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Israel nicht an Frieden Interessiert
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Donald D.
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Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 332

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2006 - 23:10:07    Titel:

@Iskander

Das:
Zitat:

sekulären

dürfte an den Arabern scheitern und das:

Zitat:

vereinigen

an den Juden.
Iskander
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beiträge: 401

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2006 - 23:17:49    Titel:

Donald D. hat folgendes geschrieben:
@Iskander

Das:
Zitat:

sekulären

dürfte an den Arabern scheitern und das:

Zitat:

vereinigen

an den Juden.


Also beides denke ich wohl eher nicht, wenn es scheitert dann an einigen Spinnern die man zu sehr an der langen Leine rumlaufen lässt. Wink

Erinnert mich irgendwie an die sache mit den angezündeten dänischen Botschaften in Syrien. Von wegen "spontaner" Volkszorn, in Lybien wurde eine vergleichbare Demonstration kurzerhand zusammenkrätscht.

Von dem her ist es nichts als Propaganda wenn da der eine oder andere Herr von "unkontrollierbaren" Kräften spricht. Ein Argument das seinesgleichen sucht.
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2006 - 00:37:26    Titel:

Donald D. hat folgendes geschrieben:
Naja, sorry, aber ich dachte, wir diskutieren hier das Für und Wider des Teilungsplanes unter dem Aspekt der Gerechtigkeit. Liege ich da falsch?


Um das oben Ausgeführte noch etwas direkter auf den Punkt zu bringen: mE liegt darin schlicht kein Sinn. Schon, bevor man sich darauf einläßt, sogleich politisch normativierte Geschichtsschreibung zu betreiben und so spannende Fragen angeht wie, ob der Großmufti von Jerusalem nun ein fieser Kerl war oder nicht, und dann um die Deutungshoheit streitet, sind signifikante Folgerungen aus der komplexen historischen Situation nicht ersichtlich.

Klar ist, daß die Arabische Liga nicht den UN-Teilungsplan, sondern im Ergebnis einen jüdischen Staat ablehnte. Allenfalls ließe sich versuchen, aus dem UN-Teilungsplan irgendwie Argumente gegen das Existenzrecht Israels selbst vorzubringen; selbst wenn dies gelänge, wäre das aber insoweit unerheblich, als die sachliche Legitimation eines souveränen jüdischen Staates keineswegs allein auf dem UN-Beschluß basiert.

Besteht aber weiter das Bedürfnis, den Nahost-Konflikt in eine Art "Star Wars" Cartoon zu verwandeln, bei dem nur das Casting der "guten" Rebellen und des "bösen" Imperiums strittig ist, will ich nicht weiter stören.
friendlyfox
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1342
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2006 - 00:47:34    Titel:

Alles klar, du meinst den hier oder?

http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:UN_Partition_Plan_For_Palestine_1947.png

Wenn ich so nachdenke, dann gab es doch bei Camp David Verhandlungen. Damals hatten die Palästinenser relativ große Zugestädnisse gemacht, wollten aber nicht auf Jerusalem verzichten und auch nicht ein paar zerstreute Gebiete haben.

"Gebiet [Bearbeiten]

Der letzte Vorschlag Baraks hätte eine Annexion von 10 % der West Bank durch Israel bedeutet (hauptsächlich Siedlungsblöcke mit 69 Siedlungen, in denen 85 % der israelischen Siedler leben). Dies sollte im Austausch mit einem deutlich kleineren Gebiet des Negev passieren. Die Palästinenser behaupteten, dass die Annahme dieses Vorschlags die Reduzierung des zukünftigen Staates Palästina auf ein "Homeland" bedeutet hätte: Zerstreute Gebiete, die durch israelische Schnellstraßen, Sicherheits-Checkpoints und israelische Siedlungen getrennt würden. Zusätzlich wären, nach dem Vorschlag Israels, die Wasserressourcen und für 20 Jahre „vorübergehend“ die Außengrenzen (vor allem an der Jordangrenze) und der Zoll des palästinensischen Staates unter israelischer Kontrolle geblieben. Dies hätte nach Ansicht der Palästinenser jedoch weitere 10 % der strittigen Gebiete bedeutet.

Die Israelis erachteten dies jedoch für die Sicherheit Israels für notwendig. Die Palästinenser hingegen meinten, dies sei kein Friedensvorschlag, sondern die totale Kapitulation, weil ihnen nicht ein Staat, sondern ein Gefängnislager angeboten worden sei."

Aus Wikipedia.

Wenn den Palästinensern und den Israelis das Angebot von 1947(also der ursprüngliche Plan)noch einmal angeboten werden würde, würden beide zustimmen? Würden sich die Palästinenser über mehr Land bei Verhandlungen seit 1947 freuen? Wären im Gegenzug Israelis bereit soviel seit 1947 eingenommenes Land zugunsten Friedens zurückzugeben?

Gruss
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2006 - 00:50:21    Titel:

Wieso der 1947er Plan?
friendlyfox
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1342
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2006 - 00:52:56    Titel:

Weil das der ursprüngliche und erste Plan war...
Donald D.
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Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 332

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2006 - 00:53:52    Titel:

Recht komisch hat folgendes geschrieben:

signifikante Folgerungen (...) nicht ersichtlich

Doch, sind sie. Die Folgerung besteht eben darin, dass der von dir erwähnte Vorschlag einer Ein-Staaten-Lösung gar keiner Erwähnung bedurft hätte, denn er war eine Farce. Und das wussten die Araber ganz genau: nachdem der von dir in seiner Bedeutung offenbar unterschätzte Husseini derart polarisiert hatte, dass selbst die Briten der Gewalt hilflos gegenüber standen, war jedem Beobachter klar, dass einzig eine Zwei-Staaten-Lösung die Gewalt beenden könnte.
Donald D.
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Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 332

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2006 - 01:00:12    Titel:

friendlyfox hat folgendes geschrieben:

Wenn den Palästinensern und den Israelis das Angebot von 1947(also der ursprüngliche Plan)noch einmal angeboten werden würde, würden beide zustimmen?

Das würde zumindest enorm mühselige Verhandlungen verlangen. Aber selbst dem steht ja noch immer im Wege, dass bis jetzt verbindliche Garantien für Israels Sicherheit fehlen (Existenzrecht). Erst wenn diese auf dem Tisch liegen, kann man an so tiefschürfende Dinge wie eine Neuauflage des Teilungsplanes denken.

Das ist das wichtigste überhaupt: die Anerkennung des israelischen Existenzrechtes. Danach kann man alles, was seit 1947 geschehen ist, vergessen und ganz von vorn anfangen.
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2006 - 01:03:56    Titel:

Noch so ein ewiger Streitpunkt wäre die Stadt Jerusalem...
friendlyfox
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1342
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2006 - 01:15:01    Titel:

Naja ich meine, sagen wir mal, Barak wäre auf die Forderungen von Arafat eingegangen, die immer noch weit von 1947 weggewesen wären...Hätten die Palästinser nicht Israel anerkannt?
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