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Fallbezogenes Fachgespräch Kauffrau im Einzelhandel
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Foren-Übersicht -> IHK Prüfungen -> Fallbezogenes Fachgespräch Kauffrau im Einzelhandel
 
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SusanneP.
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Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 03 Jul 2006 - 20:10:24    Titel: Fallbezogenes Fachgespräch Kauffrau im Einzelhandel

Hat jemand sein "Fallbezogenes Fachgespräch" im Rahmen seiner Ausbildung Kauffrau im Einzelhandel schon hinter sich? Betrifft nur die, die nach neuer Prüfungsordnung geprüft werden. Mein Termin ist nächste Woche. Habe mich extern zur Prüfung angemeldet und den Bereich Kasse gewählt.


Susanne
dr.jones
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 19.04.2006
Beiträge: 16
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2006 - 23:43:30    Titel: Gespr�ch

Hallo.
Hier ein Auszug des HDE Betreff M�ndliche Abschlu�pr�fung KiE neue AO

1. Pr�fungsanforderungen


B. Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel

Im Pr�fungsbereich Fallbezogenes Fachgespr�ch ist eine der Wahlqualifikationen Pr�fungsgegenstand. Die Pr�flinge sollen im Rahmen eines Fachgespr�ches anhand einer von zwei ihnen zur Wahl gestellten praxisbezogenen Aufgaben zeigen, dass sie kunden- und serviceorientiert handeln k�nnen. Der Pr�fungsausschuss w�hlt eine der im Ausbildungsvertrag festgelegten und bei der Pr�fungsanmeldung der Kammer mitgeteilten Wahlqualifikationseinheiten als Grundlage f�r die Aufgabenstellung aus. Der im Ausbildungsnachweis dokumentierte Warenbereich mit den im Berichtsheft benannten Warengruppen ist im Fachgespr�ch zu ber�cksichtigen. F�r die Pr�fungsvorbereitung und �durchf�hrung durch IHK bzw. Pr�fungsausschu� ist somit erforderlich, dass die im Ausbildungsvertrag aufgef�hrten Wahlqualifikationen mit der Anmeldung zur Pr�fung bekannt gegeben werden und dass die Pr�flinge den Ausbildungsnachweis bzw. das Berichtsheft zur m�ndlichen Pr�fung mitbringen. Die Regelungen f�r die Pr�fungsdurchf�hrung und �organisation werden von der jeweiligen zust�ndigen Stelle festgelegt.

Die Pr�flinge sollen im Fallbezogenen Fachgespr�ch zeigen, dass sie betriebspraktische Aufgaben unter Ber�cksichtigung von wirtschaftlichen, �kologischen und rechtlichen Zusammenh�ngen l�sen k�nnen und �ber entsprechende Kommunikationsf�higkeiten sowie �ber warenspezifische Kenntnisse des jeweiligen Warenbereichs verf�gen. Den Pr�flingen ist eine Vorbereitungszeit von h�chstens 15 Minuten zu gew�hren, einschlie�lich der Auswahl der Aufgabe. Das Fachgespr�ch soll die Dauer von 20 Minuten nicht �berschreiten.

� 15, Absatz 3, Ziffer 4 lautet:
�Im Pr�fungsbereich Fallbezogenes Fachgespr�ch:
Der Pr�fling soll im Rahmen eines Fachgespr�ches anhand einer von zwei ihm zur Wahl gestellten praxisbezogenen Aufgaben zeigen, dass er kunden- und serviceorientiert handeln kann. Eine der festgelegten Wahlqualifikationseinheiten nach � 12 Abs. 3 ist Grundlage f�r die Aufgabenstellung durch den Pr�fungsausschuss. Der im Berichtsheft dokumentierte Warenbereich ist im Fachgespr�ch zu ber�cksichtigen. Der Pr�fling soll dabei zeigen, dass er betriebspraktische Aufgaben unter Ber�cksichtigung von wirtschaftlichen, �kologischen und rechtlichen Zusammenh�ngen l�sen kann und �ber entsprechende Kommunikationsf�higkeiten sowie �ber warenspezifische Kenntnisse des jeweiligen Warenbereichs verf�gen. Dem Pr�fling ist eine Vorbereitungszeit von h�chstens 15 Minuten einzur�umen. Das Fachgespr�ch soll die Dauer von 20 Minuten nicht �berschreiten.�


2. Aufgabenbeispiele

Die Formulierungen der Ausbildungsverordnung zeigen, dass die Fachgespr�che sich nicht nur inhaltlich, sondern gerade auch hinsichtlich der Ber�cksichtigung von Warenkenntnissen unterscheiden:

- In der Pr�fung der Verk�ufer wird der Warenbereich ber�cksichtigt.
- In der Pr�fung der Kaufleute wird nicht nur der Warenbereich ber�cksichtigt; die Pr�flinge sollen zeigen, dass sie �ber warenspezifische Kenntnisse des jeweiligen Warenbereichs und �ber Kommunikationsf�higkeiten verf�gen.

Bei den Kaufleuten k�nnen im Fachgespr�ch Warenkenntnisse somit deutlich weiter in die Tiefe gehend behandelt werden. Hierbei m�ssen in jedem Fall aber die Anforderungen ber�cksichtigt werden, die in der Berufsbildposition aus dem Pflichtbereich �3. Warensortiment� ber�cksichtigt werden. Ob dar�ber hinaus weitergehende vertiefte Warenkenntnisse gepr�ft werden k�nnen, h�ngt davon ab, ob die Pr�flinge in den Wahlqualifikationen �Beratung und Verkauf� (2. Ausbildungsjahr) und/oder �Beratung, Ware, Verkauf� (3. Ausbildungsjahr) ausgebildet wurden. Warenkenntnisse werden dort unter folgenden Gesichtspunkten behandelt: Qualit�ts- und preisbestimmende Merkmale, Ver- und Anwendungsm�glichkeiten von Waren, Breite und Tiefe von zwei Warengruppen eines Warenbereichs. Daher kann es nicht um eine detaillierte warentechnologische Examination gehen, wie sich in den letzten Jahren in einigen Pr�fungsaussch�ssen eingeb�rgert haben soll.

Noch ein Hinweis f�r die einzelnen Beispiele: Sie sind in der Regel, wie in betriebspraktischen Situationen auch, auf konkrete Warengruppen oder Waren bezogen. Die Beispiele sind aber leicht auf andere Warengruppen, Warenbereiche oder Waren �bertragbar. Einige der Beispiele sind relativ abstrakt und allgemein formuliert. F�r die Umsetzung in Pr�fungen k�nnen sie durchaus entsprechend der jeweiligen Gegebenheiten konkreter gefasst werden, ohne aber das Fachgespr�ch zu sehr einzuengen.

Zu jeder Wahlqualifikationseinheit werden mindestens drei Beispiele vorgestellt, die inhaltlich die Ausbildungsordnung und den beruflich relevanten Teil des Rahmenlehrplans der Kultusministerkonferenz ber�cksichtigen. F�r die Durchf�hrung der Fallbezogenen Fachgespr�che ist zu beachten, dass die Aufgabenstellungen jeweils nur der Ausgangspunkt sind, so dass auch weitere Themenstellungen aus den Pflichtqualifikationen bzw. (bei den Kaufleuten) aus den anderen vermittelten Wahlqualifikationseinheiten aufgegriffen und behandelt werden k�nnen.

B. Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel

Grundlage f�r die Aufgabenstellung ist eine der f�r die Pr�fung vom Betrieb mitgeteilten Wahlqualifikationen. Jeder Pr�fling bekommt aus einer daraufhin vom Pr�fungsausschuss ausgew�hlten Wahlqualifikation zwei Aufgaben, von denen der Pr�fling eine f�r das Fallbezogene Fachgespr�ch ausw�hlt.


b1. Wahlqualifikation �Beratung, Ware, Verkauf�

Beispiel 1:

Ausgangssituation:
Ihr GPK-Unternehmen hat das Ziel, dass kein Kunde l�nger als 10 Minuten ohne Beratungsangebot durch eine Kundenberaterin im Gesch�ft nach Artikeln sucht. Sie sind bereits l�nger im Beratungsgespr�ch mit anderen Kunden �ber ein beworbenes Steingut-Service, als ein fr�hlich gestimmtes Ehepaar das Gesch�ft betritt und zielstrebig auf ein Service vom Typ �Bone China� zugeht.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Wie gehen Sie mit dieser Situation um? Was machen Sie?
� Wie k�nnen Sie Konflikte f�r die beiden Kundengruppen, f�r sich selbst und das Gesch�ft vermeiden? Welche L�sungen schlagen Sie vor?
� Setzen Sie Ihre Warenkenntnisse in einer Gespr�chssimulation ein.
� Bieten Sie die Palette von Service- und Zusatzleistungen Ihres Unternehmens an.
� Bringen Sie die Gespr�che zu einem erfolgreichen Abschluss.

Beispiel 2:

Ausgangssituation:
Sie werden in einem Warenhaus in der Abteilung �heimtex� eingesetzt. Sie erkennen, dass ein Kunde anscheinend nach Tischdecken und Handt�chern sucht. Sie gehen auf ihn zu, um ihn zu beraten.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Wie er�ffnen Sie das Gespr�ch?
� Welche Informationen ben�tigen Sie vom Kunden, um das Beratungsgespr�ch erfolgreich f�hren zu k�nnen?
� Wie pr�sentieren Sie die unterschiedlichen Produkt- und Preisqualit�ten?
� Behandeln Sie Einw�nde des Kunden in Richtung Qualit�t und in Richtung Preis mit dem Ziel des Verkaufsabschlusses und der Zufriedenheit des Kunden.


Beispiel 3:

Ausgangssituation:
Sie arbeiten in einem Baumarkt, im Bereich Holz und Baustoffe. Ein Kunde (vermutlich Hobbyheimwerker, der im Anzug einkauft) pr�sentiert Ihnen eine Liste mit folgenden Angaben:
� Raumma� 4,5 x 3,8 x 2,6
� 1 T�r (90 breit), drei Fenster (je 100 mal 90)
Der Kunde will den Raum renovieren:
� den Boden mit Parkett oder Laminat belegen
� Decke und W�nde mit Rauhfaser bekleben und dann streichen
� die Fenster und die T�rzarge streichen und umweltfreundliche Produkte nutzen.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Beraten Sie den Kunden.
� Welche weiteren Informationen sollte Ihnen der Kunde f�r ein erfolgreiches Beratungsgespr�ch noch liefern?
� Stellen Sie die ben�tigten Materialien zusammen.
� Bieten Sie dem Kunden Serviceleistungen an.

b2. Wahlqualifikation �Beschaffungsorientierte Warenwirtschaft�

Beispiel 1:

Ausgangssituation:
Ihr SB-Warenhaus plant eine Erweiterung des Sortiments in Ihrem Warenbereich Frischeprodukte. Zur Unterst�tzung der Entscheidung sollen Sie L�cken im Warenbereich feststellen und schlecht laufende Produkte identifizieren.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Erl�utern Sie Gr�nde f�r die Auslistung von Waren Ihres Warenbereichs dar.
� Welche Daten und Kennziffern ziehen Sie f�r die Vorbereitung von Entscheidungen und f�r weiterf�hrende �berlegungen heran?
� Welche weiteren Informationen ben�tigen Sie, um das Sortiment zu aktualisieren?
� Skizzieren Sie in einem Ablaufplan die notwendigen Schritte zur Aktualisierung des Sortiments dar.

