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Wieviele Semester sollte man für das erste Stx. lernen?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Wieviele Semester sollte man für das erste Stx. lernen?
 
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Marc2006
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Anmeldungsdatum: 09.07.2006
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2006 - 20:08:28    Titel: Wieviele Semester sollte man für das erste Stx. lernen?

Hallo zusammen,hätte eine Frage an euch?
Wieviele Semester habt ihr für euer erstes Staatsexamen gelernt?
Und wieviele Stunden am Tag?
Würde mich über Tips von euch freuen

Lieben Gruß Wink
Ulpian
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Anmeldungsdatum: 11.06.2006
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 17 Jul 2006 - 09:01:03    Titel:

3 Semester, 4-8h
Prof. Cannabis
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Anmeldungsdatum: 08.11.2004
Beiträge: 122

BeitragVerfasst am: 17 Jul 2006 - 10:29:11    Titel:

Ich schließe mich Ulpian so ungefähr an. Knapp 1 1/2 Jahre mit etwa 4-8 Stunden am Tag sind realistisch...

Von den Stunden her, war es bei mir eher etwas weniger Wink
uproarious
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Anmeldungsdatum: 18.02.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 17 Jul 2006 - 10:53:03    Titel:

eine Frage: bedeutet dass dann, dass diejenigen, die den Freisschuss nutzen sich nur zwei Sem. vorbereiten?
dachilla
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Anmeldungsdatum: 28.07.2005
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2006 - 12:38:16    Titel:

2 Monate mit etwa 2 Std. täglich reichen zum Bestehen vollkommen!

D.h. 4 Punkte. Für jeden weiteren Punkt folgende Formel:

P = m + h

P = Punkte, M = Monate, h = Stunden / Tag

soll heissen bei 18 Std könntest du folgendermaßen Verfahren:

18P = 17 M + 1 h

oder

18 P = 1 M + 17 h

Gut oder?

Haut rein

D.C.

Was ich damit sagen will: es ist vollkommen unerheblich wie lange, sondern wie effektiv du lernst...
Magarine
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Anmeldungsdatum: 01.10.2005
Beiträge: 64
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2006 - 19:01:35    Titel:

@ uproarious
Ich bin jetzt im 4. Sem., und wenn ich die Hausarbeit besteh dann nach den Semferien im Hauptstudium.... ich wollt den Freischuss nutzen und werd deswegen auch ab dem 5. Sem. das Unirep besuchen.... Wenn man den Freischuss nutzen will kann/muss man eben etwas eher anfangen mit wiederholen und lernen...
~HC~
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Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2006 - 19:13:23    Titel:

wenn du im 6 Sems durch bist und alle Scheine hast, kannst du dich im 7 +8 S auf den Freischuss vorbereiten, dh also du hast insgesamt etwa 1 Jahr Zeit; natürlich heisst es dann intensiv lernen; selbst wenn du noch ein Schein im 7 machen musst, wäre es bestimmt möglich, da man ja den in den Übungen ff abgefragten Stoff sowieso kennen muss
uproarious
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Anmeldungsdatum: 18.02.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2006 - 19:51:38    Titel:

Hallo Magarine,

Zitat:
werd deswegen auch ab dem 5. Sem. das Unirep besuchen....

Das ist interessant, d.h. parallel zum Schwerpunkt?
Magarine
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Anmeldungsdatum: 01.10.2005
Beiträge: 64
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2006 - 19:54:01    Titel:

Mhm joa mal schaun was ich alles so unterbringen kann.... letztes Sem hätte es ganz gut geklappt, da Unirep ja "nur" an 3 Tagen ist.... aber ich möchte das schon so einigermaßen kombinieren, wobei ich natürlich schon drauf schauen werde das Schwerpunkte nicht vernachlässigt werden... Aber so hab ich dann die möglichkeit das Unirep 2x zu hören
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2009 - 10:43:52    Titel:

Wie an anderer Stelle gesagt:

Shafirion hat folgendes geschrieben:

