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Hausarbeit Jena großer Schein Zivilrecht
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CharlotteS
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Anmeldungsdatum: 17.02.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2006 - 00:46:50    Titel:

uiuiui...also aus meiner sicht ist der vertrag einfach gegeben...ich sehe gar keinen anlass hier etwas zu problematisieren...die knalleffekte kommen schließlich noch...diese dämliche schuldnerverzug --> annahmeverzug-sache ist der hammer... eine hausarbeit, aber zig aufbauideen und lösungen *ätz* ... zudem hab bin ich jetzt im endeffekt nur auf 23 seiten gekomme,was mich doch sehr ängstigt...

...tja,da hat sich die vermeintlich "leichte" hausarbeit als kniffliger rausgestellt,als man dachte...
Migga
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2006 - 12:42:05    Titel:

wieso ängstigt?
bei aufgabe 1 komm ich auch grad mal auf 14 seiten
aufgabe 2 wird auch nicht gerade viel werden...
weil richtige streitstände gibt es scheinbar nicht, die problematik annahme/schuldnerverzug ist ja hier lediglich ein aufbauproblem...
franzi1985
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Anmeldungsdatum: 06.09.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2006 - 20:57:47    Titel:

naja also ich bin am anfang auch einfach davon ausgegegangen, dass der vertrag zwischen V und L gegeben ist. aber eine annahme ist hier definitiv nicht gegeben. die frage ist doch dann nur, ob die fristsetzung einen neuen antrag darstellt oder nicht? aber erst bei der mitteilung durch L, dass er am 4. liefert, hat er den vertrag angenommen. daher scheidet hier der schuldnerverzug aus, denn wann soll er denn bitte in verzug gekommen sein?
Bonsay
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Anmeldungsdatum: 16.07.2005
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2006 - 13:51:01    Titel:

Hallo!

Habt ihr euch bei Aufgabe 2 schon mal Gedanken drüber gemacht, ob die vereinbarte Gattungsschuld wirklich zur Stückschuld konkretisiert wird? Die Frage, die sich mir an dieser Stelle stellt, ist: Hat L das seinerseits Erforderliche getan? Er sondert zwar einen bestimmten Sessel aus der Gattung aus und bietet diesen dem V auch tatsächlich an, allerdings einen Tag nach Ende der von V gesetzten Frist.
An der Stelle hängts jetzt vollkommen bei mir... weiterhin würde ich Schuldnerverzug prüfen, aber an § 320 I1 scheitern lassen, sodass V in Annahmeverzug gerät-doch wie bau ich das jetzt bei dem § 275 I ein? Ich kann doch nicht in der Unmöglichkeit den verzug prüfen!!!
Bitte um Hilfe!!!

Liebe Grüße!
HansimPech
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Anmeldungsdatum: 19.03.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2006 - 18:01:43    Titel:

Woher willst du wissen, dass der Stuhl ne Gattungsschuld ist???? Wo steht denn, dass er einen bestimmten Stuhl aussucht? Wo steht, dass es davon mehr gibt? Wo steht, dass eine Gattungsschuld vereinbart war? Richtig, nirgendwo ---> also geht man wohl von einer Stückschuld aus.
Das Erforderliche bezieht sich darauf, ein Stück auszusuchen und es zu versenden bzw. zu bringen. Das tut L, Schuldnerverzug hat da gar nichts zu suchen.
§ 320??? wie kommst du denn darauf. Das wäre eine Einrede für L, wenn er seinen Stuhl nicht bezahlt kommt, brauch er nicht leisten. kein plan, wie du darauf kommst. Wenn du es drehst, macht es auch keinen Sinn, V bräuchte nicht leisten, wenn er den Stuhl nicht bekommt, den bekommt er aber. Eine Einrede von V kann also nicht vorliegen.
Migga
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2006 - 21:41:01    Titel:

da muss ich zustimmen...
320 hat hier (meines erachtens nach) nichts zu suchen...
hier handelt es sich meines erachtens nach um eine konkretisierte Gattungsschuld (keine Stückschuld) -> Ergebnis müsste jedoch aufs selbige herauslaufen
Schuldnerverzug liegt so denk ich hier einen Tag lang vor (3-4.7), hier gibt es ein zentrales Problem das man ausführlich diskutieren sollte, denn es entscheidet letztendlich ob Annahmeverzug vorliegt oder nicht und somit über die Lösung der Aufgabe (bei §323 udn §326)
bomann
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Anmeldungsdatum: 17.08.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 14 Sep 2006 - 13:03:27    Titel:

Ich versteh auch, wie einige andere nicht, warum das Zustandekommen des Vertrages beim zweiten Teil so problematisiert wird. Ich bin nach dem Sachverhalt davon ausgegangen, dass ein Vertrag hier einfach gegeben ist. " W bestellt bei V"..."den L in die Wohnung des V liefern soll." Ich dachte mir, dass gerade weil drin steht - L soll liefern, müssen ja zwischen den beiden irgendwelche "Verhandlungen" stattgefunden haben, die im Ergebnis dazugeführt haben, dass L an V liefern soll. Daher bin ich, wie gesagt einfach davon ausgegangen - Vertrag liegt vor.

Frage zum ersten Teil: Was ist es denn nun?? §275 Abs. 2 oder § 313???Ich prüfe und prüfe, aber ich versteh denn Unterschied einfach nicht...Hab auch schon in anderen Foren Diskussionen darüber gelesen, aber auch hier kein Ergebnis, ob nun das eine oder das andere... Krieg langsam etwas Panik, wegen Abgabetermin...Kann mir nicht jemand helfen?? Bitte Bitte Bitte Bitte..
Rechtlerin
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Anmeldungsdatum: 11.09.2006
Beiträge: 6
Wohnort: Jena

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2006 - 08:15:08    Titel:

Meines Erachtens wird der Schuldnerverzug unterbrochen.
L kommt in Verzug zu dem Zeitpunkt, ab dem V ihm eine Frist setzt. Dann aber (wenn man § 323 I prüft), ist die Fristsetzung bzw. Mahnung am 3.07. durch L beendet, indem er V ein wörtliches Angebot unterbreitet. Nach diesem Schema wäre die Prüfung für § 323 I beendet.
Danach kann man nur noch auf § 326 I gehen und den Gläubigerverzug prüfen...
HansimPech
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Anmeldungsdatum: 19.03.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2006 - 08:25:17    Titel:

reicht denn ein wörtliches Angebot der Ware aus um die Frist zu wahren? Wo steht denn sowas? ist bei ner Bringschuld nicht das Angebot erst erbracht, wenn der Schuldner am Leistungs- und ERfolgsort die Leistung anbietet, so hatte ich das gelesen
bomann
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Anmeldungsdatum: 17.08.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2006 - 09:34:49    Titel:

bei aufgabe 2 habe ich bisher nur § 323 I geprüft. Fälliger Anspruch des V bejaht nach § 271 I (grundsätzlich sofort zu leisten), dann im Rahmen des § 323 I auf den Abs. 6 - könnte Gläubigerverzug vorliegen - damit V in Gläubigerverzug kommt müsste durch L ein ordnungsgemäßes Angebot vorgelegen haben - dieses könnte hier entfallen wegen Schuldnerverzug des L - dann jetzt also Schuldnerverzug des L prüfen - durch Mahnung des V kommt es zu schuldhafter Nichtleistung von L - L befindet sich seit Zugang der Mahnung in Schuldnerverzug - jetzt Frage:Schuldnerverzug wirksam beendet durch Lieferung am 4.7.? Dann hab ich im Palandt gefunden, dass trotz der Fristversäumung der Schuldner sich durch ordnungsgemäße Leistung aus dem Schuldnerverzug befreien kann. > damit am 4.7. durch Angebot an der Tür des V Verzug von L beendet > V kommt durch nichtannahme in Gläubigerverzug - Rücktritt nach § 323 I abgeschnitten. Aber wie geht jetzt die Prüfung weiter??
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