan eine FH geht das Grundstudium einsparen.


Das ist nach meinen Informationen nicht möglich. Mit dem Abschluss des Technikers erlangst du erst die FH-Reife und musst so wie jeder andere im 1. Semester einsteigen. Außerdem reichen die Kenntnisse nachm Techniker"studium" nie und nimmer aus um die 3-4 Semester Grundstudium zu überspringen...

Ich denke für das Alter nach dem erreichten Abschluss sind viele verschiedenen Faktoren entscheidend um das be- oder verurteilen zu können.

Wenn man nachm Abi oder der FH-Reife erstmal eine 3jährige Ausbildung gemacht hat und diese mit 1 oder 2 abschließt, wird das kaum Nachteile haben, eher das Gegenteil dürfte der Fall sein.

Natürlich ist es nicht verkehrt wenn man möglichst jung seinen Abschluss macht, aber vergesst nicht, das in der Wirtschaft heutzutage auch noch andere Dinge zählen...
Da könnte dann der 27jährige Dipl.Ing. (FH) mit abgeschlossener Berufsausbildung und Praxiserfahrung durch Praktika, dem 24jährigen Master der bisher nur die Schulbank und die Uni gesehen hat, den Rang ablaufen...

Wenn alles so läuft wie ich mir das vorstelle werd ich wohl mit 27-28 meinen Abschluss als Dipl.Ing.(FH) haben. Allerdings dank Fernstudium, inklusive 7-8jähriger Berufserfahrung als Facharbeiter...
phex
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Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 1272

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 18:25:36    Titel:

dönis hat folgendes geschrieben:
Octavian hat folgendes geschrieben:
Da is er dann mit 28 Techniker (ist mehr wert als ein Meister) und würde sich, wenn er anschließen dan eine FH geht das Grundstudium einsparen.


Das ist nach meinen Informationen nicht möglich. Mit dem Abschluss des Technikers erlangst du erst die FH-Reife und musst so wie jeder andere im 1. Semester einsteigen. Außerdem reichen die Kenntnisse nachm Techniker"studium" nie und nimmer aus um die 3-4 Semester Grundstudium zu überspringen...
Seh ich auch so.
X3my
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 444

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 19:38:14    Titel:

Wenn ich mal mit Regelstudienzeit + 1 Semester kalkuliere: Mit 23 ein BWL-Diplom. Hab 12 Jahre Gym gemacht und musste bisher kein Bund/Zivi machen. Aus der Sache bin ich aber noch nicht ganz raus, muss es evtl. nachher machen, so dass ich mit 24 in einem Beruf anfangen könnte.

Wenn ich mal so Schule, meine 4 'Gammelmonate' zwischen Abi und Studium und mein Studium jetzt an der Uni vergleiche, dann kann ich sagen: Wenn man sich irgendwo Zeit lassen will, dann sollte man es an der Uni machen. Schule ist einfach nur stinkend langweilig und zudem muss man immer früh raus. Die freie Zeit war zunächst ganz nett (bin auch in Urlaub gefahren), aber mit der Zeit wird es auch langweilig. Die Uni ist für mich die ideale Kombination aus Freiheiten (man braucht nicht aufstehen, bevor die Sonne im Zenit steht Wink ) und sinnvoller Beschäftigung. Zudem hab ich irgendwie wirklich das Gefühl, ich hätte mehr Freizeit als in meiner Schulzeit.

Was ich übrigens überhaupt nicht verstehe: Die unterstellte Kausalität zwischen Alter und Reife. Meine Entscheidung über das Studienfach war auch eher kurzfristig, aber im Nachhinein auf jeden Fall richtig. Ich kenn aber auch welche, für die ihr Studienfach schon lange vor dem Abi klar war. Auch seh ich keinen Grund, warum man mit 22 und Abi besser wissen kann, was einem in dem jeweiligen Studienfach erwartet, als jmd. mit 18 und Abi.
jo_18jahre_nas
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 233

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 22:45:19    Titel:

ist doch auch egal, am ende zählt was man aus seinem leben macht.
rightaway
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Anmeldungsdatum: 19.10.2005
Beiträge: 1265

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 23:15:42    Titel:

Es ist doch nun einmal so: Sitzenbleiben, Wehrdienst, "Gammeln" im Ausland als Au-pair oder zwecks work & travel ist verschwendete Zeit. Punkt.
jo_18jahre_nas
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 233

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2006 - 23:45:00    Titel:

ich war drei monate im krankenhaus gewesen dann bin auch nicht sitzengeblieben. ich habe meina zeit also nicht (freiwillig) verschwendet,nur weil du so eine geistesgestörte einstellung zum leben hast. es kann nicht immer alles glatt laufen, ich bin dadurch viel stärker geworden, hab viel mehr getan und son au-pair-mist würd ich auch nicht machen. außerdem kann man niemenden ewig zum vorwurf machen nur weil er einmal sitzengeblieben ist. das ist krank und ungerecht, auf euer18-jahre-musterschüler-abi scheiß ich.

ich werd trotzdem mehr erreichen als manch einer von diesen.
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 00:00:07    Titel:

Nein nicht zwingend...

