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Das Trachten nach Unsterblichkeit
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scolom
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Anmeldungsdatum: 23.07.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2006 - 23:02:08    Titel: So denke ich

Der Mensch hat in der Geschichte viele scheinbar unlösbare Probleme erfolgreich bewältigt. Doch der Tod ist unentrinnbar geblieben. Er ist das Schicksal eines jeden Menschen, der je auf dieser Erde erscheint. Der Mensch lebt nur bis zu einem bestimmten Tag und stirbt dann. Einige sterben sehr jung, manche noch als Babys. Andere machen alle Lebensphasen durch und stehen dem Tod in hohen Jahren gegenüber. Nichts, was ein Mensch besitzt, weder Reichtum, Vermögen, Status, Ruhm, Macht, Zuversicht noch gutes Aussehen können den Tod abwehren. Alle Menschen ohne Ausnahme sind gegen den Tod hilflos und dies wird sich nicht ändern.

So denke ich,
und dran glaube ich
und voll und ganz akzeptiere ich
zwar gezwungen aber habe keine wahl
Sethos_der_Erste
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
Beiträge: 695
Wohnort: Halle

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 11:44:05    Titel:

Wie gesagt. Es wäre fatal wenn es nicht so wäre. Jedoch ist es traurig, dass man nicht die Welt nach seinem Ableben erleben kann Rolling Eyes.
Der Tod ist jedoch nicht vom Schicksal, sondern von der Erhaltung des Körpers abhängig. Der Körper allein ist das entscheidende, was unsere materielle Existenz bildet.
jeboah
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Anmeldungsdatum: 25.07.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2006 - 19:59:28    Titel:

die unsterblickkeit die sich hier von einigen gewünscht wird, würde für diese personen, riesige macht bedeuten....
und ich bin der meinung das unsere geschicht oft genug bewiesen hat, das menschen mit einer solchen macht nur eine angst kennen.... diese macht wieder zu verlieren.... und das sie alles daran setzen sie zu behalten.

seht euch zB. castro an,... zu zeiten der kubarevolution ein guter mann....

in den letzten jahrzehnten ein diktator der alles daran setzt seine macht zu behalten....


so würde es den unsterblichen auch geben, und das in viel größerem umfang....




erinnert euch an spiderman : " of grat power, becomes a great responsibility" ...

wer würde diese verantwortung tragen können, ohne seine stellung zu missbrauchen
Sethos_der_Erste
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
Beiträge: 695
Wohnort: Halle

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2006 - 11:26:40    Titel:

Keiner. Ich auch nicht. Trotzdem würde ich mir diese Macht wünschen. (Das was jetzt kommt kling etwas eingebildet ist aber einfach mal ne Perspektive). Erstens bin ich der Ansicht, dass meine Ansichten den Menschen gut tun würden. Zweitens, bin ich ein sehr liberalistischer Mensch, wodurch ich die Freiheit der Menschen nicht anschneiden würde.
Das, wo sich mein Missbrauch zeigen würde: Ich würde jede staatliche Förderung gegenüber Religionen einstellen und das Geld für sinnvollere Zwecke nutzen. Religionsunterricht würde abgeschafft werden und Glaubensunterricht heißen, wo jeder Glaube unterrichtet wird. Dazu entsteht das Fach Philosophie, wo das Leben philosophisch erforscht wird. Dazu eine Lehre der setianischen Philosophie. Das wär doch ne Welt. Ansonsten würde ich mich zur Ruhe setzen. Meine Unsterblichkeit würde nur den Monotheismus gefährden oder ihn sogar zerstören, wenn er Pech hat Mr. Green.
Miss brauch ist es OK. Aber eigendlich wärs doch viel besser so...... Razz
Box
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Anmeldungsdatum: 29.12.2005
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2006 - 14:25:33    Titel:

Wo wir gerade dabei sind. Ich würde ein einen eigenen Staat gründen. Als Territorium würde ich mir einen Teil von Sibirien besorgen (heißes Klima fördert Dekadenz, imho). Der einzige Zweck dieses Staates wäre forschen. Cool Jeder Bürger wäre gleichzeitig auch Forscher. Die Infrastruktur der Stadt wäre sehr modern und symmetrisch aufgebaut(in Modulen) und wäre der Umwelt perfekt angepasst(keine Urbanisierung in unmittelbarer Umgebung der Stadt). Keine Autos, keine Straßenbahnen. Es gäbe nur eine moderne Form von Eisenbahnen zwischen den einzelnen Komplexen der Stadt (Rohstoffförderung, Wohngebiete, Energieerzeugung etc. für Schwertransporte und Pendler ). Außerdem wäre die Stadt großteils hermetisch abgeriegelt wegen dem harten Klima und eventuellen Naturkatastrophen und nebenbei bereitet das die Menschen auf eine Kolonie vor. Die Einwohnerzahl würde beständig sehr klein gehalten würden(eine Größenordnung von max. 10000 schwebt mir vor, so sind Probleme in der Bevölkerung leichter zu bekämpfen bzw. einzudämmen). Erhalten der Bevölkerung nur über Einwanderer bzw. Anwerben.

