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Politische Lage in Deutschland..
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Anmeldungsdatum: 03.07.2006
Beiträge: 8
Wohnort: Zwischen Gut und Böse

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2006 - 18:48:03    Titel: Politische Lage in Deutschland..

Hallo zusammen Wink
ich mache mir seit einiger Zeit Gedanken über die Politische Lage in Deutschland. Es gibt einiges das mir gegen den Strich geht Studiengebüren zum Beispiel, ja oder nein!? Klarer Fall für mich "nein" es kann doch wohl nicht sein das Bildung zum Luxus wird. Da würden Wir ja einen Schritt zurück machen, früher mußten die Eltern Geld zahlen für Ihre Kinder!! Das kann ja wohl nicht sein oder seh ich da was falsch!? Schreibt mir Eure Meinung egal ob innen- oder außenpolitisch. Ich denke das dass eine wichtige Sache ist und man sich gedanken darüber machen sollte Wink
Außerdem vielleicht können "Wir" hier "zusammen" an der politischen Lage was ändern. Weshalb denn nicht Exclamation Question


`Zitat´ "Schiller" Verbunden werden auch die Schwachen mächtig sein.
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2006 - 19:13:35    Titel:

Studiengebühren sind in fast allen anderen Ländern Gang und Gebe, in vielen Ländern gibt es auch (bzw. gab mittlerweile gescheiterte versuche), den studenten darlehen dafür zu geben.
frag dich mal - die studenten, die in deutschland 4free studiert haben und dann direkt ins ausland gehen, was bringen die uns? wieso sollen die das studium in den a* geschoben kriegen, obwohl sie uns rein garnichts nutzen und nur ne ganze stange geld gekostet haben?
eine studiengebühr kann man generell verantworten, sofern der staat ein faires darlehen dafür ermöglicht.
maßnahmen, um den kostenfaktor der auswandernden loszuwerden träffen dann natürlich auch die anderen studenten, ich würde aber meinen, dass es durchaus möglich ist, eine regelung zu finden, die wirklich nur jene ehem. studenten belangt, die nach einem kostenlosen studium ins ausland gehen.


und falls es dir nicht aufgefallen sein sollte:
Zitat:
Schreibt mir Eure Meinung egal ob innen- oder außenpolitisch. Ich denke das dass eine wichtige Sache ist und man sich gedanken darüber machen sollte Wink
Das hier ist ein Politikforum, da gehts hauptsächlich um solche Themen und jedes kriegt nen eigenen Thread - welchen Sinn hat also der deine?
Pauker
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Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2006 - 21:58:33    Titel:

Es ist sozial aus meiner Sicht genau so wenig zu verantworten, dass ein Student sein Studium von jedem Steuerzahler finanziert bekommt und damit die Möglichkeit erhält überdurchschnittlich zu verdienen. Zum gleichen Zeitpunkt zahlen Eltern aber für den Kindergarten und der Meister für seinen Meisterkurs Gebühren!

Ich denke, dass man Studenten gemäß ihrem späteren Einkommen sozial gerecht an den Kosten des Studiums beteiligen kann. Ein System, dass erst eine Rückzahlung ab einem überdurchschnittlichen Einkommen und Stipendien für sehr gute Abiturienten vorsieht, könnte ich akzeptieren.

Gruß
Pauker
Christenmensch
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Anmeldungsdatum: 02.08.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2006 - 22:26:51    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Ich denke, dass man Studenten gemäß ihrem späteren Einkommen sozial gerecht an den Kosten des Studiums beteiligen kann. Ein System, dass erst eine Rückzahlung ab einem überdurchschnittlichen Einkommen und Stipendien für sehr gute Abiturienten vorsieht, könnte ich akzeptieren.


