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Hausarbeit Strafrecht Anfänger WS 06/07 Mainz (Erb)
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Strafrecht Anfänger WS 06/07 Mainz (Erb)
 
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armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2006 - 15:55:44    Titel:

zu frage 1: na klar kannst du hier nach oben verweisen...
zu frage 2: auch hier kannst du bezug auf deine vorhergegangene argumentation nehmen. mich interessiert jedoch, an welcher stelle du den besagten streit genau vorher erörterst? prüfst du im 2. tatkomplex den s vor dem a? oder wie kommst du sonst zu diesem streit im rahmen einer 222-prüfung?
bk0483
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Anmeldungsdatum: 11.09.2006
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2006 - 17:07:48    Titel:

Gut, dachte ich könnte nicht so "ganz komplett" nach oben verweisen, also eben die ganze RWK - Prüfung, ohne auch nur ein Wort- ausser s.o.- geschrieben zu haben.

Aber umso besser wenn das geht.

Wo ich den Streit zwischen Risikoerhöhungslehre und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erörtert habe?
Na bei A: 222, beim sorgfaltsgemäßen Alternativverhalten.
Da ist doch die Frage, ob der Erfolg objektiv zurechenbar ist. Und dies ist er ja nicht, wenn der Erfolg ebenso bei sorgf.Alternativverhalten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (oder eben nach der Risikoerhöhungslehre) auch eingetreten wäre...

Wie hast du denn den 222 bei A aufgebaut? Kann ich mir grade nicht wirklich vorstellen.. Rolling Eyes
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2006 - 17:13:13    Titel:

Ich würde stark davon abraten, bei dieser HA in Tatkomplexen zu prüfen. Das erscheint mir nicht angebracht.
Ich mache erst A komplett, dann S.
armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2006 - 18:57:02    Titel:

bei a 222 knüpfe ich an das messerziehen zwecks drohung an. bei sorgf. alternativverhalten, hätte a das messer nicht ziehen dürfen. habe keine probleme bei der obj. zurechenbarkeit. hätte a das messer nicht gezogen, hätte sich t nicht daran verletzen können...

mein aufbau des 222 bei a
1. erfolg, handlung, spv, pflichtwidrigkeitszusammenhang, obj voraussehbarkeit, vermeidbarkeit +
2. rwk - notwehr

wie habt ihr anderen das mit 222 bei a gemacht?

@marina: ich denke auch, dass die einteilung in tatkomplexe nicht unbedingt notwendig ist.
bk0483
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Anmeldungsdatum: 11.09.2006
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2006 - 20:26:06    Titel:

Ja klar, so habe ich das auch gemacht.

Aber beim sorgfaltsgem. Alternativverhalten sagt man doch: Obj. Zurechnung (-), wenn der Erfolg bei sorgf.Alternativverhalten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vermieden worden wäre..

Oder lässt du das "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" einfach weg, und sagst nur, dass der Erfolg bei sorgf. Alternativverhalten vermieden worden sein muss?

Stimmt schon dass kein Streitentscheid erforderlich ist, aber erwähnst du es dann überhaupt nicht? Also dass es verschiedene Meinungen gibt, und es umstritten ist?

Aber ich merke grade, wenn ich den Streit ja garnicht entscheide, kann ich ja auch nicht drauf verweisen... Aber erwähnt man es dann auch erst garnicht?
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2006 - 20:47:10    Titel:

Die Einteilung in Tatkomplexe ist hier nicht nur unbedingt nicht notwendig, sondern sogar unangebracht, würde ich sagen...

Ich habe bei objektiver Zurechnung bei 222 nach oben verwiesen, weil ich das schon bei § 212 angesprochen habe. Habe freiverantwortliche Selbstgefährdung jetzt doch angesprochen.

222 bei A hat noch nichts mit Unterlassen zu tun, von daher hat "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" da gar nix verloren.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 11:20:50    Titel:

Wie habt ihr denn jetzt die Aussetzung abgehakt?

§ 221 I Nr. 1 StGB (-) da "Versetzen" durch Nw gerechtfertigt und
§ 221 I Nr. 2 StGB (-) da keine Garantenstellung?
bk0483
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Anmeldungsdatum: 11.09.2006
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 12:40:41    Titel:

Sicherlich hat 222 bei A nichts mit Unterlassen zu tun, ist ja fahrlässige Tötung.
Aber auch bei der Fahrlässigkeit existiert doch der besagte Streit, also ob bei sorgfaltsgemäßem Alternativverhalten der Erfolg mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (a.A. Risikoerhöhungslehre) vermieden worden wäre.
Steht doch sogar so beim Hettinger in dem Skript, beim Aufbau von Fahrlässigkeitsdelikten..
Wieso also kann man so etwas einfach weg lassen???
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 12:54:13    Titel:

Bei NR. 1 hab ich in einem Satz zusammen mit Nötigung abgehakt als gerechtfertigt, denn das ist bezogen auf die Handlung des A. Also genau, wie du das oben gesagt hast.

Nr. 2 ist ja auf das Unterlassen bezogen, dass nicht gerechtfertigt ist, sondern eben nur keine Garantenstellung.

@ Bianca:
Wenn ich bei § 212 bei A schon was zur objektiven Zurechnung sage, dann muss ich bei 222 doch nichts mehr dazu sagen... wenn sogar vorsätzliches Handeln objektiv zurechenbar wäre, dann ist doch fahrlässiges das erstrecht.

Ich weiß auch gar nicht, was du immer mit "sorgfaltsgemäßem Alternativverhalten" hast. Das Wort habe ich in meiner HA kein einziges Mal benutzt. Man muss einfach nur feststellen, dass A eine Sorgfaltspflichtverletzung begangen hat. Und das hat nix mit Alternativverhalten zu tun...

Aber ich muss zugeben, bin jetzt schon etwas unsicher. Muss mir das nochmal anschauen.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 13:01:59    Titel:

Ok, also ich hab jetzt mal im Wessels nachgelesen und glaub, dass du da was verwechselst.

Wenn A sich pflichtgemäß verhalten hätte (also kein Messer gezogen hätte), dann wäre der Erfolg NIEMALS eingetreten, denn dann hätte sich T gar nicht erst verletzt.

Es geht hier nicht ums Unterlassen!

Deshalb ist bei der objektiven Zurechnung in 222 überhaupt kein Problem.
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