Ich bin sitzengeblieben in der 11. Das war das beste was mir passieren konnte, durchs neue Umfeld ist mir der Ernst der Lage klar geworden...
Hätte man mich durchgeschleift, wäre ich wahrscheinlich mit ner 4,0 Fachhochschulreife auf der Straße gelandet...

Wehrdienst ist in meinen Augen wirklich Blödsinn, aber dem einen oder anderen bringt es vielleicht wirklich Erfahrungen die ihn im Leben weit bringen. Genau das gleiche ist diese "Work&Travel"-Geschichte, man kann Erfahrungen sammeln, lernt vielleicht interessante Leute kennen im Ausland.

Ich würd das nicht als verschwendete Zeit betrachten, solange man in der Zeit Spaß hat und das eine oder andere fürs Leben mitnimmt...

Natürlich ist auch nicht falsch, seinen Weg konsequent ohne Unterbrechungen zu gehen und sich durch nix und niemand aufhalten zu lassen. Aber ich denke das man bei so nem "Musterleben" wie mit 18 Abi, dann sofort Uni und mit 23 schon Verantwortung für ne ganze Abteilung, schon ne Menge vom Leben und Spaß verpasst...
jo_18jahre_nas
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 233

BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 00:04:35    Titel:

das stimmt, vorallem ist es doof immer der jüngste zu sein.
ich finds besser früh rückschläge zu erleben als später.
mein onkel hatte mit 18 abitur, aht auf der uni extreme prüfungsangst bekommen un ist jetzt taxifahrer.
das gleiche passierte einem bekannten, der ist jetzt alkoholiker und verbiegt verkehrschilder in unserer stadt.
ich verallgemeiner das nicht, aber der frühe leistungsdruck ohne erfahrungen mit niederlagen kann zu einer gefährlichen mischung werden.
machen wir uns da mal nichts vor, oder glaubt ihr jeder 18jährige, im extrem fall 17jährige findet es toll so früh solch schwere dinge wie ein studium durchziehen zu müssen.

in meinem fall bin ich froh das alles so gekommen ist wie es ist, denn jetzt weiß ich für mich das ich nicht an jeder kleinigkeit kaputtgehen werde wie so jeman vielleicht.
Octavian
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 12:26:21    Titel:

dönis hat folgendes geschrieben:
Octavian hat folgendes geschrieben:
Da is er dann mit 28 Techniker (ist mehr wert als ein Meister) und würde sich, wenn er anschließen dan eine FH geht das Grundstudium einsparen.


Das ist nach meinen Informationen nicht möglich. Mit dem Abschluss des Technikers erlangst du erst die FH-Reife und musst so wie jeder andere im 1. Semester einsteigen. Außerdem reichen die Kenntnisse nachm Techniker"studium" nie und nimmer aus um die 3-4 Semester Grundstudium zu überspringen...
Wenn man Facharbeiter is und 3 Jahre Berufserfahrung besitzt und das erfüllt er bekommt man dann nicht automatisch die FH- Reife? Er dürfte also auch direkt studieren, will aber auf Nummer sicher gehen und erst mal den Techniker (das is höher als Meister, aber unterm Diplom o.Ä.) machen, um nicht auf der FH überfordert zu werden -> er is ja schon eine Weile raus aus der Schule, da kann das schon mal Probleme machen.
Er hat mir erzählt, dass er, wenn er die Technikerschule abschließt und anschließend studieren wöllte, das Grundstudium einsparen würde. Ob das so hinhaut, weiß ich nicht, aber mit der FH- Reife nach Berufsausbildung und 3 Jahren Berufserfahrung bin ich mir ziemlich sicher.
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dönis
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 12:52:21    Titel:

Die Fachhochschulreife erreichst du durch den Besuch der gymnasialen Oberstufe, einer Fachoberschule, eines Berufskollegs, der Technikerschule oder der Meisterschule...

Das er mit dem Technikerabschluss allgemein das Grundstudium einspart, ist genauso Quatsch, wie das man nach ner Berufsausbildung und 3 Jahren Berufserfahrung die Fachhochschulreife bekommt...

