Studium, Ausbildung und Beruf
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Wie alt werdet ihr sein,wenn ihr euer Studium abgeschlossen?
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Wie alt werdet ihr Sein, wenn ihr eurer Studium abgeschlossen habt?
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Stimmen insgesamt : 290

Autor Nachricht
jo_18jahre_nas
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 233

BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 23:51:55    Titel:

@rightaway: überleg dir mal das du einen großteil der forennutzer an den kopf stösst mit diesen aussagen, da sehr viele von ihnen "erst" mit 25 einen studienabschluss haben.

und 2 jahre berufserfahrung sind nichts und bedeutet auch noch keinen reichtum.
du willst doch nur provozieren du unsensibler clown.
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 25 Jun 2006 - 23:57:39    Titel:

Ehrlich gesagt kann ich die Debatte nicht wirklich nachvollziehen. Das Alter ist doch ziemlich egal, ebenso die Ausbildung davor - worauf es ankommt ist der Charakter und die Faehigkeiten der Person.

Von Work & Travel oder einem Auslandssemester halte ich sehr wenig - da ich in UK studiere und etwa 30% unserer Studenten international sind, dh entweder komplettes Auslandsstudium oder Austauschstudenten, kenne ich sehr viele Leute aus den unterschiedlichsten Laendern. Ein Semester, so meine Erfahrung, vergeht zum Grossteil mit Socialising, anschliessend ein Monat wirklichem Unileben, gefolgt von 2-3 Wochen Pruefungsvorbereitung, Pruefungen und dann 2 Wochen Spass haben. Die meisten 1-Semester EU Austauschstudenten bleiben unter sich, in vielen englischen Unis duerfen diese auch nicht auf den Studentenwohnheimen wohnen. Ein Jahr ist da wesentlich besser, wirklich empfehlenswert ist aber nur ein das Hauptdiplom oder Master im Ausland. W&T sind Arbeiten im Niedriglohnsektor im Ausland, wem es gefaellt, von mir aus, aber es traegt bei den mir bekannten Beispielen nicht sonderlich zur Charakterbildung bei.

sD.
Annette89
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 2228

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 00:32:33    Titel:

@rightaway
Ich muss mich echt wundern.

Zitat:
Klar, Urlaub machen ist ja auch eine vergnügliche Sache. Das böse Erwachen kommt dann erst später.

Du glaubst, dass die alle Urlaub machen, ja?
Die meisten, die ich kenne haben irgendwo in der Entwicklungshilfe mitgearbeitet und als Urlaub konnte man das wahrhaftig nicht bezeichnen!

Zitat:
Zuerst kommt die Pflicht, hernach die Kür. Ich stelle doch keinen Akademiker ein, bloß weil seine sozialen Fähigkeiten überaus entwickelt sind und er zugleich nur mangelhafte Fachkenntnisse hat.

was ist denn das für eine platte Binsenweisheit?
Als ob jeder, nur wenn er vor dem Studium ins Ausland geht, dann auch einen schlechteren Studienabschluss machen würde?!

Zitat:
Au-pair kann werden, wer ein Studium zur Diplom-Putzfrau oder zum Nanny-Master machen möchte. Ansonsten ist das reine Ausbeutung.

Unsinn, dafür kann man sich Praktika anrechnen lassen.
Natürlich kann das eine Ausbeutung sein, aber ich habe bisher auch schon von vielen leuten gehört, die sehr zufrieden mit ihren Familien waren und sehr fair und gut behandelt wurden - Ausbeutung gibt es immer und überall.

Sorry, das ist keine Argumentation, das ist einfach lächerlich.
polity_x
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 11:10:38    Titel:

Ich persönlich befinde mich derzeit in der überaus luxuriösen Situation trotz meines Wehrersatzdienstes alterstechnisch auf gleicher Augenhöhe mit meinen totalverweigernden Kommilitonen zu stehen. Leider beobachte ich dabei verschiedene Dinge. Viele derjenigen, welche mit dem Studium erstmals selbstständig sind, verlieren wahnsinnig viel Zeit damit, das nachzuholen, was man im Zivildienst normalerweise schon erlebt hat - das Gefül der Freiheit auszukosten. Diejenigen, welche ihr Zivildienstjahr hinter sich haben sind meiner Erfahrung nach zielgerichteter, da die meisten nach einem Jahr 'Feiern' wieder die Lust verspüren, etwas zu tun, während die meisten Frisch-Abiturienten dies erstmal tun wollen.
Ich sehe Probleme darin, das Studium so früh wie möglich zu beginnen. Effektiv zu studieren, setzt Selbstverantwortung und Selbstorganisation voraus. Vielleicht ist meine Meinung Biased, da ich ein Geisteswissenschaftlichhes Fach studiere, aber dennoch denke ich, das meine Aussagen auch auf andere Fachbereich zutreffen.
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X3my
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 444

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 11:31:57    Titel:

Zitat:

Viele derjenigen, welche mit dem Studium erstmals selbstständig sind, verlieren wahnsinnig viel Zeit damit, das nachzuholen, was man im Zivildienst normalerweise schon erlebt hat - das Gefül der Freiheit auszukosten.

Also fast alle, die ich kenne, haben während ihrer Zivi-Zeit noch im Hotel Mama gewohnt.

Zitat:

Diejenigen, welche ihr Zivildienstjahr hinter sich haben sind meiner Erfahrung nach zielgerichteter, da die meisten nach einem Jahr 'Feiern' wieder die Lust verspüren, etwas zu tun, während die meisten Frisch-Abiturienten dies erstmal tun wollen.

Da hast du wohl Recht Wink. Aber das kann man auch gut kombinieren, gerade an der Uni ^^.
polity_x
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 11:51:27    Titel:

Und gerade das ist der Fehlschluss. Wer zielgerichtet studieren will, kann es sich nicht leisten, 4 Tage die Woche zu feiern, so wie es im Zivildienst der Fall ist. Als Student sollte man sein Studium als seinen Beruf ansehen. er das nicht tut, wird sich früher oder später verzetteln.
Sicher sollte man das Studium nicht als spaßfreien Raum betrachten - jedoch auch nicht als Ort derr nur zum Feiern und Spaßhaben dient.

Wer während des Zivildienstes den Absprung nicht schafft: mein herzliches Beileid. Eine bessere Chance wird man kaum erhalten, die neue Freiheit mit vergleichsweise geringen Risiken zu erfahren. Wer mit dieser Art von Unselbständigkeit in das Studium geht, wird bei vergleichsweise freien Studiengängen schnell die Orientierung verlieren - hier ist dann der Schritt zum Bachelor sicherlich indiziert.

