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Mainz - Große HA StrafR Sommer06
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defit
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Anmeldungsdatum: 22.10.2006
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2006 - 15:15:52    Titel:

Im Rahmen des § 252?
Den hab ich entschieden für die Tatherrschaftslehre. Innerhalb dieser Lehre gibts allerdings noch mal Streit, ob die mittelbare Täterschaft sich positiv (Hintermann muss überlegen sein, nur Defekt des Tatmittlers reicht nicht aus) oder negativ (Defizit reicht aus) bestimmt. Die Meinung die das ganze negativ machen will, würde das absichtslos-dolose Werkzeug verneinen. Also da dann noch mal für die Gegenmeinung entschieden.
Das Ergebnis bei subj. Theorie und ThL wäre im Prinzip zwar gleich, aber begründen lässt sich die subj. Theorie irgendwie schwerer. Der BGH macht einfach ohne große Begründungen.
aguila
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Anmeldungsdatum: 08.10.2006
Beiträge: 114
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2006 - 20:01:43    Titel:

hab mal eine frage, hat jemand §§ 33 und 34 (bei M) angesprochen?
Bengram
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Anmeldungsdatum: 06.04.2006
Beiträge: 71
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2006 - 20:07:33    Titel:

kann man, muss man aber nicht (so seh ich das jedenfalls Smile
aguila
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Anmeldungsdatum: 08.10.2006
Beiträge: 114
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2006 - 20:10:25    Titel:

und noch was Very Happy
was die 226-prüfung angeht, gibt es mehrere möglichkeiten. welche aufbau ist den am besten? Rolling Eyes
Faxe83
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 47
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2006 - 23:07:12    Titel:

schau mal n paar threads weiter hoch und entscheide dich für das, was dir schmeckt Wink

Ich habs jetzt doch so gemacht, dass ich den 226 nach der Schuld für 223, 224 geprüft habe (aber mit dem selben Obersatz)
Faxe83
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 47
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2006 - 23:19:21    Titel:

noch mal zur Vorsatzform der M:

ich habe mich nachträglich bei 223 noch für dolus eventualis entschieden, weil ich es konstruktiv zwar für möglich halte, aber schwieriger zu begründen finde, dass sie sicheres Wissen um schwere Verletzungen haben soll, jedoch keinerlei Vorsatz bezüglich der schweren Folge.

Letzteres würde ich auch vor dem Hintergrund von in dubio pro reo für äußerst bedenklich halten.
defit
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Anmeldungsdatum: 22.10.2006
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2006 - 23:33:21    Titel:

Ich habs getrennt. Erst 223, 224, dort dann die Notwehr und Notstand geprüft, danach den 226 und dort die Zurechnung problematisiert.
Is etwas übersichtlicher als die Kombi-Variante, find ich.
aguila
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Anmeldungsdatum: 08.10.2006
Beiträge: 114
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2006 - 08:24:55    Titel:

und was die prüfung von 226 selbst angeht, habt ihr nach Hettinger bzw. Wessels/Beulke gemacht?
1. Grunddelikt
2. eintritt und verursachung der schweren folge
a. Eintritt
b. kausalität

3. unmittelbarkeit
p. Handlung/Erfolg
p. Dritter

4. fahrlässigkeit
a. objektive sorgfalt bei objektive erkennbarkeit und vorhersehbarkeit
b. desselbe subjektive

RW und Schuld wie bei 223, 224.


ich prüfe auch 226 nach 223, 224 I Nr. 2, 5 (wobei Nr. 5 verneine) notwehr, notstand und bei der schuld notwehrexzess.
MacMephisto
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2006 - 09:27:59    Titel:

Gibts hier jemanden, der den 252 abgelehnt hat, weil er nicht mit der Tatherrschaftslehre vereinbar ist? Welche Argumente gibt es dafür noch?
MacMephisto
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2006 - 10:16:39    Titel:

Bengram hat folgendes geschrieben:
Ich hab mich auf die Unvereinbarkeit mit der Tatherrschaftslehre gestützt, jedoch kann man da auch eine Bejahung vornehmen (gibt so nen schönen Aufsatz von Hillenkamp)

Und mit welchem Argument?
Den Hillenkampaufsatz halte ich persönlich für überhaupt nicht zum Thema passend Wink
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