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Strafrecht I HA FFM -fabricius
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Elena_84
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2006 - 00:03:48    Titel:

Was prüft ihr denn dann nach dem Totschlag? Ich würde den Totschlag erst in der Rechtswidrigkeit scheitern lassen. Nur was prüfe ich denn dann noch?

Dass B den S ins Auto zwingt würde ich als Freiheitsberaubung bezeichnen
Trish01
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Anmeldungsdatum: 21.08.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2006 - 13:21:40    Titel:

Puuuh... kein Bockmist also! Very Happy
Unterordnung des B gegenüber A!
arabesca
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Anmeldungsdatum: 21.08.2006
Beiträge: 3
Wohnort: ffm

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2006 - 10:03:26    Titel:

hallo was bedeutet unterordnung b gegenüber a
Faolain
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Anmeldungsdatum: 25.08.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2006 - 19:59:27    Titel:

Sieht im Groben so aus:

Strafbarkeit der M
Mord/Totschlagprüfung an Dr. A
Körperverletzung mit Todesfolge an Dr. A (beinhalten §§ 223, 224)
Schwere/Gefährliche Körperverletzung an B

Strafbarkeit des B
§§ 235, 239 an S
§§ 240 an M/S

Aber ist nur die Meinung von jemanden, der sich anch den hausarbeiten entschlossen hat das Studium abzubrechen Wink
Elena_84
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 26 Aug 2006 - 12:25:10    Titel:

Hey, verneinst du dann den Totschlag wegen dem Vorsatz und lässt die Körperverletzung mit Todesfolge durchgehen, obwohl der Tod des Dr.A keine Sekundärfolge ist? Bin mir nicht sicher, ob in diesem Fall Körperverletzung mit Todesfolge überhaupt geprüft werden kann?
washY
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Anmeldungsdatum: 29.08.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2006 - 18:25:33    Titel:

Sie ist schuldig des Totschlags. Sie hat die möglichkeit das Haus zu verlassen ohne dass ihr was passiert. Sie hat aber Angst um S, da Dr. A ja schon öfter gewalttätig gegenüber ihr und dem Sohn war in der Vergangenheit. Da nimmt sie sicher eine besondere Garantenstellung ein um einen Dritten (ihren Sohn) zu schützen. Dennoch ist das nicht gerechtfertigt. Sie hätte gehen müssen und die Polizei rufen. Sie greift aber zur Waffe als ungeübte Schützin, zwar auf die Schulter zielend, aber sie weiss, dass es tödlich ausgehen kann in den Oberkörper zu schiessen. Wieso schiesst sie nicht ins Bein? Dolus eventualis oder bewusste Fahrlässigkeit. Diebstahl des Schlüssels ist irrelevant. Würde ich auch behaupten, dass es nur zur Verdeutlichung ist, dass sie nur die Möglichkeit hat das Haus zu verlassen in dem Moment oder halt die Waffe nehmen, da er ja auch das Telefon an sich nimmt.
Bei der Waffe kann man schauen, ob man es anprüfen möchte. Ob es seine war, da die Waffe ja auch in seiner Schublade lag.
Inwieweit begeht B Nötigung als er sich vor das Auto stellt? Welche Gefahr geht von ihm aus. Rechtfertigt das ein Überfahren? A ist schließlich tot und kann nicht aus dem Haus nachkommen.
B zwingt vorher S zwar ins Auto, aber ich denke, dass ist mit dem Züchtigungsrecht kurz zu erwähnen und nicht anzuprüfen. Die Mutter unternimmt ja nichts dagegen, dass A den B einstellt.
Was habt ihr noch für Ideen? Das ist nur meine Meinung und Gedanken. Also keine Garantie!

Und wieso bei der Rechtswidrigkeit den Totschlag scheitern lassen?
Faolain
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Anmeldungsdatum: 25.08.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2006 - 22:34:45    Titel:

Der Totschlag scheitert im Vorsatz. Stichwort "Restriktive Auslegung". Vor dem Tötungsvorsatz herrscht im Allgemeinen eine hohe Hemmschwelle. Diese Hemschwelle überschreitet die M nicht, da sie bewusst auf die Schulter zielt.

Wenn dann nur Körperverletzung mit Todesfolge. Ob ihr das an Rechtwidrigkeit, Schuld oder gar nicht scheitern lasst ist Eure Sache, alles möglich.

Bei 235 oder 239 ist es fraglich ob der Vater berechtigt war in die Rechte des S einzugreifen. Nach hM sollte eine Einwilligung auch an der geistigen Reife des Kindes gemessen werden (und ich sehe hier ganz klar die geistige Reife des S um zu entscheiden was er will). Andere Ansichten sind mit entsprechenden Argumenten natürlich auch vertretbar.
Elena_84
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 01 Sep 2006 - 22:46:13    Titel:

hey, woher hast du das denn, dass es an der Reife des Kindes gemessen werden soll? Finde absolut keine Literatunr dazu.
Liebe Grüße
Faolain
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Anmeldungsdatum: 25.08.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2006 - 19:00:48    Titel:

Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Einwilligung des Vaters in eine Rechtsgutbeeinträchtigung, nämlich die Fortbewegungsfreiheit des S.

Dann muss eben die Einwilligung geprüft werden.

Dabei kommt es dann bei der "Verfügungsberechtigung" oder spätestens bei der "Einwilligungsfähigkeit" zu der Frage inwiefern der Dr. A über dieses spezielle Rechtsgut des minderjährigen S verfügen darf, bzw. inwiefern S selbst entscheiden kann was er möchte und was nicht.

Dabei ist natürlich näher auf die komplette Vorgeschichte einzugehen. Ebenso auf die Angemessenheit der Bedürfnisse des S.

Schau mal in den Wessels AT. Dort und mit den Literaturhinweisen müsstest du shcnell auf den Weg kommen.
originalsin
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Anmeldungsdatum: 05.09.2005
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2006 - 21:47:01    Titel:

Prüft ihr bei B gegen S keine Nötigung sondern Freiheitsberaubung. Hätte jetzt eher den 240er gebprüft?!
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