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Depressionen einer Freundin! Was soll ich tun?
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Sandy78
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Anmeldungsdatum: 28.06.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2006 - 20:47:36    Titel: Depressionen einer Freundin! Was soll ich tun?

Hallo!
Ich bin neu hier und wende mich ganz hilfesuchend an euch!

Ich mache mir große Sorgen um eine sehr gute Freundin.

Ihre Situation:
alleinerziehende Mama, 1 Tochter, berufstätig, vor ca. 6-9 Monaten vom Freund verlassen (nicht der Vater von T.), der war 6 jahre jünger als sie, jedoch immer wieder ne Bettgeschichte mit ihm...
Leider habe ich davon immer nur durch Zufall erfahren...

Es geht ihr sehr schlecht. Sie macht sich Vorwürfe und gibt sich die Schuld, dass alles in ihrem Leben so "schlecht" läuft, dass sie nie etwas auf die Reihe bekommen könne...

Leidet unter starken Schlafstörungen, sagt oft, dass sie abends im Bett das Gefühl hat, die Decke würde runter kommen, macht sich selbst ständig fertig...

Sie vermeidet es mit mir oder anderen über ihre Probleme zu reden.

Manchmal denke ich dann wieder, sie hätte es geschafft, dann macht sie mit uns Party usw... aber dann zieht sie sich wieder Tage lang zurück, schaltet das Handy aus und zieht den Stecker bei Festnetztelefon...

Was soll ich denn nun machen???

Wer kann mir helfen?

Ich möchte doch für sie da sein, aber was soll ich tun, wenn sie sich so verkriecht???

HILFE!!!

Sandy.
perle84
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Anmeldungsdatum: 23.05.2006
Beiträge: 146
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2006 - 12:51:43    Titel:

In so einer Situation ist es schwer etwas für sie zu tun. Aber sie kann froh sein das sie so eine Freundin wie dich hat, die sich um sie kümmert.
An ihrer Stelle würde ich zu einem Therapeuten gehen, am besten du gehst mir ihr zusammen dahin !
Am besten du findest einen Punkt, wo es ihr psychisch etwas besser geht und redet dann miteinander.
Ansonsten weiß ich leider auch nicht weiter, hoffe das dir das ein bißchen weiterhilft.
greenfairy
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
Beiträge: 215
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2006 - 01:57:02    Titel:

Empfehle ihr einen Psycholgen zu besuchen und mit dem Gesprächstunden zu haben. Das ist ungemein entlastent und heißt gar nciht, dass sie krank ist. Aber sie scheint überfordert zu sein und enttäuscht und in so einer Sitzung könnte sie mal Dampf ablassen.
Wolfo
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 258

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2006 - 21:20:19    Titel:

Hi Sandy, nicht einfacht Deiner Freundin einen Rat zu geben, wenn sie Schwierigkeiten hat, sich anderen anzuvertrauen, aber der tipp, einen Psychologen aufzusuchen, wäre schon angebracht. Vielleicht kannst du sie auch einmal dazu bewegen, sich die erste Seite von der Page unten durchzulesen, kann ja sein, daß Träume ihr einen neuen Weg eröffnen.

http://people.freenet.de/traumdeutung.fuer.einsteiger/index.html

.
soc1
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Anmeldungsdatum: 28.07.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 02:19:42    Titel:

Zitat:
Leidet unter starken Schlafstörungen, sagt oft, dass sie abends im Bett das Gefühl hat, die Decke würde runter kommen, macht sich selbst ständig fertig...


das könnte durchaus eine depression sein, die einer behandlung bedarf. du solltest sie gut im auge behalten - zumal sie ja auch noch die verantwortung für das kind hat.
MaybeMySoul
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Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 116
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 12:09:50    Titel:

Hei,

sag Deiner Freundin, dass Du jederzeit für sie da bist, das nimmt ihr den Druck, jetzt sofort reden zu müssen. Eine gute 'Taktik', jemandem die Angst, sich anderen anzuvertrauen, zu nehmen, sind auch die sog. 'Ich-Sätze' - sag Deiner Freundin, wie es Dir mit der Situation geht, was Deine Ängste dabei sind, wie Du Dich fühlst. So bekommt sie nicht das Gefühl, dass Du sie angreifst etc., und dadurch, dass Du Dich ihr öffnest, hat sie evtl. weniger Hemmungen, auch über sich selbst zu reden.

