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Gottes ist der Orient! Goethe war Muslim. Beweis
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Gottes ist der Orient! Goethe war Muslim. Beweis
 
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pinku
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Anmeldungsdatum: 09.02.2007
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2007 - 02:46:29    Titel:

mein lieber sholly,
goethe hat sich zwar zu verschiedenen Themen geäußert, jedoch hat er dies auch verschieden getan:
«Jesus fühlte rein und dachte
Nur den Einen Gott im Stillen;
Wer ihn selbst zum Gotte machte
Kränkte seinen heil'gen Willen.
Und so muß das Rechte scheinen
Was auch Mahomet gelungen;
Nur durch den Begriff des Einen
Hat er alle Welt bezwungen.»
(WA I, 6, 288 ff)
also dieses Zitat beweist doch eindeutig, dass er mehr zum Islam hingezogen war.
er leugnet, dass Jesus Gott ist, also ist er gegen die christliche Lehre
und lobt Mohammed (saw), sieht ihn übrigens auch als Propheten an und erkennt den Quran
als heiliges Buch an.
«Er sei Prophet und nicht Poet und daher auch sein Koran als göttliches Gesetz und nicht etwa als menschliches Buch, zum Unterricht oder zum Vergnügen, anzusehen.» (Noten und Abhandlungen zum West-östlichen Divan, WA I, 7, 32)

hääään, waren es eigentlich nicht die Muslime, die an den Propheten Mohammed (saw) und den Quran glaubten?....hmmmmm ich glaube schon

weiter schreibst du:
In seinem Lebenswerk(!) "Faust" hat er den Glauben sogar oft in Frage gestellt.

Also mein libber das stimmt schon ma gar nicht,
es ist der Faust im Buch der zunächst einmal den Glauben in frage stellt, von Mephisto
in den falschen Weg geführt wird, jedoch es am ende doch noch schafft den richtigen weg zu finden
schließlich kommt er zu Gott in den Himmel

Keine Ahnung ob Gott, Himmel, Teufel was mit dem Glauben zu tun haben, vor allem
Wenn man erstere beiden noch gut und als das „RICHTIGE“ darstellt...hmmmmmm

Somit habe ich deine Argumente widerlegt und bewiesen, dass Goethe, wenn auch nur im Geiste,
ein Muslim war.......
questionable_content
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 3934

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2007 - 03:46:52    Titel:

Ach pinku, hast wohl zu lange am Geist aus der Flasche geschnuppert... Rolling Eyes

Zitat:
es ist der Faust im Buch der zunächst einmal den Glauben in frage stellt, von Mephisto
in den falschen Weg geführt wird, jedoch es am ende doch noch schafft den richtigen weg zu finden
schließlich kommt er zu Gott in den Himmel


Eine sehr simplifizierte und gleichermaßen untreffliche Aussage. Denn erstens hat Goethe im Faust quasi sein komplettes Leben -samt Probleme, Ansichten, Weisheiten etc.- verarbeitet und zweitens kann man die Problematik um Mephisto auch nicht ganz so lapidar ad acta legen.

Und bewiesen oder widerlegt hast Du mit Deinem Posting natürlich gar nichts. Wink

Also dann: Good n8!
Firezz
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Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 658

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2007 - 03:51:09    Titel:

questionable_content hat folgendes geschrieben:


Eine Affektion zum Islam ..


versteh ich nicht.
questionable_content
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 3934

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2007 - 03:56:10    Titel:

Zitat:
Eine Affektion zum Islam [...]


Eine Sympathie, eine Schätzung, eine Zuneigung etc.
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 19.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2007 - 04:11:41    Titel:

Affektion, soso. Bei mir heißt das "Affinität". Aber egal.

Die lag bestimmt vor. Man sollte dabei aber unbedingt beachten, dass Goethe eher an eine Hommage an den muslimischen Dichter Hafis dachte, als an eine Huldigung der islamischen Religion. Arabische Dichtkunst wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts gerade erst in Europa bekanntgemacht. Und so wie Goethe im "Werther" den vermeintlichen nordischen Sagen des "Ossian" ein Denkmal setzt, so tut er das 1814-1817 eben mit arabischer Dichtkunst im West-Östlichen Divan. Bestimmt ist es interessant, inwiefern er sich auch mit philosophischen und theologischen Aspekten auseinandergesetzt hat (wahrscheinlich recht intensiv). Aber ein Moslem war Goethe deshalb noch längst nicht, und so deutlich wie im Divan tangierte sein Werk auch davor und danach die muslimische Kultur nie wieder.

Insofern eher ein Fall für das Deutsch- als für das Philosophieforum.

edit: unnötig zu sagen natürlich, dass ich den West-Östlichen Divan für den brillantesten Gedichtband deutscher Sprache halte - ohne deswegen Moslem zu sein.
LaChatte
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 1479

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2007 - 12:34:22    Titel:

Wer die Essenz von Religion hat - die Hingabe an das Sein (Islam) oder die Liebe für alles (Christentum), da spielen Etiketten keine besonders wichtige Rolle mehr. Goethe hätte wohl auch mit dem Taoismus oder Buddhismus sympathisieren können, und gleichzeitig sich mit dem Christentum verbunden fühlen und den geliebten Worten des Neuen Testamentes.
PeasOfScott
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Anmeldungsdatum: 26.10.2006
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2007 - 14:44:49    Titel:

@LaChatte

Bitte die Quellen angeben!


Warum will man es einfach nicht wahrhabe, dass Goehte muslim war!

Ihr glaubt immer....

Ich glaube..... ich meine...

Aber sobald einer etwas reinpostet über Goethes muslim sein, wollt ihr die Quellen!