Geld gibt es nicht, wozu auch. Es wird nur geforscht. Globare Handelsware: Technologie. Politik gibt es nicht, wozu auch. Es gibt keine Medien mehr. Außerdem ist die Bevölkerung so klein, das alle Probleme problemlos(*g*) in Eigenregie gelöst werden können, aber durch die hohe Qualifizierung und Fokussierung der Bevölkerung wäre der Staat trotzdem effizienter als jedes andere Land im Technologiewettstreit. In der Außenpolitik bräuchten wir natürlich ein paar Diplomaten, aber intern nicht.

Im Prinzip ist dies nichts anderes als eine Konzernstadt(gibt es in viel kleineren Maßstäben jetzt schon), das mit dem Staat ist reine Auslegungssache und Subjektivität meinerseits.

Bevor es jetzt Kritik hagelt, das ist halt mein Traum und Träume sind nicht immer logisch. Wink

Edit: Achja, und was in diesem Staat mit Religion passiert, dürfte ja klar sein. Twisted Evil Religion ist ein reiner Bremser. Für moralische Fragen ziehe ich lieber Philosophen zu Rat.
Sethos_der_Erste
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
Beiträge: 695
Wohnort: Halle

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 12:08:15    Titel:

@Box: Ausgezeichnet. Ich arbeite dann in deiner Stadt als Philosoph. Eine Verbesserung noch: Medien wären schon notwendig. Jedoch reine Medien über Wissenschaft, Philosophie, Infos und Neuheiten der Forschung. So würde das System sogar noch besser funktionieren.
Canislupus
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Anmeldungsdatum: 27.04.2006
Beiträge: 416
Wohnort: An einer Lichtung mit guter Aussicht auf den Vollmond

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 16:34:38    Titel:

Ich würde mir ein Staat aufbauen, wo überall Sexorgien und zu jeder Zeit stattfinden. Sorgen und Habgier gibt es nicht, halt nur Sex. Kinder gibt es auch nicht, dank vollständiger Geburtenkontrolle. Einwanderer gäbe es ja jede Menge. Ja das wäre mein traum, muss nicht logisch sein.


Außerdem Wissenschaft kann man nicht wirklich erzwingen, sie entsteht zufällig aus dem Bedürfnis nach noch mehr Komfort oder wenn es Lebensnotwendig ist, z. B. alternative Energien. Deswegen kann man in einem solchen Staat, der kommunistisch angehaucht ist, wenig technologischen Fortschritt erwarten.
Mazze84
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Anmeldungsdatum: 13.07.2006
Beiträge: 45
Wohnort: Posseck

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 20:14:59    Titel:

Das ist eine sehr schwierige Frage, fast zu schwierig um sie mit meinem Verstand beantworten zu können. Darum möchte ich eine Differenzierung treffen und zwar, zwischen dem Willen, daß das Momentane Leben unendlich ist ( der mit Sicherheit in jedem Menschen steckt, weil der Tod etwas ungewisses ist, etwas nicht kontrollierbares, etwas vor dem man deshalb angst hat)und einem ewigen Leben im Himmel, etwas auf das man hofft, etwas auf das man sich freut, obwohl man es genauso wie den Tod nicht kontrollieren kann. In einem Leben ohne Tod auf dieser Welt, wäre nichts mehr einmalig, weil man für alles ewig Zeit häte. Die Erste Liebe und das 1. Mal genausowenig wieTaufe, Konfirmation, Hochzeit... etc..tt.. Das wäre wie 365 Tage Weihnachten im Jahr.Die pure Langeweile.im Paradies fällt dieser Langeweilefaktor dann weg, denn das Paradies ist vollkommen da gibt es keine Langeweile mehr. ( man braucht da auch keine Genitalien, wie irgentein ganz kluger in einem Beitrag bedauert hat)ich habe schon sehr viel über dieses Thema nachgedacht, doch zuweilen scheinen mir selbst die Fragen die stellen möchte, um zu einer Antwort zu finden,zu kompliziert zu sein, als daß ich sie überhaupt formulieren kann. Ich kann dir die Frage nicht beantworten, aber mein Konfirmationsspruch beschäftigt sich auch mit diesem Thema: Jesus Christus spricht: wer mein Wort höhrtund glaubt dem der mich gesant hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.( Johannesevangelium 5, 24)
phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1823
Wohnort: 49°56'40''N11°34'40''E

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 20:58:38    Titel:

Crying or Very sad
Hyperion
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 623

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 22:24:10    Titel:

Wie wäre es denn, wenn eine überstaatliche Organisation Unsterblichkeit vergibt?

Jene Unsterblichen werden vorher auf Moralität überprüft, Intelligenz, Sozialkompetenz, etc., etc..

Diese werden dann in alle Welt ausgesandt und sind Berater, Beobachter und Wächter der Führenden dieser Welt. Sie sammeln im Laufe der Zeit Wissen an, werden weise und passen auf, dass der Staat nicht korrumpiert, so können sie für eine bessere Welt sorgen, Historiker unterstützen und die Stütze der Gesellschaft darstellen.
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