Wer zielgerichtet studiert, hat auch keine Probleme, mit 24 oder 25 sein Magisterexamen in der Hand zu halten. Wer 2 Semester damit verbringt, sich den Freiheiten des Studentendasein hinzugeben, wird dies wohl kaum volllbringen können.
Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Dies sollte an der Universität mehr als in manch anderen Bereichen gelten, da hier die Mäßigung quasi Autoimmun, aus reiner Selbstmotivation erfolgen muss. Wer weiß was er will, und vor allem weiß was er hatte, dem wird dies sicherlich einfacher fallen. Wer das erste mal aus dem familiären Rahmen ausbricht, wer das erste mal den wohlriechenden Duft der Freiheit in der Nase spürt, der wird sich wohl kaum in Mäßigung üben können.
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Rabauke
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 11:59:26    Titel:

rightaway hat folgendes geschrieben:
Es ist doch nun einmal so: Sitzenbleiben, Wehrdienst, "Gammeln" im Ausland als Au-pair oder zwecks work & travel ist verschwendete Zeit. Punkt.


wie sieht das mit deiner genannten späteren einschulung aus? auch verschwendet?
Kirby
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 12:08:55    Titel:

Ich hab mit 18 ABI und werd im September mit dualem Studium anfangen.
Am Freitag war kollektives Beschnuppern mit den anderen AZUBIs /FH´lern und ich mit Abstand die Jüngste. Genau wie immer in der Schule.. is auch nich grad pralle das Gefühl. Rolling Eyes

Manche fangen mit 23 an und ich hab mit 21 den Bachelor.
Immer als junges Küken da rumzuhüpfen.. das mag ja was werden.
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Caillean
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 12:31:39    Titel:

ich werd mit 25 fertig sein, das hängt auch davon ab wie schnell es mit der diplomarbeit dann geht. sollte ich dazwischen noch ein jahr im ausland studieren oder aus irgendeinem grund umziehen und damit uni wechsen müssen, dauerts vielleicht auch 1 jahr länger.
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MILES
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 12:50:50    Titel:

Zitat:
Eigentlich ist es eher eine Folge derselben ... Und in welchem Business-Bereich spielt Australisch eine große Rolle?


So etwas schreiben dann Menschen, die die Welt lediglich durch ihre geschlossenen Fenster gesehen haben! Auf dem fünften Kontinent gilt Englisch als Amtssprache. Man könnte hier maximal von einem "australischen Dialekt" (wie in jedem englischen Landesteil auch) sprechen. Und Du wirst doch Nachsehen haben, wenn ich Englisch als "Business-relevante" Sprache einstufe, oder? Smile

Eigentlich ist ja auch alles schon gesagt worden...rightaway's Argumente zeugen doch von einer gewissen Borniertheit. Ich für meinen Teil würde keinen 25-jährigen Doktoranden einstellen, der nicht in der Lage ist mit Menschen umzugehen. Schon mal was vom EQ gehört?
Kirby
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 13:05:46    Titel:

MILES hat folgendes geschrieben:
Ich für meinen Teil würde keinen 25-jährigen Doktoranden einstellen, der nicht in der Lage ist mit Menschen umzugehen. Schon mal was vom EQ gehört?


Mit Menschen umgehen...EQ.. Menschenkenntnis.. das lernt man nicht zwangsläufig im Ausland. Die persönlichen Lebensumstände spielen da eine sehr große Rolle. Rolling Eyes

Nicht zuletzt werden manche sehr schnell erwachsen.
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Syl
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 13:15:00    Titel:

also ich hoffe das ich mit 29/30 mein uni-diplom oder magister oder master (je nach dem) in der tasche habe.

bin jetzt 21 und gehe seit anfang des jahres aufs abendgymnasium. werde, von jetzt an gesehen, in 3 jahren mein abitur haben (hoffentlich Wink) bin dann also 24,5. Studienbeginn is ja im Wintersemester (Oktober ist das dann?) da bin ich dann 24,75. Nach 10 Semestern Regelstudienzeit wäre ich also gute 30 Jahre alt wenn ich mein Studium beendet habe.

Momentan hab ich nen Realschulsabschluss (mit 16 abgeschlossen), eine bestandene Berufsausbildung (mit 19 abgeschlossen), einen abgeleisteten Zivildienst (19/20) und seit einem Jahr arbeite ich jetzt "richtig".
_________________
"Gott! Ich wünschte eine Horde Matrosen hätte mich vergewaltigt!"

MILES
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 97

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 13:15:33    Titel:

Da gebe ich Dir Recht! Man kann da eben keine universalgültigen Aussagen treffen. Sicher gibt es auch Personen, die mit 25 eine Reife an den Tag legen, die man sonst nur sehr viel älteren Menschen zuschreiben würde. Aber über eins lässt sich doch nicht ernsthaft streiten: ein Auslandsaufenthalt wird diesen Prozess doch nicht hemmen - im Gegenteil...ein Mensch, der sich in der Fremde zurechtfindet...getrennt von Familie und Freunden (das ist nicht wirklich immer Urlaub! - sondern kann auch sehr schmerzhaft sein!)...wenn das nicht eine Erfahrung/Schule fürs Leben ist?
X3my
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 13:43:17    Titel:

Zitat:

Und gerade das ist der Fehlschluss. Wer zielgerichtet studieren will, kann es sich nicht leisten, 4 Tage die Woche zu feiern, so wie es im Zivildienst der Fall ist.

Diese Behauptung kann ich am eigenen Beispiel widerlegen. Ein Freund von mir hatte Zivi gemacht, als ich im ersten Semester war und ich hatte bedeutend mehr Zeit als er und war öfters feiern. Gleichzeitig hab ich alle meine Klausuren unter den besten 10% geschrieben.

Zitat:

Wer während des Zivildienstes den Absprung nicht schafft: mein herzliches Beileid. Eine bessere Chance wird man kaum erhalten, die neue Freiheit mit vergleichsweise geringen Risiken zu erfahren. Wer mit dieser Art von Unselbständigkeit in das Studium geht, wird bei vergleichsweise freien Studiengängen schnell die Orientierung verlieren - hier ist dann der Schritt zum Bachelor sicherlich indiziert.

Du dichtest hier einem frischen Abiturienten ja absolute Unselbstständigkeit an. Auch das halte ich für eine völlig falsche Verallgemeinerung.

Zitat:

Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

Ein schöner Spruch, ohne viel Wahrheit dahinter.

