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Uni HD Ziv Groß
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n00by
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Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2006 - 08:39:13    Titel:

ich prüfe keine Erbschaftsansprüche.
Ich prüfe erstmal jedes Testament für sich und schau ob es gültig ist oder nicht. Hat man alle drei geprüft und festgestellt, wie sie interagieren hat man schon das Ergebnis, wer die E beerbt hat
Ruff
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2006 - 10:21:36    Titel:

Ja so ist das wohl der beste und sinnvollste Weg. Zumindest wird das auch überall so gemacht.
Aber nochmal, schreibt ihr beim ersten Testament etwas zu § 2248?
Da nämlich im Sachverhalt gar nichts über den Beurkundungsvorgang zu lesen ist, könnte es doch auch sein, dass der Notar dachte, die P birngt Es eigenhändig geschriebenes Testament vorbei, dass er gem. § 2248 dann amtlich zu verwahren hat...
Ruff
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2006 - 12:36:49    Titel:

Ja das ist ein Problem.
Kann man ihm denn aber unterstellen, dass er einen Beurkundungsvorgang durchführen wollte (dazu gibt es ja auch keinen Hinweis). Im Sachverhalt steht leider mal wieder deutlich zu wenig.
Oder soll man das ganze evt. erst beim Amtshaftunganspruch erläutern.
Und was hat das zu bedeuten, dass er das Testament trotzdem amtlich verwahrt, bzw. wo erwähnt man das?
n00by
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Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2006 - 13:01:36    Titel:

hab ich bisher gar nicht erwähnt. Ich scheitere im 1. Testament daran, dass es nicht eigenhändig errichtet worden ist. Da flieg ich raus -> keine weitere Prüfung
Ruff
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2006 - 13:50:33    Titel:

Oh, du schreibst sonst nichts weiter dazu?
Ich denke, dass man schon etwas zum Vorgang beim Notar schreiben müsste, dass evt. ein öffentliches Testament usw. vorliegen könnte. Einige andere die ich kenne haben das unabhängig von mir auch schon so gemacht.
Ein solches muss ja gerade nicht eigenhändig geschrieben werden, so dass das grds. schon in Betracht kommen würde, auch wenn es dann an der fehlerhaften Übergabe scheitert.
n00by
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Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2006 - 16:20:52    Titel:

das öffentliche Testament prüfe ich ja auch an... aber im Rahmen der Errichtung des öffentlichen Testamentes fliege ich raus, da die nichte den Wisch ja zum Notar bringt und das einfach nicht geht.

Alle weiteren Anführungen wären im Stil eines Hilfsgutachtens.... das der Notar sonst noch Mist macht is daher meines Erachtens überflüssig in der ersten Frage.

Das spielt dann eher bei Frage 3 ne Rolle wo man denk ich die Amtshaftung prüft.
Sibelle
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Anmeldungsdatum: 02.10.2005
Beiträge: 45
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2006 - 21:42:34    Titel:

Ok,
ich prüfe gleich, ob ein öffentliches Testament vorliegt und gehe auf 2247 erst gar nicht ein, da sie ja erstens eine Schreibmaschine benutzt und zweitens eine Hilfsperson hat, was ja nur im öffentlichen Testament gestattet ist.
Da sie jedoch das Testament nicht persönlich vorbeibringt, was laut Gesetzeswortlaut gefordert wird, ist das an der Schreibmschine geschriebene Testament unwirksam.
Testierwillen bejahe ich natürlich.

Danach prüfe ich die Postkarte und bestätige dies als wirksam.

Den Zusatz und das Herausholen aus der amtlichen Verwahrung (sowie ein eventueller Widerruf) erledigen sich dann, da das erste Testament gar nicht wirksam ist, aber soll ich das überhaupt noch ansprechen?
Selbst wenn man ihr unterstellen würde, dass das von F zurückgeholte Testament ihr bekannt ist und sie den Zusatz (Krankenhaus bekommt 15000) darauf aufschreibt, ist das erste (sowieso nicht gültige Testament ) unwirksam, da sie ja nicht genug Zeit hatte, sich das gründlich zu überlegen, weil sie schon halb in Panik wegen der Chefarztvisite ist.

