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Jurastudium:Voraussetzungen und Erfolg?
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Gast







BeitragVerfasst am: 13 Dez 2004 - 16:41:35    Titel:

"muss man wirklich alle paragraphen auswendig können?"

Nein, aber durch häufige Wiederholung in den verschiedensten Fällen muss man früher oder später wissen, was sie bedeuten und wissen wo sie stehen.

Einsteigerliteratur für alle drei Fächer des Jurastudiums:
"Die Fälle BGB AT (Allgemeiner Teil) von Egbert Rumpf-Rometsch, "der Fall Fallag" (www.fall-fallag.de) sowie Strafrecht AT und Verwaltungsrecht 1.

Jura besteht aus Fällen, die es zu lösen gilt und zwar nach einer streng vorgeschriebenen Art und Weise. Wenn Du mit den Fällen von oben nichts anfangen kannst, dann solltest Du vielleicht etwas anderes studieren oder Dich einfach daran gewöhnen.

MFG
funnycherry
Gast






BeitragVerfasst am: 13 Dez 2004 - 17:44:11    Titel: statement von Prof. Cannabis

Ich gebe Dir natürlich Recht.Die ganz unproblematischen Dinge kann man im Urteilsstil prüfen.Nur in den Anfangssemestern legen die Korrektoren verdammt viel Wert auf den Gutenachtenstil.Mancher Korrektor streicht es Dir an,wenn Du z. B. das Angebot im BGB nicht durchprüfst ,obwohl es eigentlich total unproblematisch gegeben ist und der Schwerpunkt an völlig anderer Stelle lag.
just_4_fun
Gast






BeitragVerfasst am: 01 Mai 2005 - 11:06:43    Titel: ist jura wirklich das richtige?!

hallo alle zusammen!
ich würde gerne jura studieren.ich bin zwar noch sehr jung (15) aber ich möchte mich schon mal informieren.meine noten sind aufjeden fall nich besonders gut.mein durchschnitt liegt bei etwa 3,0. 1.frage: hab ich somit überhaupt einen chance das jurastudium zu schaffen? in meiner klasse gibt es viele die sich schon sehr stark für das studium informieren.ich eher nicht,bin ich deshalb vielleicht ebenfalls nicht geeignet? was für einen notendurchschnitt sollte man haben wenn man jura studieren will? in welchen fächern sollte man besonders gut sein? und was kann ich jetzt schon lesen/lernen um mich richtig darauf vorzubereiten? oder was kann ich tun? ich würde mich sehr über einen antwort freuen!

vielen dank!
Gast







BeitragVerfasst am: 02 Mai 2005 - 16:06:43    Titel:

mmmh also der abischnitt allein sagt gar nichts aus. überlegt euch, wieso der abi-schnitt so aussieht wie er aussieht, da wird man meist schon schlauer.

ohne hier allgemeingültigkeit beanspruchen zu wollen hier mal ein paar anhaltspunkte von wegen voraussetzugen für erfolgreiche jurastudieren:

1. man ist nicht ganz blöde und super fleissig > reicht auf jeden fall für 4 p. auch im staatsexamen (hab ich schon oft gesehen).

2. man ist n bisschen intelligenter als der durchschnitt, dummerweise ziemlich faul, lernt aber gut unter druck > reicht immer für 4 p., manchmal auch mehr (weiß ich aus eigener erfahrung...)

3. man ist nicht der intelligenteste und auch noch lernfaul > finger weg!!! (auch schon oft gesehen)

4. man ist ein oberbrain und meint man müsse im studium eigentlich nicht lernen weils in der schule auch ohne ging > viel glück, das geht bestimmt in die hose (nur einmal gesehen, lol)

5. überdurchschnittliche intelligenz und lernbereitschaft > da kann nichts schiefgehn, es sei denn man zeigt dem prüfer den stinkefinger (noch nie gesehen)

unabhängig davon sollte man sich natürlich überlegen, ob einem jura an sich überhaupt spaß machen könnte. das kann man nur ausprobieren, indem man mal ein paar vorlesungen hört und zwar bei bekannt guten profs denn bei schlechten profs ist jedes studium langweilig.

und noch was jungs und mädels: egal was und wo ihr studiert GENIESST diese zeit, in der ihr eigentlich auf alles scheißen könnt, vielleicht kommt sie niee niee wieder!!!!
philippth
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 140

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2006 - 16:57:06    Titel: Hallo

Hallo.
Ich bin neu hier auf der Seite.
Ich bin derzeit 19 Jahre alt und mache im Mai mein Abitur in Bayern.
Anschließend beginne ich zum 01.09.2006 eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Das ist allerdings nicht der Beruf, den ich mir für meine Zukunft vorstelle. Nach der Ausbilung werde ich 22 Jahre alt sein. Für eine Jurastudium interessiere ich mich schon länger, allerdings sind meine schulischen Leistungen nicht die besten. Mein Abiturschnitt wird sich auf etwas 3,2 belaufen. In meinem Leistungskurse Deutsch und Wirtschaft/Recht stehe ich konstant auf etwas 7 Punkten.
Was meint ihr? Wie sind meine Chancen für ein erfolgreiches Jurastudium?
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2006 - 18:36:00    Titel:

Es ist meiner Ansicht nach der totale Quatsch, das Jurastudium von irgendwelchen Noten abhängig zu machen und von irgendwelchen "Voraussetzungen" zu reden. Ich hatte ein Abi von 2,5 - also auch durchschnittlich (ich fand es allerdings schon gut). Bin zwar erst im 1. Sem., aber im Moment komme ich gut klar. Die Einser-Kandidaten haben es nach meiner Ansicht wesentlich schwerer, weil sie sich erstmal daran gewöhnen müssen, EBEN NICHT MEHR hervorragend zu sein.
Bei Jura fängt jeder bei 0 an. Wenn man von Anfang an mitarbeitet, hat man die gleichen Voraussetzungen wie jeder andere auch. Den Gutachtenstil kann jeder lernen! Wenn man sich gut ausdrücken und gut schreiben kann, hat man dabei einen Vorteil. Man muss sehr strukturiert und schematisch lernen. Grad deshalb ist es wichtig, von Anfang an mitzuarbeiten und nicht das erste Sem. schleifen zu lassen.
Also: Wenn ihr euch dafür interessiert, würde ich es auf jeden Fall machen. Ich bin im Moment mit meiner Wahl sehr zufrieden, obwohl man schon grad am Anfang ziemlich überfordert ist. Aber nach einer Zeit legt sich das, weil man etwas reingekommen ist.
Wenn es einem allerdings keinen Spaß macht und das Lernen einfach nur nervt und eine Qual ist, hat es keinen Sinn. Das merkt man schon im 1. Sem.. Dafür ist Jura einfach zu komplex. Aber wenn man lernt und dann aufeinmal irgendwann merkt: Hey, den Fall kann ich lösen! .. dann beginnt es Spaß zu machen. Ich finde es jetzt total spannend, interessant! In den ersten Monaten ist es sehr mühsam, aber gegen Ende des Sem. wird es besser!! Man darf halt nicht den Fehler machen, nach den ersten Wochen den Kopf hängen zu lassen, weil man wirklich total überfordert ist. Weitermachen, auch wenn es mühsam ist am Anfang... Man sollte sich darauf einstellen, dass man relativ viel lernen muss.
junior91
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Anmeldungsdatum: 19.03.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 19 März 2006 - 10:55:07    Titel:

Hi, ich will mich hier grad mal schlau machen. Arrow
Kann man eigentlich Jura studieren, wenn man vorbestraft ist? Question
robelz
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Full Member


Anmeldungsdatum: 15.03.2006
Beiträge: 261

BeitragVerfasst am: 19 März 2006 - 11:07:58    Titel:

Ich habe ein Abi mit 3,5 im 2. Anlauf gemacht, war also ein unterdurchschnittlicher Schüler. Lernen habe ich nie gelernt, was jetzt im Studium weh tut. Die ersten beiden Semester habe ich damit auch grandios verhauen, aber ich komme rein. Klar, ich werde 5 statt 4 Semester im Grundstudium brauchen, bin dann aber auf einem normalen Stand und kann bei allen mithalten. Aber so viel: Für einen Schüler, der nie gelernt hat, ist jede Klausur im Grundstudium vom Aufwand her größer als das gesamte Abitur (und ich habe mit Mathe, Informatik, Geschichte und Englisch sicher keine Mädchenfächer gemacht Wink )...

Und, was hier komischerweise kaum genannt wurde: DIE Fähigkeit für Juristen (neben exzessivem Lernen) ist das Abstraktionsvermögen! Du musst es schaffen, einen Fall (und seinen Hergang) in kleinste Teile auseinander zu nehmen. Solltest Du mit abstraktem Denken keine Probleme haben, dann kann Jura sogar Spaß machen Wink
FoxyFipsie
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 9
Wohnort: Marzling

BeitragVerfasst am: 19 März 2006 - 11:54:48    Titel:

Leistungskurse Mathe und Deutsch hört sich nicht schlecht an.
Uns wurde zu Beginn des Studiums gesagt, dass Begabungen in Deutsch und Mathe für das Jura Studium von Vorteil sind.
Warum ausgerechnet Mathe, das weiß ich nicht, könnte mir aber vorstellen, dass es möglicherweise mit dem logischen Denken entwas zu tun hat. ? Warum man gute Deutschkenntnisse benötigt, ist denke ich ersichtlich.
Milkalinchen
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Anmeldungsdatum: 01.10.2005
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 19 März 2006 - 16:33:01    Titel:

also wenn ich an mein abi zurückdenke.... mir bringen meine latein- und meine deutschkenntnisse etwas.... und halt geschichte/politik der allgemeinbildung wegen.
ansonsten ist das abi eh kein indikator für den erfolg im studium.... bei uns merkt mans immer wieder an den ergebnislisten der klausuren. es gibt so viele einserabiturienten, die scho längst geschmissen haben und viele mit durchschnittlichen abis, die immer noch da sind Cool
also bloß nicht von irgendwelchen sprüchen einschüchtern lassen.
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