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Mit Ausbildungsplatz Wehrpflicht und Zivi umgehen
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Stalafin
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Anmeldungsdatum: 11.12.2005
Beiträge: 280

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 22:46:37    Titel: Mit Ausbildungsplatz Wehrpflicht und Zivi umgehen

Mir kam gerade folgender Gedanke:
Ich habe schon desöfteren gelesen, dass im Falle einer Ausbildungsplatz-Zusage das Kreiswehrersatzamt einen z.B. 18-jährigen, männlichen Deutschen nicht mehr zum Wehrdienst einziehen kann (analog heißt das - Zivi entfällt). Der Grund ist die anhaltende Ausbildungsplatzmisére

Nehmen wir nun folgendes an: Der besagte 18-Jährige macht sein Abitur und hat auch sofort einen Ausbildungsplatz in der Tasche.
Das Kreiswehrersatzamt kann ihn also folglich nicht mehr einziehen.
Nun bewirbt sich der 18-Jährige parallel auch um einen Studium an einer beliebigen Universität, bekommt die Zusage, kündigt seinen Ausbildungsvertrag und beginnt zu studieren.

Wie ist das geregelt? Gibt es dann erneut die Verpflichtung zum Bund zu gehen? Wird man fortan in Ruhe gelassen (weil es ja ohnehin nicht die Kapazitäten für junge, wehrdienstwütige Jugendliche gibt)?
Oder gilt das als Vaterlandsverrat?

Bin einfach nur neugierig. Smile Ist ne spontane Schnappsidee - hihi.
Labbo
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Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 22:53:00    Titel:

Vaterlandsverrat wäre es nicht, aber schwer assozial ...
Andere wären froh eine Lehrstelle zu bekommen.
Stalafin
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Anmeldungsdatum: 11.12.2005
Beiträge: 280

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 22:56:12    Titel:

Das die Art von Kommentaren kommt - das war mir schon fast klar. Wink

Also folgendes:
Ich habe nicht vor, das zu machen.
Das es asozial wäre, dass habe ich mir auch schon gedacht.

Wie gesagt - es ist einfach nur eine Schnappsidee (ein "p" oder zwei?). Mich interessiert einfach bloß, ob es dafür eine Regelung gibt.
Maryanna
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Anmeldungsdatum: 18.05.2005
Beiträge: 457

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 23:09:59    Titel:

Man kann bis zum 23. Lebensjahr einberufen werden (und bis zum 3. Semester aus dem Studium geholt werden, wenn ich mich nicht irre).
Harponis
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Anmeldungsdatum: 04.07.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2006 - 09:43:52    Titel:

Außerdem müsstest Du dem Kreiswehrersatzamt mitteilen, dass Du jetzt doch studierst und der Rückstellungsgrund (Ausbildungsplatz) nicht mehr gegeben ist, ansonsten handelst Du Dir eine Menge Ärger ein.
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2006 - 09:48:41    Titel:

Ganz abgesehen davon ist der Ausbildungsplatz alleine kein ausreichender Grund für eine Rückstellung.

Die Ausbildungsplatzzusage führt i.d.R. nur dann zur Rückstellung, wenn der Arbeitgeber dem Kreiswehrersatzamt klar machen kann, dass er nicht in der Lage ist den Ausbildungsplatz auch im nächstem Jahr zu stellen (Wozu er sonst verpflichtet ist!). Unternehmen die grundsätzlich jedes Jahr zwei, drei Azubis haben dürften hier rausfallen und müssen Dir Deinen Ausbildungsplatz auch ein Jahr später noch geben.
die Ani
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Anmeldungsdatum: 02.05.2006
Beiträge: 294

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2006 - 10:33:22    Titel:

da würde er bestimmt sein studium unterbrechen müssen. ist nun mal pflicht. und geht vor.
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2006 - 12:20:24    Titel:

Richtig...mit Ausbildung und Studium ist es ausgesprochen unwahrscheinlich, dass man sich um seine Pflichten drücken kann. Dazu kommt der große Nachteil, dass man, rechtzeitig angefangen, sehr gut planen kann, d.h. sich beim Bund schon einmal ein interessantes Feld raussuchen oder eine entsprechende Zivi-Stelle. Auch wann man gezogen wird ist damit ganz passabel zu planen. Wenn Du wartest, bis Du per Zwang gezogen wirst, hast Du für die gesamte Planung nur noch wenig Zeit oder ist überhaupt nicht mehr möglich. Abgesehen davon, dass es Dich immer in einem sehr ungünstigen Lebensabschnitt trifft, weil es nie passt.

Um sehr effektiv um den Bund herumzukommen sind Krankheiten, vor allem Lebensmittelallergien (z.B. Nüsse) sehr viel sicherer.
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