Gut gesprochen, Herr Pauker...!!!
lebowski
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Anmeldungsdatum: 30.07.2005
Beiträge: 388
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2006 - 00:37:25    Titel:

hier gehts wieder um studiengebühren. ich verstehe immer noch nicht, warum sich alle daürber aufregen. alle sagen, jetzt sei bildung luxus. ja, bildung ist luxus. aber sie wird hier niemandem vorenthalten, denn soviel ich weis, müssen bafög empfänger keine studiengebühren zahlen.

ich reg mich eher über das bachelor system auf, das jetzt überall eingeführt wird. ist euch mal aufgefallen, dass das nur noch halb so lang ist, wie das diplomstudium? achja, man kann ja danach master machen. aber für den gibt es leider kein bafög. ich finde hier werden die unteren schichten benachteiligt. aber das fällt irgendwie keinem auf.
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2006 - 02:11:28    Titel:

lebowski hat folgendes geschrieben:
hier gehts wieder um studiengebühren. ich verstehe immer noch nicht, warum sich alle daürber aufregen. alle sagen, jetzt sei bildung luxus. ja, bildung ist luxus. aber sie wird hier niemandem vorenthalten, denn soviel ich weis, müssen bafög empfänger keine studiengebühren zahlen.


PISA hat etwas andere gefunden und schreibt una sozusagen eine glatte 6 in Sachen gleiche Bildungschancen ins Stammbuch.
In der Bundesrepublik Deutschland ist die Chance von Neunklässlern bei gleichen Leistungen in den Schlüsseldiziplinen Mathematik und Textverständnis bei akademischen Eltern gegenüber einen Facharbeiterhaushalt viermal so hoch.

Der Spiegel sagt dazu Bereits der erste Pisa-Test hatte belegt, dass in keinem anderen Industriestaat der Welt das Schulsystem bei der Förderung von Arbeiter- und auch Migrantenkindern so versagt wie in Deutschland.


Dem ist wohl nichts hinzuzufügen, vielleicht sollten wir noch unser Musterländle Bayern erwähnen. Die schießen nämlich den Rang ab. Dort ist es für das Kind eines Akademikers in der neunten Klasse 6,65 mal leichter, bei gleichem Leistungsstand in Mathematik und Textverständnis, das Abitur zu schaffen.

Gleiche Chancen?
Lächerlich.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
polity_x
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2006 - 02:17:06    Titel:

Und wie sieht Ihr Lösungsvorschlag aus? Wollen Sie wieder Quoten einführen, welche Regeln, welcher Prozentsatz der Abiturienten aus landwirtschaftlichen Familien, Arbeiterfamilien und Familien, welche der Intelligenz zuzurechnen sind, stammen dürfen? Ich kenne dieses System. Dieses System hat meinen Eltern und Großeltern die Bildung unmöglich gemacht, die sie angestrebt haben.
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2006 - 02:38:52    Titel:

Zitat:
Dem ist wohl nichts hinzuzufügen, vielleicht sollten wir noch unser Musterländle Bayern erwähnen. Die schießen nämlich den Rang ab. Dort ist es für das Kind eines Akademikers in der neunten Klasse 6,65 mal leichter, bei gleichem Leistungsstand in Mathematik und Textverständnis, das Abitur zu schaffen.

ich frag einfach mal: warum?
hast du dazu erläuternde quellen?
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2006 - 11:42:32    Titel:

Meine Meinung zu den Studiengebühren ist ähnlich wie die von Pauker.
Allerdings sollte ein System geschaffen werden, so dass ein Student
die Studiengebühren erst nach dem Studium bezahlen muss.
Kredite wie von der Kfw sind da schon ein guter Ansatz den
diesen Kredit bekommt jeder Student, unabhängig von Fach etc.
Meiner Meinung nach haben Studiengebühren auch noch eine andere
Wirkung, nämlich Dinge die Geld kosten bekommen mehr
Wertschätzung. Denn es gibt viele Studenten, die nur
aus Verlegenheit studieren und sich gar nicht für ihr Fach interesieren.
Ich denke, jeder Student kennt Fälle, von Leuten, die x Semester irgendwo eingeschrieben waren, ohne Leistungsnachweise zu erbringen.
Allerdings möchte ich betonen, dies ist sicher nicht die Mehrheit der
Studierenden.
Wie schon Pauker geschrieben hat, sollte man bedenken, dass
Kindergarten in Deutschland nicht kostenfrei ist, obwohl dieser
eigentlich für alle Kinder da sein sollte, wohingegen Studium,
was nur für einen Bruchteil eines Jahrgangs möglich ist, kostenfrei
war ( teilweise noch ist ).
Viele werden nach meinen Ausführungen vieleicht sagen, man sollte
das Studium kostenfrei halten, denn wir brauchen mehr Akademiker.
Dies hat z.b. die Fraktionsvorsitzende der SPD NRW zur Regierungsansprache von Jürgen Rüttgers gesagt ( Fernsehübertragung bei Phönix, Datum weis ich leider nicht mehr ).
Daraufhin hat ein Großteil der CDU Fraktion gelacht, u.a. Jürgen Rüttgers.
Um meiner Meinung nach zurecht. Denn : Wir brauchen mehr Ingenieure, Informatiker ( ich meine jetzt nicht Systemadministratoren etc. sondern Wissenschaftler ) und Naturwissenschaftler. Viel zu viele Absolventen
gibt es in den Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften sowie BWL.
Diese Leute sagen dann zwar, man kann nicht alles mit dem Kosten / Nutzen Faktor beurteilen, man benötigt auch noch Menschen die unser
geistiges Erbe wahren.
Dazu sage ich nur : Ein großteil dieser Absolventen wird ganz sicher nicht
unser geistiges Erbe wahren, sondern werden nach dem Studium erstmal als Langzeitpraktikant arbeiten um danach vieleicht
einen befristeten Arbeitsvertrag zu bekommen und meist als Quereinsteiger in einer Werbeagentur etc. und dafür braucht man sicher
kein Schiller und Goethe etc.
Aber bitte versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen
Geisteswissenschaften. Ich bin sogar der Meinung, dass sie sehr wichtig sind. Denn eine Welt nur mit Technokraten und Wirtschafter wäre auch nichts. Allerdings sollten wirklich nur die Fähigsten zugelassen werden,
so das diese optimal studieren können und danach wirklich
unser geistiges Erbe wahren können. Denn gerade in den Geistes- und Sozialwissenschaften, aber auch in BWL gibt es sehr viele die das nur aus
Verlegenheit und nicht aus echtem Interesse machen.
jens
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Anmeldungsdatum: 08.02.2005
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2006 - 12:21:43    Titel:

Das größte Problem ist die Massen Arbeitslosigkeit.. wo auch das Schulsystem was zu tun hat, besonderst mit Jungen arbeitslosen bis 25.

Wenn man heute zum Arbeitsamt geht sagen die nur "Hauptschüler griegen fast gar nichts mehr" Und so was soll einen aufbauen. ... das System soll endlich mal einheitlich gemacht werden, es bringt nicht, wenn in dem Bundesland das System anderster ist als in dem Bundesland. Und Abschlussprüfungen für Hauptschüler finde ich auch nicht so gut... die Hauptschüler haben es schwer genug nach der schule. Man müsste eine Einheitsschule haben bis zu 10 klasse, danach kann man dann eine lehre machen oder 2/3 Jahre weitermachen zum Abi und wenn das System nicht klappt liegt es an den firmen, es ist immer leicht zu sagen "Schüler können nach der schule nicht mehr" Es ist wohl klar das heut zu tage die Anforderungen immer höher werden in den berufen, das heißt hauptschüler haben immer mehr propleme eine stelle zu finden weill die frimen glauben das, die das nicht schaffen. Es muss aber auch passende nivo-berufe für hauptschüler geben.
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