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Hausarbeit StrR Fortgeschrittene-Prof.Kuhlen (Uni Mannheim)
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Ringelblume
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Anmeldungsdatum: 13.03.2006
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2006 - 11:38:21    Titel:

Anhand der Kommentare bin ich zu der Folgerung gekommen,dass §277 mit §251 in Tateinheit steht und §227 seinerseits steht mit §239 IV auch in Tateinheit ist, letzendlich sind dann §227 und §239 IV nach dem bejahten §251 vollständig zu prüfen. Bin ich auf dem richtigen Weg?
Kläger
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Anmeldungsdatum: 12.08.2005
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2006 - 13:01:31    Titel:

An Ringelblume:

Ja, das klingt gut.
Anzuprüfen wäre in diesem Zusammenhang auch noch eine Aussetzung mit TF (§ 221 I Nr. 1, III) durch das Fesseln. Diese scheitert allerdings am Gefährdungsvorsatz.
oepfae
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Anmeldungsdatum: 03.08.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 08:48:43    Titel:

was den schweren Raub mit Todesfolge angeht bin ich mir noch nicht sicher, ob dieser Versuch durchgeht. ich neige dazu 251, 22, 23, zu verneinen, da die Leichtfertigkeit ja mit der groben Fahrlässigkeit gleichzusetzen ist. Allerdings gibt der Ssachverhalt nichts dazu her. Logisch ist, wenn ich jemanden knebele und ihm damit die Atemwege versperre, dass dieser ein Luftproblem bekommt. Die Frage ist, ob sich aber dem A der dadurch eintretende Todeserfolg auch derart konkret aufdrängen musste. Eine einfache Fahrlässigkeit ist problemlos gegeben. Ich verneine 251, komme dann aber zu einer Strafbarkeit aus 227... und 239.
Ringelblume
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Anmeldungsdatum: 13.03.2006
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 09:27:02    Titel:

An oepfae:

Gerade deswegen weil das Ersticken nahe liegt und A hat sich darüber keine Gedanken gemacht. A wollte vielmehr den C vorübergehend widerstandslos machen und fesseln und knebeln. Seine Gedanken waren in der Richtung: "C kurzfristig fesseln, meine Arbeit zu Ende machen und dann ihn bald befreien", deswegen nehme ich an, dass er aus grober Unachtsamkeit das Leben des Opfers außer Acht gelassen hat.
Der SV sagt nichts konkret,aber ich würde ihn in dieser Richtung auslegen. Smile Hoffentlich ist es richtig Wink
Kläger
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Anmeldungsdatum: 12.08.2005
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 10:05:43    Titel:

An Oepfae
Die Leichtfertigkeit liegt hier ohne Frage vor ! Eine andere Ansicht wäre nicht vertretbar. Ringelblume hat alles Nötige dazu gesagt.
oepfae
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Anmeldungsdatum: 03.08.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 15:00:51    Titel:

Hmm, überzeugt... ICh hab mich auch nochmal belesen und musste feststellen, dass meine Ansicht wirklich nur schwer bis gar nicht vertretbar ist.

Was allerdings die Prüfung der 227 und 239 angeht, so werden diese doch von 251 konsumiert. Diese nochmals extra zu prüfen halte ich für nicht notwendig und angesichts der Platzverhältnisse der Arbeit auch für ungeschickt. Jedoch sollten diese in den KOnkurrenzen erwähnt werden. Beide treten im Wege der Gesetzeskonkurrenz hinter 251 zurück... oder lieg ich schon wieder daneben???
Ringelblume
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Anmeldungsdatum: 13.03.2006
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 15:58:43    Titel:

Oepfae,
das mit der Konkurrenzen habe ich mir auch so gedacht. Allerdings treffen sich in unserem Fall § 251 und § 227 zusammen--> Tateinheit (dann muss man § 227 extra prüfen). Weiterhin könnte Tateinheit zw. § 239 IV und § 227 bestehen. § 221 I 1, III scheidet mangels Gefährdungsvorsatz aus. Zu der Prüfung von Abs.III kommt es nicht.
Ich weiß auch nicht genau, was ich nach dem bejahten § 251 weiter prüfen muss und was nur in den Konkurrenzen erwähnt sein muss. Embarassed
Kläger
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Anmeldungsdatum: 12.08.2005
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 19:10:06    Titel:

An oepfae und Ringelblume:
Im Anschluss an die Prüfung des versuchten § 251 geht es wie folgt weiter:
- § 227 ganz normal durchprüfen (hier ist § 251 nur versucht, so dass § 227 zur Klarstellung in Tateinheit steht, vgl. Tröndle / Fischer, 52. Aufl.
§ 251 Rn. 6)
- gleiches gilt für die Freiheitsberaubung mit TF (durchprüfen; § 52)
- die Aussetzung kurz und knapp am Gefährdungsvorsatz scheitern lassen
Ringelblume
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Anmeldungsdatum: 13.03.2006
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 00:07:50    Titel:

Ich habe 2 Fragen(Überlegungen):
1.Wenn § 221 ausscheidet, muss dann weiter § 323c geprüft und bejaht werden?
2. Könnte es sein, dass § 227, § 239 IV mangels subjektiver Voraussehbarkeit des Täters bzgl. der schweren Folge ausscheiden? A ist so erschrocken beim Anblick des toten C, als ob er niemals an mögliches Ersticken gedacht hat, aus seiner Sicht war das unwahrscheinlich, unmöglich. Idea Question
Ringelblume
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Anmeldungsdatum: 13.03.2006
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 13:57:19    Titel:

Danke Kläger!

An oepfae:
"Bei B bleibt es bei der versuchten räuberischen Erpressung."- Wieso, A&B haben gemeinschaftlich die versuchte räuberische Erpressung begangen, aber im Tatkomplex "Raub in der Werkstatt" hat B nicht mitgewirkt, er kann nur Beihilfe zum §§ 249,250 sein.

Weiterhin scheidet eine Beihilfe zum § 251, § 227 und § 239 mangels Fahrlässigkeit aus. Muss man dann §§ 222, 27 prüfen??? Dazu: Tröndle/Fischer § 222 Rn.32 Teilnahme an dem Fahrlässigkeitstat ist ausgeschlossen- es fehlt an einer vorsätzlichen rw Tat.
Also mit dem B Schluss, nur Beihilfe zum Raub!?
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