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Plagiate Software für HA zulässig?
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Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2006 - 13:30:48    Titel:

mhm zu diesem programm....

ich weiß nicht ob wir da shier (köln) auch haben. ich bin im 2 semester udn hab meine HA schon m ersten geschrieben udn bestanden! das mit den "" habe ich auch gemacht und bei uns hat das keiner bemängelt. auch weiß ich nichts davon a sbei uns welche wegen so vorwürfen durchgefallen sind...
Allround-Experte
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2006 - 13:59:26    Titel:

Scheint also doch standortabhängig zu sein.

Hab auch meine erste HA (ÖR) Ende des 1. Semesters geschrieben- aber noch nicht zurückbekommen/Ergebnis erhalten...

Hab auch gehört, die Korrektoren brauchen so 20-30 min. für eine HA und da kann man gar nicht fundiert irgendetwas nachprüfen...

Was meint Ihr dazu?
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2006 - 14:23:02    Titel:

@perfect

Die Sache ist doch die, daß man sich nicht in sein "Schicksal" ergeben muß.

Selbst wenn einige Sätze identisch mit deinen sein sollten, rechtfertigt das die Bewertung deiner Arbeit mit 0 Punkten jedenfalls dann nicht, wenn du dich überhaupt nicht an dem Post orientiert hast.
Man kann nicht das plagiieren, was man nicht beachtet hat.

Wenn du dich nicht an dem Post orientiert hast, muß doch zwangsläufig auch der Plagiatsentwurf falsch sein, unabhängig davon, was ein wissenschaftlicher Mitarbeiter gesagt hat.
Was anderes ergebe sich höchstens, wenn du das Buch nicht zitiert hast.

Ich würde zwar nicht remonstrieren, wenn ich von der Arbeit an sich nicht überzeugt wäre, sofern sich die Benotung aber hauptsächlich auf den Vorwurf des Plagiats stützt, ließe ich mir das nicht gefallen, wenn ich nicht abgeschrieben habe.

Auch für später sollte man sich nicht von seiner Rechtsansicht abbringen lassen, sofern man sich mit den Ansichten anderer kritisch auseinandergesetzt und beachtet hat, wenn man diese für schlüssig hält.

Klar bedeutet das Streit mit dem Institut und darauf kann man eigentlich gut verzichten, mir ist auch nicht daran gelegen das man sich unnötig zeit verdrödelt für eine Arbeit. Im Grunde genommen muß man aber die Korrektur gesehen haben um einschätzen zu können, ob eine Remonstration was bringt.
sr-man
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Anmeldungsdatum: 02.07.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2006 - 14:31:13    Titel:

Zu der Softwaresache will ich mich nicht äußern, weil ich von den Vorgängen nichts aus eigener Erfahrung weiß.

Aber zu den Zitaten und den Gänsefüßchen: Es handelt sich um einen der Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens, dass man wörtliche Zitate in Anführungszeichen setzt. Macht man das nicht, handelt es sich um ein unzulässiges Plagiat, Fußnote hin, Fußnote her. Der Standardfall des Zitats ist nämlich der, dass man lediglich einen fremden Gedanken nachweist und diesen umformuliert. Fehlen Anführungszeichen, geht der Leser davon aus, dass es sich *bei der Formulierung* um eine Leistung des Autors der Arbeit handelt - und das trifft in den hier geschilderten Fällen nicht zu. Hier wird es aber zu Ungerechtigkeiten kommen, auch weil 1. nicht allen Korrektoren dieser Grundsatz bekannt sein dürfte und 2. es den, die ihn kennen, häufig viel zu aufwendig sein wird (es sei denn, sie haben ein entsprechendes Programm ...).

Es ist richtig, dass wörtliche Zitate in juristischen Hausarbeiten ungewöhnlich sind und zumeist moniert werden. Wörtliche Zitate sollten besonders klugen und treffenden, außergewöhnlichen Formulierungen vorbehalten bleiben, bei denen nicht nur der Inhalt, sondern auch die Wortwahl erhalten bleiben sollte. Die Lösung liegt aber nicht darin, die Anführungszeichen wegzulassen, sondern in der Umformulierung. Dass man bei Standarddefinitionen jetzt nicht jedes Wort umformulieren kann, ist klar und vom Lehrstuhl zu berücksichtigen. Wenn es sich aber um eine relativ freie Argumentation handelt, ist der Plagiatsvorwurf absolut berechtigt.