Selbst mit Besuch der Technikerschule bekommt man die FHR, oft nicht mehr einfach so geschenkt, sondern muss eine spezielle Prüfung in Mathe ablegen bzw. ein weiterführendes Mathematikmodul belegen...
Placemoe
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 18:41:59    Titel:

Mit einer Abgeschlossenen Berufsausbildung und Berufserfahrungen kann man schon studieren.
Aber meistens fehlt das Wissen in solchen Fächern wie Mathe, Physik und Chemie.
Ein Bekannter war 8 Jahre beim Bund. Dadurch konnte er an der FH ein Probestudium anfangen. Er hat das Studium begonnen, da stand ich noch kurz vor meinem Abitur. Diesen Monat habe ich meine 3- jährige Ausbildung beendet und dieser Typ hat immer noch nicht das Vordiplom geschafft. Er Studiert Maschinenbau, darf nur noch einmal in Mathe durchrassel und dann ist er weg.

Und von wegen verschenkte Zeit... Ich möchte mein Studium auch in der Regelstudien schaffen. Aber ein Auslandssemester, oder evtl. ein Travel & Work Jahr bringt meiner Meinung sehr viel Lebenserfahrung.
Ich fange im Alter von 23 Jahren ein Studium an. Und werde mit einem eingeplanten Auslandssemester- oder praktikum mit 28 Jahren fertig werden.

Und ich werde nicht dem Geld hinterher jammern, welches ich bekommen hätte, wäre ich nicht sitzengeblieben und hätte meine Ausbildung gemacht.
rightaway
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 18:59:44    Titel:

Work & Travel, so ein Quatsch! Das, was da geworkt wird, ist doch meistens Handlangerarbeit. Warum nicht einfach ein Semester in diesem begehrten Ausland studieren? In den Semesterferien kann man dann ja herumreisen, wenn man will.
dönis
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 19:03:36    Titel:

Ihr dürft nicht vergessen das man an der FH und an der Uni noch viel selbstverständlicher, davon ausgeht, das die Grundlagen Mathe (Differential, Integral, analytische Geometrie) Physik (Schwingungslehre, elektrisches und magnetisches Feld, Wellen usw.) und Chemie bei euch sitzen...
Die werden zwar nochmal kurz wiederholt, aber das dauert vielleicht nen paar Wochen und dann wird da drauf aufgebaut und es geht richtig schön zur Sache, das einem die Ohren dampfen. So wurde es mir erzählt...

Woher soll nun jemand der nie die Sekundarstufe II besucht hat, plötzlich diese Grundlagen(!) haben?

Viele Leute die den Techniker machen, sagen zum Beispiel, das die Mathematik in der FH dort anfängt, wo sie in der Technikerschule aufhört...
Annette89
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 20:00:57    Titel:

@rightaway
und warum bitte, möchtest Du eigentlich alle Menschen über einen Kamm scheren?
Ich kenne so viele, die nach dem Abi erstmal ein Jahr ins Ausland gegangen sind und diese Zeit in keinster Weise bereut haben...
Glaube auch nicht, dass die mit einem guten Studienabschluss dann schlechtere Berufsaussichten haben - schon mal was von Schlüsselqualifikation gehört?
Wenn man z.B. etwas soziales studieren will ist Au Pair gar nicht verkehrt...
(aber jetzt bitte nicht mit sowas kommen wie "wer will schon was soziales studieren" oder so...)
dönis
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 21:45:29    Titel:

Also um ein Jahr "Work&Travel" zu machen muss man auf jeden Fall ein sehr offener Mensch sein oder werden...

Nun stelle man sich vor, da sitzt der 23jährige Master der in seinem Leben nur die Uni und die Schule gesehen hat und danach kommt der 25jährige Master der 2 Jahre dazu genutzt hat, die Welt kennenzulernen und in dieser Zeit viel Lebenserfahrung in Bezug auf Menschen gesammelt hat.
Da die Personalchefs, die solche hohen Positionen zu besetzen haben, durch die Bank weg verhaltenpsychologisch geschult sind, wird man es gegen solch einen weltoffenen Konkurrenten sehr schwer haben. Zumal Auslandsreisen über einige Jahre auch vorraussetzen das man die Landessprache fließend und sicher beherrscht.