Beispiel 2:

Ausgangssituation:
Ihr Abteilungsleiter hat in verschiedenen Warengruppen Ihres Warenbereichs Pr�senzl�cken im Regal festgestellt. Sie sollen Ursachen feststellen und f�r Abhilfe sorgen.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Wie gehen Sie vor? Erl�utern Sie Ursachen von Pr�senzl�cken. Wie stellen Sie Ursachen fest?
� Welche betriebswirtschaftlichen Folgen haben die Pr�senzl�cken?
� Welche Ursachen gibt es? Welche k�nnen Sie mit welchen Aktivit�ten unmittelbar beeinflussen?
� Welche Ver�nderungen in Ihren Arbeitsabl�ufen sind notwendig, um Pr�senzl�cken zu vermeiden?
� Wie k�nnen Sie mit Hilfe des Warenwirtschaftssystems rechtzeitig Pr�senzl�cken im Regal vorbeugen?

Beispiel 3:

Ausgangssituation:
Das WWS Ihres Betriebes liefert f�r Ihre Warengruppe MoPro (Molkereiprodukte) an einem Donnerstagmorgen folgende Informationen (jeweils St�ckzahlen):


Warengruppe Bestand Absatz der letzten 6 Tage Meldebestand Durchschnittlicher Tagesabsatz im Monat
Joghurt 124 456 120 90
Butter 76 90 80 60
K�se 80 190 100 50
Andere Milchprodukte 129 379 120 100

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Analysieren Sie die Zahlen: Erl�utern Sie die Bestands- und Absatzzahlen f�r die einzelnen Artikel
� Welche Schlussfolgerungen und Handlungsbedarfe leiten Sie aus der Analyse ab?
� Machen Sie basierend auf Ihren Feststellungen Handlungsvorschl�ge f�r Ihren Betrieb.

b3. Wahlqualifikation �Warenwirtschaftliche Analyse�

Beispiel 1:

Ausgangssituation:
Sie haben aus Ihrem Betrieb eine Liste mit Rennern und Pennern mitgebracht, die Daten (insbesondere Einstandspreise, Lagerbest�nde, Verkaufspreise, Meldebest�nde, verkaufte Menge Umsatz, Spanne, Rohgewinn) �ber Waren aus dem Warenbereich enth�lt, in dem Sie ausgebildet wurden.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Erl�utern Sie, was diese Daten aussagen und wie Sie diese Daten f�r Sortimentsentscheidungen nutzen k�nnen.
� Zeigen Sie anhand konkreter Beispiele, wie Sie Ihre Feststellungen bei der Bestandsf�hrung f�r Werbema�nahmen und f�r die Sortimentsgestaltung umsetzen k�nnen.
� Wie pr�sentieren Sie Ihre Schlussfolgerungen Ihrer Bereichsleiterin?

Beispiel 2:

Ausgangssituation:
Sie erhalten von Ihrem Abteilungsleiter folgende �bersicht mit w�chentlichen Absatzzahlen zu Waren Ihres Warenbereichs (z.B. Fernseher und DVD-Player):

Woche Fernseher, flach, 106 cm, Plasma DVD-Player,
1 7 5
2 4 4
3 1 3
4 1 2
5 12 1
6 6 0
7 3 0
8 6 0
9 0 0
10 0 1
11 0 1
12 4 0
13 6 0
14 10 1

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Was f�llt Ihnen bei der Betrachtung der Absatzzahlen auf?
� Sie sollen die Daten graphisch aufbereiten, damit Schlussfolgerungen f�r verschiedene absatzf�rdernde Ma�nahmen gezogen werden k�nnen. Reichen Ihnen die Angaben der Liste hierf�r aus? Welche Daten fehlen Ihnen unter Umst�nden, um konkrete Vorschl�ge machen zu k�nnen?
� Erl�utern Sie, welche Informationen ein leistungsf�higes Warenwirtschaftssystem liefern muss, damit Ma�nahmen zur Ertragsverbesserung eingeleitet werden k�nnen?