Liest einfach seine Gedichte!
questionable_content
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 3934

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2007 - 14:53:06    Titel:

Carcharoth hat folgendes geschrieben:
Affektion, soso. Bei mir heißt das "Affinität". Aber egal.


Wirklich? Dann freut es mich umso mehr, dass Du soeben ein neues Wort gelernt hast. Wink

Wörterbuch der philosophischen Begriffe - Rudolf Eisler hat folgendes geschrieben:
Affektion (affectio): a. Zustandsänderung, Erregung, Erleiden. [...] b. Zuneigung, Schätzung. »Pretium affectionis« = subjektiver Wert. - Vgl. Affizieren.



Zitat:
Bitte die Quellen angeben!


Warum will man es einfach nicht wahrhabe, dass Goehte muslim war!

Ihr glaubt immer....

Ich glaube..... ich meine...

Aber sobald einer etwas reinpostet über Goethes muslim sein, wollt ihr die Quellen!


Ich weiß nicht, ob ich hier völlig andere Beiträge lese als Du, aber ich sehe hier jedenfalls eine Menge Quellen. Vielleichst liest Du Dir einige der erwähnten Bücher durch und propagierst nicht nach einigen irgendwo im Internet aufgeschnappten Zeilen, dass Goethe Muslim wäre.
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 19.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2007 - 15:32:33    Titel:

@questionable_content: Danke! man lernt nie aus - Affektion ist mir ganz ehrlich noch nie begegnet, jedenfalls nicht in der deutschen Sprache. Dass es existent sein muss (engl. affection, span. affección usw.) dachte ich mir. Aber ist es sehr gebräuchlich? Würde mich wundern. Trotzdem toll :-]

Im übrigen, PeasOfScott, habe ich in keinem der letzten Beiträge ein "ich glaube" oder "ich meine" gelesen. Hast du es vielleicht in Gedanken zugefügt? Und dass Goethe in keinem anderen Werk als dem West-Östlichen Divan explizit auf die arabisch-muslimische Welt zu sprechen kommt, ist ein Faktum. Darüber hinaus äußert sich in der Lyrik nicht der Autor - sondern das lyrische Ich. Unzutreffende Rückschlüsse von einem künstlerischen Werk auf dessen Schöpfer waren schon immer ein Schlüssel für Missverständnisse und Fehlinterpretationen.
cyrix42
Valued Contributor
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Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2007 - 15:51:48    Titel:

btw: Wenn schon religiöse Ansichten von Goethe verschlüsselt in seinen Werken, dann sollte man auch Fausts Antwort auf die Gretchenfrage ansprechen:

Zitat:

MARGARETE:
Nun sag, wie hast du's mit der Religion?
Du bist ein herzlich guter Mann,
Allein ich glaub, du haeltst nicht viel davon.

FAUST:
Lass das, mein Kind! Du fuehlst, ich bin dir gut;
Fuer meine Lieben liess' ich Leib und Blut,
Will niemand sein Gefuehl und seine Kirche rauben.

MARGARETE:
Das ist nicht recht, man muss dran glauben.

FAUST:
Muss man?

MARGARETE:
Ach! wenn ich etwas auf dich konnte! Du ehrst auch nicht die heil'gen
Sakramente.

FAUST:
Ich ehre sie.

MARGARETE:
Doch ohne Verlangen. Zur Messe, zur Beichte bist du lange nicht gegangen.
Glaubst du an Gott?

FAUST:
Mein Liebchen, wer darf sagen: Ich glaub an Gott?
Magst Priester oder Weise fragen,
Und ihre Antwort scheint nur Spott
Ueber den Frager zu sein.

MARGARETE:
So glaubst du nicht?

FAUST:
Misshoer mich nicht, du holdes Angesicht!
Wer darf ihn nennen?
Und wer bekennen:
"Ich glaub ihn!"?
Wer empfinden,
Und sich unterwinden
Zu sagen: "Ich glaub ihn nicht!"?
Der Allumfasser,
Der Allerhalter,
Fasst und erhaelt er nicht
Dich, mich, sich selbst?
Woelbt sich der Himmel nicht da droben?
Liegt die Erde nicht hier unten fest?
Und steigen freundlich blickend
Ewige Sterne nicht herauf?
Schau ich nicht Aug in Auge dir,
Und draengt nicht alles
Nach Haupt und Herzen dir,
Und webt in ewigem Geheimnis
Unsichtbar sichtbar neben dir?
Erfuell davon dein Herz, so gross es ist,
Und wenn du ganz in dem Gefuehle selig bist,
Nenn es dann, wie du willst,
Nenn's Glueck! Herz! Liebe! Gott
Ich habe keinen Namen
Dafuer! Gefuehl ist alles;
Name ist Schall und Rauch,
Umnebelnd Himmelsglut.

MARGARETE:
Das ist alles recht schoen und gut;
Ungefaehr sagt das der Pfarrer auch,
Nur mit ein bisschen andern Worten.

FAUST:
Es sagen's allerorten
Alle Herzen unter dem himmlischen Tage,
Jedes in seiner Sprache;
Warum nicht ich in der meinen?

MARGARETE:
Wenn man's so hoert, moecht's leidlich scheinen,
Steht aber doch immer schief darum;
Denn du hast kein Christentum.

FAUST:
Liebs Kind!


Faust ist offenbar Pantheist, sieht "Gott" als Synonym für "Liebe", sieht ihn überall, in allem stecken. Nach Fausts Sicht der Dinge ist es falsch sich an Kirchen o.ä. zu binden...

Und nun?

(btw: Gretchen ist 14, wenn ich mich recht entsinne; die hat keine ahnung und auch nicht verstanden, was da Faust ihr erzählt...)

Viele Grüße, Cyrix
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