Diese Lebenserfahrung als Schwachsinn abzustempeln ist sehr engstirnig und zeugt nicht von Weitblick...
Annette89
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 22:54:47    Titel:

da kann ich mich dönis nur anschließen!
X3my
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 23:32:30    Titel:

Zitat:

Ich bin sitzengeblieben in der 11. Das war das beste was mir passieren konnte, durchs neue Umfeld ist mir der Ernst der Lage klar geworden...
Hätte man mich durchgeschleift, wäre ich wahrscheinlich mit ner 4,0 Fachhochschulreife auf der Straße gelandet...


Das ist aber kein allgemeingültiges Argument. Mir und auch anderen aus meiner Stufe war der Ernst der Lage sowieso schon klar. Wenn du dafür erstmal sitzen bleiben musstest, dann ist das noch lange kein allgemeingültiger Zusammenhang.

Zitat:

Genau das gleiche ist diese "Work&Travel"-Geschichte, man kann Erfahrungen sammeln, lernt vielleicht interessante Leute kennen im Ausland.

Kann ich dir nur zustimmen. Kann man aber genauso (ohne Work & Travel jetzt abzuwerten) im Studium durch ein Auslandssemester machen.

Zitat:

Natürlich ist auch nicht falsch, seinen Weg konsequent ohne Unterbrechungen zu gehen und sich durch nix und niemand aufhalten zu lassen. Aber ich denke das man bei so nem "Musterleben" wie mit 18 Abi, dann sofort Uni und mit 23 schon Verantwortung für ne ganze Abteilung, schon ne Menge vom Leben und Spaß verpasst...

Was verpasst man den? Auch ich hab ca. 3 Monate im Jahr frei, auch ich fahr öfters mal in den Urlaub und auch ich geh meistens zumindest 3-4x die Woche abends weg.

Zitat:

das stimmt, vorallem ist es doof immer der jüngste zu sein.

Ist schon manchmal ganz interessant, wenn der Altersschnitt teilweise bei Mitte 20 (bei. stud. Vereinen) ist, man selbst aber 19. Probleme hat ich damit bisher aber noch keine.

Zitat:

ich finds besser früh rückschläge zu erleben als später.

Und meiner bescheidenen Meinung nach, ist's besser, gar keine Rückschläge zu erleben Wink.

Zitat:

machen wir uns da mal nichts vor, oder glaubt ihr jeder 18jährige, im extrem fall 17jährige findet es toll so früh solch schwere dinge wie ein studium durchziehen zu müssen.

Du studierst ja noch nicht, also lass dir mal gesagt sein: So schwer ist das nicht. Lernen musstest du auch noch in der Schule, im Studium machen dir hoffentlich viele Sachen auch noch Spass. Außerdem gibt es ja nicht gleich einen Quantensprung im Sachen Anforderung nach dem Abi.
Zudem bin ich der Meinung, dass jmd. der direkt vom Abi kommt, damit eh viel besser klar kommen wird, als jmd. der erstmal 1 Jahr Bund oder Zivi gemacht hat. Viele vergessen in diesem Jahr eine Menge. Ich hab selbst in den 4 Monaten schon die ein oder andere Sache vergessen...

Zitat:

Und von wegen verschenkte Zeit... Ich möchte mein Studium auch in der Regelstudien schaffen. Aber ein Auslandssemester, oder evtl. ein Travel & Work Jahr bringt meiner Meinung sehr viel Lebenserfahrung.

Definiere bitte den Begriff Lebenserfahrung. Mir scheint, für die meisten ist das einfach nur ein Schlagwort, was man mal so hier und da unterbringen kann.

Zitat:

Nun stelle man sich vor, da sitzt der 23jährige Master der in seinem Leben nur die Uni und die Schule gesehen hat

Dann gehst du aber schon von völlig falschen Voraussetzungen aus. Wie ich bereits gesagt habe: An der Uni hat man ca. 3 Monate im Jahr frei und sieht nun wirklich wesentlich mehr als die Uni.

Zitat:

Zumal Auslandsreisen über einige Jahre auch vorraussetzen das man die Landessprache fließend und sicher beherrscht.

Ein Studium in dieser Sprache hat da wesentlich höhere Anforderungen.
jo_18jahre_nas
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 23:43:04    Titel:

@x3my: können wir uns drauf einigen das beide sachen ihre vor und nachteile haben?
beides hat sowohl gute als auch negative seiten.
so ist das im leben.
ich möchte jetzt auch nicht sagen, daß ich verloren bin weil ich mit 21 zu studieren beginne.
dann dürft ich ja nie wieder glücklich werden, und müsste alle die 1-2 jahre jünger sind beneiden. das ist krank und macht unglücklich.
ich freu mich dann zu studieren und das alter spielt dann eh keine rolle mehr, weil mich dann mein studium interressiert und nicht das alter meiner mitstudenten.

seien wir froh das wir, egal wann man studiert nicht zu den 5 millionen arbeitslosen gehören, die nach ihrer ausbildung keinen job finden.

ps. ich bin dann ja noch nicht 26! Rolling Eyes

grüße jo_18jahre_nas


Zuletzt bearbeitet von jo_18jahre_nas am 25 Jun 2006 - 23:47:05, insgesamt einmal bearbeitet
rightaway
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Anmeldungsdatum: 19.10.2005
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 23:46:55    Titel:

Lucie23 hat folgendes geschrieben:
@rightaway
und warum bitte, möchtest Du eigentlich alle Menschen über einen Kamm scheren?

