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Bildung/Beruf entscheidend über die Partnerwahl!?
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Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2006 - 10:54:35    Titel:

Wie sehen ihrs eigentlich mit dem Berufsstand des möglichen Partners?
Ist mMn auch mit diesem Thema verbunden.
Ist für euch beispielsweise ein Beruf mit mind. X € Nettoverdienst wichtig?
Agrippine
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Anmeldungsdatum: 18.05.2006
Beiträge: 396

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2006 - 11:00:11    Titel:

Nein also das spielt gar keine Rolle- mein Freund war Azubi als ich ihn kennen gerlernt habe und hatte Ende des Montas immer rote Zahlen auf dem Konto- jetzt verdient er besser und ist auch großzügiger- das ist mir aber echt unangenehm, dass er mir ständig was bezahlen will... von daher spielt das absolut keine Rolle.
Klar höherer Verdienst macht einiges leichter, aber die Beziehung gewinnt sicher nicht unbedingt an Qualität
andrea_eben
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Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beiträge: 1528

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2006 - 11:04:02    Titel:

das kann man doch nicht am nettogehalt festmachen Laughing

aber evolutionstechnisch gesehen sucht sich die frau einen mann, der die familie ernähren kann...den würde ich dann wohl auch suchen Wink aber ich möchte keinesfalls einen super erfolgreichen, der viel verdient und viel arbeitet. eher jemanden, der möglichst ein festes einkommen hat und einen ganz normalen 40h - job...denn alleinerziehend und geld ausgebende hausfrau will ich ja später auch nicht sein Wink

aber das gilt natürlich für später...ich suche mir jetzt keinen mann, der in 10 jahren meine familie ernähren kann...es handelt sich dabei auch lediglich um eine wunschvorstellung, denn wenn man jemanden liebt, kann man schlecht sagen "kannst gehen, du hast den falschen job, zu wenig geld...ich lieb dich zwar, aber such mir nen anderen" Very Happy
-Kerstin-
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Anmeldungsdatum: 02.07.2005
Beiträge: 94
Wohnort: Südhessen

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2006 - 11:08:23    Titel:

Meiner Meinung nach kommt es nicht unbedingt auf den Schulabschluss an. Aber ich hatte mal einen Freund, der hatte nur Hauptschule und der war echt so doof, mit dem konnte ich kein vernünftiges Gespräch führen. Was man aber nicht immer auf die Schulbildung zurückführen kann.

Mein jetziger Freund hat Realschule gemacht, ist aber find ich ziemlich schlau, bei ihm war es vielleicht Faulheit.

Aber trotzdem würde ich mich nie wieder auf jemanden mit HS einlassen. Ich als Frau denke mir, ich möchte einen Mann, der schlau ist und mir vielleicht auch was beibringen kann und dem ich nicht alles erklären muss.

Verdienst ist eigentlich nicht wichtig, irgendwie aber schon. Denn was ist, wenn ich meinen Urlaub in der Südsee verbringen will, mein Freund aber nur nach Malle kann vom Geld her?? Oder wie teilt man das Haushaltsgeld auf? usw....

Naja ich denke wenn man wirklich die große Liebe gefunden hat wird das keine Rolle mehr spielen, aber irgendwie ist es doch immer ein Thema.
Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beiträge: 2263

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2006 - 13:30:50    Titel:

Im Alter von 18-25 kommt es für eine Partnerschaft wohl eher nicht auf den Bildungsabschluss an. Ich denke mal, dass beide Seiten da in dem Alter beruflich noch nicht so viel erreicht haben können, als dass es ein entscheidender Faktor ist. Als Abiturient im Studium hat man mitten im Studium auch nicht die finanziellen Mittel, um sich schicke Klamotten oder ein Auto kaufen zu können. Während vielleicht der Realschüler, der mit 17 die Ausbildung gemacht hat, mit Anfang 20 schon etwas mehr Geld zur Verfügung hat. Also der Partnerin dann auch etwas mehr bieten könnte als der gleichaltrige Student.

Einige 17jährige finden vielleicht Abiturienten/Studenten zu spießig, andere wiederum finden das toll, wenn der Freund Medizin studiert. Ich finde, es kommt weniger auf den Bildungsabschluss an, sondern auf die Emotionale Intelligenz. Was nützt mir eine Studentin, mit der ich mich kein Stück unterhalten kann? Was nützt mir eine mit Hauptschulabschluss, mit der ich mich nicht unterhalten kann? Meine Freundin müsste aber schon Verständnis für meinen Bildungsweg haben. War mal in eine verliebt, die hat mich dafür kritisiert, dass ich studieren gehe und das wäre ja voll langweilig. Das war ihr wohl nicht cool genug! Rolling Eyes

Ich finde es nicht wichtig, was der Partner beruflich macht. Aber ich finde es wichtig, dass man seinen Partner in seinem/ihrem beruflichen Weg unterstützt, unabhängig davon ob das jetzt ein Medizin-Studium ist oder eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Das erwarte ich auch von ihr mir gegenüber. Ich kann es nämlich gar nicht ab, wenn sie klugscheißer-mäßig meint, meinen Beruf kritisieren zu müssen oder den Job für nicht wichtig erachtet.

