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Uni Mannheim Hausarbeit Sachenrecht Vormerkung Gutglauben
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rubio
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Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 16:04:04    Titel:

hi leute, ich schreib momentan auch an dieser HA

Ich geb euch in euren Ausführungen insofern recht, dass ich den Schwerpunkt auch in den 10.000 Aufwendungsersatz sehe, via 994 Abs. 2 analog. Allerdings frage ich mich ernsthaft, ob überhaupt gefragt ist, wie C an seine 650000 kommt. aus dem Sachverhalt ergibt sich nichts was man nur ansatzweise als rücktrittserklärung interpretieren könnte. zu denken wäre noch an eine anfechtung wegen aqrglistiger täuschung, aber auch dafür fehlt eine erklärung des C. und lediglich ein rücktrittsrecht des C anzuprüfen erscheint mir sehr umfangreich, weil man da einen haufen sachen zumindest ansprechen müßte. liegt zB anfängliche oder zwischenzeitliche unmöglichkeit vor...alles net so einfach. andererseits: wenn man die sache mit der vormerkung, der analogen anwendung von 994 ff, die bösgläubigkeit des C(laut staudinger und mk ist der zwischenerwerber grundsätzlich bösgläubig wenn er den blick ins grundbuch unterläßt), den erfordernissen des 994 Abs II und ein eventuelles zurückbehaltungsrecht des C nach § 273 oder 1000 analog sauber prüfen würde wären die 11 seiten schon voll. oder wie seht ihr das?
P.S.: Schreibt zufällig einer von euch in der BLB Karlsruhe und nimmt mir immer meine Bücher weg?
rubio
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Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 17:34:13    Titel:

ich nochmal,
was haltet ihr von folgender idee. C könnte nach 123 wg arglistiger täuschung ein rücktrittsrecht zustehen, immerhin hat er sich nach der lastenfreiheit des grundstücks erkundigt und wurde angelogen. dann wäre der vertrag von anfang an nichtig, c bekäme seine 650000 über 812 zurück und zwischen a und c kämen keine vertraglichen ersatzansprüche wegen des daches in betracht, sodass sich das problem nicht stellen würde, dass c die 10000 € zwei mal bekommt
mannheimerstudent
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 11:00:28    Titel:

Die 10.000 euro von A zu verlangen ist unsinn! Das Dach hätte B sowieso reparieren müssen. B muss dem C 10.000 Euro zahlen Zug um Zug gegen die Zustimmung zur Eintragung ins Grundbuch gem. § 888. Evil or Very Mad
rubio
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Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 14:51:32    Titel:

staudinger/gursky § 888 Rn 61
Flite
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 17:40:11    Titel:

Mal eine Frage:
Könnte es sein, dass durch die Vormerkung ein Anwartschaftsrecht entstanden ist, durch das ein Herausgabeanspruch o.ä. entsteht. Nach der h.M. ist für ein Anwartschaftsrecht mindestens die erklärte Auflassung notwendig, diese aber bei uns nicht gegeben.

Zur Bösgläubigkeit des C: Könnte es sein, dass C gutgläubig war, da er sich nach der Lastenfreiheit erkundigt hat. Ich habe hierzu leider bisher keine passende Literatur finden können.
Jule13
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Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 24 Aug 2006 - 18:13:25    Titel:

Hallo!!
Schreibe auch an der HA!
C ist doch eindeutig bösgläubig, weil die Vormerkung im Grundbuch eingetragen war.
Wieso sollte B zurücktreten wollen? Er kann doch auf jeden Fall die Zustimmung zur Eintragung von C gem § 888 I verlangen.
C kann doch eigentlich ganz normal vom Kaufvertrag zurücktreten, weill das Grundstück mit einem Rechtsmangel behaftet war, oder?!
Bin mit den Ausführungen eigentlich locker auf 11 Seiten gekommen. Ist halt nur auf zwei Wochen angelegt, die HA. Da kann man nicht so viele komplizierte Sachen bringen.
Jule13
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Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 24 Aug 2006 - 18:14:54    Titel:

Noch mal kurz ne Frage. Man muß aber alle Ansprüche zwischen A,B und C prüfen, oder? Bin nen bißchen verwirrt, weil erst nur steht, daß B wissen will welche Rechte er hat und in der Aufgabe dann von allen die Rede ist! Sad
jussileinen
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Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2006 - 11:50:21    Titel:

hey hallo Jule,

verstehe es auch so, dass alle Ansprüche zwischen A, B und C zu prüfen sind.

Hast du Schadensersatzansprüche geprüft und Schadensersatz statt der Leistung? Bin noch am Anfang und habe noch keine Übersicht was alles zu prüfen ist.

liebe grüße
annchri
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Anmeldungsdatum: 25.08.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2006 - 11:59:37    Titel:

hey!
ich bin auch noch ziemlich am anfang, hätte jetzt aber rein intuitiv nur die ansprüche des B geprüft.die andere möglichkeit erscheint mir etwas lang für 11 seiten...oder lieg ich da ganz falsch und es kommt nicht mehr viel...?
grüße
jussileinen
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Anmeldungsdatum: 09.03.2006
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2006 - 12:06:51    Titel:

hi annchri,

da ich noch keinen Überblick habe, weiß ich auch noch nicht wie es mit den Seitenzahlen hinkommen wird. Allerdings sind 11 Seiten wirklich schnell weg.

Hat eigentlich jemand Ansprüche geprüft, die A haben könnte? Wüsste da nämlich im moment keine Ansprüche.
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