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Beziehung zwischen Professor und Studentin?
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Milkalinchen
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Anmeldungsdatum: 01.10.2005
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2006 - 19:40:54    Titel: Beziehung zwischen Professor und Studentin?

hey, ich bin grad mal neugierig...wie sieht es rechtlich aus, wenn ein Professor eine Beziehung mit seiner Studentin anfängt? Bei uns kursieren schon lange Gerüchte und jetzt wurde ein Prof auf einer Fete knutschend mit seiner Studentin gesehen, die sich díeses Semester bei ihm prüfen lässt. Nicht, dass ich den beiden ihr Glück nicht gönne, aber wie sieht das rechtlich aus? Unzucht mit Abhängigen geht doch nicht, weil ist ja keine Pflicht wie in der Schule, oder?
Aber sonst? Zumal sie sich halt bei ihm prüfen lässt und sich natürlich die Frage der Objektivität stellt Wink
Allround-Experte
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2006 - 20:52:05    Titel:

Interessantes Thema...natürlich ist es schwierig zu beweisen, dass es sich um eine Vorteilsnahme/Gewährung handelt- Natürlich stellt sich auch die moralische Frage und ob er das so toll fände wenn es publik würde also am Lehrstuhl etc....Nur mal als Kommentar weniger als Antwort Smile
Um Schutzbefohlene (§ 174 StGB) kann es sich bei den Studentinnen nunmal nicht handeln-
Milkalinchen
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Anmeldungsdatum: 01.10.2005
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2006 - 21:29:51    Titel:

Die haben auf dem Unigelände geknutscht....das weiß jeder, zumal der Prof in der Hinsicht eh seinen Ruf weg hat, zumindest der studentischen Gerüchtekpche nach.

Es wird wohl keiner einschreiten.....hier kocht jeder sein eigenes Süppchen. Aber mich würde halt einfach mal die rechtliche Lage interessieren, rein theoretisch halt Wink

Das es dabei um die Erschleichung einer Prüfungsleistung geht, glaube ich nicht und will ich dem Mädel auch nicht unterstellen!

Moralisch sind wir uns alle einig Twisted Evil
Ulpian
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Anmeldungsdatum: 11.06.2006
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 30 Jun 2006 - 20:40:22    Titel:

Was soll hieran bitte verboten sein !??
Studentinnen sind wohl erwachsene Menschen und jeder ist für sich selbst verantwortlich.. Nicht alles was manche Leute sittlich anstößig finden ist strafrechtlich relevant - zum Glück!!
Wenn eine 20 jährige Studentin etwas mit einem alten Professor anfängt ist sie doch selbst schuld und blöd. Ich finde die lästerliche Art wie sich darüber dann alle "hochmoralischen" Mitstudent/innnen das Maul zerreissen manchmal viel verwerflicher..

Etwas anderes gilt sicherlich, wenn dieser Professor die Studentin auch prüft..
Allround-Experte
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2006 - 01:45:23    Titel:

@"Ulpian"

Auch eine 18 jährige Abiturientin gilt rechtlich als "erwachsen"-
Das bedeutet nicht, dass ihr Lehrer etwas mit ihr haben darf-
Die entschprechenden §§ wurden oben ja schon genannt.
Allround-Experte
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2006 - 01:51:26    Titel:

Sorry natürlich nicht, 17 meinte ich, aber ab der Volljährigkeit scheint es strafrechtlich nicht mehr relevant zu sein, außer es handelt sich um Nötigung etc., danach sieht es hier nun wirklich nicht aus-
Es könnte aber auch bestimmte Regelungen zumindest bei Sek.II Lehrern im jeweiligen Beamten-/Schulgesetz geben, wenn nicht sogar bei Hochschulen, bei denen aber eher unwahrscheinlich-
Ulpian
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Anmeldungsdatum: 11.06.2006
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2006 - 11:10:50    Titel:

Das "anstößige Problem" lässt sich doch selbst ad absurdum führen:

Eine Jurastudentin im 10 Semester ist mind. 24 Jahre alt. Wenn sie nicht gleich studiert hat oder im Ausland war 26.
Auf der anderen Seite gibt es wissenschaftliche Assistenten die sind selbst nicht viel älter und ich hatte einen ganz jungen Professor der war höchstens Mitte 30. So, wo zieht man jetzt die Grenze?
Wenn eine 26 jährige Studnetin etwas mit einem 27 Jahre alten wissenschaftlichen Assistenten am Lehrstuhl angefangen hätte, würde das wahrscheinlich niemand anstößig finden....
Die ganze Diskussion ist ziehmlich nutz- und fruchtlos..
Box
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Anmeldungsdatum: 29.12.2005
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2006 - 11:17:36    Titel:

Nö, ist sie nicht, wenn er sie was Prüfungsleistung angeht, bevorzugt behandelt. Zur Erinnerung, der Thread Starterin ging es glaube ich nicht um den moralischen Aspekt sondern um die Konsequenzen was Prüfungsleistungen angeht. Ihr glaubt doch nicht echt das der seine Geliebte durchfallen lässt?!
Ulpian
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Anmeldungsdatum: 11.06.2006
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2006 - 14:12:41    Titel:

Die Starterin hat "Unzucht mit Abhängigen" (was immer das auch sein mag) als (straf-)rechtliches Problem ins Feld geführt. Ich habe selbst geschrieben, dass eine Prüfung dieser Studentin durch diesen Professor dann bedenklich ist. Eventuell könnte man hier als Mitstudent sich mit Protest hiergegen an die Universitätsleitung wenden.
Auf der anderen Seite muss man ihm erst einmal nachweisen, dass er absichtlich objektiv falsch Prüfungsleistungen als Gegenleistung für die sexuelle Hingabe bewertet hat. Zumal die Prüfungen an der Uni bis zu den examensrelevanten Prüfungen nicht wirklich wichtig sind und ihr "Geliebter" ja allerhöchstens mal eine Prüfung in einem Fach von vielen bewerten wird...
Die Examensprüfungen dann sind wieder anonym..
Also ich bleibe dabei: jede Aufregung nutz- und fruchtlos.
Ich habe mich als Student immer darum bemüht meine eigenen Prüfungen möglichst optimal zu gestalten. Was andere machen ist mir ziehmlich egal. Wenn es dann Studentinnen gibt, die sich Prüfungsleistungen durch sexuelle Fähigkeiten erarbeiten ist das doch nicht mein Problem...
Allround-Experte
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2006 - 14:31:29    Titel:

Die mündliche Prüfung ist wohl kaum anonym und natürlich könnte der Prof. befangen sein- sie müsste sich einfach bei Jemand anders prüfen lassen.
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