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Hausarbeit StrR Fortgeschrittene-Prof.Kuhlen (Uni Mannheim)
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slowmotion
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Anmeldungsdatum: 03.08.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 22:49:02    Titel:

Very Happy

Na dann sind ja wieder einer Meinung @ KLÄGER
Housai
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Anmeldungsdatum: 19.08.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2006 - 21:18:39    Titel:

Ich wollte mal fragen wie ihr das mit dem Platz macht ? Wir haben ja nur 11 Seiten. Hält ihr dann trotzdem den Gutachtenstil ein ? Wie steht es mit Definitionen? die brauchen viel Platz? Bitte um Ratschläge
Kläger
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Anmeldungsdatum: 12.08.2005
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2006 - 21:26:10    Titel:

Der Gutachtenstil ist unbedingt einzuhalten, Definitionen sind wichtig. § 250 muss hingegen kurz im Urteilsstil ohne großes Geplänkel abgehakt werden, da er ja bei A hinter § 251 zurücktritt. Ansonsten müsstest du etwas konkreter fragen.
Housai
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Anmeldungsdatum: 19.08.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2006 - 21:34:19    Titel:

erstmal danke. Ich hab einfach nicht die Möglichkeit alle Tatbestände die meines erachtens wichtig sind durchzuprüfen. Z.B bei § 227 habe ich im Urteilstil kürz gesagt,dass es gegeben. Ich weiß nicht wie die Korrektoren sich das denken bzw. wünschen.
Ilei
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Anmeldungsdatum: 19.08.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2006 - 22:17:36    Titel:

Hey Leute,
Ich habd das alles etwas anders gemacht. Im 2. Handlungsabschnitt fang ich mit der Nötigung hinsichtlich der 150 Euro. Diese ist vollendet.
Dann prüfe ich versuchte räuberische Erpressung hinsichtlich Drohung (Inaussichtstellen des § 226 I) und Öffnen der Kasse durch C. Hier habe ich den Meinungsstreit uber die Vermögensverfügung rein gebracht. Vorliegend hab ich mich der h.L angeschlossen. Meiner Ansicht nach liegt eine Vermögensverfügung vor, da es A ohne die Mitwirkung des C die Möglichkeit verwehrt geblieben wäre, das Geld zu entnehemen. Die h.L bejaht eine Vermögensverfügung hinsichtlich des Öffnen der Kasse. Diese hätte auch vorliegend unmittelbar zur einer Vermögensminderung geführt. Jedoch ist keine Vermögensminderung eingetreten deshab ist bei mir der Versuch gegeben.
Im dritten Handlungsabschnitt prüfe ich dann unter anderem den versuchten schweren Raub mit Todesfolge in Tateinheit mit 227. ( Natürlich auch noch die anderen Ding die aber eher unproblematisch sind.)
Wie denkt ihr darüber?
Kläger
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Anmeldungsdatum: 12.08.2005
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2006 - 22:29:29    Titel:

Ilei hat folgendes geschrieben:
Die h.L bejaht eine Vermögensverfügung hinsichtlich des Öffnen der Kasse. Diese hätte auch vorliegend unmittelbar zur einer Vermögensminderung geführt.


Nein, eben gerade nicht. Das Öffnen der Kasse allein führt nicht zu einer Vermögensminderung, sondern allenfalls zu einer Gefährdung. Die Minderung tritt erst durch die Wegnahme des Geldes ein ! Diese Wegnahme (= Vermögensverfügung !) sollte ursprünglich nach dem Plan von A und B durch C vorgenommen werden. Dazu kam es dann ja bekanntermaßen nicht, weil A das Geld selbst weggenommen hat. Daher nur versuchte räuberische Erpressung, weil es nicht zu einer Vermögensverfügung des C gekommen ist und folglich auch kein dadurch bedingter Schaden eingetreten ist.
Ringelblume
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Anmeldungsdatum: 13.03.2006
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2006 - 10:56:31    Titel:

Ich habe bei der räuberischen Erpressung im Rahmen des Prüfungspunktes Vermögensverfügung die Abgrenzung Wegnahme/ Verfügung gemacht und bin zum Ergebnis gekommen, dass sowohl nach der Lehre von der notwendigen Mitwirkung als auch nach dem äußeren Erscheinungsbild hier eine Vermögensverfügung gegeben ist. Letztendlich ist das Öffnen der Kasse eine Hingabe der erzwungenen Handlung. Vermögensnachteil habe ich auch bejaht mit der Argumentation, dass mit dem Öffnen der Kasse eine unmittelbare Vermögensgefährdung eingetreten ist. Es stehen dem A keine Hindernisse im Weg seine geplante Wegnahme des Geldes zu verwirklichen. Die Zugriffsmöglichkeit besteht und mit mit einem wirtschaftlichen Nachteil ist ernstlich zu rechnen.

Muss man beim § 249 nochmal begründen, dass eine Wegnahme und keine Vermögensverfügung vorliegt?
Ilei
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Anmeldungsdatum: 19.08.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2006 - 18:12:56    Titel:

Ich seh das so wie Ringelblume. Im Studienkommentar hab ich gelesen dass wenn es zu einer konkreten Vermögensgefährdung kommt eine Vermögensverfügung vorliegt. Als beispiel haben einen ähnlichen Fall nur bezüglich des öffnen des Tresors gebracht. Zur Ringelblume:
Bezgl. was hast du räuberische Erpressung geprüft? Ich habe hinsichtlich der Drohung mit dem Messer versuchte schwere räuberische Erpressung und mit bezgl. des fesselns und knebelns versuchten schweren Raub mit Todesfolge bejaht.
Ringelblume
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Anmeldungsdatum: 13.03.2006
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2006 - 19:49:23    Titel:

Ich habe in Bezug auf die Drohung mit der Anzeige und die Drohung mit dem Messer eine vollendete räuberische Erpressung geprüft. Der versuchte schwere Raub dann wegen Fesselung und Knebelung des C.
slowmotion
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Anmeldungsdatum: 03.08.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2006 - 20:05:55    Titel:

Was eure VOLLENDETE räuberische Erpressung angeht:
Ich war auch lange der Meinung, dass diese vollendet sei. Aber § 253 I verlangt, dass der Täter das Opfer zu einem Verhalten gezwungen haben muss....
Und zu welchem Verhalten haben A und B den C gezwungen????
Bis zu der Sachverhaltsstelle, wo A und B vereinbaren, dass A den C in die Werkstatt begleiten soll, haben A und B den C unter Druck gesetzt, damit dieser ihnen 150 Euro beschafft. Zunächst aus dem eigenen, später aus dem Vermögen des M.

Sie wollten den C also zur Beschaffung von 150 Euro zwingen!
Haben sie das geschafft?

Sicherlich hat C eine Vermögensverfügung getätigt, indem er das Vermögen des M konkret gefährdet hat. War das aber auch die Vermögensverfügung die A und B erzwingen wollten?? Ich denke zunächst nicht.

Daher nur versuchte räuberische Erpressung.



Aber mal eine andere Frage.
Was macht ihr mit dem B wegen des Raubes?
Mittäterschaft kommt wohl nicht in Frage
Beihilfe? Aber in welcher Form? psychische Beihilfe? Wie soll denn B die Handlung des A gefördert haben?#


Danke schon mal Smile
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