Zitat:

Aber über eins lässt sich doch nicht ernsthaft streiten: ein Auslandsaufenthalt wird diesen Prozess doch nicht hemmen - im Gegenteil...ein Mensch, der sich in der Fremde zurechtfindet...getrennt von Familie und Freunden (das ist nicht wirklich immer Urlaub! - sondern kann auch sehr schmerzhaft sein!)...wenn das nicht eine Erfahrung/Schule fürs Leben ist?

Da hast du Recht. Aber dieser Auslandsaufenthalt kann auch im Rahmen des Studiums stattfinden. Demzufolge kann man also sowohl einen schnellen Abschluss haben, wie auch die Auslandserfahrung. Es geht mir darum, dass man nicht die falsche Schlussfolgerung zieht, wenn man mit 23 seinen Abschluss hat, dann hätte man was verpasst. Kann sein, muss aber nicht sein.
Genauso kann man übrigens mit 30 fertig werden und trotzdem nichts von der Welt gesehen haben.
dönis
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 15:35:29    Titel:

Also vorweg, Studenten die ich kenne, und die ihr Studium ernst nehmen sowie nebenbei noch arbeiten müssen, haben definitiv keine Zeit 3-4mal die Woche feiern zu gehen...
Derjenige der sich das erlauben kann, gehört entweder zur Gruppe der Hochintelligenten, oder nimmt das Studium locker, wirds dadurch aber nicht in der Regelstudienzeit schaffen...

Ich denke eine Sache haben euch Studenten die Leute, die eine Ausbildung absolviert haben definitiv voraus und das ist der Realitätssinn.

Sozialkompetenz ist heutzutage das wichtigste, vor allem in Positionen wie ihr sie später mal besetzen wollt.
Wenn das nicht passt, werdet ihr als 23jährige Master oder 25jährige Dr. Ing.Maschbau, gegen 27jährige staatl. gepr. Techniker den Kürzeren ziehen.

Wer nen Jahr im Ausland die Sprache gelebt hat, wird sie besser und sicherer beherrschen und anwenden als jemand der das 5 Jahre in der Theorie studiert hat Wink
Kirby
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 15:50:12    Titel:

dönis hat folgendes geschrieben:


Wer nen Jahr im Ausland die Sprache gelebt hat, wird sie besser und sicherer beherrschen und anwenden als jemand der das 5 Jahre in der Theorie studiert hat Wink



Vorsicht mit diesen Verallgemeinerungen!!

Zwischen Business English, wie es an jeder vernünftigen Hochschule angeboten wird und dem Slang, der teilweise in Gastfamilien gesprochen wird, liegen Welten Rolling Eyes
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dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 16:24:36    Titel:

Im Businessenglisch an der Hochschule magst du vielleicht das feinste Englisch lernen das es auf diesem Planeten gibt. Mit deinen Freunden und Bekannten wirst du am Abend trotzdem wieder Deutsch sprechen...

Bist du ein Jahr im Ausland, wird dir nix anderes übrig bleiben, als die Sprache rund um die Uhr zu sprechen und zu verstehen, es sei denn du möchtest nach 10 Tagen verhungert sein...

Natürlich ist es wichtig korrektes und Verhandlungssicheres Englisch zu beherrschen, aber glaubst du im Ernst Geschäfte werden nur im sterilen Geschäftszimmer gemacht? Beim Geschäftsessen wird sicherlich nicht nur braves Schulenglisch der feinsten Sorte gesprochen, davon darfst du mal ausgehen...

Außerdem stellt sich die Frage doch eigentlich gar nicht? Das Business Englisch lernt man doch im Studium sowieso? Und schon ist man denjenigen die NUR Business Englisch können, mit seinem Jahr in Australien wieder deutlich voraus.

Ich hoffe ihr bildet euch nicht ein, das jeder Verhandlungspartner dem ihr in eurem Leben begegnet, akzentfreies und hochgeschwollenes Oxfort-Englisch spricht?
X3my
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 16:27:43    Titel:

Zitat:

Also vorweg, Studenten die ich kenne, und die ihr Studium ernst nehmen sowie nebenbei noch arbeiten müssen, haben definitiv keine Zeit 3-4mal die Woche feiern zu gehen...
Derjenige der sich das erlauben kann, gehört entweder zur Gruppe der Hochintelligenten, oder nimmt das Studium locker, wirds dadurch aber nicht in der Regelstudienzeit schaffen...

Okay, ich muss nicht arbeiten, ansonsten stimmt es aber so bei mir und ich bin voll im Plan. Ich denke auch nicht, dass es der Regelfall ist, dass man als Student arbeiten muss, auch wenn nicht wenige natürlich einen Job nebenher haben. Daher kannst du hier auch nicht unter diesen Voraussetzungen verallgemeinern.

Zitat:

Ich denke eine Sache haben euch Studenten die Leute, die eine Ausbildung absolviert haben definitiv voraus und das ist der Realitätssinn.

In wie fern?

Zitat:

Sozialkompetenz ist heutzutage das wichtigste, vor allem in Positionen wie ihr sie später mal besetzen wollt.
Wenn das nicht passt, werdet ihr als 23jährige Master oder 25jährige Dr. Ing.Maschbau, gegen 27jährige staatl. gepr. Techniker den Kürzeren ziehen.

Hat das hier jemand bestritten? Denkst du etwa, und als ich selbst mal darüber nachgedacht haben, musste ich wirklich schmunzeln Wink, es gibt einen Zusammenhang zwischen Sozialkompetenz und Alter beim Studienabschluss?

Zitat:

Wer nen Jahr im Ausland die Sprache gelebt hat, wird sie besser und sicherer beherrschen und anwenden als jemand der das 5 Jahre in der Theorie studiert hat

Du hast im Prinzip Recht, aber muss man wirklich beachten, dass man nach einem High School Jahr oder einem Work & Travel Jahr immernoch keine Ahnung vom Wirtschaftsenglisch hat.

Nicht damit du mich falsch versteht. Man sollte schon mal vor seinem Einstieg in die Arbeitswelt längere Zeit im Ausland gewesen sein. Ich sehe hier aber ein Auslandssemester oder ein Auslandspraktikum als mindestens gleichwertigen Ersatz zu einem Work-and-Travel-Jahr oder einem Au-Pair-Jahr.
borabora
Moderator
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 16:29:44    Titel:

Außerdem ist das Auslandsjahr genau das was in den Stellenbeschreibungen mit "interkultureller Kompetenz" und ähnlichen Forumulierungen gemeint ist... nicht das Absitzen von "Business English I-X". Es kommt eben auf die persönlichen Zielsetzungen an. Wer in einem internationalen Unternehmen/ Organisation und im Ausland arbeiten will ist mit einem Auslandsjahr besser beraten als mit Uni-Englischkursen. Wer in Deutschland bleiben will und Verträge vor-forumuliert und Englisch weitestgehend für Email und Telefonkontakt braucht, dem reichen die Kurse.
Da gibts kein "besser" oder "schlechter".