Weiterhin denke ich, dass mit zunehmendem Alter (ab 25 aufwärts) die berufliche Stellung schon eine wichtige Rolle bei der Partnerwahl spielt. Denn da wird ja auch ein Partner gesucht, der auch als Ernährer in Frage kommt. Und da haben Hochschulabsolventen mit sicherem Job schon bessere Karten als der Schreiner. Es kann mir niemand erzählen, dass der Beruf in höherem Alter absolut keine Rolle spielt!
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
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BeitragVerfasst am: 21 Jul 2006 - 13:59:34    Titel:

Na dann stell ich mich mal in den Wind und bin ehrlich: Ich hab nächstes Jahr das Diplom in der Tasche und ich bin - ausschließlich - an Akademikern interessiert.
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
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Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2006 - 14:27:14    Titel:

Erklärst du auch noch, warum dies so ist?
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2006 - 15:05:51    Titel:

Für mich ist die intellektuelle Ebene in einer Beziehung unbedingt wichtig. Ich bezweifle, dass die meisten nicht-Akademiker zu wissenschaftlichen Auseinandersetzungen fähig sind.
Aber es soll ja Ausnahmen geben Wink

Ich finde das auch nicht weiter schlimm, dass das so ist. Ich will nun mal Akademiker, andere Frauen unbedingt einen Mann der größer und älter ist als sie... usw.
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2006 - 15:46:58    Titel:

Was verstehst du unter "wissenschaftliche Auseinandersetzungen im Alltag" ?
Wirkliche Auseinandersetzung mit einem Fachgebiet ist nur möglich, wenn er vom gleichen Fach ist (und dann ists auch nur u.U. relevant, ob nun studiert oder auf andere Weise zu Wissen gekommen).
Da du aber sagtest, du wollest nur Akademiker, würde ich schliessen, dass du das geistige Niveau recht hoch haben möchtest, was man bei Akademikern logischerweise am häufigsten findet?
Octavian
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
Beiträge: 1857
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BeitragVerfasst am: 21 Jul 2006 - 16:11:43    Titel:

Agrippine hat folgendes geschrieben:
...dieser Typ versteht nicht was ich sage...also ich vewende weißgott nicht viele Fremdwörter ,aber wenn ich sage: Ja das finde ich positiv...dann versteht er das nicht...oder "Willst du mir suggerieren ich muss mir unbedingt das Radio kaufen?"...
Mal davon abgesehen, dass du recht hast... ist der Satz "willst du mir suggerieren..." nicht doch ein wenig komisch? Gut, kommt drauf an, was für Leute man kennt, aber ich würde wohl trotzdem nicht so verquollen reden, erst recht nicht mit jemandem, den du eh für geistig benachteiligt (sprich: "von alltäglichen Dingen überdurchschnittlich gefordert" Wink ) hälst.

@torabora: Wieso sollte ein Nicht- Akademiker denn nicht zu wissenschaftlichen Auseinandersetzungen fähig sein, aber aalle Akademiker, egal was sie studieren?
Kann man sich mit einem BWL- Studenten über Quantenphysik unterhalten? Kann man mit dem Physiker über Morbus Baastrup oder so philosophieren?
Ich meine, das einzige Problem ist, dass sich einige Studenten gegenüber Nicht- Studenten übelst aufspielen, mit Fremdwörtern und, wenn das nicht reicht, mit Fachbegriffen aus ihren Studiengebiet um sich werfen, um dem anderen das Gefühl zu geben irgendwie dümmer zu sein.
Wenn ich mir anschaue, wie viele Plinsenkinder bei mir an der Schule ihr Abi bekommen haben.... da kenn ich wesentlich gescheitere Mittelschüler, die wirklich was drauf haben und sich das nicht nur aufgrund ihres Abis und des Pillepalles, für den sie sich an der Uni eingeschrieben haben, einbilden. Wer z.B. im 18 Semester in der selben Richtung studiert ist wohl kaum schlauer als jemand, der nach drei Jahren Lehre seinen Facharbeiter hat und jetzt auf dem weg zum Meister ist, oder?

Auch, wenn du das sicher nicht so absolut verallgemeinern wolltest, ist doch zu einem, wie ich meine recht großen, Teil geschehen.

@ den, den den Thread gestartet hat: Eine Meisterprüfung ist doch soweit ich weiß allein kaum noch finanzierbar, oder? Wenn dein Betrieb dir das bezahlt, dann scheinst du doch was drauf zu haben, oder? Das kriegt ja nicht jeder bezahlt, der nach 9 Jahren Schule aus der 6. Klasse rausgeht, oder?
Wenn man bestimmte Fachbegriffe nicht kennt, weil man halt nicht in der Branche arbeitet, ist das doch nicht schlimm, oder? Gib mal einem frisch studierten BWLer eine Flex in die Hand. Der schafft es vielleicht sogar sich den Arm abzuschneiden, mit dem er das Ding hält. Gut, das is vielleicht auch übertrieben und stark pauschalisiert, aber ein Akademiker kennt sich auch nicht in der Alltagssprache der Handwerker aus, denke ich. Der käme sich auch doof vor, wenn er mit 3, 4 Handwerkern am Tisch sitzt, die sich über ihre Arbeit unterhalten.

Grundsätzlich ist der Anteil der Intelligenten Leute an einer Uni höher, als an einer Berufsschule, das ist logisch. Aber man kann nicht sagen, das alle, die kein Abi haben dies aus mangelndem geistigen Potenzial nicht haben. Viele Abiturienten bilden sich auch zu viel drauf ein und meinen jetzt zur Crem de la Creme zu gehören. Einige drücken sich auch furchtbar gern übertrieben gewählt aus, sodass es lächerlich wirkt und manche erzählen auf diedem Wege auch viel Schrott und merken nicht, dass nicht jedes Fremdwort automatisch in den Satz passt. Außerdem zählt auch, soziale und emotionale Intelligenz (oder wie man es bezeichnen möchte). Ein 30 Jähriger Physikprofessor, der nur noch in seiner Quantenwelt lebt und jeden Tag im Labor aufwachend merkt, dass er wieder eine Woche gar nicht zu Hause war und ein Buch nicht so weich wie ein Kissen ist, würde wohl für sehr wenige den idealen Partner abgeben.
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