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Hausarbeit Strafrecht Anfänger WS 06/07 Mainz (Erb)
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Strafrecht Anfänger WS 06/07 Mainz (Erb)
 
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armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2006 - 15:47:42    Titel:

habe nochmal eine frage an alle, die an der hausarbeit schreiben.
es geht um die frage der obj. zurechnung im rahmen der §§ 212,13 bei s.
hier gibt es den streit zwischen risikoerhöhungslehre und der vom bgh gefolgten "mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit"-Ansicht.
nach der bgh-ansicht wäre obj. zurechung zu verneinen.
nach der risikolehre ist jedoch die obj. zurechnung zu bejahen, da dem t die möglichkeit einer evtl notoperation und der evtl überlebenschance genommen wurde. so wurde das risiko des todes für t erhöht, da das alleinebleiben ohne notoperation für ihn den sicheren tod bedeutete?
der risikolehre will ich folgen. obj zurechnung ist somit gegeben. 212,13 scheidert dann am vorsatz.
so komme ich dann gar nicht zu 212,13,22,23 welcher auch an tatentschluss scheidert, sondern zu 222,13, der ja dann wegen bestehender obj. zurechung am pflichtwidrigkeitszusammenhang scheidert...

was meint ihr? habe bisher von keinem diese lösung gehört. habe ich etwas übersehen oder ist diese lösung, vertretbar?

liebe grüße.


Zuletzt bearbeitet von armin81 am 20 Okt 2006 - 18:52:23, insgesamt einmal bearbeitet
armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2006 - 18:15:41    Titel:

würde mich über stellungnahmen freuen Wink
anders-0815
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Anmeldungsdatum: 17.10.2006
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2006 - 19:34:32    Titel:

212,13,22,23 ist sowieso bei S total abwägig, würd ich auch nicht prüfen, wenn du vorher bei 212,13 keinen Vorsatz verneint hättest.

Was ich bei deiner Prüfung nicht ganz nachvollziehen kann, ist die Tatsache, dass du erst die obj. Zurechnung i.S.d. Risikoverminderungslehre bejahst und anschließend die objektive Zurechnung bei einem Fahrlässigkeitsdelikt entgegen der Risikoerhöhungslehre (welche beim Fahrlässigkeitsdelikt stärker vertreten wird, als beim Unterlassensdelikt) verneinst. Oder versteh ich das falsch?
armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2006 - 21:00:04    Titel:

bin mir auch nicht sicher, ob ich den pflichtwidrigkeitszusammeng bei 222,13 verneine. falls ich ihn bejahe, dann würde ja 222,13 durchgehen.

wie behandelst du die problematik?
anders-0815
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Anmeldungsdatum: 17.10.2006
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2006 - 22:29:56    Titel:

Wieso bejahst du dann die Risikoverminderungslehre? Das ist doch auch schwer zu argumentieren. Im Gegensatz zur Risikoerhöhungslehre ist bei dem Unterlassensdelikt nicht mal ein Risiko nachzuweisen.
armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2006 - 22:52:21    Titel:

schließt du dich der "mit an sicherh gr wahrsch"-theorie an? hiernach wird doch versuchsstrafbarkeit beseitigt und sehr schwierig mit an sicherheit gr wahrsch obj. zurechnung zu belegen.
wie sieht bei dir die prüfung von 212,13; 222,13 aus?
RobdeNiro20
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 70
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2006 - 12:57:33    Titel:

hi leute,

wollte fragen wie es bei S ausschaut, und zwar § 323 c, bin jetzt beim subjektiven Tatbestand und weiss nicht was ich da schreiben soll.
armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2006 - 13:08:18    Titel:

tbi, kein vorsatz

wie bejaht ihr 229,13 bei s? durch die längeren schmerzen, die t erleiden musste, welche eine kv darstellen? habt ihr noch andere stellenangaben gefunden außer S/S?
RobdeNiro20
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 70
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2006 - 14:06:34    Titel:

aber viele bejahen es ( 323 c) und wonach ist der S sonst strafbar?

vielen dank
Oezkan
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 256

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2006 - 17:24:03    Titel:

armin81 hat folgendes geschrieben:
tbi, kein vorsatz

wie bejaht ihr 229,13 bei s? durch die längeren schmerzen, die t erleiden musste, welche eine kv darstellen? habt ihr noch andere stellenangaben gefunden außer S/S?


Da die Gesundheitsschädigung i.S.v § 223 StGB eine Steigerung des vom körperlichen Normalzustandes abweichenden Normalzustandes darstellt kann man davon ausgehen das das liegenlassen des T durch S dies realisiert hat. Im Blickpunkt liegt dabei die Steigerung durch das Liegenlassen.


Gruss,

Özkan
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