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Otto Beisheim's Nazivergangenheit
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Otto Beisheim's Nazivergangenheit
 
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Crocker
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Anmeldungsdatum: 01.07.2005
Beiträge: 1127

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2006 - 21:02:25    Titel: Otto Beisheim's Nazivergangenheit

Zitat:
in der er (Otto Beisheim) als junger Mann der zur Waffen-SS gehörenden Leibstandarte Adolf Hitler angehört haben soll - und darüber schweigt sich Otto Beisheim seit jeher aus.

Lest mal diesen Artikel und fragt euch welche Folgen das fuer die WHU haben koennte.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,430055,00.html

Waffen- SS faellt nicht mehr unter den Persilschein.
RedEagle
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Anmeldungsdatum: 19.09.2005
Beiträge: 131
Wohnort: Melbourne

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2006 - 14:02:16    Titel:

Das ist doch voll der Witz... Wer der heute 80 ist, hat im 2Wk nicht für D gekämpft????

Dass in Deutschland immer so ein Hehl gemacht wird, um die NAzis.. Im Ausland wird das alles lockerer gesehen... Wenn einer bei der SS war, dann war er eben dabei.... Niemand meckert über Leute die Indianer ausgerottet haben, oder über Leute die sich in Indien ausgetobt haben...
ProjectPeacemaker
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Anmeldungsdatum: 29.06.2005
Beiträge: 49
Wohnort: Burgplatz

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2006 - 10:50:16    Titel:

Also du meinst ich werde ausfallend und selber machst du Aussagen, die öffentlich geäußert sicher nicht im Raum stehen gelassen würden...Mit solchen Aussagen kommst du sicher nicht weit und machst zudem deine Anschuldigungen dadurch, dass du Themen wie die Waffen SS ins Lächerliche ziehst, selber unglaubwürdig. Entscheide dich also lieber auf welche Seite du dich stellen willst.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2006 - 16:36:39    Titel:

Ich denke, dass dies ein Thema für den Politik-Bereich ist (da es sich um ein aktuelles Thema handelt).

Daher schiebe ich es mal dorthin.

Beste Grüße
coffeinjunky
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2006 - 19:52:19    Titel:

Ich finde die Tatsache beeindruckend und lobenswert, dass sich Schüler, Eltern, und Lehrer nicht haben kaufen lassen, eine in unserer Zeit nicht selbstverständliche Verhaltensweise. Das Verhalten Beisheim's ist dagegen mehr als obskur. Schon allein die Bedingung dass eine Schule den Namen eines Geldspenders tragen soll ist mehr als fragwürdig. Der beleidigte Rückzug von der Spende ist Ausdruck einer egozentrischen Sichtweise, die an sich schon jede Vorbildfunktion zweifelhaft erscheinen lässt.

Das Ganze wirft auch ein höchst fragwürdiges Bild auf unsere Gesellschaft. Multimilliardäre, die sich ihre altruistsches Verhalten im Nachhinein erkaufen wollen, wenn sie erkennen, dass sie nicht alles mit ins Grab nehmen können, sind eggen über einem vernünftiges Erbschaftsrecht die sschlehctere Alternative, Das meiste Geld sollte nicht in Stiftungen fließen, spondern ins Staatsäckele fließen, in der dann das Geld unter demokratischer Kontrolle steht und verteilt wird.

Mit freundlichen Grüßen
ein
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Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2006 - 20:07:48    Titel:

Rolling Eyes er hätte von der kohle ne privatschule bauen sollen und diese nach sich benennen können.
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2006 - 20:38:51    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
Das meiste Geld sollte nicht in Stiftungen fließen, spondern ins Staatsäckele fließen, in der dann das Geld unter demokratischer Kontrolle steht und verteilt wird.


So wünschenswert das sen mag, bedeutet es in der Praxis hierzulande doch, dass die politisch einflussreichste Gruppe den Staat kontrolliert und daher die Gelder im Staatssäckel zu ihren Gunsten umverteilt.