Ich frage mich weshalb es hier die Gemüter so erhitzt rumzudiskutieren, ob die 3 Jährchen zwischen 23 und 26 einem nun die Karriere ruinieren oder unreife, bzw. unorganisiertheit / mangelnde Disziplin bedeuten... kuriose Diskussion Rolling Eyes
_________________
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringere Ansprüche an sich stellt. (H.Hesse)
jo_18jahre_nas
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 16:32:55    Titel:

nur eines: Ein 23-master ist nicht unbedingt intelligenter als ein 25jähriger master.
ist doch alles nur kleinscheißerei.

langweilig.
Octavian
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 16:44:26    Titel:

X3my hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Ich denke eine Sache haben euch Studenten die Leute, die eine Ausbildung absolviert haben definitiv voraus und das ist der Realitätssinn.
In wie fern?
Weil es wertvoll ist, schon mal wirklich für sein Geld gearbeitet zu haben und nicht nur Uni und Schule zu kennen. Du sagst ja selbst (und weil du's sicher besser wissen wirst als ich, glaub ich dir's) dass das mit dem Arbeiten bei Studenten nicht der Regelfall ist.
X3my hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Sozialkompetenz ist heutzutage das wichtigste, vor allem in Positionen wie ihr sie später mal besetzen wollt.
Wenn das nicht passt, werdet ihr als 23jährige Master oder 25jährige Dr. Ing.Maschbau, gegen 27jährige staatl. gepr. Techniker den Kürzeren ziehen.
Hat das hier jemand bestritten? Denkst du etwa, und als ich selbst mal darüber nachgedacht haben, musste ich wirklich schmunzeln Wink, es gibt einen Zusammenhang zwischen Sozialkompetenz und Alter beim Studienabschluss?
Ich denke hier geht es weniger ums Alter als vielmehr darum, dass der Techniker eben mehr als nur Schule und Uni kennt. Er hat eine Berufsausbildung, sicher auch Berufserfahrung. Das sollte man und das machen die Personalchefs auch hoch anrechnen. Der kennt sich im Leben wesentlich besser aus. Der hat schonmal mit verschiedensten Personen (vom Azubi bis zum Fast- Rentner) zusammengearbeitet und sich mal untergeordnet, der konnte nicht, wie das in der Schule und an der Uni is sagen: "Ach heute geh ich nicht hin." wie man das sich halt als Schüler oder Student schon eher leisten kann.

Das soll jetzt keine Verallgemeinerung darstellen sondern mal nur verdeutlichen wo i.d.R. die Vorteile liegen, wenn man schon mal "richtig im Leben stand".
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Octavian
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
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BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 16:54:25    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:
Ich frage mich weshalb es hier die Gemüter so erhitzt rumzudiskutieren, ob die 3 Jährchen zwischen 23 und 26 einem nun die Karriere ruinieren oder unreife, bzw. unorganisiertheit / mangelnde Disziplin bedeuten... kuriose Diskussion Rolling Eyes
Auch wenn's einige (nicht alle! Viel leisten auch sehr objektive und vernünftige Beiträge.)übertreiben müssen und ihren Weg als den Pfad der Erleuchtung darstellen und alles andere als absolut mies, ist es doch sehr interessant, mal verschiedene Sichtweisen und Argumente mitzubekommen. Man braucht sich ja nicht alles zueigen machen, aber bestimmte Sachen kann man ja mal überdenken.
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 444

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 17:02:20    Titel:

Zitat:

nur eines: Ein 23-master ist nicht unbedingt intelligenter als ein 25jähriger master.

Sagt doch niemand. Genauso hat ein 25jähriger Absolvent nicht unbedingt mehr 'Lebenserfahrung' oder Sozialkompetenz als ein 21jähriger.

Zitat:

langweilig.

Du musst hier weder mitlesen noch mitschreiben Wink.

Zitat:

Weil es wertvoll ist, schon mal wirklich für sein Geld gearbeitet zu haben und nicht nur Uni und Schule zu kennen. Du sagst ja selbst (und weil du's sicher besser wissen wirst als ich, glaub ich dir's) dass das mit dem Arbeiten bei Studenten nicht der Regelfall ist.

Wenn du also meinst, dass Azubis wissen, dass man für Geld auch wirklich arbeiten muss und ich bin sogar ernsthaft der Meinung, als jmd. der noch nie gearbeitet hat, dass mir das eigentlich noch gar nicht so richtig bewusst ist, dann hast du Recht.
Aber einerseits arbeitet er dadurch auch nicht besser als anderer und andererseits kannst du das nicht unter den großen Begriff 'Realitätssinn' packen. Realität ist doch bedeutend mehr als diese Information hier.

Zitat:

Der kennt sich im Leben wesentlich besser aus.

Nicht im Leben, im Berufsleben.

Zitat:

Der hat schonmal mit verschiedensten Personen (vom Azubi bis zum Fast- Rentner) zusammengearbeitet und sich mal untergeordnet, der konnte nicht, wie das in der Schule und an der Uni is sagen: "Ach heute geh ich nicht hin." wie man das sich halt als Schüler oder Student schon eher leisten kann.

Ja, aber sind das nicht Selbstverständlichkeiten? Wenn ich nach meinem Studium anfange, dann ist mir auch bewusst, dass mein Chef eben mein Chef ist und ein Arbeitstag eben ein Arbeitstag ist. Um solche grundlegenden Sachen zu verstehen, brauch ich keine Berufsausbildung, sondern lediglich einen IQ knapp über der Raumtemperatur.

Zitat:

Das soll jetzt keine Verallgemeinerung darstellen sondern mal nur verdeutlichen wo i.d.R. die Vorteile liegen, wenn man schon mal "richtig im Leben stand".

Ich find es immer wieder schlimm, wie man Berufsleben mit Leben gleichsetzt. Ist Leben nicht bedeutend mehr als arbeiten?
Annette89
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 2228

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 17:16:39    Titel:

Ich finde es ehrlichgesagt eigentlich nur krass, wie viele Leute, die von ihrem Weg überzeugt sind, den der anderen um jeden Preis abwerten wollen, indem sie lächerliche Pauschalisierungen verwenden, indem sie sagen, dass alles umsonst, oder verschwendete zeit sei.