Für Paula und Gabriele braucht man sich sowieso keine Sorgen zu machen, da die beiden sowieso jeweils ein gleichwertiges Haus bekommen , ob nun mit oder ohne gültige Postkarte.

Was ist eigentlich mit Alfred?
LebenspartnerschaftsG gilt ja nur für Homos.
Erbvertrag? Wohl eher (-), wenn der schon Hausverbot hat.


Eigentlich wollte ich mit Paula anfangen, mit Gabriele die prüfung fortsetzen und zuletzt wegen Alfred ein paar Normen suchen (wobei ich glaube, dass ich keine finde).
Das würde zu einem Durcheinander führen.
Somit bekommen Alfred und das Krankenhaus, sowie der Erleuchtete Pfad nichts? Richtig?
Aber: Amtshaftungsas?
Dieser müsste doch ausscheiden, wenn gar kein Testament vorliegt, das auch wirksdam ist und worin sie erwähnt werden.
Habe ich jetzt den Faden verloren?
Sibelle
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Anmeldungsdatum: 02.10.2005
Beiträge: 45
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: 24 Aug 2006 - 15:01:45    Titel:

Also,
ich kann mir nicht vorstellen,dass man alle Testamente von eins bis drei prüft, um dann zu sagen, dass alle unwirksam sind und dann zuletzt auf die gesetzliche Erbfolge zu kommen.
Da es sich um ein Gutachten handeln soll, müsste man doch anfangen:
Paulöa könnte einen Anspruch auf das Hausa haben.
Dann Gabriele und dann Alfred.

Anstatt:

Zu Frage 1: Zur Beantwortung, ob jemand E beerbt hat, müsste zunächst ein wirksames Testament vorliegen.
Fraglich ist, ob ein testament der E in Form eines öffentlichen Testaments vorliegt.
Dazu müsste etc.


Ich wollte eher anfangen mit:

Paula könnte einen Anspruch auf das Haus in (Schwetzingen?) aus §§ 2232 etc. haben.
Dazu müsste ein wirksames öffentlcihes Testament vorliegen.
Ein solches ist eggeben, wenn .....
Dann : ertes Testament alleine Betrifft nur Paula.
Also erstes Testament unwierksa,. Folge davon: gesetzliches Erbrecht also ein Haus und der rest durch die Hälfte für Paula.

Dann Gabriele , derselbe Obersatz, nur mit der Postkarte. Ob nun Postkarte ja oder nein, egal,. da sie sowieso ein Haus bekommt und alles andere durch einhalb.

Alfred .....

Erbgebnis: Paula und Gabriele jeweils ein Haus.

Ich glaube nicht, dass man sich die Sache so leicht machen kann und zuallererst sämtliche Testamente durchprüft um dann das Ergebnis aufzusagen.
Das Ergebnis ist sowieso egal.
Ruff
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2006 - 11:34:32    Titel:

Es ist aber nach der Erbfolge gefragt und nicht nach Ansprüchen auf irgendwelche Häuser. Und die Erbfolge bestimmt man nach den vorliegenden Testamenten.
n00by
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Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2006 - 12:56:24    Titel:

ja, geb ich Ruff recht.

ich hänge seit Tagen einem Problem bezüglich dem Inhalt der Postkarte, vll. weiß ja einer von euch was:

Nach welcher Auslegungsmethode ermittelt ihr den Inhalt der Postkarte? welche Kriterien zieht ihr dazu heran? Fragt ihr, ob auch nicht der Testamentsform entsprechende Schriftstücke zur ermittlung des wahren Willens herangezogen werden dürfen?

kommt ihr schon bei der erläuternden Auslegung zu einem guten Ergebnis? Oder sagt ihr, dass sich der wahre Wille aus der Postkarte nicht ergibt und somit die erläuternde Auslegung heranzuziehen ist?

Ich hab soviel dazu gelesen aber komme auf keinen grünen Zweig Evil or Very Mad Crying or Very sad
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