Die "demokratische Kontrolle" beschränkt sich dann darauf, dass sie das mehr oder weniger öffentlich tut (ihre Interessensvertreter haben ja meist den Blankoscheck des Wählers auf Jahre in der Tasche). Und dass prinzipiell die Möglichkeit besteht, dass die politische Kontrolle über das Staatsgeld bei Wahlen von einer parasitären Gruppe an eine andere geht.

Das Prinzip des Staates als Beute bleibt jedoch erhalten. Solange das aber so ist, wäre es schlicht zu gefährlich dem Staat und damit seinen Parasiten mehr Ressourcen als unbedingt nötig zuzuordnen.
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2006 - 20:49:31    Titel:

Macabre Deified hat folgendes geschrieben:
Rolling Eyes er hätte von der kohle ne privatschule bauen sollen und diese nach sich benennen können.


Das ist der eigentliche Skandal, dass Menschen soviel Geld haben, das tum zu können, während unser Staat nicht einmal das Geld aufbringen kann, um alle Schulen vernünftig auszustatten.

Es gibt nämlich durchaus auch Kapitalisten die um der Sache willen spenden und nicht um ihren Namen verewigt zu sehen, es reicht doch völlig, wenn der Spender in den Analen der Schule ehrenvoll erwähnt wird.

Also lässt sich dieser Umstand auf zwei Ebenen diskutieren, wie man die Allüren eines Beisheim persönlich einschätzt und wie man ein System einschätzt dass solche Situationen überhaupt erst heraufbeschwört, dass unsere Bildung der Jugend der Gnade eines Magnaten aussetzt.

90% Erbschaftssteuer und den Etat für die Bildung aufgestockt, das wäre die richtige politische Antwort, so sehe ich es jedenfalls.

Was Beisheim bei der SS getrieben hat, das weiß ich nicht, aber wenn er Vorbild sein will, dann haben die Schüler sicherlich das Recht zu fragen. Der Rückzug der Spende ist gegenüber den Schülern eine Frechheit, der die Macht des Geldes demonstriert und es über die Moral stellt. Von daher hat sich spätestens dann die Frage nach dem Vorbild erledigt: Wer so reagiert und seine persönliche Eitelkeiten über das Allgemeinwohl stellt, hat es überhaupt nicht verdient Vorbild zu sein.

Aber auch daraus können die Schüler lernen und sich überlegen ob das der gesellschaftlich richtige Weg ist, den Bildung zu gehen hat.

Ich weiß nicht ob es rechtlich möglich ist Beisheim zum Bezahlen des Geldes in die Stiftung zu zwingen, das deutsche Stiftungsrecht soll selbst für Juristen nicht ganz einfach sein, habe ich mir sagen lassen. Wenn sollte das Geld vielleicht mehreren Schulen in der Region zur Verfügung gestellt werden oder für bestimmte Schulprojekte. Das wäre besser, aber das ist natürlich nur eine Lösung für diesen Fall.

Allgemein betrachtet sollten wir die Stiftungen einschränken und das Vermögen dem Staat zukommen lassen, damit das Geld unter demokratischer Kontrolle steht. Hier wäre über eine Steuer nachzudenken, die das Stiftungsvermögen im Anteil zum Volksvermögen deckelt und den Rest durch entsprechende Besteuerung unter demoratischen Kontrolle unterstellt, dass heißt dem Finanzamt abführt. So ist gewährleistet das das Geld was allen zugute kommen soll zum Großteil auch unter demokratischer Kontrolle verteilt wird und nur ein bestimmter Prozentsatz in Stiftungen verbleibt.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2006 - 21:05:45    Titel:

Guido hat folgendes geschrieben:
Bürger hat folgendes geschrieben:
Das meiste Geld sollte nicht in Stiftungen fließen, spondern ins Staatsäckele fließen, in der dann das Geld unter demokratischer Kontrolle steht und verteilt wird.


So wünschenswert das sen mag, bedeutet es in der Praxis hierzulande doch, dass die politisch einflussreichste Gruppe den Staat kontrolliert und daher die Gelder im Staatssäckel zu ihren Gunsten umverteilt.