Im Gegenteil, ich habe für jeden Menschen einen eigenen Kamm, getreu dem Sprichwort: Man muss die Keule schon sehr genau schnitzen, die für diesen Dickschädel gedacht ist ...

Lucie23 hat folgendes geschrieben:
Ich kenne so viele, die nach dem Abi erstmal ein Jahr ins Ausland gegangen sind und diese Zeit in keinster Weise bereut haben...

Klar, Urlaub machen ist ja auch eine vergnügliche Sache. Das böse Erwachen kommt dann erst später.

Lucie23 hat folgendes geschrieben:
Glaube auch nicht, dass die mit einem guten Studienabschluss dann schlechtere Berufsaussichten haben - schon mal was von Schlüsselqualifikation gehört?

Zuerst kommt die Pflicht, hernach die Kür. Ich stelle doch keinen Akademiker ein, bloß weil seine sozialen Fähigkeiten überaus entwickelt sind und er zugleich nur mangelhafte Fachkenntnisse hat.

Lucie23 hat folgendes geschrieben:
Wenn man z.B. etwas soziales studieren will ist Au Pair gar nicht verkehrt...

Au-pair kann werden, wer ein Studium zur Diplom-Putzfrau oder zum Nanny-Master machen möchte. Ansonsten ist das reine Ausbeutung.

dönis hat folgendes geschrieben:
Also um ein Jahr "Work&Travel" zu machen muss man auf jeden Fall ein sehr offener Mensch sein oder werden...

Das ist doch eine triviale Aussage.

dönis hat folgendes geschrieben:
Nun stelle man sich vor, da sitzt der 23jährige Master der in seinem Leben nur die Uni und die Schule gesehen hat und danach kommt der 25jährige Master der 2 Jahre dazu genutzt hat, die Welt kennenzulernen und in dieser Zeit viel Lebenserfahrung in Bezug auf Menschen gesammelt hat.

Du kannst nicht Äpfel mit Birnen und somit verschiedenaltrige Menschen vergleichen. Der 23-jährige Master wird im Alter von 25 Jahren entweder zwei Jahre Berufserfahrung oder aber einen Doktortitel in der Tasche haben und damit beim Vorstellungsgesprach den 25-jährigen Hallodri-Master mit dubioser Ballermann-Vergangenheit an die Wand spielen.

dönis hat folgendes geschrieben:
Zumal Auslandsreisen über einige Jahre auch vorraussetzen das man die Landessprache fließend und sicher beherrscht.

Eigentlich ist es eher eine Folge derselben ... Und in welchem Business-Bereich spielt Australisch eine große Rolle?
Besabstian
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Anmeldungsdatum: 22.05.2006
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 10:25:41    Titel:

Müsste 26 sein, wenn alles glatt geht. Aber rechnen wir mal noch mit einem Jahr plus...man weiß ja nie Wink
Caillean
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BeitragVerfasst am: 04 Jul 2006 - 20:11:42    Titel:

hm, ganz schön mutig, aber ich finds klasse. Ein Leben lang im falschen Job unglücklich sein kann jeder, dann nochmal studieren würden sich die wenigsten trauen. Zumindest nehme ich mal an, dass du jetzt auch schon "älter" bist und nicht ein 21jähriger mit dem Ziel 27 Jahre lang zu studieren Smile
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Unigrufti64
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Anmeldungsdatum: 04.07.2006
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BeitragVerfasst am: 04 Jul 2006 - 20:29:25    Titel:

Caillean hat folgendes geschrieben:
h Zumindest nehme ich mal an, dass du jetzt auch schon "älter" bist und nicht ein 21jähriger mit dem Ziel 27 Jahre lang zu studieren Smile


*lach* nee, ich bin Jahrgang 1964 und hab letzten Dezember mein Abitur gemacht. Damt hab ich mir nen langgehegten Wunsch erfüllt und jetzt erfüll ich mir den nächsten und werde Lehrerin Smile
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