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Sachenrecht SS06 Wellenhofer FFM
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wildes-huhn
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Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 30 Aug 2006 - 00:20:21    Titel:

also bei frage 2 hab ich 823 i.V.m.859

also erst 823 und dann als Rechtfertigungsgrund auf selbsthilfe 859 II...

hat das noch jemand? *g*

Knabbere gerade nochmal an frage 3:
also erst anspruch aus 985 anfangen,
dann zu 105a , feststellen, dass er dieses Geschäft abschließen konnte
und dann...? mangel bei der sache über die sie sich geeinigt haben? was ist denn mit diesem blöden zaun!?!

und noch eine "Baustelle":
wenn ich bei 816 (bei den 100 euro) den streit so entscheide, dass S trotz t´s bösgläubigkeit eigentum erworben hat, stelle ich dann trotzdem nochmal auf sein eigentum nach 950 ab? oder ???

und nochwas:
681 I S.2, 667 (-) ??

und, zu guter letzt...
...§§ 987 I, 990 I S....stelt ihr da auf den nicht ersatzfähigen gewinn ab? also kein anspruch auf herausgabe der Nutzug weil gebrauchsvorteil = gewinn?

naja, mit diesen fragen verabschiede ich mich für heute...wäre toll wenn jemand eine antwort hätte...
lg...
mentic
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Anmeldungsdatum: 26.08.2006
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 30 Aug 2006 - 05:48:10    Titel:

also bei der 2. frage habe ich auch § 823 II i.vm. 858 geprüft.
ob es sich bei 858 um ein schutzgesetz handelt ist ja strittig, deshalb gehe ich davon aus, dass sie diese prüfung gerne drin hat.

zur 3 habe ich noch gar nichts selbst erarbeitet, aber einige fundstellen, die evtl. weiterhelfen könnten.

BGH NJW 1973, 613, Köbler in JuS 1982, 181
Vieweg/ Werner, sachenrecht, § 13 Rn 52 ff
und Casper, NJW 2002 s. 3425
vielleicht hilfts ja was.

was haltet ihr davon, dass sie diesen zaun nur reingebracht, um die vom G erworbenen erdbeeren eindeutig von den anderen zu trennen? dann hätte sich auch die theorie bestätigt, dass es um einen mangel in der einigung handelt und der zaun hat als netten "nebeneffekt" noch für reichlich viel verwirrung gesorgt Very Happy

aber: ist der 105 a ist ja ziemlich umstritten. eine nachvollziehbare argumentation könnte vielleicht auch die unwirksamkeit des geschäfts erklären o.ä.
dachilla
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Anmeldungsdatum: 28.07.2005
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 30 Aug 2006 - 09:44:06    Titel:

@ titus

die Frage ist aber nicht das Verfügungsgeschäft, sondern wie sich die fingierte Wirksamkeit auf das dingliche Recht auswirkt, oda??!!!

Das mit den "faulen" Erdbeeren hat m.E. nichts mehr damit zu tun, wenn beides auf Wirksamkeit fingiert wurde, da ja G dann andere Ansprüche geltend machen kann.... Möglicherweise liegt das Problem aber am Zaun. Vielleicht waren sich beide bei der Übergabe nicht über die Sache einig, da U dachte er verkaufe die erdbeeren vom Feld, G aber die von hinter dem Zaun bereits im Besitz hatte (929, 930). Dann wäre es ein Verstoß gegen das Bestimmtheitsgebot.

D.C.
dachilla
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Anmeldungsdatum: 28.07.2005
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 30 Aug 2006 - 10:02:51    Titel:

ich nochmal...

ich raff nicht worauf sich ein Anspruch aus 990, 989 bei Frage 4 Begründen ließe. Er kann doch vom S nur Schadensersatz für den objektiven Wert der Erdbeeren verlangen oder?? Und das wird wohl noch nicht mal durchgehen.

Das einzige was ich als sinnig ansehe momentan wäre § 951, 812, 818 durchzuprüfen... Und wo baut ihr den Besitzdiener ein?

D.C.
dachilla
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Anmeldungsdatum: 28.07.2005
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 30 Aug 2006 - 10:13:54    Titel:

Sinniger wäre es soch eigentlich bei Frage 4 990, 987 zu prüfen, da er doch sicherleich die gezogenen Nutzungen heraus will und nicht den Schaden der an seinem scheiss feld entstanden ist... Verzweiflung naht... hab keine Ahnung!!!!

D.C.
dachilla
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Anmeldungsdatum: 28.07.2005
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 30 Aug 2006 - 10:53:56    Titel:

muhahahahaha ... vergesst meine fragen von oben... habs wohl selbst herausgefunden...

Dennoch zu Frage 4:

Weiss jemand worauf sich der Anspruch beim 990, 989 richtet? Auf den obj. Wert der Erdbeeren, auf die 100 Euro oder auf den Verkaufswert der Marmelade? M.E. doch auf den objektiven Wert, oder?

Nur bei 951, 812 müsste man doch über den 818 dazu kommen, dass der Gewinn von S auch herauszugeben ist, als0 6 Euro x 40 Gläser?

D.C.
realdaishi
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Anmeldungsdatum: 20.08.2005
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 30 Aug 2006 - 14:12:37    Titel:

989 richtet sich auf den objektiven Wert.

Beim 951 gibt es einen Streit ober der Anspruch auf den Wert der Ausgangssache begrenzt werden soll oder nicht.
dachilla
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Anmeldungsdatum: 28.07.2005
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 30 Aug 2006 - 14:30:18    Titel:

@realdaishi

thx... so hatte ich mir das gedacht...

D.C.
dachilla
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Anmeldungsdatum: 28.07.2005
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 30 Aug 2006 - 16:47:16    Titel:

so, ich geb jetzt ab....
Bubusch
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Anmeldungsdatum: 05.01.2006
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 30 Aug 2006 - 16:53:43    Titel:

Wenn ihr noch nicht alle abgegeben habt:

Ich habe auch lange überlegt, wie ich das mit dem Zaun bei Frage 3 einbringe und habe es letztendlich so gemacht, dass ich über 105a fingierte Wirksamkeit angenommen habe, dann gesagt habe, dass problematisch sein könnte, dass die Erdbeeren ungenießbar, dh mangelhaft sind, also fraglich ob deshalb Verfügung unwirksam. Aber die waren doch durch Zaun räuml getrennt...doch wirksam. Aber G musste das nicht erkennen weil Geisteskrank. Also Endergebnis Wirksamkeit +.

Nochmal kurz zu den anderen Fragen?

1. Frage:
Geht bei euch auch alles wie geschmiert durch, außer EBV bzgl Erdbeeren an Selbstpflücker???
Wat?! §§ 987,990 bzgl. Feld??? Shocked

4. Frage:
Alles - ? Bei haftet S nicht...aus keiner einzigen AGL.
Ist genauso komisch wie dass alles bei der 1. Frage durchgeht Question Rolling Eyes
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