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Nicht typisch Islam, typisch Religion
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Nicht typisch Islam, typisch Religion
 
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Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3596

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2006 - 13:52:11    Titel: Nicht typisch Islam, typisch Religion

In den vielen Islam-Threads hier wurde häufig der Eindruck
vermittelt, der Islam sei eine aggressive Religion. Das ist
zwar meiner Meinung nach richtig, allerdings wurde dabei unter
den Teppich gekehrt, dass sich der Islam darin von keiner
anderen Religion unterscheidet. Das Wesen jeder Religion besteht
aus Bevormundung, Aufzwängen moralischer Vorstellungen und
Intoleranz gegenüber anders denkender Menschen.
Schönes Beispiel auf Spielgel-online:

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,425043,00.html

Zitat:

So zeigt sich Monaghan besorgt über die Unfähigkeit der westlichen Zivilisation, sich gegen den islamischen Fundamentalismus zu wehren. In einer Rede warnt Ave-Maria-Präsident Nick Healy die Studenten davor, dass der "Islam nicht mehr einem religiös angetriebenen Westen" gegenüberstehe.


Ich bin mal gespannt, wie lange sich die europäischen Demokratien
noch mittels Aufklärung gegen den religiösen Ansturm wehren können.
In den USA zeichnet sich jedenfalls ab, dass die Demokratie den
Kampf verlieren wird.

Pessimistische oder realistische Einschätzung?

Jockel
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2006 - 14:08:44    Titel:

In Utah (war dort für ein Jahr) sind religiöse Hochschulen Normalität. Die Menschen sind dennoch Demokraten und bei einem Besuch auf deren Campus (für einen Wettbewerb) waren die Studenten (Mormonen) trotzdem sehr aufgeschlossen und nett mir (Nicht-Mormonin) gegenüber.
Es wird doch keiner gezwungen auf diese katholische Hochschule (oder andere religiöse Hochschulen) zu gehen - es gibt hunderte, wahrscheinlich tausende anderer Hochschulen in den USA.

BTW ich sehe einen gewissen "Philosophie-Forum" Verdacht bei diesem Thread.
der_schnüffler
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Anmeldungsdatum: 03.06.2006
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2006 - 14:09:41    Titel:

Der Islam meiner Ansicht nach keine agressive Religion. Leider werden bestimmte Zeilen/Passagen aus dem Koran von vielen Leuten falsch interpretiert. Der Islam bassiert, wie jede andere Religion auf dem Judentum! In ihm ist keine Gewalt vorgesehn. Lediglich die Interpretation ist teilweise schwierig!
Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3596

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2006 - 14:25:16    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:
Die Menschen sind dennoch Demokraten und bei einem Besuch auf deren Campus (für einen Wettbewerb) waren die Studenten (Mormonen) trotzdem sehr aufgeschlossen und nett mir (Nicht-Mormonin) gegenüber.

Das ist ja schön, dass die nett zu dir waren Rolling Eyes
Vielleicht hättest du mal eine Abtreibungsklinik besuchen sollen,
um zu testen, wie nett die Leute wirklich sind.
Und Demokraten in dem Sinne, dass Sie alle 5 Jahre wählen gehen (Republikaner Wink ), dass sind Sie sicherlich. Aber in dem Sinne,
dass durch Mehrheiten beschlossene Gesetze über der Religion stehen,
wohl eher nicht.
Ausserdem beschreibe ich nur Tendenzen, die aber mehr als deutlich sind.
Abgeschlossen ist dieser Prozess noch lange nicht.
Warum die zur Diskussion stehende Gefahr der Religionen für Demokratien
ins Philosophie-Forum soll, ist mir schleierhaft.

Zitat:

In ihm ist keine Gewalt vorgesehn. Lediglich die Interpretation ist teilweise schwierig!

Ja, blablabla. Mir ist Sch...-Egal, ob sich unsere Gesellschaft durch
falsche oder richtigen Bibel/Koran/was auch immer Interpretationen in
diese aus meiner Sicht falsche Richtung bewegt.

Jockel
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2006 - 14:31:16    Titel:

Aha mal wieder einer der "Experte" ist. Zur Information: Ich habe dort ein Jahr lang "umzingelt" von frommen Menschen gelebt, die 1. Bürger der USA waren und 2. fromm. Mich hat keiner versucht zu bekehren (obwohl ich, noch in Deutschland, "gewarnt" wurde) im Gegenteil: dort (gerade dort!) wird demonstriert was Freiheit bedeutet - erstaunlicherweise auch die "Freiheit der Andersdenkenden".