Beispiel 3:

Ausgangssituation:
Die Inventur hat in Ihrem Warenbereich u.a. folgende Ergebnisse gebracht:

Warengruppen Sollbestand Istbestand Verkaufs-zahl in den letzten 4 Wochen Bestellvorschlag Liefertermine
Elektrische Bohrmaschinen 30 22 10 15 4 Wochen
Rasenm�her 10 9 20 6 2 Wochen
Schleifmaschinen 47 47 6 6 1 Woche
Laub- und Na�sauger 14 12 1 3 4 Wochen

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Wie beurteilen Sie die Zahlen?
� Ermitteln Sie aus den Daten Leistungskennziffern, die Entscheidungen unterst�tzen k�nnen.
� Welcher Handlungsbedarf besteht aus Ihrer Sicht in den einzelnen Warengruppen?
� Wie wollen Sie Inventurdifferenzen k�nftig vermeiden? Zeigen Sie Ma�nahmen zur Umsetzung auf.


b4. Wahlqualifikation �Kaufm�nnische Steuerung und Kontrolle�

Beispiel 1:

Ausgangssituation:
Ihr Unternehmen nimmt neue Artikel in das Sortiment Ihres Warenbereichs (z. B. mit den Warengruppen Socken und Krawatten) auf. Sie sollen die Preise f�r die neuen Artikel der Marke �Feinstrumpf� mit unterschiedlichen Gr��en vorschlagen.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Welche Faktoren ber�cksichtigen Sie f�r die Preisfindung?
� Wie begr�nden Sie Ihre Preis-Vorschl�ge?
� Welche Rolle k�nnen Platzierungsfragen spielen?
� Welche Vor- und Nachteile haben Rabatte, die w�hrend einer Einf�hrungsphase gew�hrt werden?

Beispiel 2:

Ausgangssituation:
Sie erhalten aus dem Rechungswesen bzw. dem WWS folgende Produktivit�tskennziffern f�r Ihren Warenbereich:
� Umschlagsh�ufigkeit: 3,4
� Personalproduktivit�t: 47.000,00 Euro
� Fl�chenproduktivit�t: 2.160,00 Euro

Sie haben zum Vergleich Daten aus einer Untersuchung �ber �hnliche Gesch�fte, die im Rahmen einer Erfa-Gruppe genannt wurden:
� Umschlagsh�ufigkeit: 4,6
� Personalproduktivit�t: 65.000,00 Euro
� Fl�chenproduktivit�t: 1.750,00 Euro

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Erl�utern Sie m�gliche Ursachen f�r die Abweichungen der unterschiedlichen Kennziffern: Wo stehen Sie g�nstiger, wo schlechter als der Schnitt der Erfa-Gruppe dar?
� Leiten Sie Schlussfolgerungen aus den Ursachen f�r Ihren Warenbereich ab mit dem Ziel der Ertragsverbesserung in Ihrem Warenbereich.
� Schildern Sie, wie Sie kurz- und l�ngerfristig wirksame Ma�nahmen einleiten wollen?

Beispiel 3:

Ausgangssituation:
Sie stellen fest, dass in den letzten 3 Monaten im Warenbereich �HAKA� eine hohe Zahl von Zusatzbestellungen und ein deutlich wachsender Anteil an Portokosten f�r Lieferungen an Kunden entstanden sind. Die urspr�ngliche Kalkulation ist damit hinf�llig. Die angestrebten Deckungsbeitr�ge konnten nicht erzielt werden.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Erl�utern Sie Ursachen f�r diese Situation.
� Entwickeln Sie Vorschl�ge f�r Verbesserungsma�nahmen.
� Auf welche Kennziffern legen Sie bei der Zielfestlegung und der �berpr�fung der Zielerreichung besonderen Wert?

Beispiel 4:

Ausgangssituation:
Sie betreiben ein Zoofachgesch�ft und stellen anhand einer Kennzahlenanalyse fest, dass Umsatz, Kalkulation und Lagergr��en negativ vom Plan abweichen.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
- Erl�utern Sie Ursachen f�r diese Entwicklungen?
- Welche kurzfristigen Ma�nahmen ergreifen Sie, um den Fehlentwicklungen entgegen zu wirken?


b5. Wahlqualifikation �Marketing�

Beispiel 1:

Ausgangssituation:
Der Umsatz Ihres Ausbildungsbetriebes ist trotz aufw�ndiger Werbeaktivit�ten in dem von Ihnen betreuten Warenbereich �berdurchschnittlich gesunken. Im Vergleich zu Ihren unmittelbaren Wettbewerbern haben Sie Marktanteile verloren, die Sie durch Marketingma�nahmen zur�ckholen sollen.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
- Wie stellen Sie die Entwicklung der Marktanteile im relevanten Warenbereich fest? Welche Ursachen k�nnen f�r ma�gebend sein?
- Welche Marketingma�nahmen schlagen Sie vor? Skizzieren Sie eine Marketingkonzeption, die auf Standortgegebenheiten und Zielgruppen Ihres Unternehmens eingeht.
- Leiten Sie �berpr�fbare Ziele f�r die von Ihnen vorgeschlagenen Marketingma�nahmen ab?
- Wie k�nnen Sie die Zielerreichung �berpr�fen?

Beispiel 2:

Ausgangssituation:
Ihr sch�rfster Wettbewerber am Standort hat seine Strategie grundlegend gewechselt. Statt auf Kundenberatung und Serviceleistungen setzt er jetzt zunehmend auf eine preis- und werbeaggressive Strategie.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
- Erl�utern Sie m�gliche Folgen f�r Ihr Unternehmen.
- Zeigen Sie Ma�nahmen auf, mit denen Ihr Unternehmen den m�glichen Folgen gegensteuern kann. Ber�cksichtigen Sie hierbei Zielgruppen, Warenpr�sentation, Preisgestaltung und Werbung.
- Welche Folgen k�nnen sich f�r die Sortimentsgestaltung in Ihrem Warenbereich ergeben?

Beispiel 3:

Ausgangssituation:
Ihr Gesch�ft (zum Beispiel ein Fachgesch�ft, Warensortiment: Spielwaren) befindet sich in einer Einkaufspassage am Rande der City; typische I-b-Lage. Im unmittelbaren Umfeld gibt es einigen Leerstand, weil H�ndler und andere Dienstleistungsunternehmen geschlossen haben. Dies hat sich bereits auf die Umsatzentwicklung in Ihrem Gesch�ft ausgewirkt.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Stellen Sie wesentliche Gr�nde f�r diese Situation dar.
� Mit welchen Marketinginstrumenten und -aktivit�ten wollen Sie die Kundenfrequenzen und in der Folge die Ums�tze und Ertr�ge f�r Ihren Betrieb zumindest sichern, besser noch erh�hen?
� Unter welchen Voraussetzungen kann Kooperation mit anderen Anbietern aus der Einkaufspassage erfolgreich sein? Welche Kooperationsm�glichkeiten bieten sich an?

Beispiel 4:

Ausgangssituation:
Sie arbeiten in einem Fahrradfachgesch�ft einer mittelgro�en Stadt. Die Ums�tze entsprechen nicht den Erwartungen. Der Senior-Chef hat von einem Skatbruder erfahren, dass �Marketing-Mix� zur Verbesserung der Gesch�fte beitragen kann. Sie sollen, da er sich in diesem Bereich selbst nicht so gut auskennt, sollen Sie f�r Aufkl�rung sorgen.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
- Erl�utern Sie dem Senior-Chef anhand von Beispielen aus Ihrem Betrieb, was �Marketing-Mix� bedeutet.
- Zeigen Sie an Beispielen aus Ihrem Betrieb auf, mit welchen Ma�nahmen aus dem Marketing-Mix Umsatz- und Ertragssteigerungen angestrebt werden k�nnten.

Beispiel 5:

Ausgangssituation:
Der Umsatz Ihres Ausbildungsbetriebes ist trotz aufw�ndiger Werbema�nahmen nur gering gestiegen. F�r die Werbung wurden bisher der Rundfunk, Fachzeitschriften und regionale Tageszeitungen in Anspruch genommen. Die Gesch�ftsleitung ist der Meinung, dass der Werbeaufwand im Rundfunk zu Lasten der Werbung in Fachzeitschriften erh�ht werden sollte. Als weitere Ma�nahme ist eine Ausweitung des Kundenservices beabsichtigt.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
- Erkl�ren Sie, was man unter Werbung versteht! Was will Ihr Betrieb mit Werbeaktivit�ten erreichen?
- �berlegen Sie, f�r welche Waren (aus Ihrem Warenbereich) mit den genannten Werbemitteln jeweils der Umsatz am besten gesteigert werden kann!
- Welche �berlegung k�nnte zu dem Vorschlag der Gesch�ftsf�hrung gef�hrt haben?
- Erkl�ren Sie Organisation und Bedeutung des Kundenservice Ihres Ausbildungsbetriebes!
- Welche Argumente sprechen aus Sicht der Verbraucher, des Einzelhandels und der Volkswirtschaft f�r und gegen Werbung?

Beispiel 6:

Ausgangssituation:
Sie sollen in Ihrem Betrieb eine Werbewoche unter dem Motto ��selbst zu w�hlen anhand der konkreten Situation des Betriebes�� (zum Beispiel eine �Spanische Woche�) organisieren. Planung, Einkauf und Durchf�hrung der Werbewoche liegen in Ihrer Verantwortung.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
- Welche kaufm�nnischen �berlegungen sprechen f�r diese Werbewoche?
- Stellen Sie die wichtigsten Elemente eines Arbeitsplanes f�r dieses Projekt dar.
- Welche Waren kaufen Sie zus�tzlich ein? Welche Beschaffungswege nutzen Sie?
- Wann w�rden Sie die Werbewoche durchf�hren?
- Welche Werbema�nahmen ergreifen Sie?
- Wie ermitteln Sie den Erfolg der Werbewoche?

Beispiel 7:

Ausgangssituation:
Im Einzelhandel herrscht intensiver Wettbewerb. Auch Ihr Betrieb ist davon betroffen. Vielfach ist es nicht mehr m�glich, Waren zu den urspr�nglich kalkulierten Preisen zu verkaufen. Durch die Planung von Ma�nahmen in einem Marketing-Mix-Konzept sollen Sie die Marktchancen Ihres Betriebes verbessern.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
- Welche Marketinginstrumente setzt Ihr Betrieb bisher ein, welche nicht?
- Beurteilen Sie Marktchancen von Waren (aus Ihrem Warenbereich) des Betriebes.
- Welche M�glichkeiten der Preisgestaltung sehen Sie, um kurz- und mittelfristig Absatzprobleme zu beheben?
- Wie gewinnen Sie nutzbare Informationen �ber das Kauf- und Konsumverhalten Ihrer Kunden?
- Entwickeln Sie eine Marketing-Konzeption f�r die Verbesserung der Absatzchancen von Waren Ihres Warenbereichs.


b6. Wahlqualifikation �IT-Anwendungen�

Beispiel 1:

Ausgangssituation:
Sie sind in einem Gesch�ft t�tig, das im Wesentlichen �Buntes aus aller Welt� verkauft. Da Sie sich besonders f�r IT-Anwendungen interessieren und engagieren, bekommen Sie den Auftrag, den nicht so gut laufenden Web-Shop Ihres Betriebes zu modernisieren.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Stellen Sie eine geeignete Vorgehensweise dar.
� Analysieren Sie die Schw�chen des bisherigen Internetauftritts.
� Leiten Sie betriebswirtschaftlich g�nstige Verbesserungsvorschl�ge ab und stelle diese dar.

Beispiel 2:

Ausgangssituation:
Der Umsatz im Warenbereich �Elektrische Eisenbahn� ist im vergangenen Weihnachtsgesch�ft hinter den Erwartungen zur�ckgeblieben. Sie sollen eine Mailingaktion so vorbereiten, dass die Ums�tze im diesj�hrigen Weihnachtsgesch�ft (Zielvorgabe der Gesch�ftsleitung: Umsatzplus von mindestens 10%) besser werden.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Wie gehen Sie vor?
� Welche Gesch�ftsprozesse wollen Sie �ndern?
� Welche L�cken in den Datenbest�nden Ihres Unternehmens stellen Sie fest?
� Welche Fragen hinsichtlich Sortiment und Warenpr�sentation stellen Sie?
� Welche Schritte ergreifen Sie, um die Auswirkungen von Ver�nderungen zu erfassen?