Das ist nuneinmal nie bei jedem gleich, und ich kenne allein in unserem Bekanntenkreis mehrere Leute, die über "Umwege" eine bemerkenswerte Karriere gemacht haben, zu der sie aber ohne diese "Umwege" (die teilweise nicht größer waren, als ein, zwei Auslandsjahre) gekommen wären.

Letzten Endes macht die Diskussion auf diese Weise wirklich keinen Sinn, und stur darauf herumzureiten, dass jeder, der es anders macht als man selbst "schlechter" wäre, oder automatisch schlechtere Fachkenntnisse besitzen würde, ist doch nichts als kindisch und unreif.

Klingt weniger nach Studenten, die Erfahrungen austauschen, als mehr nach Kindern, die gegenseitig versuchen, sich ihre Sandburgen einzureißen.

vg, Lucie
jo_18jahre_nas
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Anmeldungsdatum: 08.06.2006
Beiträge: 233

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 17:18:14    Titel:

@lucie23: Passender hätte man es nicht ausdrücken können.
Find ich gut!
Kirby
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Anmeldungsdatum: 08.05.2006
Beiträge: 352
Wohnort: Münster

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2006 - 17:22:29    Titel:

Lucie23 hat folgendes geschrieben:


Klingt weniger nach Studenten, die Erfahrungen austauschen, als mehr nach Kindern, die gegenseitig versuchen, sich ihre Sandburgen einzureißen.




Grundsatz -Diskussionen machen Spielkindern aber unheimlich Spass. Razz
_________________
Ich muss es nicht wissen,
ich muss nur wissen, wo es steht!
Irrtum der Evolution
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Anmeldungsdatum: 28.05.2006
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2006 - 10:37:41    Titel:

mein Verlauf:
02.07.05 Abi
04.07.05 Einberufung
31.03.06 ---> Dienstzeitende und 19. Geburtstag
ab 01.04.06 Student, angefangen im SS, wenn ichs packe etwas besser zu sein als der schnitt kann ich mein Studium in 9 Semestern packen, muss dadurch zwar ein ganzes Semester aufholen, aber es geht, und ich versuchs^^
soll heißen mit 23 Diplom und dabei schon Bund abgeleistet! JAWOLL!


kann mich mit dem Gedanken nicht anfreunden, dass es, wenn man eher (also jünger fertig wird), nun intelligenter, weltfremder, zielstrebiger oder sonst irgendwie besser sein soll

Nur ich bin halt froh früh fertig werden zu können....
hat auch blendend geklappt mit meinem Plan....

und btw.:
es bleint tatsächlich genug zeit zum Feiern, aber wirklich nicht jeden Tag.... Weil es mir keiner erzählen kann, dass er nach einer durchzechten Nacht, auch wenn er die Vorlesung / Übung besucht, soviel mitbekommt, wie wenn er ausgeschlafen/nüchtern ist!!!!!
_________________
Je mehr Käse, desto mehr Löcher.

Je mehr Löcher, desto weniger Käse.

Ergo: Je mehr Käse, desto weniger Käse.
Octavian
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
Beiträge: 1857
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2006 - 15:54:09    Titel:

X3my hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Das soll jetzt keine Verallgemeinerung darstellen sondern mal nur verdeutlichen wo i.d.R. die Vorteile liegen, wenn man schon mal "richtig im Leben stand".

Ich find es immer wieder schlimm, wie man Berufsleben mit Leben gleichsetzt. Ist Leben nicht bedeutend mehr als arbeiten?
Ja, das is schon richtig, aber das "andere" kennen doch beide. Beide wissen, wie man feiert und Spaß hat, beide kennen die Schule und jetzt auch die Uni und hatten schon mit verschiedenen Problemen zu tun, da unterscheidet sie nix. Der Unterschied liegt meiner Meinung nach also nur im "Berufsleben", da das eben nicht beide kennen.
Mir z.B. ist bei der Bundeswehr (is zwar keine Lehre, aber hat mir doch gute Erfahrungen gebracht) zum ersten Mal richtig krass bewusst geworden: "Scheiße, Mann ... du musst jetzt hier bei dem Mistverein um 4 aufstehen und die ganze Scheiße machen, die die Plinsen hier wollen. Aus der Nummer kommst du nicht wieder raus." Vielen fehtl es einfach, mal nicht selbst entscheiden zu können und sich fremdem Willen bzw. dem Nutzen der Gruppe unterzuordnen. Ähnliches hat man in der Lehre sicher auch mehr als beim Studium, wo man doch sehr viel Freiheit genießt, was man dann sicher nicht so wertschätzen kann.
Ich wollte auch nicht Realitätssinn mit Arbeiten gleichsetzten sondern lediglich das deuten, was irgendein Vorredner anklingen lassen hat. Natürlich sollten bestimmte Sachen selbstverständlich sein, aber ich meine, dass jmd, der eben schon mal "musste" die Freiheiten eines Studiums mehr schätzt und sie weniger "mißbrauchen" wird. Desweiteren, findet er sich durch seine Erfahrung nachher sicher einfacher ins richtige Berufsleben. Sicherlich ist das auch bei jedem verschieden...

Zur Wertschätzung selbstverdienten Geldes: Ich kenne verschiedene Leute, die, die noch nie gearbeitet haben un dihr Geld stets von anderen, in deren Fällen von Mama und Papa (bei anderem auch vom BAFöG -> is vielleicht nicht so krass , aber im gewissen Sinne vergleichbar, denke ich) bekommen haben.
Fall1: Zum Abi einen Mazda RX8 (wohl so 30.000€) bekommen, meckert als erstes über die hässlichen Originalfelgen, überlebt das! und bekommt sogar neue für 3.000€. Bekommt sein Studium mit allem drum und dran bezahlt -> ich spekuliere mal, dass seine Motivation, in der Regelstudienzeit fertig zu werden recht gering ist. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass der sein Leben lang Student bleibt und sich vor allen als Krösus aufspielen wird...
Fall2: Hauptschulabschluss mit 16 (ein Jahr später eingeschult), hat keinen Bock schon zu arbeiten obwohl er bei seinem Onkel eine Bäckerlehre (was will der mehr? Manager bei der Dt. Bank?) sicher gehabt hätte, und wiederholt nochmal. Mit 17 Hauptschulabschluss, beginnt Bäckerlehre (ca.180€ mtl.). Kauft sich mit 18 einen Seat Leon, nachdem er 3 bereits vorhandene Auto nicht haben wollt (Picasso -> nicht sportlich genug, Golf 4 Variant -> kleiner Kratzer vorn, Citroen irgendwas -> zu alt). Als erstes muss da eine Anlage rein und Felgen müssen auch welche her. Wenn er das alles mit 180€ mtl. macht, dann ist er ein Genie, denn allein den Unterhalt kann er eigentlich gar nich stemmen, mal von dem Rest abgesehen.