Nicht umsonst wird häufig betont, dass das Grundlagenwissen der entscheidende Faktor im Examen ist. Nahezu jeder Prüfer weist daraufhin, dass das Gros der Klausuren nicht am fehlenden Detailwissen sondern an Grundlagenfehlern scheitert. Insoweit unterscheidet sich das Examen nachhaltig von den Fortgeschrittenenübungen. Hier mag es noch zu bewerkstelligen sein, den Prüfungsstoff flächendeckend unter der Einbeziehung etlicher Spezialprobleme aufzusaugen und dann im Klausurfall auch tatsächlich parat zu haben. Im Examen ist eine solche Vorgehensweise angesichts der Stoffmenge zum Scheitern verurteilt. Auf der anderen Seite ist man - wiederum anders als bei den Großen Übungen - im Examen aufgrund von fundiertem Grundlagenwissen und durch Klausurtraining erworbenes Problembewusstsein in der Lage, sich auch unbekannte Probleme selbständig zu erarbeiten. Das etwa in hemmer-Skripten vielfach angetroffene Postulat, man müsse den Streit nicht kennen sondern nur erkennen, wird hier plötzlich plastisch.
Ich persönlich habe das Glück, über ein ausgesprochen gutes Gedächtnis zu verfügen, um das mich schon mancher Kommilitone beneidet hat. Gleichwohl habe ich, je weiter meine Examensvorbereitung rückte, zunehmend auf das Erlernen von Einzelproblemen und Detailwissen verzichtet. Es gibt davon einfach zu viel und die Wahrscheinlichkeit, dass im Examen tatsächlich Treffer gelandet werden, ist verschwindend gering. Das ist freilich eine Grundsatzdebatte, die ich vielfach mit Kommilitonen ausgefochten habe. M.E. wird in völlig übertriebener Weise versucht, sich Spezialprobleme, besondere Fallgestaltungen etc. einzuprägen und überdies danach gestrebt, auch noch die letzte Fallvariante und Abwandlung in concreto nachzuvollziehen.
Indes läuft man hierdurch Gefahr, sein Gedächtnis zu überladen und sich den Blick aufs Wesentliche zu verstellen. Im Examen sieht man dann vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Sicher gibt es Standardprobleme, die man beherrschen sollte. Den Schwerpunkt der Klausur machen diese aber so gut wie nie aus. Dieser erschließt sich aber bei vorhandenem Problembewusstsein und ist mit entsprechender Argumentationsgabe auch lösbar.
In diesem Zusammenhang dürfen auch ein paar warnende Worte bzgl. des hemmer-Klausurenkurses erlaubt sein: Hier wird nämlich eine Abprüfung von Detailwissen vorgenommen (und auch entsprechend korrigiert) wie es in der Examenspraxis schlichtweg nicht vorkommt. Das sieht man auch, wenn man parallel den Klausurenkurs seiner Uni besucht.
Wer sich schwertut, dies zu glauben, der möge einmal Ausbildungsliteratur zu rate ziehen, in denen der Autor Erfahrungen aus seiner Klausurerfahrung im Examen preisgibt (etwa Schwerdtfeger, Öffentliches Recht in der Fallbearbeitung; Schumann, Die ZPO-Klausur oder Arzt, Die Strafrechtsklausur). Spätestens hier wird ersichtlich, wo das eigentlich Problem liegt und warum es bei unbefangener Bearbeitung, die sich auf fundiertes Grundlagenwissen und Methodik beruht, tendenziell eher vermeidbar ist.
Ich halte solche Grundlagenbücher übrigens generell für sehr hilfreich. Zu erwähnen wäre da etwa noch Frenz, Öffentliches Recht, wo sicher nicht von ungefähr im Vorwort darauf hingewiesen wird, dass den Autor häufig Emails erreichen, in denen ihm gedankt wird, weil sein Buch die Grundlage des Prädikatsexamen des Dankenden gewesen sei.
Berücksichtig man all dies, so lässt man sich auch nicht mehr so leicht von der Stoffmenge erschlagen, zumal wenn man sich vor Augen hält, dass diese niemand auch nur annähernd flächendeckend beherrschen kann.


Die Frage nach der Lernmethodik und Schwerpunktsetzung in der Examensvorbereitung wurde in diesem Thema ausführlich diskutiert, vgl. http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/231061,0.html.
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