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Strafrecht I HA FFM -fabricius
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censtar
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Anmeldungsdatum: 20.07.2006
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2006 - 19:59:31    Titel:

babyphat#1 hat folgendes geschrieben:
hab nochmal genau im SV geschaut und es geht hier ja um die strafbarkeit von der mutter M und dem B, den A beauftragt, die flucht zu verhindern...
der A nimmt ja den schlüssel weg, aber nach seiner strafbarkeit is nicht gefragt. die M nimmt den schlüssel wieder an sich nachdem sie den A erschiesst. diebstahl in bezug auf mteigentum mit toten...ist etwas verwirrend...keine ahnung wo der schwerpunkt wirklich liegt...


Abgrenzung Diebstahl/Unterschlagung. Bei einer Leiche kann man keinen Diebstahl begehen, da es an der Wegnahme fehlt, weil der Tote ja keinen Herrschaftswillen über die Sache mehr haben kann. Daher Unterschlagung. Wenn der Schlüssel nicht eine entscheidende Rolle spielen würde, wäre er nicht erwähnt.
holiday111
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2006 - 22:28:08    Titel:

also ich denke auch das die diebstahl prüfung kein schwerpunkt sein sollet und auch gar nicht groß in erwägung gezogen wird.
wie seht ihr das mit strafbarkeit der A, wann fliegt ihr bei der prüfung des totschlag, bzw mord raus? schon im vorsatz oder erst in der Rechtswidrigkeit?
gnufish
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Anmeldungsdatum: 08.08.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2006 - 12:38:58    Titel:

censtar hat folgendes geschrieben:

Abgrenzung Diebstahl/Unterschlagung. Bei einer Leiche kann man keinen Diebstahl begehen, da es an der Wegnahme fehlt, weil der Tote ja keinen Herrschaftswillen über die Sache mehr haben kann. Daher Unterschlagung. Wenn der Schlüssel nicht eine entscheidende Rolle spielen würde, wäre er nicht erwähnt.


Hallo ihr Schlaumeier,

woher wisst ihr eigentlich, dass der Schlüssel nicht im Alleineigentum der M gewesen ist? Darüber steht doch nix im Sachverhalt, oder hab ich was überlesen? Und ich mein, wenn die beiden verheiratet waren und in Gütertrennung gelebt haben kann es ja schon sein, dass die M Eigentümerin der Wohnung ist. Naja, also der Schlüssel ist m.E. nach völlig irrelevant und dient nur zur Illustration, dass der A den S auch tatsächlich seiner Freiheit beraubt. Bei Totschlag fliegt man beim Vorsatz raus (Hemmschwellentheorie).
Grüße,
gnufish
Elena_84
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2006 - 15:40:21    Titel:

Hallo,
prüft ihr also Körperverletzung mit Todesfolge und keine Fahrlässige Tötung???
Ich frage mich auch noch ob das festhalten im Auto Freiheitsberaubung oder Nötigung ist.
Wäre lieb, wenn mir jemand helfen könnte.
Liebe Grüße Elena
Capital
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Anmeldungsdatum: 15.08.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2006 - 20:16:45    Titel:

Hallo,

hab mal ne allgemeine frage. Hab mich schon ein bisschen mit der HA beschäftigt und würd jetzt gern mal anfangen alles niederzuschreiben.

jetzt meine frage: prüft man zuerst B (wegen der Chronologie) oder zuerst M (wegen der schwere des Delikts).

danke im vorraus!
Elena_84
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 01:02:10    Titel:

Ich würde chronologisch prüfen, denke das ist sinnvoller.
holiday111
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 16:33:13    Titel:

mich würde mal intersseieren, was ihr alles so prüft???
quietscheente
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Anmeldungsdatum: 18.08.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 21:18:18    Titel:

Hallo,
also ich würde erst B gegen M prüfen, da käme meiner Meinung nach Nötigung in Betracht, wobei ihr eine geteilte Meinung darüber ist ob das blockieren einer Auffahrt Gewalt ist. Folgt man der Meinung, dass es sich hierbei um Gewalt handelt, dann käme bei M gegen bei gefährliche Körperverletzung in frage, allerdings würde sie dann auf Grund der Nötinung in Notwehr handeln und somit nicht strafbar sein. Teil man die andere Meinung, dann würde man bei B gegen M schon im objektiven Tatbestand rausfliegen und M wäre wegen gefährlicher Körperverletzung schuldig.
Bei M gegen A könnte man wegen Totschlags auch erst bei der Rechtswidrigkeit rausfliegen, und innerhalb der Notwehrprüfung die Freiheitsberaubung des A gegen M prüfen.

Hat jemand noch eine andere Meinung?
Elena_84
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2006 - 13:42:15    Titel:

Ich hatte vor, den Totschlag am Vorsatz schon scheitern zu lassen und dann Körperverletzung mit Todesfolge zu prüfen und dort unter dem Punkt rechtswidirgkeit die Freiheitsberaubung A-->M anzusprechen
quietscheente
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Anmeldungsdatum: 18.08.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2006 - 13:59:54    Titel:

also ich würde nicht sagen, dass es anstatt Totschlag Körperverletzung mit Todesfolge ist, denn es ist ja nicht so, dass M den A verletzt und er dann stirbt, sondern sie erschiest ihn ja. Okay, M wollte ihn nicht erschiessen sondern nur verletzen, aber dass würde ich dann auf Dolus eventualis abstellen, denn sie muss damit rechnen, dass sie in einem Moment der Verzweiflung und Angst daneben schießt, vor allen da nichts davon steht, dass sie eine geübte Schützin ist.

Außerde wäre das alles meiner Meinung nach für 20 Seiten viel zu viel, dass wären ja dann 4 Gutachten.
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