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Garantie und Rücktritt
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MasterBlas69
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Anmeldungsdatum: 12.07.2006
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2006 - 15:51:22    Titel: Garantie und Rücktritt

Hallo,
Mein Kumpel hat mir letztens was erzählt was mich etwas beschäftigt hat und zudem ich gerne eine Antwort hätte also hier der Fall:

K kauft bei V dem Besitzers eines Computerfachgeschäfts Computereinzelteile am 1.1.05 im Wert von 1000€. Aus diesen Einzelteilen (und wirklich nur aus diesen) baut er ordnungsgemäß einen Computer zusammen.

Nach zwei wochen jedoch funktoniert der Computer nicht mehr und K bringt diesen zu V. Nach einigen wochen teilt V dem K mit das das Computereinzelteil A kaput war und sie dieses kostenlos ausgewechselt haben und der Computer nun wieder funktoniert.

Aber schon nach 2 Monaten funktoniert der Computer von K wieder nicht. Diesmal muss K über 3 wochen warten um zu erfahren das das Computereinzelteil B kaput war und dieses ebenfalls kostenlos ausgetauscht wurde.

Am 15.12.05 geht der Computer erneut nicht, diesmal war es das Computereinzelteil C, das aber nicht ausgwechselt werden musste sondern von V kostenlos repariert wird.
Am 1.1.06 geht der Computer aber wieder nicht, nun war es wieder das Computereinzelteil C das aber ausgwechselt werden muss.

Nun reicht es aber dem K und er will vom Kaufvertrag am 10.1.06 zurücktreten, da er keine lust mehr hat die langen reperatur zeiten hinzunehmen und er am Erfolg der reperatur stark zweifelt.
Angestelter A der sich als Stellverter V ausgibt weigert sich jedoch den Computer anzunehmen und den Kaufpreis zurück zu zahlen.
Er bezieht sich darauf das K insgesamt 2 Jahre Garantie auf die Einzelteile hat, von diesen 2 Jahren wären aber nur die ersten 6 Monate bei dem Laden einzulösen die restlichen 18 Monate werden vom Hersteller gestellt. Deswegen ist nach ablauf der 6 Monatenfrist ein Rücktritt nicht mehr möglich. Zudem hat K ja nur einzelteile und nicht einen komplett PC gekauft, deswegen wäre der Rücktritt für den ganzen Computer so oder so nicht möglich.
K hingegen behauptet das Rücktritt immer möglich sei und eine Garantie beim Hersteller oder dem Verkäufer diesbezüglich nicht eingreifen kann. Des Weiteren ist es für den V offensichtlich erkennbar gewesen das die Einzelteile zu einem Computer zusammengebauten werden und der K kein Interesse an den einzelnen Teilen hat.

Wenn das jedoch nicht so ist möchte K alleine schon wegen der rüden Behandlung durch A vom Kaufvertrag zurücktreten. Den als der K bei dem A am 10.1.06 war, druckte dieser die entsprechenden Rechnungen aus weil K seine zuhause vergessen hatte. Nachdem der K dann mit den Kopien wieder nach Hause gehen wollte nahm A sie ihm schnell weg und zerriss sie mit der Bemerkung das K so oder so ja noch seine Rechnungen zu hause hätte. K befürchtet nun das wenn er seine Rechnungen verlieren sollte, der A die gespeicherten Rechnungen des K löscht um so zu behaupten das K niemals Kunde bei V war.

Hat K ein Recht auf Rücktritt vom Kaufvertrag?




So also wie schon gesagt ist das wirklich so ungefähr passiert mein Kumpel hat mir aber erzählt das der K nicht vor Gericht ging sonder sich darauf einigte das die entsprechende Einzelteile durch den Hersteller umgetauscht wurden.

Ich habe mir aber jetzt gedacht das die Chancen für einen Rücktritt sehr gut gewesen wären.

Den erstens hat ja K kein interesse an den einzelnen Leistungen des V, was ja dann einen Rücktritt vom ganzen Kaufvertrag logisch macht. Zudem ist die Verjährung in Mangelansprüchen bei mindnestens 2 jahren. Zwar ist mir klar das K einen Ausgleich für gebrauch zahlen hätte müssen aber wirklich hoch wäre dieser nicht gewesen.

Was mich aber nun etwas stört sind die Reglungen des Verbrauchsgüterkaufes wie wären den diese hier anzuwenden. Besonders 476 und 477 beschäftigen mich. ersteres wegen den 6 monaten und letzteres wegen der Garantie.

Und zu letzt wäre ja da auch noch das zerreisen der Rechnungen vor den augen des K zu klären. Ich kann mir schwer vorstellen das das als offener Dissenz oder ähnliches durchgehen kann, eher vieleicht als leichte provokation oder evtl. (wenn man um 3 kurven denkt) als beleidigung. Wäre nett wenn einer was dazu sagen könnte der sich besser dazu auskennt.

Ich weis ist ein bissle viel alels wäre aber dankbar wenn ihr meine neugiere stillen könntet. Muss ja net Stimmen denk anstöße oder persöhnliche Meinungen sind ok, das sit ja normal bei einer diskussion Smile

mfg
MasterBlas69
MasterBlas69
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Anmeldungsdatum: 12.07.2006
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2006 - 11:34:12    Titel:

ich habe mal meine frage in ein anderes jura forum gepostet. Vieleicht kann da einer mir ne Antwort. Wenn ja schreibe ich sie hier rein.

mfg Masterblas69
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