Sicher, Fall2 macht eine Lehre, aber er bekommt immer alles bezahlt und "muss" auch nicht wirklich, da der Chef sein Onkel ist -> öfter mal "krank" usw. Der bekommt, wie ein Student auch, keine direkten Konsequenzen zu spüren. Das kommt dann erst später. Ich will durch diesen Vergleich keinen Studenten (bin ja ab September selber einer) beleidigen, aber ich sehe da nunmal Parallelen, die schwer zu leugnen sind. Studenten, die nebenbei arbeiten und auch in den Ferien versuchen, irgendwo schonmal in die Praxis reinzuschnuppern und Geld zu verdienen, zähle ich natürlich zu Leuten, die für ihr Geld selber arbeiten.

PS: Tut mir Leid, dass da so lang gworden ist... Embarassed
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Berliner85
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Anmeldungsdatum: 29.05.2005
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2006 - 18:11:26    Titel:

Irrtum der Evolution hat folgendes geschrieben:
mein Verlauf:
02.07.05 Abi
04.07.05 Einberufung
31.03.06 ---> Dienstzeitende und 19. Geburtstag
ab 01.04.06 Student, angefangen im SS, wenn ichs packe etwas besser zu sein als der schnitt kann ich mein Studium in 9 Semestern packen, muss dadurch zwar ein ganzes Semester aufholen, aber es geht, und ich versuchs^^
soll heißen mit 23 Diplom und dabei schon Bund abgeleistet! JAWOLL!


kann mich mit dem Gedanken nicht anfreunden, dass es, wenn man eher (also jünger fertig wird), nun intelligenter, weltfremder, zielstrebiger oder sonst irgendwie besser sein soll

Nur ich bin halt froh früh fertig werden zu können....
hat auch blendend geklappt mit meinem Plan....

und btw.:
es bleint tatsächlich genug zeit zum Feiern, aber wirklich nicht jeden Tag.... Weil es mir keiner erzählen kann, dass er nach einer durchzechten Nacht, auch wenn er die Vorlesung / Übung besucht, soviel mitbekommt, wie wenn er ausgeschlafen/nüchtern ist!!!!!


Was studierst du wenn ich fragen darf?
Irrtum der Evolution
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Anmeldungsdatum: 28.05.2006
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2006 - 20:18:03    Titel:

Verfahrenstechnik, Regelstudienzeit 10 Semester, aber ich habe die Möglichkeit, durch einen ordentlichen Mehraufwand mein Grundstudium von 4 auf 3 Semester zu verkürzen!

Wird hart, und wenn ichs nich packe sinds dann halt 11 Semester und ich bin ein Jahr älter, aber das wird sich dann zeigen
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Je mehr Käse, desto mehr Löcher.

Je mehr Löcher, desto weniger Käse.

Ergo: Je mehr Käse, desto weniger Käse.
Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beiträge: 2017

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2006 - 00:50:08    Titel:

Lucie23 hat folgendes geschrieben:

Das ist nun einmal nie bei jedem gleich, und ich kenne allein in unserem Bekanntenkreis mehrere Leute, die über "Umwege" eine bemerkenswerte Karriere gemacht haben, zu der sie aber ohne diese "Umwege" (die teilweise nicht größer waren, als ein, zwei Auslandsjahre) gekommen wären.


Umwege sind eigentlich nur nützlich, wenn man durch diesen Umweg an ein Ziel kommt. Zum Beispiel Freiwillies Soziales Jahr, danach Päda-Studium oder so.

Ich habe nach dem ABI auch Umwege gehabt. Im Nachhinein war es schon verschwendete Zeit, da meine Umwege nicht zum erhofften Ziel geführt haben, sondern mich eher zurückgeworfen haben in der Karriere.

Bin daher erst zwei Jahre nach dem ABI mit dem Studium angefangen, dementsprechend ist der Erfolgsdruck jetzt deutlich höher als wenn ich eher angefangen wäre.

Wenn man erstmal einen Abschluss hat, Berufsausbildung oder Studienabschluss hat, kann man noch genug Umwege nehmen, sich weiterbilden, umschulen lasssen oder sonst was. Ich ärgere mich schon ein wenig, dass ich das nach dem ABI nicht konsequenter angegangen bin mit der Karriere, so wäre ich jetzt schon einiges weiter.

Ich wäre kurz vor meinem 26. Geburtstag fertig mit dem Diplom, wenn ich im jetzigen Studiengang bleiben würde. Bin ja auch erst mit 22 angefangen.

Bin auch nicht so oft auf Uni-Parties zu finden, bzw. nicht übermässig viel. Denn irgendwann ist man aus dem Alter raus, dass man 3-4 mal die Woche einen drauf machen möchte. Und ich möchte den Studenten sehen, der mit 3-4 die Woche richtig saufen mit seinem Studium noch klarkommt! Rolling Eyes
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2006 - 01:27:37    Titel:

Klar gibts Dinge die mal so absolut keinen Sinn machen...
Zum Beispiel wenn ich Maschinenbau studieren will und ein FSJ einlege, ist das für mein Ziel in keiner Weise förderlich. Es kann mich aber als Menschen weiterbringen...

Ich denke das vor allem ne Berufsausbildung vorm Studium ne ganze Menge bringen kann, vorrausgesetzt man macht se in dem Bereich den man später studieren möchte...

Und demjenigen der ne Sprache studieren will oder später mal im Ausland arbeiten möchte, wird auch ein Jahr "Work&Travel" sicherlich etwas bringen...

Nachm Studium könnt ihr euch solche Späße nicht mehr erlauben, dann heisst es nämlich lebenswichtige Berufserfahrung zu sammeln, denn ohne die ist man auch als 25jähriger Master nicht interessant...
Wer sich also einbildet nachm Studium kann er immer noch die Sau rauslassen, wird sich wahrscheinlich täuschen, denn Stellen mit hoher Verantwortung ziehen auch meistens einen hohen Zeitaufwand nach sich...
Berliner85
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Anmeldungsdatum: 29.05.2005
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2006 - 18:20:49    Titel:

rightaway hat folgendes geschrieben:
Es ist doch nun einmal so: Sitzenbleiben, Wehrdienst, "Gammeln" im Ausland als Au-pair oder zwecks work & travel ist verschwendete Zeit. Punkt.


