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Finanzierungsvorschläge zur Finanzierung mit Darlehen
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Sylfaen
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Anmeldungsdatum: 02.03.2004
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 04 März 2004 - 11:26:59    Titel: Finanzierungsvorschläge zur Finanzierung mit Darlehen

wer kann mir die Aufgabe bearbiten? brauch sie dringend!



1 Finanzierungsvorschläge zur Finanzierung mit Darlehen

Die Frick GmbH stellt Bademöbel nach den individuellen Wünschen der Kunden her. Der Hersteller, der seit Jahren erfolgreich ist, fuhrt dies auf das Konzept zurück, die Produkte den Kunden in Sonderanfertigung zu liefern und vor Ort einzubauen Der Ausbau der Produktion erforderte in den letzten Jahren erhebliche Investitionen die teilweise intern, aber auch extern durch Aufnahme von Bankdarlehen finanziert wurden. Die Bilanzen der letzten Jahre zeigen, dass die Goldene Bilanzregel den allgemeinen Normen entsprochen hat.
Die Firma begleitet darüber hinaus die Zahlungsströme durch einen mittelfristigen Finanzplan. Diese Vorschaurechnung weist für die kommenden 3 Jahren eine knappe Deckung der finanziellen Verpflichtungen aus, da erst danach ein Bankdarlehn abgelöst und Leasingverträge durch Mietoption zu einer geringeren Belastung führen. Finanzielle Engpässe wurden bisher durch einen Kontokorrentkredit ausgeglichen. Bedingt durch die große Nachfrage nach Wohnungen entschließt sich die Firmenleitung, zusätzlich zur bisherigen Auftragsproduktion in beschränktem Umfang auch eine Serienproduktion aufzunehmen und die Modelle dem Fachhandel anzubieten. Neben weiteren Investitionen im Sachanlagenbereich, sind Finanzierungsmittel für den Aufbau eines Außendienstnetzes und für intensive Werbemaßnahmen notwendig. Ein Teil des Kapitalbedarfs kann durch die Erhöhung der Stammeinlagen der Gesellschafter Otto und Fritz Frick aufgebracht werden. Außerdem werden weitere Leasingverträge abgeschlossen. Die Restfinanzierung übernimmt die Bank mit einem Darlehen, das grundpfandrechtlich an den Betriebsgrundstücken abgesichert wird.

Die Bank unterbreitet folgende Finanzierungsvorschläge:
Vorschlag 1:
Auszahlung zu 98 % — Nominalzinssatz 6,5 %‚ Laufzeit acht Jahre – Tilgung am Ende der Laufzeit, Darlehensbetrag 1 Mio. €.

Vorschlag 2:
Auszahlung zu 98 % — Nominalzinssatz 6,5 %‚ Laufzeit acht Jahre —Tilgung in jährlichen Raten, Darlehensbetrag 1 Mio. €.

a) Stellen Sie die Tilgungspläne auf (Tabellen)! . .
b) Wie beurteilen Sie die Pläne aufgrund der dargestellten Unternehmenssituation! Inwieweit werden — Ihrer Meinung nach — die Ziele Sicherheit. Liquidität und Rentabilität verwirklicht? Werden Finanzierungsregeln ausreichend berücksichtigt?
c) Ein Mitarbeiter schlägt vor, der Bank einen weiteren Finanzierungsvorschlag als Kompromiss zu den beiden Vorschlägen zu unterbreiten. Arbeiten Sie einen Vorschlag aus,
den Sie sich als weitere Alternative vorstellen können! Begründen Sie Ihren Vorschlag!
Sylfaen
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Anmeldungsdatum: 02.03.2004
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 05 März 2004 - 10:05:10    Titel:

kommt Leute .. helft mir mal!
Gast







BeitragVerfasst am: 05 März 2004 - 18:41:00    Titel:

Die Bank unterbreitet folgende Finanzierungsvorschläge:
Vorschlag 1:
Auszahlung zu 98 % — Nominalzinssatz 6,5 %‚ Laufzeit acht Jahre – Tilgung am Ende der Laufzeit, Darlehensbetrag 1 Mio. €.

Vorschlag 2:
Auszahlung zu 98 % — Nominalzinssatz 6,5 %‚ Laufzeit acht Jahre —Tilgung in jährlichen Raten, Darlehensbetrag 1 Mio. €.

a) Stellen Sie die Tilgungspläne auf (Tabellen)! . .
b) Wie beurteilen Sie die Pläne aufgrund der dargestellten Unternehmenssituation! Inwieweit werden — Ihrer Meinung nach — die Ziele Sicherheit. Liquidität und Rentabilität verwirklicht? Werden Finanzierungsregeln ausreichend berücksichtigt?
c) Ein Mitarbeiter schlägt vor, der Bank einen weiteren Finanzierungsvorschlag als Kompromiss zu den beiden Vorschlägen zu unterbreiten. Arbeiten Sie einen Vorschlag aus,
den Sie sich als weitere Alternative vorstellen können! Begründen Sie Ihren Vorschlag!

Auszahlung zu 98 % — Nominalzinssatz 6,5 %‚ Laufzeit acht Jahre – Tilgung am Ende der Laufzeit, Darlehensbetrag 1 Mio. €.

Vorschlag 2:
Auszahlung zu 98 % — Nominalzinssatz 6,5 %‚ Laufzeit acht Jahre —Tilgung in jährlichen Raten, Darlehensbetrag 1 Mio. €.

Hallo, ich kann mal einen Lösungsversuch für Aufgabenteil a) starten (aber ohne Gewähr!!!):

Der Auszahlungsbetrag von 98% resultiert vermutlich aus einer Bearbeitungsgebühr von pauschal 2 %?