Was mir sehr geholfen hat, ist das Buch "Wenn der Mensch, den du liebst, depressiv ist": http://www.wom.de/books/detail/-/isbn/349961331x . Dort findest Du ausführliche Beschreibungen über die Krankheit Depression und wie Du Dich als Freund/Angehöriger am besten verhalten kannst.

Grüße
Natascha
prinzessin1987
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Anmeldungsdatum: 16.05.2006
Beiträge: 36
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 15:08:55    Titel:

Zeig ihr auf alle fälle dass du für sie da bist und dass sie nicht alleine ist!!!!
ubekannt
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 893

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 16:22:57    Titel:

Hast du ihr schonmal erzaehlt das du dir große Sorgen um sie machst und das dein Herz deswegen schmerzt ?
Nasowas
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Anmeldungsdatum: 01.08.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2006 - 03:23:40    Titel:

Hi, deine Freundin ist in einem Seelenloch. Sie hat erst das Kind bekommen, dann neuer Freund, der sie verlassen hat. Weißt du überhaupt, was sie seelisch wirklich mitgemacht hat? Sie wurde zweimal verlassen. Es wird monatelang dauern, ehe sie aus diesem Loch herauskommt. Sie hat ihren Freund geliebt. Ich stehe nicht auf Therapeuten, viele Gespräche würden auf Dauer helfen (bei guten Freunden). Zeit heilt Wunden, sagt man, es ist auch so. Wenn Gefühle im Spiel sind, kann es lange Zeit dauern, bis man den Verlust seelisch verkraftet hat. Ja, wenn sie auf einer Party ist, vergisst sie einiges für Stunden, ist sie alleine, kommt alles wieder in ihr hoch. Solltest du nach Monaten feststellen, dass sie immer depressiver wird, würde ich doch einen Nervenarzt usw. vorschlagen, hilft aber nicht jedem. Tabletten können auch vieles bewirken, ich bin trotzdem dagegen. Ich kenne viele Leute aus dem Internet, die nur noch mit diesen Glückspillen leben können. In diesen Momenten sind sie gut drauf, können über alles reden, verkennen aber die Realität. Du solltest ihr immer wieder sagen, dass das Kind sie braucht. Sie nimmt zurzeit ihre Umwelt nicht wirklich wahr, sie existiert einfach nur, das ist der Schmerz. Sieh zu, dass sie unter Leute kommt, die nicht depressiv sind. Gute Freunde, Bekannte oder nur Leute, mit denen sie zigfach dasselbe Thema anschneiden kann, das ist die beste Therapie.

FAZIT: Ich habe zwei gute Freunde sterben sehen, ich habe mich selber therapiert, indem ich mich nicht verkrochen habe, sondern rausgegangen bin. Es war ein langer schmerzhafter Weg.

Sollten Gespräche nicht helfen, gehe mit ihr zum Therapeuten. Ich selber wäre nicht therapiefähig. Medikamente können meiner Meinung nach nur Probleme verdrängen, jetzt gibt es bestimmt einen Aufschrei. Ich kenne zu viele, die durch Medikamente nicht geheilt, aber ruhig gestellt sind. Medikamente helfen für den Augenblick, aber du verlierst die Realität.

Sie machen glücklich für den Moment, du fühlst eine innere Ruhe.

Warum muss man Menschen immer mit Psychopharmaka therapieren? Das werde ich nie verstehen. Meiner Meinung nach sind Menschen, die auf den anderen eingehen, wirkungsvoller.

Ich hoffe, dass es deiner Freundin in einigen Monaten besser geht.

Gruß

Nasowas
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