Da jeder frei ist zu tun was er will ist auch keiner gezwungen die von dir verlinkte katholische Uni zu besuchen, sondern er kann aus einem riesigen Angebot schöpfen.

Mir scheint, dass du die verzerrte Perspektive der Medienberichterstattung (only bad news are good news) nicht wirklich reflektierst.
Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3596

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2006 - 14:39:13    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:
Ich habe dort ein Jahr lang "umzingelt" von frommen Menschen gelebt, die 1. Bürger der USA waren und 2. fromm.


Nochmal: Hast du da denn so gelebt, dass du dich zwar im Rahmen der
(staatlichen) Gesetze bewegt hast, aber völlig unvereinbar mit den
religiösen, moralischen Bevormundungen? Hast du in der Zeit abgetrieben
oder dich zu deiner Homosexualität bekannt? Nein?
Dann bist du für mich aber auch keine Expertin, nur weil du ein Jahr
nach deren Regeln dort gelebt hast!

Jockel
borabora
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Moderator


Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2006 - 14:44:00    Titel:

Jockelx hat folgendes geschrieben:
borabora hat folgendes geschrieben:
Ich habe dort ein Jahr lang "umzingelt" von frommen Menschen gelebt, die 1. Bürger der USA waren und 2. fromm.


Nochmal: Hast du da denn so gelebt, dass du dich zwar im Rahmen der
(staatlichen) Gesetze bewegt hast, aber völlig unvereinbar mit den
religiösen, moralischen Bevormundungen? Hast du in der Zeit abgetrieben
oder dich zu deiner Homosexualität bekannt? Nein?
Dann bist du für mich aber auch keine Expertin, nur weil du ein Jahr
nach deren Regeln dort gelebt hast!

Jockel


Oha, ganz was neues, dass ich mich dafür entschuldigen müsste
1. nicht abgetrieben zu haben
2. nicht lesbisch/ bi-sexuell zu sein

Ich habe mich durchaus "nicht-mormonisch" verhalten, denn ich teile ihre Religion nicht (*huhu* zum Bsp. Kaffee und Tee und Pepsi getrunken Wink ) und bin somit auch nicht an ihre religiösen Gebote gebunden.

Tja, und nun? Können wir zum Thema zurückkehren oder hast du noch Fragen zum Thema Auslandsaufenthalt in den USA?
Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3596

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2006 - 14:46:26    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:

Oha, ganz was neues, dass ich mich dafür entschuldigen müsste
1. nicht abgetrieben zu haben
2. nicht lesbisch/ bi-sexuell zu sein

Kannst oder willst du es nicht verstehen? Das ist mir echt zu hohl.
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2006 - 14:47:43    Titel:

Diese Frage stelle ich dir: "Willst du es nicht verstehen, dass die USA nicht so sind wie es in den Medien dargestellt wird?"
unlabelled
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Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2006 - 11:41:07    Titel:

Recht komisch hat folgendes geschrieben:
unlabelled hat folgendes geschrieben:
Ich weise lieber gleich an dieser Stelle noch einmal auf StGB §186,187 hin:

http://dejure.org/gesetze/StGB/186.html
http://dejure.org/gesetze/StGB/187.html


Bitte nicht albern werden.

Nur zur Erinnerung daran, daß wir nicht in einem totalitären Staat leben, in dem man mit der zusammenhanglosen Wiedergabe von Gesetzestexten irgendwen erschrecken kann, und es keineswegs der User Iskander ist, der die Grenzen der Legalität auslotet.

unlabelled hat folgendes geschrieben:
Nur zur Erinnerung, dass wir keine anatolischen Rechtsverhältnisse haben.


Glücklicherweise haben wir auch keine Rechtsverhältnisse, die dem zum Ausdruck gekommenen Verständnis der §§ 185 ff. StGB entsprechen. Rolling Eyes


Möchtest Du eine Auflistung der Fälle , in denen Foren-User wegen §186/187 verurteilt wurden ?
Du würdest Dich wundern, wie nahe die Aussagen der verurteilten an denen des User Iskander lagen.

Recherchier mal etwas besser, bevor Du hier überheblich wirst.
Wer andere in der Öffentlichkeit ohne Grundlage des Rechtsextremismus bezichtigt, begeht sich schuldig im Sinne des Gesetzes.
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