Beispiel 3:

Ausgangssituation:
Sie sind der IT-Beauftragte in einem PC-Fachgesch�ft. Die im vergangenen Jahr eingestellte Auszubildende im Beruf Kauffrau im Einzelhandel soll von Ihnen mit wichtigen Anwendungen des Warenwirtschaftssystems vertraut gemacht werden.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Skizzieren Sie ein geeignetes Vorgehen am Beispiel einer soeben durchgef�hrten Sonderaktion in der Warengruppe �Notebook�.
� Welche Kennziffern und Statistiken des WWS ziehen Sie heran?
� Welche Methoden setzen Sie ein und welche Hilfsmittel nutzen Sie, um einen m�glichst schnellen Lernerfolg bei der Kollegin zu erzielen?

b7. Wahlqualifikation �Personal�

Beispiel 1:

Ausgangssituation:
Sie haben im Verkaufsraum ein Beratungsgespr�ch Ihres Mitarbeiters mit einer �lteren Kundin verfolgt, in dem es zu einer erregten Diskussion kommt. Die Kundin verl�sst daraufhin, ohne etwas zu kaufen, das Gesch�ft.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Wie beurteilen Sie ein solches Gespr�ch? Wie bewerten Sie die Situation?
� Welche Schritte ergreifen Sie, um �hnliche Situationen bei Verkaufsgespr�chen Ihrer Mitarbeiter k�nftig zu vermeiden helfen?
� Zeigen Sie Gespr�chstechniken f�r ein situationsbezogenes Mitarbeitergespr�ch auf.
� Welche unterst�tzenden Ma�nahmen der Personalentwicklung halten Sie f�r sinnvoll, damit das Verk�uferverhalten generell besser wird?

Beispiel 2:

Ausgangssituation:
Sie stellen fest, dass es im Kassenbereich Ihres SB-Warenhauses zu bestimmten Zeiten immer wieder zu l�ngeren Schlangen wartender Kunden kommt.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Entwickeln Sie Umsetzungsvorschl�ge zur Verringerung der Wartezeiten der Kunden vor den Kassen.
� Welche Aspekte m�ssen Sie f�r eine Optimierung des Personaleinsatzplanes ber�cksichtigen?
� Skizzieren Sie die korrigierte Personaleinsatzplanung f�r den Kassenbereich.
� Welche Auswirkungen kann dieser neue Plan auf Kosten und Umsatz des Marktes haben? Er�rtern Sie Vor- und Nachteile.

Beispiel 3:

Ausgangssituation:
Ihre Abteilungsleiterin hat in einer Besprechung mit ihren Mitarbeitern beklagt, dass das Arbeitsklima im Bereich nicht besonders gut ist. Zu oft gebe es Streit zwischen Mitarbeitern, zu oft w�rden es die Mitarbeiter an Kundenfreundlichkeit fehlen lassen. Sie sollen Ursachen ermitteln und Verbesserungsvorschl�ge entwickeln.

L�sungen zu folgenden Aufgabenstellungen/Fragen sind mit Begr�ndung zu pr�sentieren:
� Entwickeln Sie eine Strategie, um die Ursachen der Probleme herausfinden zu k�nnen. Skizzieren Sie die wesentlichen Elemente.
� Welche Stressursachen haben welche Auswirkungen in Ihrem Team?
� Planen Sie Kritikgespr�che mit den Kolleginnen und Kollegen, um das Verhalten Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen positiv zu beeinflussen. Auf welche Aspekte legen Sie besonderen Wert?
� Zeigen Sie unter Ber�cksichtigung rechtlicher Gegebenheiten auf, welche L�sungsans�tze die Personaleinsatzplanung erm�glicht.

Beste Gr��e und viel Gl�ck
Dein Doc Jones
SusanneP.
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2006 - 18:42:56    Titel:

Danke dr.jones!

Ist sonst niemand da, der nach neuer Prüfungsordnung geprüft wurde?
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