Die "demokratische Kontrolle" beschränkt sich dann darauf, dass sie das mehr oder weniger öffentlich tut (ihre Interessensvertreter haben ja meist den Blankoscheck des Wählers auf Jahre in der Tasche). Und dass prinzipiell die Möglichkeit besteht, dass die politische Kontrolle über das Staatsgeld bei Wahlen von einer parasitären Gruppe an eine andere geht.

Das Prinzip des Staates als Beute bleibt jedoch erhalten. Solange das aber so ist, wäre es schlicht zu gefährlich dem Staat und damit seinen Parasiten mehr Ressourcen als unbedingt nötig zuzuordnen.


Die Kritik hat an der ein oder andere Stelle etwas für sich, erscheint aber für meinen Geschmack zu undifferenziert und verwendet Worte die ich für Menschen eher ablehne. Die Profiteuere eines Gemeinwesens sind diejenigen die am meisten davon profitieren und nicht unbedingt mehr dafür leisten als andere auch, mit anderen Worten Kapitalisten die andere für sich arbeiten lassen und davon profitieren. Dannn kommt eine große Leere was die Einkommen angeht, und erst in den Regionen eines modernen mittelständischen oder gutgehenden Handwerksbetriebes kommen Politiker und Verwaltungsbeamte, von denen manche viel leisten andere weniger, so dass der Ausdruck Parasiten des Staates fragwürdig erscheint, weil wir alle versuchen so viel wie es uns rechtlich möglich ist vom Staat zurückzuholen oder erst gar nicht zu bezahlen.

Bei aller berechtigten Kritik daran, dass das partikuläre Interesse der jeweils regierenden Gruppe nicht immer unbedingt dem Allgemeininteresse entspechen muss, sondern auch zum Erhalt und der Ausdehnung von Macht und Einfluß dient, gilt das doch umso mehr für Stiftungen, die nicht unbedingt persönliche, aber sicher doch partikuläre Interessen höher bewerten als allgemeine. Was im ersten Fall also nur ein Fehler im System ist, der sich durch andere Wahlentscheidungen und mehr Mitbestimmung korrigieren lässt, ist das im Falle der Stiftungen überhaupt nicht der Fall- Hier werden partikuläre Interessen systemimanent gefördert, ohne dass der Wähler auch nur den geringsten Einfluß darauf hätte.

Daher ist Deine Entscheidung für Stiftungen und gegen den Staat meiner Ansicht nicht ganz nachvollziebar, selbst wenn manche Deiner Kritiken im Ansatz durchaus stimmen könnten.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Koyaanisqatsi
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2006 - 21:39:24    Titel:

Zitat:
....eine unter Verschluss stehende Expertise des bayerischen Kultusministeriums zeige dem Ministerium zufolge auf, dass Beisheim wohl nicht an Gräueltaten beteiligt gewesen sei.

http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Beisheim

...beteiligt gewesen sei!
Eine Frechheit, dem Volke die geschriebene Wahrheit vorzuenthalten.
Stasi-Akten sind nach Antrag aber einsehbar.
Unsere Gesetze sind wohl doch Auslegungssache.....
So einem Schweiz-Verpisser gehört der 2te Wohnsitz in Deutschland gestrichen,
bis dato wiß nur er warum er schweigt/ausgewandert ist.
Wer NICHTS zu VERSCHWEIGEN hat, der handelt anders, oder ?

@RedEagle
Zitat:
Dass in Deutschland immer so ein Hehl gemacht wird, um die NAzis.. Im Ausland wird das alles lockerer gesehen... Wenn einer bei der SS war, dann war er eben dabei.... Niemand meckert über Leute die Indianer ausgerottet haben, oder über Leute die sich in Indien ausgetobt haben...


Dann war er/sie eben früher Kinderschändern, na und?
...könnte man jetzt mitargumentieren.

Erst wird wohl immer im eigenen Land aufgeräumt, solange man
selbstkritisch genug ist. Im Moment ist das hier (Deutschland) noch so.

Wären die Indianer hier in Deutschland dezimiert/ausgerottet worden,
bin ich mir sicher, würde hier+heute gleichermaßen gehandelt.

Ich weiß nicht "genau" woher Du kommst RedEagle (Melbourne),
aber wärst Du Aborigine wie würdest Du dann denken ?

Gruß
Koyaanisqatsi
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