Die universitäre Ausbildung trägt hieran sicher eine gewisse Mitschuld. Die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens spielen anders als beispielsweise in den Sozialwissenschaften überhaupt keine Rolle oder beschränken sich auf Pseudoprobleme wie die Frage, ob man das Literaturverzeichnis nach Kommentar/Aufsatz/Lehrbücher gliedert oder nicht. Als Korrektor würde ich deshalb mehr Augenmaß walten lassen und es bei deutlichen Hinweisen belassen.
Ifoly
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Anmeldungsdatum: 05.03.2006
Beiträge: 204

BeitragVerfasst am: 03 Jul 2006 - 18:45:53    Titel:

Hatte denn nun schon jemand einen Gesprächstermin beim Lehrstuhl Prof. Cordes?

Wenn ja, was kam dabei raus?

Wenn jm. ursprünglich 0 Pkt. hatte, ist er dann aufgrund berechtigter Mängel in der Korrektur doch noch hochkorrigiert worden?

LG. Laughing
Ifoly
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Anmeldungsdatum: 05.03.2006
Beiträge: 204

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2006 - 21:03:06    Titel:

Sad Hallo Leute!

Hatte heute meinen Gesprächstermin beim Assi vom Cordes, kam aber gar nicht dazu, ihm den Sachverhalt zu schildern.

Bei mir hat ja eine Kommilitonin in Teil 3 abgeschrieben und zwar wortgleich samt Fußnoten und das über 5 Seiten. Nur hat sie 6 Pkt. nach 4 Pkt. Abzug und ich habe 0 Pkt. und kann allenfalls noch remonstrieren.

Habe aber einen schriftlichen Beweis, daß sie von mir Teile wortgleich übernommen hat.

Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?

Brauche die HA unbedingt zur Bewertung fürs Examen und zwar dieses Semester.

Meint Ihr, eine Remonstration macht trotz allem noch Sinn?

Denn das Lustige ist ja, daß meine HA überhaupt nicht bewertet wurde, sondern gleich unter Plagiat abgelegt wurde und damit erledigt war.

Und nun??? Confused

Was soll ich nur machen???

Habe die HA echt alleine geschrieben! Und nun so eine Sch...!

Hat jm. einen Tipp für mich??? Sad
Oezkan
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 256

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2006 - 21:12:20    Titel:

Also wieso stellst du diese Komilitonin nicht mal zur Rede?

Ich meine du hast kein Unrecht getan und die vom prüfungsamt und auch vom Lehrstuhl sollen ruhig wissen das du um dein Recht kämpfst.
Also ich an deiner Stelle würd es tun. Schon allein aus Prinzip und die Zeit und Nerven die es gekostet hat.


Aufmunternde Grüsse,


Özkan
Ifoly
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Anmeldungsdatum: 05.03.2006
Beiträge: 204

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2006 - 21:20:33    Titel:

Habe sie ja zur Rede gestellt! Daher nun auch das schriftliche "Geständnis"!

Aber: Wird das am Lehrstuhl überhaupt noch Relevanz haben?

Denn der Assi vom Cordes meinte, da wäre praktisch eh nichts mehr zu machen!

Und nun???

LG und Danke! Crying or Very sad
Oezkan
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 256

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2006 - 21:32:28    Titel:

Ja wahnsinn,

das ist ja echt mal der Hammer, nachdem die das zugibt und dir da deine ganze Arbeit versaut. Egal remonstriere trotzdem. Ich mein was kannst denn noch verlieren, du wirst höchstens auf dem Lehrstuhl auffälig falls die Profs. ablästern(wenn es sowas gibt)

Ansonsten leg schriftlich eine Beschwerde ein.
Klingt jetzt bisl überheblich weil ich nicht in deiner Situation bin aber ich würde schon jedes Rechtsmittel in Anspruch nehmen wollen.


Liebe Grüsse,

Özkan
Ifoly
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Anmeldungsdatum: 05.03.2006
Beiträge: 204

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2006 - 21:45:45    Titel:

Very Happy Ja, das werde ich auch. Da hast Du recht!

Frage mich halt nur, ob das nicht im Ende gegen Windmühlen ankämpfen heißt!?

Werde trotzdem alles tun, daß meine HA doch noch gewertet wird! Wink

LG.
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