Zu Vorschlag 1 muß man ja nur die einfache Zinsformel anwenden:

Zinsen =

Kapital * Zinssatz
---------------------
360 x 100

1 Mio * 6,5 * Dauer
-----------------------
360 x 100

= 520.000 € (Zinsen über 8 Jahre)

---> 65.000 €/Jahr * 8 Jahre


Vorschlag 2 ist natürlich von der Zinsbelastung über die Darlehensdauer wesentlich günstiger, da der durchschnittliche Darlehensbetrag durch die jährliche Tilgung niedriger ist:

1. Jahr

Anfangsbestand: 1 Mio.
Tilgung: 125.000
Zinsen: 65.000

2. Jahr

Ab: 875.000
T: 125.000 (kum. 250.000)
Z: 56.875 (kum. 121.875)

3. Jahr

Ab: 750.000
T: 125.000 (kum. 375.000)
Z: 48.750 (kum. 170.625)

4. Jahr

Ab: 625.000
T: 125.000 (kum. 500.000)
Z: 40.625 (kum. 211.250)

5. Jahr

Ab: 500.000
T: 125.000 (kum. 625.000)
Z: 32.500 (kum. 243.750)

6. Jahr

Ab: 375.000
T: 125.000 (kum. 750.000)
Z: 24.375 (kum. 268.125)

7. Jahr

Ab: 250.000
T: 125.000 (kum. 875.000)
Z: 16.250 (kum. 284.375)

8. Jahr

Ab: 125.000
T: 125.000 (kum. 1 Mio.)
Z: 8.125 (kum. 292.500)


Vergleich: 520.000 - 292.500 = 227.500 € günstiger bei jährlicher Tilgung


b)

Die Entscheidung, welcher der beiden Vorschläge hängt meiner Meinung nach sehr von der richtigen Einschätzung der Umsatz- und Gewinnentwicklung nach den Investitionen ab. Kann man aufgrund fundierter Marktforschungstätigkeiten davon ausgehen, daß kurzfristig Gewinne bzw. Ergebnisverbesserungen durch die Investitionen zu erwarten sind, so ist die 2. Lösung zu empfehlen, da man mit den erzielten Gewinnen die Tilgung und die Zinsen tragen und somit die Gesamtzinsbelastung mindern kann.

Ist es aber wahrscheinlich, daß die Investitionen erst nach einigen Jahren zu positiven Ergebnissen führen, so ist die erste Variante sinnvoll, um nicht das durch den neuen Bereich bereits erhöhte Betriebsrisiko durch Tilgung und Zinsen noch zu steigern und die Liquidität noch weiter zu vermindern.

Die Rentabilität (Eigenkapital?) leidet naturgemäß unter den Zinsen und der Tilgung, sofern nicht sofort Gewinne erwirtschaftet werden, die über die Kosten des Darlehens hinaus gehen.

Zu c)

Hierzu nur eine ganz kurze Idee, von der ich nicht weiß, wie sinnvoll und umsetzbar sie ist:

Vielleicht sollte man aufgrund der Unsicherheit der Betriebsergebnisentwicklung eine Klausel in den Darlehensvertrag einarbeiten, die, vom ersten Vorschlag mit Tilgung nach Ablauf der Vertragszeit ausgehend, die Möglichkeit eines Umsteigens auf die 2. Variante mit regelmäßiger Tilgung ermöglicht. Dadurch könnte die Belastung durch das Darlehen der Gewinnentwicklung angepaßt und die Liquidität flexibel gestaltet werden.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiter helfen. Eine Frage noch: wofür benötigst du die Antwort auf diese Fragen???

Gruß

Michael
Sylfaen
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Anmeldungsdatum: 02.03.2004
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 08 März 2004 - 13:55:23    Titel:

vielen Dank erstmal .. aber das reicht nicht
Sylfaen
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Anmeldungsdatum: 02.03.2004
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 09 März 2004 - 12:15:48    Titel:

Ich brauch das für die „Schule“ .. ich frage mich nur wieso mit 1.000.000 EUR gerechnet werden soll .. die Auszahlung ist doch zu 98% .. also sind 2% = Disagio .. die Schuld ist doch 1.000.000 EUR die Auszahlsumme beträgt doch dann 980.000 EUR oder lieg ich falsch?
Wieso wird mit 1.000.000 EUR gerechnet?

achja .. und Realistisch ist eine Kombination aus beiden Vorschlägen keineswegs .. sowas macht keine Bank ..
Gast







BeitragVerfasst am: 09 März 2004 - 21:59:25    Titel:

Hallo.

Natürlich machen Banken sowas. Nahezu jede Finanzierung kann durch zusätzliche Tilgungen verkürzt werden. Mußt dir nur mal die Kraftfahrzeugfinanzierungsmodalitäten anschauen. Wie das allerdings bei so großen Darlehen aussieht, weiß ich nicht.

Was die 1 Mio. angeht, so ist das nur eine Vermutung von mir. Jedoch ist es nahezu egal, ob von 1 Mio. 20.000 € einbehalten oder auf 1 Mio. aufgeschlagen werden. Der Zinsverlust hält sich in engen Grenzen.

Ich bin kein Bankfachmann (sondern ausgebildeter Bürokaufmann - stehe kurz vorm Abschluß zum Handelsfachwirt) und in meiner Fachrichtung spielen diese Finanzierungsthemen nur eine kleinere Rolle. Wink

Falls du eine andere Lösung hast, oder die korrekte Lösung von meiner abweichen solte, bitte ich dich, mir das mitzuteilen, würde mich persönlich auch mal interessieren.

Gruß

Michael
Sylfaen
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Anmeldungsdatum: 02.03.2004
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 23 März 2004 - 18:14:16    Titel:

leider habe ich noch keine Lösungen .. scheinbar ist auch dein Vorschlag falsch -.-
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