Jemand der 1078 Post innerhalb von 257 Tagen hinzaubert sollte sich solche Kommentare lieber sparen.
Ostfohlen
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Anmeldungsdatum: 25.05.2006
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2006 - 18:37:24    Titel:

Ich werde 26 Jahre als sein

2003 Abitur
2003/04 Zivildienst
2004-2006 Ausbildung zum International Management Assistant Fachrichtung Marketing (war aber dank grottiger Privatschule Zeitverschwendung)

und jetzt will ich VWL mit Kommunikationswissenschaft studieren.

Schade, dass ich 2 Jahre mehr oder weniger verschwendet habe. Hätte ich lieber in nem Betrieb was lernen sollen Rolling Eyes
FernstudiumInfos
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Anmeldungsdatum: 25.09.2004
Beiträge: 238
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2006 - 21:55:01    Titel:

Ich war 32 - allerdings war es ein Fernstudium, das ich berufsbegleitend innerhalb von vier Jahren gemacht habe (Informatik) - vorher Ausbildung und erste Berufserfahrung.

Viele Grüße
Markus
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Fernstudium-Infos.de
Frannibanni
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Anmeldungsdatum: 14.06.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2006 - 12:27:05    Titel:

war am anfang auch etwas frustriert, weil ich auf grund einer krankheit ein jahr wiederholen musste, aber letztendlich war das nur von vorteil! (bis auf die tatsache, dass die "Kinder"-also meine Mitschueler, ziemlich nerven! Very Happy )
in GB machen die meisten ihr Abitur mit 17 und gehen dann gleich auf ne uni.....das ist total sinnlos....die wissen naemlich alle nicht , wie sie das packen sollen und sind total verzweifelt!
im uebrigen find ich es besser, wenn kinder spaeter eingeschult werden...ich kenne ziemlich viele , die mit 5 jahren eingeschult wurden....und alle sind frueher oder spaeter sitzen geblieben, die erste klasse war fuer die kleinen eine qual! schade, dass soviele leute vergessen, dass sie auch mal kinder waren oder scheinbar nie ne richtige kindheit hatten!
[/quote]
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2006 - 12:45:22    Titel:

Frannibanni hat folgendes geschrieben:
in GB machen die meisten ihr Abitur mit 17 und gehen dann gleich auf ne uni.....das ist total sinnlos....die wissen naemlich alle nicht , wie sie das packen sollen und sind total verzweifelt!


Schwachsinn. Ob mit 17,18 oder 19, es gibt immer ein paar die Verzweifeln, ansonsten passen weder meine Erfahrungen mit (im Normalfall 18-Jaehrigen, 17 ist die Ausnahme) noch die extrem niedrigen Abbrechenquoten zu dieser Aussage.

sD.
MisterBrot
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Anmeldungsdatum: 04.07.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2006 - 14:24:09    Titel:

Also bei mir wars so: Grundschule, Hautpschule, Realschule (Realschulabschluss), HBFI (Fachhochschulreife) und zudem kommt noch das ich insegsamt 9 Monate verschiedene Praktikas in den Bereichen: Handwerk, Wirtschaft, IT, Forst, Luftfahrt habe und jetzt mache ich neben meinem Zivi mein Französischzertifikat und dann innerhalb von einem Jahr mein Abi und will dann auf Lehramt L2 studieren.
Wenn ich studieren gehe, dann bin ich 23! Und für mich ist es keine Schande. Ich habe noch nie eine Klasse wiederholt und noch nie ausgesetzt für Work&Travel oder so'n Quatsch. Außerdem kam ich mit 6 auf die Schule. Bei mir warns halt die Umstände.
Ich finde es ist doch Ansichtssache wie Alt man maximal sein darf für ein Studium. Wenn ich wollte und könnte würde ich sogar mit 40 studieren gehen. Wenn man doch nunmal keine andere Möglichkeit hat, was soll man nunmal machen? Außerdem sind meiner Meinung viele Abiturienten von ihrem Gymnasial-Weg total verwöhnt. Die müssen maximal 2 Wochen Praktikum machen und beschweren sich noch wenn Sie eine Facharbeit für ein besseres Abi machen müssen. Die bekommen ihr Abi Praktisch Geschenkt! Rolling Eyes
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Wandel und Wechsel liebt, wer lebt. (Richard Wagner)
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2006 - 16:12:54    Titel:

Also im technischen Bereich ist es definitiv sinnvoll und fördernd wenn man vorher eine technische Ausbildung abgeschlossen bzw. eventuell mal einige Jahre Facharbeiter war...

Das erspart einem das Augenrollen der Kollegen, wenn man Dinge erzählt oder plant die unrealistisch bzw. in der Form undurchführbar sind...
Unigrufti
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2006 - 16:49:37    Titel:

wie der nick schon sagt.... ich werde ca. 48 sein, wenn ich mit allem durch bin Smile

Grüße

Unigrufti
_________________
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Interpunktion und Orthographie meiner Beiträge sind frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre
rein zufällig und ist keineswegs beabsichtigt.
eestud
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 583

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2007 - 14:07:54    Titel:

dönis hat folgendes geschrieben:
Nein nicht zwingend...

Ich bin sitzengeblieben in der 11. Das war das beste was mir passieren konnte, durchs neue Umfeld ist mir der Ernst der Lage klar geworden...
Hätte man mich durchgeschleift, wäre ich wahrscheinlich mit ner 4,0 Fachhochschulreife auf der Straße gelandet...

Wehrdienst ist in meinen Augen wirklich Blödsinn, aber dem einen oder anderen bringt es vielleicht wirklich Erfahrungen die ihn im Leben weit bringen. Genau das gleiche ist diese "Work&Travel"-Geschichte, man kann Erfahrungen sammeln, lernt vielleicht interessante Leute kennen im Ausland.

Ich würd das nicht als verschwendete Zeit betrachten, solange man in der Zeit Spaß hat und das eine oder andere fürs Leben mitnimmt...

