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Voraussetzungen/Vorbereitungen für ein Jurastudium
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Ms.Heartcore
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Anmeldungsdatum: 27.07.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2006 - 12:55:37    Titel: Voraussetzungen/Vorbereitungen für ein Jurastudium

Hallo erstmal,
ich bin erst 16 Jahre alt, komme aber nun in die Oberstufe und bin mir relativ sicher dass ich nachm Abi Jura studieren möchte und das möglichst in Köln.
Nun habe ich allerdings kein Latein gewählt, sondern Französisch, bin in Mathematik eine Niete und frage mich ob man gerade die beiden Fächer im späteren Jurastudium benötigt? Deutsch und Englisch sind hingegen eher meine Stärken..
Also, was meinen die jetzigen Jurastudenten? Mein Latinum werde ich wohl nachholen müssen oder? Oder ist ein Jurastudium mit einer enormen Schwäche in Mathematik gar nicht zu bewältigen?
Danke schonmal für eure Hilfe ...

MfG
Lena
Ulpian
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Anmeldungsdatum: 11.06.2006
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2006 - 13:37:51    Titel:

Dein Latinum brauchst Du nicht nachholen. Es ist nicht Voraussetzung für ein Jurastudium und Du hast auch keine Nachteile gegenüber Deinen Mitstudenten, die eventuell das Latinum haben. Es gibt einige Fachbegriffe die sich jeder normale Mensch ohne große Mühe im Laufe des Studiums aneignet.
Deine Schulfächer sind nicht so wichtig. Mach Dir keine Gedanken. Es gibt Leute die behaupten, Jura hätte etwas mit Mathematik zu tun. Ich selbst war in Mathematik immer schlechter als der Durchschnitt im Jurastudium hingegen meist besser als der Durchschnitt es gibt also hier überhaupt keine Gesetzmäßigkeit. Deine gute Deutschnote halte ich eher für einen Vorteil. Zwar ist das "Juristendeutsch" eine Kunstsprache die man auch erst lernen muss, allerdings muss man als Jurist viel schreiben und argumentieren. Wer das nicht kann hat es sicherlich schwer.
Freeeeezzzzz
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Anmeldungsdatum: 08.03.2006
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2006 - 14:43:12    Titel:

Ich habe mein Jura-Studium trotz aller Unkenrufe auch mit einem relativ schlechten AbiZeugnis begonnen.
Nach meinen bisherigen Erfahrungen wird das Jura-Studium von außenstehenden wahnsinnig überschätzt.
Natürlich ist eine gute Deutschnote vorteilhaft, ich habs bisher aber auch mit einer durchschnittlichen Note geschafft.

Wichtig ist allerdings, dass du von Beginn des Studiums an gut aufpasst und vor allen Dingen Probleme nachschlägst. Das ist in aller Regel nicht mal viel Arbeit, ist aber in meinen Augen unbedingt nötig.

Am aller wichtigsten finde ich jedoch, dass man Interesse an Recht, Rechtsprechung usw haben muss. Gerade so Sachen wie Schuldrecht-AT sind in meinen Augen stinklangweilig, müssen aber als Grundlage für ein Erfolgreiches Studium sein. Da muss man dann halt mal ein wenig "Sitzfleisch" für haben/entwickeln.

Mein Tipp für dich, auch wenn es noch ein weiter Weg bis zum Studium ist:
Überlege sehr gut, ob du wirkliches Interesse an rechtlichen Vorgängen hast. Gehe einfach mal ganz unvoreingenommen zu deinem Amtsgericht und schaue dir eine Strafverhandlung an (das geht allerdings in aller Regel nur vormittags). Zwar hat eine Gerichtsverhandlung erstmal sehr wenig mit dem Studium zu tun, wenn du aber bemerkst, dass du Interesse an sowas hast bist du auf einem guten Weg.

Auch Hilfreich könnte ein Gespräch mit einem Studenten sein, dazu wendest du dich am besten an die "Fachschaft Rechtswissenschaften" an einer beliebigen Uni.

Achso: Bleib flexibel was die Uni angeht. Sicherlich ist Köln schön und es hat auch vorteile "Wohnortnah" zu studieren. Allerdings lassen die doch recht hohen Bewerberzahlen häufig keine ganz freie Wahl, zumindest nicht ohne Top-Abitur.

Außerdem empfehle ich dir, doch ein wenig weg von zuhause zu studieren, es gibt nichts schöneres als endlich auf eigenen Beinen zu stehen...
ginny
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Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2006 - 18:16:02    Titel:

Shocked Allen die Jura studieren wollen empfehle ich sehr, diesen Aufsatz zu lesen. Er enthält auch einen ganzen Abschnitt darüber, welche Vorraussetzungen man mitbringen sollte, Arrow und wie man aus den schulischen Leistungen Rückschlüsse auf den späteren Erfolg im Jurastudium schließen kann.
Außerdem wurde er von Claus Roxin (sehr berühmter Jurist) verfasst:
Arrow http://www.jurawelt.com/aufsaetze/methodik/8691

p.s.:Ist auch nicht besonders lang.
Kaefer_zwei
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Anmeldungsdatum: 10.03.2006
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2006 - 19:20:03    Titel:

Hi!

Mein Prof hat am Anfang meines Jurastudiums mal gesagt, dass Abinoten ab sofort nicht mehr zählen!

Mit Beginn des Studiums fängt jeder wieder bei Null an!

Es ist wirklich so... Ich hatte auch nur ein mäßiges Abizeugnis und jetzt habe ich relativ gut Noten bei Klausuren und Hausaufgaben.

Ich haben vor dem Studienbeginn ein Praktikum über 13 Wochen bei einem Anwalt gemacht. Das hat mir unglaublich geholfen.

Du musst dir nur bewusst sein, dass es echt ne Menge Arbeit ist...
Gerade vor Klausuren...

Ansonsten setz dich doch mal bei Semesterbeginn im Oktober einfach in eine Vorlesung in Köln!

Ach so, ich war auch die absolute Niete in Mathe..Jetzt brauche ich es nicht mehr Fristenberechnen ist auch für Leute kompliziert, die ne 1 in Mathe hatten.

Gruß
Asterisque
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 09:29:20    Titel:

Tatsächlich dauert es ja noch einige Jahre bis du dich wirklich entscheiden musst.

Was genau interessiert/reizt dich denn an dem Jurastudium ?


Wenn du Zeit und Lust hast, dann besuch wirklich mal im Oktober zu Semesterbeginn die Erstsemestervorlesungen (BGB AT, Strafrecht AT oder Grundrechte zB).
Da musst du dich nicht vorher anmelden und du wirst auch nicht auffallen, weil ALLE total planlos umherirren. Very Happy
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