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Hausarbeit Strafrecht Anfänger WS 06/07 Mainz (Erb)
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Strafrecht Anfänger WS 06/07 Mainz (Erb)
 
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Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2006 - 13:29:16    Titel:

Zur ersten Frage:
Naja, was heißt ausführlich... Hab schon ein paar Zeilen geschrieben, also so 6 Zeilen, schätz ich. Zu dem, was ich geschrieben hab, hab ich hier schon ausreichend was gesagt.

Zur zweiten Frage:
Ja, was soll man dazu sagen? In einer Hausarbeit sollte man bei der Subsumtion v.a. mit dem SV arbeiten und nicht Sachen aus Lehrbüchern abschreiben (das macht man doch eher bei den Def.s). Also, ich glaube, das ist eher nicht so gut.

Und wenn du schreibst "Argumente", gehe ich mal davon aus, dass du die Streitstellen meinst. Da nimmt man natürlich Argumente aus Quellen, also von Leuten, die die jeweiligen Meinungen vertreten. Aber das hat ja nix mit Subsumtion zu tun...
bk0483
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Anmeldungsdatum: 11.09.2006
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2006 - 15:54:10    Titel:

Hab dir grade ne PN geschickt, Marina...
RobdeNiro20
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 70
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2006 - 17:29:32    Titel:

leute kann man das so beim Subj. TB beim Totschlag schreiben als Anfangssatz:

A müsste zunächst den Vorsatz gehabt haben, den T zu töten. Da er aber seinen Tod weder wollte noch wusste, scheidet eine Form des dolus directus aus und es kommt nur der dolus eventualis in Betracht. Und dann eben die Theorien...

vielen dank

und was habt ihr bei der Gefährl. KV beim Vorsatz geschrieben?

bis dann
nnm
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2006 - 02:06:29    Titel:

wegen dol. event.:
dabei weiss er doch auch, dass der erfolg eintreten kann und nimmt ihn lediglich billigend in kauf, oder? d.h. du kannst nicht pauschal sagen, dass er den Tod weder wollte noch davon wusste, denn sonst wuerdest du den Streit schon sofort entscheiden. oder du sagst das eben und verzichtest auf den theorien-streit. ist wohl das sinnvollste...

ich habe noch eine frage zu S: wie begruendet ihr eine strafbarkeit aus §229? wo liegt seine garantenstellung, und ist es objektiv ueberhaupt zurechenbar? wie begruendet ihr das?

nnm
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2006 - 11:46:48    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
Zu § 229 bei S (durch Unterlassen, § 13!): Garantenstellung hat er, weil er diensthabender Sanitäter ist, also Beschützergarant aus freiweilliger Übernahme von Schutz-und Beistandspflichten.

Ich muss die Garantenstellung schon bei 222, 13 erörtern. Egal. Wie ausführlich hast du die denn behandelt? Mit großartigen Nachweisen? Ich hab das aktuell nur in zwei Sätzen, weil ich das als verhältnismäßig unproblematisch ansehe. Wenn man ihn nicht schlechthin (mit dem Sitzen im Notrufhäuschen) als Garant ansieht, dann doch immerhin mit der Annahme und Bewertung des konkreten Notrufs.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2006 - 13:17:29    Titel:

Ja klar, ich hab die auch schon bei 222, 13, aber das war auch eher so allgemein. Ich hab das überhaupt nicht ausführlich, da ich da kein Problem sehe. Diensthabender Sanitäter ist Garant aus.. (s.o.) mit einem Lehrbuchnachweis und das wars.
nnm
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2006 - 17:27:47    Titel:

ist bei euch die fahrlaessige koerperverletzung zurechenbar, weil durch das unterlassen des s eine bestehende gesundheitsschaedigung aufrechterhalten, evtl. sogar verschlimmert wird? also ich dachte mir, dass eben durch das unterlassen des S der T laenger schmerzen ausgesetzt ist. dies ist laut sch-sch als eine gesundsheitsschaedigung zu werten. oder wie argumentiert ihr?
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2006 - 18:20:53    Titel:

Ist objektiv zurechenbar, aber das mit den längeren Schmerzen interessiert mich jetzt doch. Wo steht das genau?
nnm
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2006 - 18:36:21    Titel:

ich habe das so bei schönke-schröder-eser § 223 Rn. 5 interpretiert. §223 ist ja bei § 229 anwendbar...
da steht "deshalb kann schon die aufrechterhaltung oder verschlimmerung einer bereits vorhandenen krankheit genügen [...] Auch die herbeifuehrung oder aufrechterhaltung von schmerzzuständen kann gesundsheitsschaedigung sein; dies ist insbes. fuer pflichtwidriges unterlassen adaeuquater schmerzlinderung bei moribunden(???) bedeutsam"
aber ganz sicher bin ich mir da nicht, koennte auch etwas zu sehr gedehnt sein. daher wuerds mich interessieren, wie man das sonst noch begruenden kann... wie hast du das gemacht, marina?
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2006 - 19:42:23    Titel:

ich habe da einfach geschrieben, das die steigerung des pathologischen zustandes des t seinen grund im unterlassen des s hat, aber das kann so nicht bleiben. muss ich noch ändern. diese stelle, die du zitiert hast, passt doch sehr gut, das schau ich mir mal genauer an.

andererseits fällt mir grad ein,
das bezieht sich ja eher auf die tathandlung und da habe ich geschrieben "steigerung eines pathologischen zustandes", das ist doch das gleiche, oder? ich sehe da im moment nicht, warum das bei objektive zurechnung muss...
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