Natürlich ist auch nicht falsch, seinen Weg konsequent ohne Unterbrechungen zu gehen und sich durch nix und niemand aufhalten zu lassen. Aber ich denke das man bei so nem "Musterleben" wie mit 18 Abi, dann sofort Uni und mit 23 schon Verantwortung für ne ganze Abteilung, schon ne Menge vom Leben und Spaß verpasst...
#

der Meinung bin ich auch, man verpasst da so einiges an Erfahrungen..
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eestud
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 583

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2007 - 14:11:04    Titel:

außerdem kommt es meiner Meinung nach nicht so drauf an, wann man fertig wird, sondern eher darauf, was man mitgenommen hat aus dem Studium. Wink
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jlena
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2007 - 19:16:47    Titel:

Den Bachelor sollte ich mit 21 haben..

wenn ich noch nen Master mache, wär ich dann wohl mindestens 23.

(Bin jetzt 18 und ab Oktober Studentin...6 bzw. 10 Semester Regelstudienzeit...ergibt 21-23.)
WhiteJoker
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 91
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BeitragVerfasst am: 23 Sep 2007 - 19:27:57    Titel:

Hey
ich hab jetz nicht alles hier gelesen, aber das was ich gelesen habe reichte schon.
Ich habe im Oktober Geburtstag. Hätte also kurz vor meinem 6ten oder kurz vor meinem 7ten Geburtstag eingeschult werden müssen. Ein unnetter Mensch an der Grundschule entschied sich mir ein jahr im Kindergarten zu schenken weil ich ja noch sooo klein war ( Seltsam ,mitlerweile bin ich 1,78m groß). Naja wollen wir uns da mal nicht drüber aufregen.

Ich bin nicht sitzen geblieben. Bin aber trotzdem bei meinem Abitur 19 1/2 gewesen und beginne also dank Studienbeginn Mitte Oktober erst mit 20 mein Studium.
Also von einem zeitlich normalen Abitur mit 17 oder 18 kann denke ich mal garnicht ausgegangen werden. Es sei denn man macht 12 Jahre oder wurde extrem früh eingeschult (mit 5?).
Und ich war nicht die Älteste in meinem jahrgang mit einem "normalen" Schulwerdegang.

Edit:
Irgendwie ist mir grade aufgefallen (beim nachträglichen lesen der ausgelassenen Beiträge), dass hier viele über "verschwendete Zeit " sprechen.
Dann sollte man sich aber mal darüber Gedanken machen wieviel Zeit man denn hat und wozu man sie verwenden will.
Ich für meinen Teil kann sagen das ich das mache was mir Spass macht und was mich glücklich macht, denn ich habe leider nur meine Schätzungsweise 80 Jahre und dann gehts ab ins nix (Die Gläubigen unter uns haben ja zumindest noch die Hoffnung das sie dann glücklich werden wenn sie erstmal vor den Toren des Himmels stehen - meiner Meinung nach Schwachsinn, aber jedem das seine !).
Sicher muss man eine Ausbildung machen /studieren, aber man sollte dabei nie das wesentlichste in seinem Leben außer acht lassen - sich selbst ! (Es sei denn man(n) ist bekennender Kapitalist und glaubt nur glücklich zu werden, wenn man seine 2 Milliarden im Monat sicher auf dem Konto weiß Wink ).
Mfg Joker
_________________
~Sapere aude! Habe den Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!(Kant/1784)~


Zuletzt bearbeitet von WhiteJoker am 23 Sep 2007 - 19:39:59, insgesamt 2-mal bearbeitet
cKy
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Beiträge: 806

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2007 - 19:31:33    Titel:

denke, dass ich mit 28 den master haben werde.
hab mit 22 mein erstes studium angefangen aber nun die hochschule gewechselt und beginne wieder von vorne mit 23.
solange ich vor 30 arbeiten gehe ist das ok Cool
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Anmeldungsdatum: 10.06.2007
Beiträge: 505

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2007 - 19:40:02    Titel:

Ich werde voraussichtlich mit 28 mein Bachelor o. S. erreicht haben, ob ich ein Masterstudium mache, bleibt erstmal für mich offen.

Wenn "JA", dann werde ich genau mit 30 abgeschlossen haben.
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gigatain
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Beiträge: 310

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2007 - 20:18:58    Titel:

Habe in diesem Jahr mit 20 mein Abi gemacht und werde mit 23 wahrscheinlich den Bachelor haben.
HoLa
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 761

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2007 - 21:21:52    Titel:

Das "werde haben" ist doch Quatsch. Da lassen sich irgendwelche Schüler darüber aus wann sie ihren Hochschulabschluss haben. Wahrscheinlich gleich den Lehrstuhl? Erst mal anfangen! Ein, zwei Semester mehr sind immer locker drin, bei Studiengangwechsel, Pause, etc deutlich mehr.
Apropos werde haben: Ich werde mit unter 30 promoviert sein, dann werde ich ein Jahr Postdoc machen und mit 31 werde ich dann Assistant Professor und mit 32 werde ich dann einen Lehrstuhl haben. Dazwischen werde ich aber 2 mal hinterinander mit 6 Richtigen im Lotto gewinnen und alles hinschmeißen und mein Leben dem Müßiggang widmen!
cyrix42
God of Posting
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 22608

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2007 - 21:54:09    Titel:

Wink

Du wirst es kaum glauben, aber bis auf die Lotto-Gewinne plane ich etwa so. Wink

Cyrix
MAA
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2007 - 04:43:34    Titel:

rightaway hat folgendes geschrieben:
Wieso? Beim Abitur ist man 18, die Regelstudiendauer bis zum Diplom (als Beispiel) dauert 10 Semester, also 5 Jahre ... damit ist man beim Abschluss 23. Oder habe ich mich verrechnet?


Naja. Der durchschnittliche Abiturient (ohne Wiederholung) ist heute noch in den meisten Bundesländern ca. 19,5 Jahre alt (Einschulung mit 6,5 plus 13 Jahre Schule). Die Männlein müssen dann, wenn sie Pech haben, zusätzlich noch mindestens ein Dreivierteljahr Zwangsdienste ableisten. Beim Studienbeginn zum Wintersemester ist Männlein dann schon fast 21 Jahre alt, und nach Abschluss des Studiums bereits 26.

Wenn man in Deutschland mit 18 anfangen kann zu studieren, dann hat das weniger mit eigener Leistung zu tun (es sei denn, man hat eine Klasse übersprungen), sondern vielmehr mit Glück. Entweder Deine Eltern haben Dich früher einschulen lassen (nicht Dein Verdienst), oder Dein Bundesland vergibt das Abitur nach 12 Jahren (nicht Dein Verdienst), oder der Staat hat Dich mit dem Zwangsdienst verschont (auch nicht Dein Verdienst).
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